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Radreise als Familie entschleunigt

Eine Radreise als Familie. Ein Gastbeitrag

Vor kurzem verabredeten Susanne von ichlebe!jetzt! und ich einen Gastbeitrag, der ursprünglich im Rahmen von Mamadenkts Blogjubiläum erscheinen sollte. Jetzt waren in dem Zeitrahmen die Termine so eng gelegt, dass ich euch ihren Text über ihre Erfahrungen einer Radreise mit Familie heute präsentiere. Dafür passt es perfekt zu dem großartigen Wetter und vielleicht werdet ihr ja inspiriert, schwingt euch aufs Rad oder in den Fahrradanhänger und los geht’s. Aber denkt an Sonnenschutz und ausreichend Wasser, ihr Lieben!

Radreise als Familie mit Susanne

Als Familie eine Radreise machen

Vor einiger Zeit radelten wir mit unseren Kindern und einer befreundeten Familie zum nächstgelegenen Bahnhof. Der Plan war gemeinsam in den Urlaub zu starten. Ein Urlaub mit Zug, Rad und im Zelt. Wir waren wohl ein ziemlich lustiger Trupp, der dort am Bahnhof neun Fahrräder und vier Fahrradanhänger die Treppen zum Gleis hochhievten. Es gibt tatsächlich noch Bahnhöfe mit Barrieren. Dies war unser Start in eine Woche Urlaub um die Ecke und doch ganz weit weg.
Wir hatten Zelte dabei und fuhren jeden Tag eine vorher ungefähr festgelegte Etappe. Jeden Abend bauten wir unsere Zelte auf und am darauf folgenden Morgen wieder ab.

Warum mit dem Rad in den Urlaub fahren?

Diese Frage kam unterwegs immer mal wieder auf. Die meisten Menschen, die danach fragten taten dies sehr erstaunt. Gerade wenn sie realisierten, wie viele Kinder wir dabeihatten. Zunächst wollten wir gemeinsam mit den Kindern und Freunden zusammen Zeit verbringen, ganz ohne Ablenkungen von außen. Ohne „ich komm gleich“ und „ich muss nur noch schnell den Text fertig schreiben“. Wir wollten weg aus der gewohnten Umgebung, aber der Weg sollte das Ziel sein.

Das Gute liegt so nah

Der Donauradweg oder eine Tour rund um den Bodensee erschienen uns auch sehr reizvoll. Aber der Gedanke erst einmal viele Stunden mit dem Auto oder Zug irgendwo hin zu fahren war sehr abschreckend. Wir wollten aufs Rad steigen und genau in dieser Sekunde den Urlaub genießen.
Und seien wir mal ehrlich. Welche Region kennt man meist am wenigsten? Genau, die eigene Heimat. Wir lebten schon zehn Jahre in der Gegend, waren aber selten dort unterwegs. Das wollten wir ändern und mal genauer erforschen wo es uns hin verschlagen hatte.
Am weitesten Punkt waren wir knapp 80km von zu Hause entfernt. Und doch hat es sich angefühlt wie auf einem anderen Planeten. Ich fühlte mich als beobachtete ich die Menschen in ihrem Alltag, mit dem ich nichts zu tun hatte: den Bäcker, der den Coffee to go in die Becher füllte und die Semmeln für die Handwerker schmierte. Oder den Museumswärter, der Eintrittskarten verkaufte und gleichzeitig Kuchen im Museumshop portionierte. Und das alles, während ich einfach umherfuhr, ohne konkrete Pläne. Außer den ganzen Tag zu radeln, zu sprechen, zu schweigen, die Natur zu genießen und mein Zelt auf- und ab zu bauen.

Entschleunigung pur

Nicht die Erwachsenen bestimmten das Tempo, sondern das jüngste und schwächste Mitglied der Reisegruppe. Unsere Jüngste war auch die Jüngste der Truppe und hatte drei Monate vor der Tour erst Radfahren gelernt. Eigentlich hatten wir für sie einen Platz im Hänger frei gehalten doch den nutzte sie kaum. Sie radelte mit ihren damals vier Jahren als hätte sie nie etwas Anderes gemacht. Und beteiligte sich voller Inbrunst am täglichen Streit, wer an welcher Stelle des Konvois fahren durfte. Wurde es ihr doch mal zu viel, halfen aufmunternde Worte der anderen Kinder mehr als die der Erwachsenen. Ich persönlich genoss den Platz als Schlusslicht – wenn ich ihn denn mal innehatte. An dieser Stelle hatte man nämlich alles im Blick und konnte vor sich hinträumen. Ohne Gefahr zu laufen einen Auffahrunfall zu verursachen.

Radreise als Familie bergauf

Unmittelbarer Kontakt mit den Elementen

Die meiste Zeit hatten wir während der Fahrt recht angenehmes Wetter: Sonne mit einem lauen Lüftchen, das der Fahrtwind noch verstärkte. Doch zwischendurch schwankte es auch hin und wieder zwischen den Extremen: Gewitter und brütende Hitze. Wenn man bei Regen einfach weiter strampelt ist das Wetter gut zu ertragen. Kommen allerdings böige Winde und heftiges Gewitter dazu sollte man sich schleunigst sicher unterstellen. Gar nicht so einfach mit einer so großen Gruppe.

Worauf ich bei der nächsten Radreise achten werde

Rückblickend war die Radreise richtig gut. Selten kam ich so entspannt und erholt nach Hause wie nach dieser einen Woche durchs Altmühltal. Und sicherlich werden wir das bald einmal wiederholen. Und doch habe ich mir Gedanken gemacht, wie man den Urlaub noch optimieren könnte.

Minimalistisches Gepäck spart Gewicht und Kraft

Wir hatten pro Person nur ein Gepäckstück und doch fühlte es sich für mich an, als hätte ich viel zu viel Ballast dabei. Zu viele Klamotten auf jeden Fall. Tagsüber fährt man eh immer mit Radloutfit und braucht nicht viel mehr als das. Bei den anderen Dingen habe ich festgestellt, dass man aus wenig viel machen kann. Improvisation ist alles.
Ich habe nämlich das Gefühl, dass zu viel Gepäck auf reisen genauso bremst wie ein unaufgeräumter, chaotischer Keller zu Hause.

Information ist alles

Vor der nächsten Tour werde ich mich noch mehr informieren, was es alles am Weg zu sehen und zu entdecken gibt. Dieses Mal haben wir uns eher treiben lassen und nur durch Zufall wunderbare Entdeckungen gemacht. Besser informiert können wir sicherlich noch viel mehr tolle Dinge gemeinsam entdecken. Oder bewusst sagen, dass wir heute mal gar nichts machen.

Man muss nicht jeden Tag weiterziehen

Kinder sind Spießer und lieben Rituale und sich wiederholende Abläufe. Unsere Kinder waren vom täglichen Ortswechsel teilweise überfordert. Kaum hatten sie sich den Weg vom Zelt zur Toilette eingeprägt, zogen wir weiter. Für die nächste Reise mit dem Rad werde ich Zeit zum Einleben an den verschiedenen Stationen einplanen und stattdessen die Strecke lieber verkürzen. Das entschleunigt eine solche Reise noch mal und die Kinder haben noch mehr Spaß.

Liebe Susanne, vielen Dank für deinen Einblick. Ich freu mich schon auf unsere nächste Radreise als Familie. Die kommt bestimmt und du hast uns durch deinen Bericht und deine Erfahrungen nochmal neu ganz große Lust darauf gemacht, loszuziehen. Der Weg ist das Ziel.

denkst 2017 in Nürnberg

denkst 2017: Meine Eindrücke

Es ist schon Montagabend. Den ganzen Tag über sind laufend irgendwelche Hinweise auf die denkst 2017 von letztem Samstag oder aber schon wunderschön zu lesende Zusammenfassungen in meinen TimeLines erschienen. Soll ich auch noch meinen Senf dazugeben, soll ich nicht?!? Aber ihr ward ja teilweise alle nicht dabei. Also muss ich meine Eindrücke zur denkst 2017 einfach auhc zusammenfassen. Denn schließlich bin ich auch ein Mamablog unter den vielen Elternblogs.

denkst 2017

Was das ist? Eine Elternbloggerkonferenz, die dieses Jahr unter dem Thema „nachhaltig vernetzt“ stand und letzten Samstag in Nürnberg stattfand. Ja, wir sind einmal quer durch die Republik gereist. Nicht nur ich allein, sondern alle Mann waren dabei. Freitagmittag krabbelten alle ins Auto, um am Abend irgendwann um 20:15 in Nürnberg auf die Straße gespuckt zu werden. Zumindest kam ich mir so vor.

denkst 2017 in Nürnberg im Kommunikationsmuseum

In einer Hotel-Lobby mitten in Nürnberg fand am Vorabend ein Get Together für Speaker und Sponsoren statt. Ihr habt richtig gelesen: Speaker und Sponsoren. K2 und ich standen dort auf der Matte, weil ich als Speaker ins Programm aufgenommen worden war und zwar zum Thema Nachhaltigkeit im Familienalltag. Ich war super aufgeregt und hatte so gar keine Ahnung, was mich erwartet. K3 hatte mir auf der Autofahrt aus Versehen noch den Pulli zerrissen – es war schräg. Von Anfang an und es zog sich durch bis zu den Fotos, die während meines Vortrages von mir entstanden sind: schräg-schön. denn noch am selben Abend rieselt es mir ins Bewusstsein, dass diese Blogger und Speaker mit dem großen Traffic und und und, ja doch ganz normal aussehen in dieser Lobby. Wie jede*r andere auch.

Organisatoren

Organisiert hatten Susanne und Sven diese Elternbloggerkonferenz zum zweiten Mal. Für mich war es das erste Mal überhaupt auf einer solchen Konferenz dabei zu sein und ich fand es rundum gelungen. Die zwei haben sich viel, viel Arbeit gemacht und stehen jetzt schon in den Startlöchern für die nächste denkst, die denkst2018.

Kinderbetreuung auf der denkst

Einer der Jungs meinte dazu heute morgen, wie schon gestern Nachmittag: „Wann ist die nächste Party? Dürfen wir dann wieder mit?“

Ja, ich hatte sie alle mitgenommen, weil ich den Mann mit den Kids nicht so ganz allein lassen wollte. Ich konnte nicht loslassen. Und noch während ich die Fahrt von Sei dir gut aka Natalia Fistéra verfolge, beschließe ich, demnächst ähnlich loszulassen und mich allein auf den Weg zu Seminaren, Vorträgen und Workshops zu machen.

denkst 2017 in Nürnberg an der Candybar

Dieses Mal hatten wir uns für die ganze Familie entschieden, weil

  1. der Papa auch irgendwie Elternblogger ist
  2. die Kinder mich immer wieder fragen, was denn dieses Schreiben ist und meine Arbeit und so – neben der Sozialen Arbeit
  3. ich eben nicht loslassen konnte und sie in meiner Nähe haben wollte.

Die Kinderbetreuung auf der denkst 2017 hat uns nach langer Zeit erstmals wieder Momente zu zweit geschenkt, die wir total entspannt genossen haben. Alle Kinder waren untergebracht und wurden entertaint. Alle drei hatten eine megacoole Zeit, denn schließlich ist es echt schade, dass die nächste Party erst ein ganzes Jahr auf sich warten lässt… Vielen Dank, du wunderbare Kinderbetreuung. Für die freie Zeit für uns zu zweit und allein! Aber auch und besonders für die gute Zeit meiner Kinder!

Vernetzen auf der denkst

Tja, und hier sind wir endlich am gelben vom Ei angelangt. Die denkst 2017 war ein Ort, an dem sich die Gelegenheit bot, Blogger kennenzulernen, Gesichter den Blogs zuzuordnen und umgekehrt und außerdem zu erleben, wie gut das alles in Echt ist. Nicht nur im Netz. Das hat die denkst ermöglicht! WOW!

denkst 2017 in Nürnberg vernetzen

Hinzukam, dass viele alte Hasen ihre Erfahrungen geteilt haben und auf Augenhöhe mit Neuankömmlingen gegangen sind. Das war super. So gab es einen tollen Vortrag von Thorsten Ising, der mich wirklich motiviert hat, an den ein oder anderen Rädchen meines Blogs zu drehen. Gar nicht mal so sehr, um super erfolgreich zu werden. Mehr, um zu verstehen, wie das Ganze im Netz funktioniert. Mit uns Menschen.

Es gab eine spannende Podiumsdiskussion, bei der Simon von blogfoster und auch Sophie von BerlinFreckles dabei waren. Auch wenn ich den Vortrag von Sophie verpasst habe, hat sie mich durch ihre Art neugierig auf sie gemacht. Zumal sie es bei meinem Vortrag war, die nach einem Link zu meiner Präsentation gefragt hat. Hui. Ich hätte gerne eine Möglichkeit gehabt, mal SmallTalk mit ihr zu halten. Aber leider ist es dazu in dem Gewusel gar nicht erst gekommen.

Besonders toll fand ich das Zusammentreffen mit Andrea von Runzelfüßchen, Alex von livelifegreen, Thea dem Vorlesewunder, Alu von großekoepfe und Steffen von papapelz. Ich hoffe, dass ich diese Menschen (bald) nochmal wiedersehe. Zumindest werde ich sie weiter lesen. Im Netz. Auf ihren Seiten oder ihren SocialMediaKanälen. Dafür hat sich die denkst total gelohnt. Ihr seid eine Bereicherung, wertvoll und qualitativ äußerst hochwertig ihr Lieben.

Warum ich das so schreibe? Es gab einen Vortrag von Svenja, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich merke, ich bin damit noch nicht ganz fertig. Mit einigen ihrer Thesen. Wie gut, dass sie bei jeder provokanten These einen Elefanten zum Streicheln vorne aufgestellt hatte… Die Masse an neuen Bloggern bringt auch einen Verlust an Qualität mit sich. Zumindest im Kontakt mit Kunden bestehe eine solche Atmosphäre.

Die Blogger, die ich euch oben genannt habe, finde ich alle hervorragend. Auf ihre Weise! Und bestimmt habe ich die ein oder den anderen vergessen. Seht es mir bitte nach. Dort lohnt es sich nachzulesen und mitzuverfolgen.

Motiviert durch die denkst

Bin ich auch. Das tolle Notizbuch aus der GoodieBag, das rabach kommunikation verschenkt hat, ist eingeweiht und ich strukturiere, plane und versuche sowas wie eine Strategie zu entwickeln. Das Geniale daran: Es macht mir wahnsinnig viel Spaß auf diese Weise zu arbeiten. Hätte ich auch nicht gedacht. Eine Tasse Kaffee dazu…

denkst 2017 in Nürnberg mit Herz

Handout zu meinem Vortrag auf der denkst

Tja, und das besagte Handout zur Präsentation meines Vortrages auf der denkst 2017 ist fertig, mit Quellenangaben für die zusammengestellten Daten… Jetzt lass ich mir von schaumimohr noch zeigen, wie ich den Link zum pdf gut für euch zugänglich machen kann. Solange stöbert ruhig mal durch die tollen verlinkten Blogs. Ich wünsch euch einen schönen Einstieg in die Woche!

Kirchentag mit Kindern

Kirchentag mit Kindern in Berlin 2017

(Bildquelle: Kirchentag) Der Mai ist voll von tollen Veranstaltungen: Konferenzen und Events jeglicher Art. Dazu zählt nächstes Wochenende, vom 24.05. bis 28.05.2017 auch der Kirchentag in Berlin. Spannend finde ich solche großen Veranstaltungen immer mit Kindern. Kirchentag mit Kindern. Wie kann das aussehen? Geht das überhaupt? Bestimmt. Aber gibt es da auch ein Kinderprogramm? Brauchen die Kids eine Karte? Bekommen sie auch ein abwechslungsreiches und begeisterndes Programm geboten?

Zum Kirchentag mit Kindern

Na klar geht. Speziell für Kinder und natürlich auch für die Großen von den Kindern, Mama und Papa, haben die Organisatoren wieder ein „Zentrum Kinder“ eingerichtet. Ganz im Sinne des Kirchentagmottos „Du siehst mich“ (1.Mose 16,13) wurde auch hier das Programm für Kinder bis zu 12 Jahren zusammengestellt. Zahlreiche Mitmachkonzerte, Spiel- und Kreativangebote, Musicals und und und erwarten die großen, wie auch die kleinen Gäste des diesjährigen Kirchentages und des „Zentrum Kinder“.

Höhepunkte im „Zentrum Kinder“

Das „Zentrum Kinder“ hat sich Gedanken um einige besondere Höhepunkte für die Kids gemacht. Dazu zählen auf jeden Fall Die FÜRKINDERKISTE mit dem kleinen Monster FürK, ein Lutherdorf, das seine Besucher 500 Jahre in die Zeit zurückversetzt, ein großes Feierabendmahl am Freitagabend für Familien, eine Kinderbetreuung in Zusammenarbeit mit der Johanniter Jugend und ein gläsernes Restaurant für Kinder.

Vor allem dieses gläserne Restaurant hat es mir angetan und ich hätte es mit meinen Kindern unbedingt besucht. Leider werde ich selber an dem Wochenende nicht nach Berlin kommen können. Aber dieses Restaurant finde ich großartig. Dort sollen Kinder spielerisch entdecken, woher Lebensmittel kommen und wieso eine ökologische Erzeugung sinnvoll und bedeutend ist. Es gibt inhaltliche Workshops und die Möglichkeit Bio-Aufstriche und regionales Gemüse zu verzehren. Dafür wird zwar ein zuätzlicher Unkostenbeitrag erhoben, aber wenn es so lecker wird, wie ich es mir vorstelle, ist es sein Geld wert.

Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit als Familie, wenn ich das an dieser Stelle einmal erwähnen darf. Denn dabei geht es doch um nichts anderes als Wertschätzung und Erkennen, woher die Dinge kommen, von und mit denen wir leben.

Öffnungszeiten

Der Kirchentag wird Mittwochabend durch Eröffnungsgottesdienste an verschiedenen Orten in Berlin offiziell begonnen. Ab Donnerstag öffnet das „Zentrum Kinder“ seine Türen um 9:30 Uhr mit einer Bibelarbeit. Den Kirchentag mit Kindern zu erleben und zu feiern ist möglich und hört sich sehr spannend an.

Das Programm schließt hier um 18 Uhr.

Verlosung von 2×2 Tageskarten

Ich darf euch heute etwas ganz besonderes in Aussicht stellen. Die Organisatoren haben sich bereit erklärt über diesen Beitrag und damit über meinen Blog zweimal zwei Tageskarten zum Kirchentag unter meinen Lesern zu verschenken. Wer also noch unentschlossen war oder ist, der springt hier und jetzt in den Lostopf.

Wer nicht gewinnen sollte und trotzdem Lust bekommen hat, zum Kirchentag nach Berlin zu fahren, der legt sich für das komplette Wochenende vielleicht eine Familienkarte zu? Zwei Erwachsene plus Kinder, egal ob 1, 2, 3 oder 6 für 138,- €.

Wie das geht?

Hinterlasse einen Kommentar, in dem du aufschreibst, was du siehst, wenn du deine Augen schließt? Was siehst du vor deinem inneren Auge?

Ihr habt bis Sonntagabend, den 21.05.2017  um 23:59Uhr Zeit und könnt an der Verlosung teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Du kennst das.) Mach mit, wenn du mindestens 18 bist. Auszahlen kann ich dir nix. Die Karten der Gewinner werden für euch an entsprechender Stelle hinterlegt.

Meine ersten kilenda Erfahrungen

Meine kilenda Erfahrungen – Kinderkleidung mieten

(Werbung) Ich möchte euch heute etwas sehr Feines vorstellen inklusive besonderer Aktion. Ein Auto könnt ihr mieten, ein Fahrrad lässt sich auch ausleihen und Dank diverser Plattformen, lassen sich heute Kleider, Sakko und bunte Sommerhose auf Zeit tragen. Im Netz gibt es nun auch einen Online-Kleiderschrank, in dem ihr gemietete Kinderkleidung für eure Kurzen zusammenstellen könnt, u.a. fair und grün. (Eine Link-Liste einiger fairer Labels findet ihr hier auf MamaDenkt.)  Wir haben das für euch mal getestet. Meine kilenda Erfahrungen mit diesem Mieten von Kinderkleidung sind sehr positiv und herzlich. Aber nochmal einen Schritt zurück.

Meine kilenda Erfahrungen

kilenda wirbt damit, der erste Mietservice für Kinderkleidung, Umstandsmode und seit kurzem auch für verschiedene Tragesysteme zu sein. Ich konnte mir dazu erst nicht so recht was vorstellen und vermutete eine Art Abo hinter dem Mieten dieser Bekleidung. Trotzdem haben die Jungs und ich kilenda für euch getestet und einen Versuch gestartet in Sachen Kinderkleidung mieten bei kilenda.

Ein kilenda Erfahrungsbericht

Meine kilenda Erfahrungen mit dem Mieten von Kinderkleidung, waren total unkompliziert, hilfsbereit und geduldig. Schon auf der Startseite wird verständlich erklärt und dargestellt, wie das Mieten funktioniert. Bleiben dann doch mal Fragen offen, stehen kilenda-Mitarbeiter hilfsbereit zur Seite. Das war wirklich ein unglaublich freundliches Kommunizieren.

Meine ersten kilenda Erfahrungen3

Also, wie funktioniert’s?!

  1. Lieblingsteile online bestellen.
  2. Paket 1-2 Tage später entgegennehmen.
  3. Im Paket eine Borschüre entdecken, die keine Fragen offen lässt.
  4. Auspacken, Tragen und solange behalten, wie ich mag.
  5. Was ich nicht mehr brauche, schicke ich zurück und suche mir vielleicht etwas Neues aus.

Was ich daran toll finde: Es ist kein Abo und berechnet wird nur, was ich trage bzw. meine Kinder. Mein Online-Kleiderschrank bietet mir außerdem eine Übersicht meiner bei kilenda gemieteten Kinderkleidung.

Die Idee zu kilenda

Die Idee zu kilenda entstand durch das Erleben, dass Kinder unglaublich schnell wachsen. Alle paar Monate, manchmal sogar innerhalb von Wochen ändert sich die Kleidergröße. Durch den Wechsel der Jahreszeiten wird mein elterliches Dasein scheinbar nur noch von ständigem „Kleidung kaufen“ und „Kleidung loswerden“ bestimmt.

Wir haben auf der zweiten Etage unseres Hauses ein Zimmer, das noch vollsteht mit Gegenständen, die wir bisher nicht gebraucht haben. Diverse Boxen und Kartons mit Baby- und Kinderkleidung sind auch noch dabei. Noch wechseln wir sie regelmäßig aus, was ihnen eine gewisse Existenzberechtigung gibt.

Hier setzt kilenda an. Es geht darum, Kleidung wiederzuverwenden und sie nicht irgendwo stehen zu lassen. Die Herstellung von Kleidung verbraucht unwahrscheinlich viele Ressourcen: Energie, Wasser usw. Der Co2-Ausstoß ist auch nicht gering.

Ziel von kilenda

kilenda selbst hat folgendes Ziel für sich als Unternehmen formuliert:

„Wir wollen Eltern helfen, ihre Kinder stressfreier und grüner einzukleiden.“

Seit dem 3. Quartal 2016 befindet sich außerdem Umstandsmode im Sortiment. Wäre ich nochmal schwanger, würde ich meine nächste Schwangerschaftshose und auch das Kleid für eine Feierlichkeit bei kilenda mieten und danach wieder zurücksenden. Denn jetzt sitze ich auf zwei selten getragenen Kleidern, weil während einer Schwangerschaft gleich mehrere Hochzeiten und Festivitäten stattfanden. Vielleicht werde ich an diesem Punkt ja noch weitere  kilenda Erfahrungen machen. Abwarten.

Sorgen beim Mieten von Kinderkleidung

Meine drei  größten Sorgen beim Ausprobieren von kilenda waren, dass

  1. eines der Kleidungsstücke kaputt geht oder Flecken abbekommt. Bei uns wahrlich keine Seltenheit oder
  2. das Mieten von Kinderkleidung einfach doch nicht so nachhaltig und reduziert ist, wie ich mir das für uns wünsche.
  3. Und was, wenn ich vergesse sie rechtzeitig zurückzusenden?

Alle drei Befürchtungen haben sich aufgelöst. Denn: K2 hat es tatsächlich hingekriegt und das Kleidchen, das ich ihm bewusst gemietet hatte, kaputt gemacht. Mir ist das noch immer unsäglich peinlich, aber ja, wir dürfen es zurückschicken, denn die Kleidung ist versichert. (Puh!!)

Ob es nachhaltig und reduziert ist, liegt an mir. Wenn ich die Kleiderschränke meiner Jungs (und damit meine ich nicht nur den digitalen Online-Kleiderschrank) nun vollstopfe mit Klamotten, die ich bei kilenda miete, dann ja. Dann wird es schwierig mit der Nachhaltigkeit. Aber das System, dass Klamotten häufiger getragen werden und nicht in einer staubigen Ecke auf dem Speicher ein trostloses Dasein fristen, könnte greifen.

Insbesondere für Anlässe wie Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten finde ich es toll, meine Jungs mit schicken Klamotten einzukleiden, die ich wieder zurücksenden kann. Diese schicken Sachen gibt es bei uns nämlich eher nicht. Es gibt Kleidungsstücke, die cool oder gut aussehen. Aber dieses festlich-schicke – nein. Ich sehe einfach auch nicht ein, Hosen und Hemden in diversen Größen zu kaufen, die nur einmal, wenn es hochkommt dreimal getragen werden. Unsere kilenda Erfahrungen waren rundherum gut und ich kann es tatsächlich nur jedem weiterempfehlen. Kinderkleidung auf nachhaltige Weise mieten, geht.

Meine ersten kilenda Erfahrungen1

Gutscheincode – Aktion von kilenda

kilenda hat für meine Blogleser einen Gutscheincode über 10 Euro erstellt. Damit können alle Neukunden bestellen und den Online-Kleiderschrank von kilenda selber mal ausprobieren. Dieser Gutscheincode ist gültig ab heute für die nächsten sechs Monate. Ab 15€uro geht das sogar versandkostenfrei. Euer Gutscheincode lautet: mamadenkt10

Ich freue mich, von euren kilenda Erfahrungen zu hören. Wenn ihr sie ausprobiert habt, dann hinterlasst doch gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag. Vielleicht kanntet ihr kilenda auch schon?

Gewalt in der Erziehung

Gewalt in der Erziehung – Kein Weg.

Vermutlich sind wir uns hier alle einig, dass Gewalt in der Erziehung ein No-Go ist. Solange wir versuchen eine Definition für diese Gewalt zu finden, sind wir vielleicht auch noch recht lange beieinander. Ganz bei dir – sozusagen. Setzen wir uns dann daran verschiedene Facetten und Arten von dieser Gewalt nachzuzeichnen und einzuordnen, werden sich die ersten Geister scheiden. Wann beginnt Gewalt in der Erziehung?

Gewalt in der Erziehung

Jeder weiß was gemeint ist und dennoch wird sie unterschiedlich gesehen und erlebt. Leider – wie ich finde. Aber ich rolle das Thema nochmal neu auf, denn es lässt mich einfach nicht los.

Ist Gewalt in der Erziehung erlaubt?

Natürlich nicht. In §1631 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist festgehalten, dass Kinder ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung haben. „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Denn wir haben es mit Gewalt zu tun.

Wie sieht diese Gewalt nun aus?

Und an dieser Stelle wird es nun haarig. Zumindest für den ein oder anderen, der als Gewalt erstmal nur Schläge, Tritte, Ohrfeigen, vielleicht auch eindeutige Manipulationsversuche seitens der Eltern verstanden hat. Letzteres wäre schon eine große Abstraktionsleistung.

Meine eigene Kindheit

Als ich Kind war, gehörte es irgendwie dazu, dass ich eben auch den Hintern gehauen bekommen habe. Drohungen waren ein Teil davon, Liebesentzug kenne ich auch. Trotzdem und dennoch habe ich meine Eltern geliebt, wie auch heute. Beeinflusst und etwas aus mir gemacht hat es nichtsdestotrotz.

Heute wünsche ich mir manchmal,

  • weniger harmoniebedürftig zu sein.
  • mehr Konflikte zulassen und eingehen zu können.
  • weniger angepasst und freundlich zu sein.
  • mehr darauf bedacht zu sein, wie es mir mit einer Sache geht?! (Das lerne ich gerade – und ich schlage mich ganz gut. Mit Schokolade.)

Meine Kinder und ich oder: Der besagte Klaps.

Bevor mein erstes Kind da war, wusste ich genau, dass meine Kinder eben auch mal den besagten Klaps kriegen würden. Wenn mein Kind mit der Hand auf die Herdplatte packte, dann bekäme es ein paar auf die Finger. Ihr kennt den Gedanken vielleicht ja auch aus eurer Kindheit.

Geschlagen habe ich meine Kinder nie. Nicht mit meinen Händen. Aber mit Worten. Worte können so viel verletztender sein oder zumindest genauso viel Schaden anrichten, den wir oftmals versuchen zu verdrängen.

Wir sagen und diskutieren schließlich aus und in Liebe. Das muss das Kind doch verstehen. Nein. Muss es nicht. Es fühlt. So wie wir damals auch gefühlt haben. Ich fand es furchtbar, wenn einer meiner Eltern mich tagelang ignoriert hat und auf mich „sauer“ war. Die Ohrfeige in der Pubertät fand ich auch nicht toll. Geliebt fühlte ich mich in dem Moment nicht.

Aber trotzdem war es für mich selbstverständlich, dass ich das auch anwenden würde? Schließlich ist aus mir ja auch was geworden? Ich habe es nicht getan und hätte es nicht gekonnt.

Nach den BrüllFallen

Inzwischen ist viel Zeit vergangen. Auch nach unsere Brüllfallen vor etwa zweieinhalb Jahren. Meine Kinder habe ich nicht geschlagen. Popo hauen, gibt’s nicht. Liebesentzug auf gar keinen Fall! Aber wie kommen wir hier gerade klar?

Wir üben! Jeden Tag neu und wir werden jeden Tag besser. Vor allem gelassener. Meine strenge Stimme habe ich nur noch selten nicht mehr im Griff, aber sie schreit und schlägt nicht mehr um sich. Oftmals erlebe ich in mir weiterhin, dass mich meine Kinder zur Weißglut bringen können. Dann platzt mir der Kragen und ich halte mich nicht an die Dinge, die ich mir vorgenommen habe. Allerdings versuche ich gnädig mit mir zu sein. Mit mir und meinen Kindern.

Ich will, dass es bei uns anders ist. Ich möchte das Ziel erreichen, dass meine Kinder sich als geliebte, starke und selbstbewusste Persönlichkeiten erleben und entwickeln. Jeder auf seine Art. Gewalt hat dort nichts zu suchen. Und zu Gewalt in der Erziehung gehört mE auch:

  • brüllen
  • manipulieren
  • drohen
  • wegdiskutieren (das Kind hat hierbei NIE eine Chance)
  • zwingen
  • übergehen

Vor einiger Zeit wurde ich dazu aufgefordert, nicht meines, aber ein anderes Kind innerhalb einer Sportveranstaltung zu einer bestimmten Übung zu bewegen. „Das Kind MUSS.“ Nein, das sehe ich ganz anders. Kein Kind MUSS. Ich muss ja auch nicht. Wieso muss das Kind? Wie reagiere ich, wenn mich jemand zwingt? Mit Freude? Nein.

Vielleicht mache ich es, aber nicht aus innerer Motivation, Überzeugung und weil es meiner Person entspricht.
Ich muss, ich soll nicht auf mein Bauchgefühl hören, sondern meine innersten Bedürfnisse und Empfindungen für jemand anderes übergehen. „Das ist nicht so wichtig, da muss ich durch.“ Krankheiten, wie BurnOut, Depressionen, Angststörungen und so weiter liegen in vielen Dingen begründet. Unsere schnelllebige und leistungsorientierte Zeit hat bestimmt großen Anteil daran. Ich sehe manches auch in der Art und Weise wie wir erzogen wurden begründet. Manches, nicht alles.

Ich habe jedenfalls nicht gelernt, für mich einzustehen und hole das jetzt nach. Nicht wirklich einfach, wenn die ersten zwei Jahrzehnte ganz anders ausgesehen haben. Für meine Kinder möchte ich das anders!

Was sind also Alternativen?

Das Kind fragen. Oftmals brauchen wir noch nicht einmal zu fragen, weil das Kind ja ganz klar sagt, dass es etwas Bestimmtes nicht will, was wir aber von ihm wollen.  Uns banal erscheinende Dinge, wie Zähne putzen oder den Teller leer machen oder in die Schwimmgruppe gehen oder kein Kleid anziehen oder nicht die dritte frische Hose an diesem Tag anziehen oder oder oder…

Die Liste ist lang und es stellt sich die Frage, wie denn Alternativen für Gewalt in der Erziehung ausschauen. In der Literatur, aber auch aus der Erfahrung komme ich immer wieder zu diesen drei B’s zurück:

Dabei geht es nicht nur darum, dass ich eine Beziehung zum Kind suche und liebevoll leben möchte. Auch das Kind sucht nichts anderes als diese Liebe, Geborgenheit und Sicherheit schenkende Beziehung. Nicht nur die Bedürfnisse des Kindes, sondern auch meine sind von Relevanz. Wenngleich ich diejenige bin, die um einiges reflektierter und erfahrener in diese Bedürfnisbefriedigung einsteigen kann – könnte man zumindest meinen. Außerdem geht es um eine beidseitige Bindung. Das bedeutet, es geht nicht darum kleine Echoisten und Tyrannen großzuziehen, sondern darum sich gegenseitig aneinander zu binden. Egoismus und Tyrannei schließen sich in meinen Augen durch die Beidseitigkeit der Begriffe kategorisch aus. Noch viel mehr zu diesen Begrifflichkeiten und Gedanken könnt ihr bei Frau Mierau finden oder einer Reihe weiterer toller Familienblogger entdecken. Ich lese sie alle sehr gerne, weil ich merke, dass wir nah beieinander stehen und ich weiterhin neue Gedankenanstöße bei ihnen finde.

Seitdem wir uns entschieden haben, es anders zu machen, kommt viel Gelassenheit in unseren Alltag, aber oft auch Wirbel, den es so vielleicht vorher seltener gab. Zum Beispiel weil K3 beim Essen aufsteht oder K2 dann tatsächlich alle Kleider an einem Tag durchprobiert hat und beschließt nicht zum Schwimmen zu gehen.

Ich werde oft ein bisschen verständnislos angeschaut, wenn ich unseren Alltag den Kids anpasse. „Die Kinder müssen doch und ich tue ihnen keinen Gefallen, wenn ich sie entscheiden lasse.“ Wenn ich Gegenseitigkeit ernstnehme, dann respektiere ich, dass das Kind an einem Tag irgendwo doch nicht hin möchte. Unsere Kinder passen sich an so viele Terminvorgaben von außen an. Wieso nicht auch wir an sie?!

Ein Kind, das von einem Großen irgendwohin geschleift wird, gegen seinen Willen, unter Tränen und mit Geschrei und Weinen, erfährt nichts anderes als Gewalt. Ich gerate zunehmend in solche Situation, die ich

a) mehr oder weniger entsetzt beobachte.

b) Frage ich mich, ob mir diese Augenblicke vorher nur nicht aufgefallen sind. Die aber schon damals existent waren. Oder ob sie sich aktuell tatsächlich häufen. Beides finde ich schlimm.

Ich bin davon überzeugt, dass wir andere Möglichkeiten haben, Leben zu leben. Mit unseren Kindern. Den eigenen und auch den fremden, denen wir in Gruppenkonstellationen beim Sport, in der Freizeit oder auch in der Schule begegnen.

Sie benötigen einen Rahmen, der überschaubar ist. Dieser wird sich vergrößern, während sie sich weiterentwickeln, selbständiger werden, älter werden und eigene Erfahrungen dazu gewinnen. Ein Rahmen, der sich durch das Aufeinandertreffen von Menschen und deren jeweiliger Freiheit und Wertschätzung ergibt. Indem ich mich als Person in diese Beziehung hineingebe, entsteht automatisch ein Rahmen, der natürliche Begrenzung, aber auch viele Möglichkeiten schafft.

Leben in der Erziehung

Ich bleibe an dieser Stelle sehr bewusst bei dem Wort Erziehung. Ich weiß noch nicht so recht, wie sehr ich tatsächlich erziehen möchte. Beziehung ist für mich das A und O. Denn ich stelle fest, dass Erziehung geschieht und Kinder meine Leitung in bestimmten Zusammenhängen gerne, in manchen nicht so gerne in Anspruch nehmen, beispielsweise im Straßenverkehr. Und ja, ich nehme mir an solchen Stellen vereinzelt heraus, zu entscheiden und zu bestimmen. Daher gibt es bei uns weiterhin so etwas wie Erziehung. Aber es soll keine Gewalt in der Erziehung geben. Auch nicht durch Zwang, Druck oder Manipulation.

„Du bist nicht der Bestimmer.“

Damit hat mein Kind recht. Will ich auch gar nicht. Und seitdem wir irgendwie manches anders machen, sind wir langsamer geworden. Wieso muss sie denn den Teller leer machen? Oder probieren? Wieso muss er denn zum Schwimmen, Reiten oder Balett? Warum muss sie Hausaufgaben machen oder beim Radfahren einen Helm aufsetzen?

Wir stellen uns heute mehr Fragen. Wir nehmen uns Zeit und wägen ab: Darf ich bestimmen? Soll ich bestimmen? Muss ich bestimmen? Warum denn? So manches überlasse ich inzwischen den Jungs. Ich fühle mich freier und sie sich sehr viel „größer“ und eigenständiger.

Noch nicht immer, aber jeden Tag aufs Neue.

#12von12 im Mai

12von12 im Mai. Alles neu macht der Mai

Noch immer hänge ich mit meiner Liste an Rezensionsexemplaren hinterher. Das Wetter war heute so schön unddie Jungs alle drei erkältet. Wir waren draußen. Dennoch und es hat auch gut getan. Doch abends, gerade zu der Zeit, in der hier die Rush Hour ist, musste ich zur Jahreshauptversammlung des DLRG’s. Ich brauche mich manchmal wirklich vier mal. Vielleicht kriegt die Technologie das ja irgendwann auch noch hin, mittels intelligentem Kunststoffs. (Wer denn Film Plastic Planet kennt, der weiß wovon ich rede. Wer nicht, der kann sich den ja mal anschauen oder nächste Woche nochmal hier rein lesen, wenn es genau darum hier auf MamaDenkt geht.)
Trotzdem gibt es heute meine 12von12 nachträglich zu gestern.

Meine 12von12 im Mai

Während – zumindest gefühlt – die ganze Welt auf der BLOGFAMILIA in Berlin war, habe ich mit meinen erkälteten Jungs alles mögliche Second Hand Spielzeug in Szene gesetzt. War auch gut.

12von12 im Mai 1

Diese Kunstwerke liegen schon seit zwei Wochen auf der Arbeitsplatte meiner Küche. Seitdem ich vorgestern die Doku „Plastik Planet“ gesehen habe, ist meine Abneigung gegen diese Art von Spielzeug noch größer geworden. Einfach mal bei YouTube suchen.

12von12 im Mai 2

Unseren gelben Sack der letztenbeiden Wochen habe ich dann auch mal gleich abfotografiert. Es ist nicht ganz einfach das richtige an Verpackungsmüll da hinein zu werfen. dmait hat sich auch die Süddeutsche Zeitung die letzte Woche auseinandergesetzt.

12von12 im Mai 3

Also sind wir heute gleich mal im Hofladen einkaufen gewesen. Komplett ohne Verpackungsmaterial.

12von12 im Mai 4

Gegessen haben wir dann noch die Rest der vergangenen drei Tage. Ganz im Sinne von Aufbrauchen, nicht Wegwerfen!

12von12 im Mai 5

Melone gab es dann zum Nachtisch. Ob saisonal und nachhaltig korrekt hätte ich nachschauen müssen. Ich war nur froh, dass die Jungs den Süßkram etwas vergessen haben.

12von12 im Mai 6

Unser Apfelbaum steht in voller Blüte und ich bin so gespannt, ob nach all dem Duften und Summen wir im Herbst Äpfel dran haben werden.

12von12 im Mai 7

Unsere Sammlung an Altglas und Pfandglas wächst proportional zu dem Verzicht auf Plastik und Karton.

12von12 im Mai 8

Das erste Mal habe ich heute festgestellt, wie schön es ist, sich unbeobachtet in den eigenen Garten zu fleezen. Wunderbar.

12von12 im Mai 9

Die Reststücke Rollrasen vom Nachbarn sind auch angewachsen…

12von12 im Mai 10

und die Erdbeeren vo der mit ohne den Grünen Daumen haben Blühüten!!12von12 im Mai 11

Ach so. Fortwährend werde ich gefragt, ob das einen tieferen Sinn hat. Muss denn alles einen Sinn haben, was ich tue? Oder gar einen tieferen? Warum macht das den Eindruck? Ich habe einfach nur noch diese beiden Socken in der Schublade gehabt. Tschick. Oder?

#12von12 im Mai 12

So, und nachdem mir hier eben alles schon einmal gelöscht wurde, wird es schnell veröffentlicht. Die 12von12 sind eine Aktion von draußen nur Kännchen. Auch wenn ich meistens nicht daran denke, gefällt mir das Mitmachen jedesmal sehr. Noch mehr lest ihr hier zu den 12 von 12 von all den anderen Mitmachern.

Ein Mamablog unter vielen

Ein Mamablog unter vielen Elternblogs

Sonntagabend. Das Ende eines wilden, zauberhaften, aber auch irritierenden Wochenendes. Ich sitze im Wohnzimmer und frage mich, was alles auf meiner ToDo-Liste dieser Woche steht. Aber ich kann mich nicht darauf konzentrieren. Die vergangenen Wochen hat sich in mir so viel angesammelt. So Vieles, das keinen Raum fand ausgesprochen und damit rausgelassen zu werden. Nach viel Feierei komme ich zur Ruhe und mache mir Gedanken über den Inhalt meines Blogs. Dieser Mamablog, den ich so groß mit vielen Menschen die letzten Wochen gefeiert habe. Ein Mamablog unter vielen. Unter vielen Mamablogs und Elternblogs.

Ein Mamablog

In mir arbeitet es. Angefangen hat MamaDenkt als ein vermutlich typischer Mamablog. Was auch immer das Typische sein soll. Rezepte, Brustentzündung oder das Klarkommen, wenn der Familienalltag plötzlich da ist. Nicht mehr nur zu dritt, sondern schon zu viert. Eine zeitlang habe ich noch an Blogparaden anderer Mütter teilgenommen. Aber schnell stellt sich in diesem Metier heraus, wer nur um sich kreist, wer ein Interesse an den anderen Bloggern hat und wer nicht. Plötzlich kann einem die Elternbloggerszene ganz schön gefährlich vorkommen.

Hurrikan „Elternblogger“

Ja, ich habe mich immer versucht ein bisschen aus dieser Szene herauszuhalten oder höchstens so am Rande mitzuschwimmen. Oft genug kam es zu Konflikten unter Bloggern, an denen ich nicht Anteil haben wollte. Unterstellt mir ruhig fehlenden Mumm oder ausbleibendes Einstehen für was auch immer. Aber die Kräfte, die durch „Reibereien“ ausgelöst wurden, sind mir einfach viel zu heftig, unberechenbar und oftmals verletzend.

Aktuell stelle ich fest: Ich habe die letzten Monate viel gelernt, was Konflikte angeht. Nicht hier im Netz als Mamablog, sondern im wahren Leben als Rachel. Eine meiner größten Erfahrungen war: Konflikte sind nicht lebensbedrohlich, wenngleich ich sie als solche bisher erlebt habe. Daher vielleicht auch mein Empfinden, wenn es um die Auseinandersetzungen der Elternblogger und der Mamas hinter ihren Blogs geht. Wenn es darum geht, ob in der Öffentlichkeit gestillt wird oder wie Kinder zu erziehen sind. Sind sie überhaupt zu erziehen? Dann wird sich mal über Helicoptering ausgetauscht und plötzlich gefetzt. Diese Konflikte kommen plötzlich. Von jetzt auf gleich steht jede und jeder im Hurrikan. Es ist nicht klar: Was passiert hier eigentlich? Zieht er über einen hinweg? Mit welcher Intensität? Was bleibt oder besser wer bleibt? Oft genug lese ich Kommentare, in denen es heißt, dass sich eine Auszeit genommen wird. Ich weiß genau, was gemeint ist. Denn genau das, habe ich auch schon so oft selber gedacht. Dieses Plötzliche macht mir zu schaffen, deswegen bin ich froh oft genug in den Minimalismus ausweichen zu können und sowieso mein Ding zu machen.

Die großen und die kleinen Mamablogs

Immer mal wieder lässt sich mitverfolgen, wie die einen den anderen ihren Erfolg nicht gönnen. Oder aber kleinere Blogs versuchen einen Teil vom großen Ganzen abzubekommen, jedoch nicht gern gesehen sind.

Oft dann die Diskussion, dass es doch egal ist, wie groß ein Mamablog ist. Bei einer Reichweite von 30 000 Klicks lässt sich das gerne schnell sagen. Ich mag die kleinen und die großen Blogs und komme trotzdem nicht regelmäßig dazu, das zu lesen, was ich doch unbedingt alles lesen möchte.

Meine Kriterien sind in der Regel auch nicht die, wer den dicksten Kinderwagen fährt oder wer am lautesten schreit.

Viele habe ich entdeckt, da waren sie schon bekannt, aber nicht so, wie heute. Ich habe sie gelesen und selber noch nicht geschrieben. Heute lese ich sie in erster Linie, weil

  1. sie mir wissenstechnisch einen Mehrwert bieten,
  2. viel, lebendiges und tiefes Herz haben
  3. Zukunft mitgestalten wollen
  4. gesellschaftsrelevante und oft auch politische Dinge zum Thema machen
  5. und ’ne große Klappe haben.

Deswegen lese ich blogs. Und ja, ganz häufig schimpfen sich diese Blogs: Mamablog, Elternblog oder auch Familienblog.

Widrigkeiten von außen

Wenn dann also geklärt wäre, wer den dicksten Blog hat und der letzte thematische Hurrikan über uns hinweg gefegt ist, dann kommen so überaus förderliche „Widrigkeiten“ von außen. Menschen, die Mamablogs als nicht politisch charakterisieren, weil es nur um Rezepte, Genähtes und Gebasteltes (ich hab übrigens eine tolle Upcycling-Idee für Konservendosen geschenkt bekommen) und anderes Chi-Chi geht. Zwischendurch noch eine Verlosung eines Luxus-Kinderwagens oder irgendwelche Kinderbücher, um Leser zu erhalten (demnächst gibt’s „Pepe und den Pupsroboter“ aus dem Willegoos Verlag).

Mein Herz geht auf, wenn ich dann erlebe, dass zumindest die Bloggerinnen, die ich so furchtbar arg gerne lese, zusammenrutschen. Das wünsche ich mir so oft, so viel häufiger und mehr. Den Wunsch schick ich jetzt nach da draußen, ohne zu wissen, ob

  • er den nächsten Hurrikan veranlasst
  • in der Weite ungehört und/oder unkommentiert verhallt
  • oder einfach nur bestätigt wird.

Meine Lieblinge

An dieser Stelle lass ich euch mal ein paar meiner Lieblinge da. Blogs, auf denen ich schon sooooo lange mitlese (auch auf ihren SocialMediaKanälen), die sich zum Teil aber auch noch nicht in meiner Blogroll in der Sidebar befinden.

Ich schreibe euch heute nichts zu den Bloggerinnen hinter diesen Blogs. Erstens ist es schon viel zu spät. Zweitens entscheidet ihr selbst, unter welchen der vorherigen fünf Punkte ihr sie einordnen wollt und drittens lasst ihr euch jetzt einfach überraschen, denn es ist nur ein kleiner Ausschnitt großartiger Frauen.

Hab ich eine oder einen besonders Lesenswerten vergessen?

Nachhaltige Hygieneartikel zum Bloggeburtstag

(Werbung) Erstaunlich wie schnell ein Produkt plötzlich ökologisch nachhaltig ist. Zumindest als solches bezeichnet wird. Neben duftenden, langen, kurzen, dicken und dünnen Stoffbinden, solchen für Strings oder aber Pantys, gibt es inzwischen auch solche mit ganz besonderem Hautschutz oder die grüne Alternative, ganz Natur. Sozusagen nachhaltige Hygieneartikel, aber immer noch zum Wegwerfen. Ich möchte euch in diesem Blogartikel zwei Produkte in unterschiedlichen Ausführungen eines meiner Koop-Partner vorstellen.

Nachhaltige Hygieneartikel

Im Drogerieregal oder im entsprechenden Internetregal gibt es scheinbar grüne Hygieneartikel. Wegwerfbinden und Kosmetik-Pads aus zertifizierter Biobaumwolle, ohne Folie. Aktiver Geruchsschutz, aber ohne Duftstoffe.

Mich irritiert das total. Aber auch erst, seitdem ich Kulmine und ihr Sortiment kennengelernt habe. Alleine bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass ich selber auch eine nachhaltige Alternative verwenden könnte. Erst als wir das Ziel hatten unseren Müll im Bad zu reduzieren, kam die Frage auf, was da alles dazu gehört? Die leeren Duschgel-Flaschen? Leere Creme-Tübchen? Wegwerfbinden und Tampons? Klopapier?

Da Duschgels aussortiert wurden und auch sonst jegliche Cremes, wandte ich mich meinem Müll durch die Monatsblutung zu. Den Einsatz von Tampons fand ich unzufriedenstellend, auch wenn sich scheinbar die Menge etwas verändert. Nachhaltige Hygieneartikel sind das zumindest nicht.  Da wir schon vorher mit dem Einsatz von Stoffwindeln fürs Baby begonnen hatten, begann die Idee zu reifen, dass Stoffbinden eine Alternative sein könnten.

Meine nachhaltigen Hygieneartikel im Bad

Seitdem wir versuchen unseren Besitz auch weiterhin minimalistisch zu halten, ist unser Badezimmer der Ort, in dem wir diesen Vorsatz am besten umgesetzt haben und den Status sogar fast halten können. (Von meinem letzten Duschgel-Geschenk mal abgesehen.)

Nachdem wir erstmal alles mögliche grundsätzlich reduziert hatten und ich viele Dinge einfach gar nicht mehr habe, blieb die Frage nach:

  • Zahnbürste
  • Binden oder einem anderen Mensprodukt
  • Klopapier
  • Zahnseide

Heute geht es um Stoffbinden, bunte Kulmines, und etwas, das ich bislang nicht brauchte, da ich mich nicht schminke: Kosmetikpads.

nachhalitge Hygieneartikel von Kulmine

Vorteile meiner Stoffbinden

Bevor ich euch diese Geschenke näher vorstelle, hier eine kurze Zusammenstellung der Vorteile, die ich in ihnen sehe.

Stoffbinden sind in der Tat nachhaltig. Nach dem Gebrauch werfe ich sie nicht weg, sondern sammel sie in einer Schüssel. Mal mit kaltem Wasser, mal trocken, weil ich nicht die Zeit finde, sie auf diese Weise schon „vorzureinigen“. Steht die nächste 60° Grad Wäsche an, wasche ich meine Stoffbinden mit, hänge sie zum Trocknen auf und räume sie in eine dafür angefertigte Stofftasche. Das ist nachhaltig in meinen Augen.

Immer zur Hand. Inzwischen kann es fast nicht mehr vorkommen, dass ich mal keine Binden im Haus habe. Das erklärt sich von selbst. Sie sind immer an ihrem Platz. Ich werde mir bald zwei, drei zusätzlich besorgen. Dann habe ich genügend auf Vorrat. Aktuell kann es vorkommen, dass ich zwischendurch schon mal waschen muss oder aber auf ein noch aus der Vergangenheit stammendes Paket Wegwerfbinden zurückgreifen muss.

Seitdem ich die Kulmines entdeckt habe, erlebe ich ein ganz anderes Trage- und Körpergefühl. Die Menstruation gehört zu meinem Frausein mehr als dazu. Sie ist ein Teil von mir und damit kein Schreckgespenst mehr. Dieser nachhaltige Hygieneartikel ist nicht nur schön anzusehen, sondern ebenso bequem, nahezu geruchslos und viel komfortabler als das Wegwerfsortiment.

Hinzukommt, dass es Petra, Geschäftsführerin von Kulmine, ein Anliegen ist, dass ihre Produkte bio und fair sind. Vom Anbau der Baumwolle bis hin zur Produktion im Teutoburger Wald. Lest selbst ein bisschen auf ihrer Webseite nach, die ich ganz zu Anfang verlinkt habe. Dort findet ihr alles zur Geschichte, Philosophie, Herstellung und seit neuestem auch einen Blog.

Zu den Kosmetikpads kann ich leider nicht so viel sagen, da ich sie bislang nicht verwende. Außer dass sie wunderschön sanft und weich sind. Damit übergebe ich das Wort an Nina, eine Mitarbeiterin von Petra, die ihr schon in einem der anderen Beiträge im Rahmen meiner Bloggeburtstagswoche kennengelernt habt. Sie stellt euch zwei nachhaltige Hygieneartikel kurz vor.

Bunte Kulmines

Kulmine hat Sets mit einer bunten Mischung zusammengestellt: Mit dabei ist ein Modell in schwarz, das seit der Einführung eine der beliebtesten Farben ist. Dazu gibt es zweifarbige Kulmines, denn bei Kulmine wird viel Wert auf eine sinnvolle Resteverwertung gelegt. Dank einer wunderbaren Mitarbeiterin sind so eine Menge bunter Kulmines entstanden, die es sonst so nicht im Sortiment gibt. Und langjährige Kundinnen wissen: im Frühjahr gibt es meist eine Sonderedition, mit Slipeinlagen aus einer anderen Farbe – auch davon wird eine Slipeinlage im Set sein.
Drei Sets dieser besonderen Kulmines haben wir Rages Blog als Geburtstagsgeschenk geschickt.

nachhaltige Hygieneartikel - bunte Kulmines

Kosmetikpads

Die waschbaren Kosmetikpads von Kulmine sind aus Molton und haben sich bereits lange bewährt.
Leicht angefeuchtet wird das Gesicht ohne zusätzliche Reinigungsmittel von abgestorbener Haut, Alltagsschmutz und Make-Up befreit. Natürlich kann das Kosmetiktuch aber auch mit Reinigungsmilch, Gesichtswasser oder Ähnlichem benutzt werden.
Es gibt drei Sets zu gewinnen, mit je drei Pads in zwei Größen und Dicken.

Wie funktioniert’s?

Hinterlasse einen Kommentar, in dem du

  1. einen nachhaltigen Hygieneartikel in deinem Bad benennst
  2. und ob du dir das Set bunter Kulmines oder das Set der Kosmetikpads wünschst.

Es ist in diesem Fall erlaubt zwei Kommentare zu hinterlassen, wenn ihr an beiden Geschenken Interesse habt und euch nicht entscheiden könnt. Dann hinterlasst bitte einen zweiten Kommentar nach obiger Anleitung, das macht mir das Verlosen im Nachhinein einfacher.

Weil der Artikel jetzt erst rausgeht und obwohl ich morgen um 11:00Uhr mit der „Feierei“ durch sein wollte, verlängere ich das Ende dieser Aktion nach hinten. Bis morgen Abend, den 30.04.2017  um 23:59Uhr könnt ihr kommentieren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Du kennst das.) Mach mit, wenn du mindestens 18 bist. Auszahlen kann ich dir nix. Verschickt wird innerhalb Deutschlands und nach Österreich. (für meine österreichischen Blogleser) Auf geht’s!

Unser Sonnenglas als Osterlicht

Das Sonnenglas – eine geniale Idee

(Werbung) Vor knapp dreieinhalb Jahren schenkten uns Freunde unser erstes Sonnenglas. Durch unseren Umzug funktionierte der Deckel nicht mehr. Das Schöne: Die Menschen hinter Sonnenglas® bemühen sich mit Garantieleistungen und nachträglichem Solarmodul-Ersatz sehr um die Zufriedenheit ihrer Kunden. Daher gab es auf meine damalige Nachfrage, wie ich verfahre, wenn ein Defekt vorliegt auch sofort Antwort. Weil es Sonnenglas® ein Anliegen ist, dass das Sonnenglas allen Menschen so lange wie möglich Freude bereitet, erhielt ich erst Hinweise, woran das Nicht-Scheinen liegen könnte. Mit der gleichzeitigen Zusage, dass ich den Deckel einschicken könne, sollten ihre Instruktionen nicht funktionieren.

Ich vermute, dass unser Umzug dazu beigetragen hat, dass irgendetwas mit dem Deckel nicht mehr stimmte. Also erhielt ich einen neuen für mein Sonnenglas …

Wir haben drei Sonnengläser

Heute besitzen wir insgesamt drei Sonnengläser, die an etwa 270 -295 Tagen im Jahr zum Einsatz kommen. Benutzt werden sie in erster Linie von mir, um abends im Bett noch was zu lesen. Meistens hole ich mir eines spätabends auf Zehenspitzen aus dem Kinderzimmer, wo der Große übers Lesen mit dem Sonnenglas eingeschlafen ist. Am nächsten Morgen klauen sich dann die Minis das Glas und benutzen den Rest Licht für ihr Spiel mit der Kinderküche. So geht das Sonnenglas fast jeden Tag einmal durch die ganze Familie. Verschenkt haben wir es auch schon und finden die Idee des Sonnenglases großartig.

Unser Sonnenglas von den Jungs dekoriert.

Sonnenglas für Sternstunden

Für diejenigen unter euch, die das Sonnenglas noch nicht kennen, erstmal eine kurze Beschreibung und ein paar Bilder von unseren Schmuckstücken. Ich hab sie von den Jungs machen lassen. Danach unbedingt einige Fakten und Infos zur Entstehungsgeschichte, die das Sonnenglas schön und gut machen.

Was ist ein Sonnenglas?

Beim Sonnenglas handelt es sich um ein Einmachglas, dessen Deckel Solarzellen besitzt. Über sie werden Akkus tagsüber durch das Sonnenlicht aufgeladen. Am Abend und in der Nacht geben die Akkus diese Energie in Form von Licht wieder ab und lassen LEDS hell leuchten. Dafür legen wir lediglich einen magnetischen Bügelschalter um. Durch den Kontakt mit dem Deckel entsteht eine Lichtquelle, die sich mit in den Garten, ins Baumhaus nehmen oder auch bei einem romantischen Abendessen im Innern eines Hauses verwenden lässt.

Die Menschen hinter Sonnenglas sprechen auf ihrer Webseite von modernster grüner High Tech Technologie kombiniert mit einem nostalgischen Einmachglas, welches das leuchtend helle Licht mit einem gemütlichen und einfach schönen Flair versieht. Das Sonnenglas.

Entstehungsgeschichte

Wie aber ist das Sonnenglas entstanden? Wo wird es heute hergestellt? Was macht es so besonders? So fair und sozial nachhaltig?

Harald Schulz, ein südafrikanischer Elektroingenieure und Photovoltaiker  von Suntoy erhielt 2010 vom Glashersteller Consol aus Johannesburg einen Auftrag. Er sollte aus dem landesweit bekannten Einmachglas eine Solarlampe entwickeln. Sie sollte

  1. Leselampe sein und
  2. eine sichere Lichtquelle ohne Brandgefahr darstellen.

In vielen Siedlungen Südafrikas, die ohne zuverlässige Stromversorgung auskommen müssen, werden noch heute häufig offene Lichtquellen, wie Petroleumlampen und Kerzen verwendet. Noch immer kommt es dadurch zu furchtbaren Bränden.

Bis 2015 produzierte Suntoy schon 750.000 Solarlampen – unseres war wohl auch schon mit dabei. Die Firma Suntoy sitzt ebenfalls in Johannesburg und 65 Arbeitsplätzen produzieren dort von Hand das Sonnenglas.

Wie kam es nach Deutschland?

Das Sonnenglas kam durch den jungen Unternehmer Stefan Neubig nach Deutschland, der es 2013 in Südafrika entdeckte. Stefan war nach einer Reise dort fasziniert von der Lampe und der Idee, mit Hilfe von Sonnenenergie Gegenden in Südafrika zu beleuchten. Dabei handelte es sich um Regionen, die größtenteils ohne Strom sind. Um den einzigartigen sozialen und nachhaltigen Gedanken hinter dem regionalen Projekt aus Johannesburg zu bewahren und auszubauen, hat Stefan Sonnenglas gegründet.

Konsequent sozial nachhaltig

Nachhaltig heißt erstmal – ja, was eigentlich? Sozial nachhaltig mag sich im ersten Moment noch was schwieriger mit einer konkreten Vorstellung verbinden lassen. Doch es geht um folgendes:

„Die Idee zum Sonnenglas® ist von Anfang an mit den Menschen verbunden, die es herstellen.“

Das Sonnenglas soll nicht nur Sonnenenergie einfangen und später wieder abgeben. Die Menschen, die es hergestellt haben, sollen etwas von ihrer Arbeit haben.

Faire Bezahlung

Die knapp 70 Menschen, die bei Suntoy einen Arbeitsplatz erhalten haben, stammen aus den Townships. Zunächst werden sie in Fragen zur Photovoltaik ausgebildet und auf diese Weise zu (beruflich) qualifizierten Arbeitskräften.

Im Umgang mit seinen Arbeitern richtet sich die Firma an den Prinzipien von Black Economic Empowerment (BEE) und Corporate Social Responsibility (CSR). Damit soll ein verantwortliches unternehmerisches Handeln und die nachhaltige Entwicklung der Firma gewährleistet werden.

Um eine faire Unternehmenskultur zu wahren, werden „Frauen und Männer über Tarif bezahlt, erhalten eine Versicherung und Anspruch auf eine Pension.“ (Vgl. Sonnenglas® Social responsibility DE 2017.pdf, S.1.) Faire Löhne, Sozialversicherung sowie die Rentenvorsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Sonnenglas selbstverständlich.

Mit unternehmerischer Sorgfalt entwickelt das Unternehmen seine umweltfreundliche Solarleuchte immer weiter und sorgt dafür, dass ihr Licht über die Grenzen von Südafrika hinweg erstrahlt.

Investitionen in Bildung

Es geht aber nicht nur darum Arbeitnehmer fair zu bezahlen, sondern wie gesagt, um de nachhaltigen Einsatz für das Gute.

Daher hat der europäische Vertrieb für das Sonnenglas® einen Fonds eingerichtet. Mit Hilfe dieses Fonds werden die Mitarbeiter aktuell eine Stunde pro Tag während der Arbeitszeit weitergebildet. In erster Linie eignen sie sich mathematische Kenntnisse an und erlernen die englische Sprache.

Auf diese Weise leuchtet das Sonnenglas® nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes, sondern macht auch die Zukunft dieser Menschen aus den Townships heller. Mittlerweile sollen über diesen Fonds schon sieben Babys von Sonnenglas®-Mitarbeiterinnen in ihrer Ausbildung langfristig unterstützt werden.

Diese Investitionen in Bildung, Ausbildung und Weiterbildung stellen einen großen Teil konsequenter sozialer Nachhaltigkeit dar.

Warum dieser Blogartikel?

Warum schreibe ich euch diesen Blogartikel und betreibe Werbung? Obwohl ihr hier doch im Rahmen von Minimalismus gelandet seid, bei dem es häufig um das Loslassen von Dingen geht.

Also: Wir als Familie finden das Sonnenglas klasse. Dieses leuchtende Einmachglas ist nicht nur ein konsequent sozial nachhaltiges Produkt, es erspart mir eine Leselampe, zusätzliche Deko beim abendlichen Rendezvous im Garten und wenn ich nachts durchs Haus stolpere, verströmt es einfach viel schneller sein Licht als eine Taschenlampe oder das Handy. (Das liegt am nicht gebündelten Lichtstrahl wie bei der anderen Option, wobei der in anderen Momente auch durchaus sinnvoll sein kann.)

Schon bevor ich diese Kooperation einging, war ich sehr überzeugt vom Sonnenglas. Es ist

  • sozial nachhaltig,
  • unterstützt uns darin weniger Strom zu verbrauchen,
  • Fair Trade und
  • einfach schön.
  • Das Glasgefäß ist außerdem zu 100% recyclebar.

Hinter dem Sonnenglas verbirgt sich zudem ein Unternehmen, das ich unbedingt in meine „Gute Sachen“ – Liste aufnehmen möchte und mit dem ich als Kooperationspartner sehr gerne zusammenarbeite. Ja, für so ein Unternehmen, dessen Produkt mich überzeugt, das sein Werte klar kommuniziert und umsetzt, mache ich Werbung auf meinem Blog.

Schaut euch also ruhig auf der Webseite um. Weiter oben findet ihr den Link, der euch direkt hinführt. Ihr legt euch einen sinnvollen Gegenstand zu oder auch ein originelles Geschenk zum Weiterreichen. Ganz nebenbei schätzt ihr die Arbeit der Menschen wert, die euch euer Sonnenglas hergestellt haben.

Sonnenglas hat sich zudem überlegt, an zwei von euch jeweils eines ihrer zauberhaften Gläser zu verschenken. Das nächste Geburtstagsgeschenk.

Wie funktioniert’s?

Hinterlasse einen Kommentar, in dem du den Ort nennst, an dem du das Sonnenglas zum Einsatz bringen magst. Bis morgen Mittag, den 29.04.2017  um 11:59Uhr läuft diese Aktion. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Du kennst das.) Mach mit, wenn du mindestens 18 bist. Auszahlen kann ich dir nix. Verschickt wird innerhalb Deutschlands. (Beim Versand dieses tollen Geschenks übernehme ich keine Gewähr. Ich gebe mein Bestes beim Verpacken, aber der Postweg liegt nicht in meiner Hand.) Auf geht’s!

Trinkflasche aus Edelstahl

Trinkflasche aus Edelstahl. Eine Alternative.

(Werbung mit Verlosung) Meine erste Trinkflasche im Kindergarten war eine aus Plastik, die sich um den Hals hängen ließ. In der Grundschule hatte ich eine Isostar-Flasche, die mein Vater als Werbegeschenk für uns mitgebracht hatte. Total hipp, aber leider mit großem Auslaufrisiko (heute würde ich ergänzen: #plastikdrin). Das war’s dann auch mit dieser Flasche. Auf eine Alternative in Form einer Trinkflasche aus Edelstahl oder Glas, sind wir damals, meine Eltern und ich, gar nicht gekommen. Glas schien keine Option, weil es ja zerbrechlich ist und wir damals Kinder waren. Edelstahl war damals noch viel zu schwer und gab es irgendwie nur in Form riesiger Kannen. Was tun?

Trinkflasche aus Edelstahl

Wenn wir heute als Familie losziehen, sei es auf einen Familienausflug, zur Schule oder zum Job, nutzen wir jeder eine Trinkflasche aus Edelstahl. Das geschieht nun schon seit etwa vier oder fünf Jahren. Bis auf einige kleinere Dellen ist an diese Flaschen noch nichts rankommen. Sie sind noch immer auslaufsicher, ziemlich leicht, wenn wir im Wald oder auf längeren Wanderungen draußen unterwegs sind und sowohl der Kleinste als auch der Älteste können gut daraus trinken. Ersetzen musste ich bislang lediglich die Sportdeckel, die auch nicht plastikfrei, aber zumindest BPA-frei sind. Sie lassen sich grundsätzlich nicht so toll reinigen, ähnlich wie der Trinkaufsatz von Flaschen aus Kunsstoff.

Große Vielfalt an Alternativen

Inzwischen gibt es eine Reihe von Alternativen für die gewöhnliche Plastikflasche. Da wären Edelstahlflaschen, Glasflaschen mit kurzem Hals, doppelwandige Glasflaschen, mit denen sich Tee transportieren und auch trinken lässt, Babyflaschen aus Edelstahl, Sportflaschen aus Edelstahl, isolierte Edelstahlflaschen für heiße Getränke oder aber solche für kohlensäurehaltige Flüssigkeiten. Von außen bunt oder aber einfach schön in edelstahlsilber oder Glas. Manche Glasflaschen, wie Emil, besitzen eine zusätzliche Hülle, die das Glas davor schützt zu zerbrechen.

Alle diese Flaschen kommen heute in einem ansprechenden Design daher, mit dem sie durchaus mithalten können, oftmals sogar stylischer und trendiger aussehen als das Plastik-Pendant. Hier ein Blick in das Sortiment von Kivanta, ein Onlineshop, der sich dem Gesund Leben verschrieben hat.

Vorteile einer Trinkflasche aus Edelstahl

Edelstahltrinkflaschen haben eine Menge Vorteile. Mal abgesehen davon, dass sie eine weitesgehend plastikfreie Alternative darstellen, sind sie dadurch

  • gesünder
  • hygienisch sauber
  • geschmacksneutral
  • leicht
  • langlebig und
  • nahezu unkaputtbar.

Sie lassen sich ohne Probleme sowohl auf eine Fahrradtour als auch zu einer Städtereise oder in den Kindergarten mitnehmen. Je nach Flasche kann ich mir meinen Kaffee mit auf die Arbeit nehmen oder den Kids Blubberwasser mit in die Schule geben.

Plastikfrei (weitestgehend) und damit gesünder

Eine Flasche ohne Plastik kommt nicht nur der Umwelt zugute. Auch für mich und meine Gesundheit, und natürlich auch für die meiner Kinder, stellt sie die gesündere und damit eine mehr als sinnvolle Alternative dar. Viele Trinkflaschen waren und sind zumeist aus Polycarbonat (Kunststoff) oder Aluminium. Dabei handelt es sich um Materialien, die heute nachweislich gesundheitliche Schäden verursachen. Weitere Infos dazu und zum Unternehmen Klean Kanteen findet ihr auf einer Unterseite des Kivanta Onlineshops.

Sauber und geschmacksneutral

Durch die Art der Herstellung unserer Edelstahltrinkflaschen und aufgrund der Tatsache, dass sie alle eine recht weite Öffnung zum Trinken besitzen, lassen sie sich problemlos säubern. Es gibt keine eckigen Kanten, in denen sich Bakterien und Keime festsetzen können. Durch das regelmäßige Schrubben mit einer einfachen Flaschenbürste und Auswaschen mit heißem Wasser, sind sie immer hygienisch sauber.

Sie entwickeln damit auch keine lästigen Gerüche oder einen fiesen Geschmack. Mal abgesehen davon sind unsere Flaschen in der Tat geschmacksneutral. Das Wasser schmeckt nach Wasser und nichts anderem.

Leicht

Die Trinkflaschen, die wir uns zugelegt haben, sind allesamt sehr leicht. Unsere Trinkflaschen aus Edelstahl sind bei richtiger Anwendung alle absolut auslaufsicher und gut verarbeitet. Dieser Punkt führt uns auch schon zum nächsten Vorteil.

Langlebigkeit

Meine Trinkflasche ist mir gefüllt schon einige Male auf den Boden gefallen oder gegen ein Tischbein gestoßen. Dabei hat sie sich die ein oder andere Delle zugezogen. Allerdings darf sie in meinen Augen auch gerne gebraucht aussehen. Solange sie auslaufsicher mein Leitungswasser transportiert, ohne Schadstoffe an die Flüssigkeit abzugeben, bin ich glücklich mit ihr.

Eine Trinkflasche fürs Leben, also? Ich habe keine Ahnung, ob ich meine Trinkflasche auch noch in zwanzig Jahren benutzen können werde. Momentan gehe ich davon aus, dass sie zumindest die kommenden zehn Jahre nutzbar ist, da sie unkaputtbar zu sein scheint. Letzteres behaupte ich vor allem im Hinblick auf die Flaschen meiner Kinder. Die haben schon so einiges aushalten müssen.

Eine isolierte Trinkflasche zum Verschenken

Der Onlineshop Kivanta hat sich bereiterklärt im Rahmen dieser Bloggeburtstagswoche eine isolierte Trinkflasche für meine Leser zur Verfügung zu stellen. Diese Flasche ist nicht komplett plastikfrei. Der Deckel hat ein aufgedoppeltes Innenleben zur Isolierung. Damit ist sie auch für kohlensäurehaltige Getränke geeignet. Wie sie aussieht, seht ihr auf dem folgenden Bild.

Trinkflasche aus Edelstahl Kivanta

Wie funktioniert’s?

Hinterlasse einen Kommentar mit dem Hinweis, was dein Lieblingsgetränk ist und woraus du es am liebsten zu dir nimmst. Bis heute Abend, den 28.04.2017  um 23:59Uhr läuft diese Aktion. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Du kennst das.) Mach mit, wenn du mindestens 18 bist. Auszahlen kann ich dir nix. Verschickt wird innerhalb Deutschlands. Auf geht’s!