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ohne Zucker wib 05

Alles ohne Zucker. Wochenende in Bildern Januar 2018

Dieses Wochenende steht im Zeichen meiner #ohneZucker Challenge auf Instagram. Irgendwie hat es die Zeit dieser Woche so gar nicht hergegeben, auch euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden zu halten. Das tut mir sehr leid. Ich habe einfach das passende Zeitfenster versäumt. Hinzukommt, dass ich mich mehr oder weniger in dieses Projekt ohne Zucker hineingeworfen habe. (Das gab es vor zwei Jahren mal, doch das ist schon ein Weilchen her.) Von jetzt auf gleich ging’s los, auch wenn ich schon seit Weihnachten mit diesem Gedanken spiele. Ich konnte mich einfach nicht überwinden. Jetzt bin ich mittendrin. Also nochmal zum Anfang des Wochenendes.

Ohne Zucker

Ohne Zucker läuft hier seit Montag. Es klappt erstaunlich gut und Näheres werd ich euch für morgen in einem Blogartikel zusammenstellen.

 

ohne Zucker 01

Am Freitag waren wir gemeinsam im Wald unterwegs. Der Sturm tags zuvor hat hier nicht so viel Schaden verursacht, wie in vielen anderen Teilen Deutschlands. Dennoch, ausgerissene und umgeworfene Bäume haben wir auch gesehen sowie das ein oder andere Geheimnis. Um #Geheimnis ging es am Wochenende auch bei der #instachallenge von Sarah aka mehrgutezeit.

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Jetzt am Wochenende haben wir auch noch immer ein kleines „Gastkind“ zu Besuch. Eine Puppe mit Namen Maja, die eines der Kids aus dem Kindergarten mit nach Hause gebracht hat. Wir sollen mit ihr spielen und alles aufschreiben, was wir gemeinsam so machen. Sehr spannende Aktion. Und ich liebe diese Puppen!!

ohne Zucker wib 03

Samstag begann es dann zu schneien. Und wie. Wir mussten eine Geburtstagseinladung wegen Krankheit absagen, sind aber trotzdem viel draußen gewesen. Denn frische Luft ist gut gegen diesen ganzen Erkältungsmist, sofern kein Fieber im Spiel ist. Das hier ist einer unserer selbstgebauten Schneesessel. Sehr bequem!

ohne Zucker wib 04

Das hier ist unsere Samstagsmahlzeit. Ganz oft gibt es zum Wochenende Pfannkuchen. Das liegt daran, dass ich erst am Ende der Woche den Nerv habe, mich so lange kontinuierlich in der Küche an den Herd zu stellen. Und seitdem wir alles an beschichteten Pfannen komplett aus unserem Haushalt verbannt haben, MUSS ich auch daneben stehen bleiben. Sonst brennt einfach alles an. Das da sind Bananenpfannkuchen mit frischem Obst. TOTAL lecker!

ohne Zucker wib 05

Heute Morgen durften wir Großen tatsächlich noch ne Stunde länger im Bett liegen bleiben. Die Kids sind aufgestanden und haben uns liegen lassen. Mehr noch, als ich in die Küche kam, hieß es „Mama, ich hab dir Kaffee gekocht.“ In dem Moment wurde mir ein wenig anders. Denn meinem „Montessori-Ich-bin-total-selbständig-und-mache-alles-schon-seitdem-ich-da-bin-alleine“- Kind ist sowas zuzutrauen. Der Wasserkocher ist und bleibt jedoch tabu, solange kein Erwachsener in der Nähe ist.

Es stellte sich zum Glück heraus, dass ich lediglich die Vorbereitungen abgenommen bekommen hatte. Das sah dann so aus wie auf dem folgenden Bild. Zucker war natürlich drin. Denn so trinke ich meinen Kaffee am liebsten und K2 hat es besonders gut gemeint. Vier Löffel waren das bestimmt. Da ich seit Mittwoch tatsächlich konsequent meinen Kaffee ohne Zucker genieße, habe ich die Milch doch heimlich ausgetauscht.

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Beim Essen standen heute außerdem immer diese zwei. K3 hatte einfach keinen Hunger und ich war jedesmal verleitet zu sagen: „Spielzeug gehört nicht auf den Tisch. Weg damit.“ – denn das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Und es stimmt ja auch irgendwie. Es stört, Lebensmittel samt Teller fallen auf den Boden, es ist laut und die anderen sind abgelenkt. Mal abgesehen davon, dass es mich total unruhig macht. Wie macht ihr das bei euch zu Hause? Spielzeug auf den Tisch, oder nicht? Wir haben hier letztlich den Deal, dass Spielzeug wartet bis nach dem Essen. Ich lasse mich ab und an darauf ein, dass es auf dem Tisch stehen darf, wenn es von der Größe passt. Entweder das Kind legt es selber dorthin oder aber ich übernehme das. Meistens wollen die Kids ihr Spielzeug dann selber zur Seite legen.

Meistens klappt das ganz gut.

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Ich sagte ja, dass mir der Verzicht auf Zucker vor allem zum Kaffeetrinken schwer fällt. Ohne Zucker Kuchen zu backen, kann ich mir nur schwer vorstellen. Ohne Zucker vielleicht, indem ich mit Apfelmus oder Bananen süsse. Die Tipps gab es von einigen von euch hinsichtlich des Backens ohne Zucker. Danke! Aber Kekse?

Das da unten sind Zum-Apfelmus-Schnecken. Ich glaube, eine gute Idee. Nur nicht mit dem Roggen-Volkornmehl. Aufgegangen ist das nicht.

ohne Zucker wib 08

Das ganze Wochenende, bis heute Abend zur Sendung mit der Maus, war das Geklapper der Kletterschuhe im Haus zu vernehmen. Hier wird so manches zweckentfremdet. Das Kind ist dabei glücklich und ich dann auch.

ohne Zucker wib 09

So viel ist in den vergangenen Jahren passiert. In den letzten Tagen habe ich sehr oft das Gefühl mich stark verändert zu haben. Nicht in allem. Auch nicht von Grund auf. Aber Vieles ist anders. In meiner Rolle als Mutter, als Partnerin, aber auch als Frau, die die Welt verändern will.

Ich geh einmal mehr in mich und versuche in Worte zu fassen, worum es mir geht. Wenn ihr noch mehr Beiträge zum Wochenende in Bildern lesen und sehen wollt, dann schaut mal bei Susanne von geborgen wachsen vorbei, die jedes Wochenende neu ihre Tore für diese Beiträge öffnet.

Wie war euer Wochenende? Was habt ihr gemacht? Wofür habt ihr euch Zeit genommen?

Anfänge 01

Anfänge. 12 von 12 im Januar 2018

Wisst ihr, die letzten Jahre war ich selten für mich. Ich hatte immer mindestens ein Kind an meiner Seite. Klar, wenn ich laufen gehe, dann habe ich meine Laufpartner neben mir und keines der Kinder. Aber das sind dann eben nur 45 bis 60 Minuten. Mehr eher nicht und auch nur für diese bewusst gewählte und entschiedene Zeit. Dieses Jahr wird ein Jahr der Anfänge für viel Neues. Ich spüre das.

Anfänge diesen Jahres

Ich spüre das und merke, dass ich schon in einigen dieser Anfänge drinstecke. Manchmal habe ich ein Gefühl, für das, was kommt. Bei manchem bin ich total ahnungslos und neugierig. Bei wieder anderen Dingen fühle ich ein „Nein.“, das immer größer wird und ich nicht weiß, wie ich es handeln soll. Das bringen diese Anfänge vermutlich mit sich.

Beziehungsanfänge

Heute Morgen war einer dieser Anfänge. Der Mann und ich hatten erstmals nach langer Zeit, Gelegenheit ohne ein Kind, zu zweit frühstücken zu gehen. Ich habe mich so sehr darauf gefreut, das kann sich wahrscheinlich keiner vorstellen. Doch ehe es dazu kam, saßen wir im Auto und alle Anzeigen des Fahrzeuges fielen aus. Bis auf der Motor, der lief. Schließlich sprangen zwei Anzeigen wieder an, die des Airbags und mal kurz der Scheibenwischer, das war’s. War das der Anfang vom Ende? Zum Glück in dem Moment nicht für uns, aber voraussichtlich für die Lichtmaschine des Autos.

Vor lauter Frustration, habe ich euch mal abfotografiert, wie es in der Werkstatt aussah.

Anfänge 02

Anfänge 03

Anfänge 04

Anfänge 05

Wir haben daraufhin unsere gemeinsame Zeit in der Werkstatt verbracht und nicht im Café. Denn heute ist Freitag, das Wochenende steht an. Wir wollten eigentlich auf einen Geburtstag fahren. Einen spontanen Überraschungsbesuch. Daraus wurde nichts. Und unsere Fahrt nach Speyer? Die sparen wir uns jetzt wohl für wannanders auf.

Da half dann auch das rosa Einhorn an der Hauswand nix.

Anfänge 01

Das mit den Anfängen ist schon so eine Sache. Selbst wenn ich rosa Einhörner an irgendwelchen Hauswänden sehe, nicht immer erfüllen sie einem den Wunsch, den man am dringlichsten verspürt.

Das ist unsere graue Tonne, die wir damals, als wir plötzlich zu fünft waren, nehmen mussten. Das nervt mich heute immer noch gewaltig. Unser Ziel, sie mal vier Monate im Garten stehen zu haben, weil wir kaum Müll haben. Unsere Challenge zum #müllfrei ist erstmal nur verschoben. Mich frustriert das gerade zu sehr und ich schaffe es auch nicht alleine, den Umstand für uns als Familie zu verändern. Ich bin gespannt, wie sich das die nächsten Wochen entwickelt, und wie sehr der Rest hier mitzieht.

Anfänge 06

An der Theke vom hiesigen Lebensmittelgeschäft hatte ich dann leider auch eine traurig verlaufende Diskussion darüber, ob dieser Käse in meine mitgebrachte Glasbox befördert werden dürfte. Nein. Aus Hygienegründen. Zumindest waren die Verkäuferinnen total freundlich und haben sich überhaupt auf ein Gespräch eingelassen. Ich musste dafür schon einiges an Mut zusammen nehmen. Doof, eigentlich.

Anfänge 07

K2 ist einfach unglaublich.

„Mama,“ tiefes Seufzen und aufatmen, „ich bin schon wirklich stolz auf mich. Dass ich so gut Katzen malen kann. Unglaublich, nist wahr?!!“

Oh ja, Darling! Oh ja!!

Anfänge 08

Kennt ihr die Quatschanke? Sie trinkt im Fernseh Würstchen aus dem Glas und isst ihre Milch mit Messer und Gabel vom Teller. Die Kids sind begeistert von ihr und als Mama dann zuließ, dass sie es nachahmten, war ich auch die Beste! WIN-WIN-WIN.

Anfänge 09

Ich laufe aktuelle durch verschiedene Challenges wieder viel zu oft mit dem Smartphone herum. Das sieht man unter anderem daran, dass K3 auch zwei Handys hat. Diese. Der Mann und ich sollten unseren Smartphonekonsum tatsächlich nochmal bedenken. Wie gesagt, zumindest aus Achtsamkeit- und Nachhaltigkeitsgründen.

Anfänge 11

Berufliche Anfänge

Eben noch meinte ich zum Mann: „Irgendwie habe ich keinen Raum.“ Seine pragmatische Lösung ist immer gleich: “ Wo soll ich dir deinen Arbeitsplatz einrichten?“ Dabei geht es mir oftmals gar nicht mal um meinen Arbeitsplatz. Klar, mein Homeoffice ist im ganzen Haus und auf dem ganzen Gelände. Das hat Vor- und auch Nachteile.

Ich wünsche mir manchmal wirklich für mich zu sein. Ohne Mann, ohne Kind, ohne Katzen. Nur ich für mich mit meinen Gedanken. Das kommt und kam die vergangenen Jahre einfach nicht so oft vor. Ich bin darüber hinweg gegangen und wenn ich dann meine Blicke auf solches Stilleben richte, dann habe ich Sehnsucht nach meinem Raum.

Anfänge 12

Vielleicht ist das auch ein Anfang. Denn ich merke, ich habe mich in den letzten zwei Jahren verändert. Ich mag mir nichts mehr sagen lassen, ich mag nicht mehr das Liebchen sein, ich mag nicht immer die unkomplizierte, sich anpassende sein. Das nervt mich gerade an. Und zwar in vielen Bereichen. Es macht mir mitunter Angst. Doch dann fällt mir Simba ein. Kennt ihr noch, oder? Aus dem Film „König der Löwen“, der sich ganz mutig stellt, als er auf den Elefantenfriedhof geht.

„Angst? Hörst du mich? Ich lach dir ins Gesicht. Hahahahaha!“

Ich weiß noch nicht, wem ich ins Gesicht lache. Aber: Ich bin zur Freiheit berufen, ihr erinnert euch. 

Dieser Artikel ist im Rahmen von Caros #12von12 entstanden. Ja mag sein, dass wer anders das auch schon gemacht und vielleicht der UrUrUr-Gründer ist. Ich habe es bei ihr entdeckt und dort findet ihr noch ein paar andere, die monatlich an der Aktion teilnehmen. Viel Spaß beim Klicken!

Ach so, btw, kommt gerne mal auf meinen Instagram – Kanal. Dort geht kommende Woche die nächste Challenge los. Gespannt was, na dann auf!

Ein Smartphone in grün 01

Ein Smartphone, bitte. Bitte in grün.

Das neue Jahr hat also begonnen. Jahresmotto und eine Reihe von Projekten beruflicher Natur haben sich ergeben, sind in der Mache und ich bin ganz schön hibbelig, wenn ich darüber nachdenke, was alles sein könnte. Meine Arbeit macht mir gerade in den allermeisten Bereichen große Freude. Doch damit die Arbeit Spaß macht, braucht es in der Regel mehrere Dinge. Einerseits das, was einen zutiefst begeistert. Thematisch und inhaltlich. Herzensthemen, für die wir brennen können. Andererseits das, was ich dazu an Werkzeug brauche. Mit Werkzeugen meine ich neben der Fertigkeiten und Fähigkeiten, die ich für meine Jobs als Person mitbringe, auch ganz gewöhnlichen Kram, wie zum Beispiel meinen PC, meinen Terminplaner, tatsächlich auch unser Auto sowie mein Smartphone. Um letzteres soll es heute gehen.

Denn viel zu lange schon halte ich euch meine Gedanken zu dieser Thematik vor. Ich merke, dass ich sie in allen möglichen Beiträgen immer wieder anklingen lasse, mir jedoch nicht die Zeit nehme, sie mal in ihrer ganzen Reichweite zu formulieren.

Mein Smartphone ist ein Werkzeug

Ja, mein Handy wurde mit der Zeit zu einem Arbeitsgerät, was ich nie gedacht hätte. Damals zumindest nicht. „Für alle anderen vielleicht, für mich aber nicht.“ Bla, bla, bla. – Pustekuchen.

Mein Smartphone ist mein Arbeitsgerät, mein Werkzeug. Ich plane damit meine Routen, halte Notizen fest, lasse mich damit wecken (keine Sorge, es liegt nicht neben meinem Bett, sondern weckt das ganze Haus), mache Fotos, manage meine Social – Media – Kanäle, plane meine Termine und Beiträge, sammel wichtige Kontakte und lasse mich gerne erinnern. Und in der Freizeit darf es mir zum Lesen, Musik hören und in Kontakt bleiben mit Menschen irgendwoanders in Europa behilflich sein. Oma und Opa erhalten manchmal ein kleines Video von uns oder den Kids und meine beste Freundin hält mich ebenfalls übers Smartphone auf dem Laufenden. So ist das bei mir.

Und bevor jetzt jemand schimpft und mir erzählt, wie unsicher so manches auf dem Smartphone ist, … ich weiß. Dem stimme ich voll und ganz zu: „Ja, recht hast du.“ Und dennoch brauche ich dieses Gerät, um mit dir und den anderen in Kontakt bleiben zu können und euch das weiterzuleiten, was ich in Sachen Nachhaltigkeit an Informationen und Gedanken tagsüber entdecke. Denn ganz ehrlich: Abends hätte ich es nach unseren langen Tagen wieder vergessen.

Wie finde ich das?

Na ja, ich bin sehr hin und hergerissen, was meinen Umgang und Gebrauch des Smartphones angeht. Das hat zum einen Achtsamkeitsgründe und zum anderen, wie es sollte es auch anders sein, Nachhaltigkeitsgründe.

Verlust von Achtsamkeit durch das Smartphone?

Das eine hat mit meinem Bedürfnis zu tun, achtsam mit mir, meinen Mitmenschen und vor allem auch unserer Zeit umzugehen. Mein Smartphone hat es immer und überall raus meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Viele meinen, dass es genau deswegen beispielsweise auf der Arbeit nichts zu suchen hat. Tja, ich kann dann nicht arbeiten gehen. Denn ja, das Burn Out von 2016 ist nicht vorbei. Noch lange nicht. Wir arbeiten an uns und versuchen außerordentlich achtsam mit unserer Zeit und wiedergewonnener Freiheit umzugehen. Das bedeutet aber auch, immer mal wieder einen Blick aufs Handy zu richten, wenn es zig mal „geplingt“ hat.

„Dann ist es halt noch nicht so weit, wieder arbeiten zu gehen.“ – Auf dieses Argument mag ich gar nicht antworten. Denn was hat es mit Achtsamkeit zu tun, einer Frau zu sagen, dass sie eben nicht arbeiten gehen kann und darf, wenn die familiäre Situation Achtsamkeit, Samthandschuhe und immer auch mal den Blick aufs Smartphone erfordert?!? Natürlich kann, darf und muss sich auch im familiären Alltag Veränderung zeigen. Zum Positiven. Aber aufs Arbeiten verzichten?!?

Gleichzeitig sehe ich eine veränderte Arbeitswelt vor uns liegen. Ja, und auch das Internet mit all seinen Risiken und Chancen ist zunehmend ein Teil davon und ein Smartphone ermöglicht uns den Zugang dazu. Ob wir das Leben dadurch aktiv gestalten? Auf diese Frage habe ich noch keine Antwort. Ich weiß nicht, ob wir uns mit einem „Ja.“ selbst betrügen, oder ob dem nicht doch ein bisschen so ist und sein kann.

Fehlende Nachhaltigkeit in der Mobilgerätherstellung

Hinzu kommt, dass Handys, Smartphones, Tablets und andere Geräte der Unterhaltungselektronik aus nachhaltigen Gründen mehr als kritisch zu sehen sind. Ach was sag ich? Die Arbeitsbedingungen vor Ort, meist in Ländern wie China oder dem Kongo, sind alles andere als fair und überaus katastrophal. Im Dezember durfte ich bei einer Veranstaltung der Amnesty International Hochschulgruppe einen Vortrag halten. Im Vorfeld wurde ein Dokuausschnitt gezeigt, der Bildmaterial über die Arbeitsbedingungen vor Ort lieferte. Die Hersteller produzieren für uns in kürzesten Intervallen neue Geräte, die in relativ kurzer Zeit abgelöst werden können oder gar müssen, weil defekt. Die Suche, der Abbau und die Verarbeitung von Edelmetallen und Seltenen Erden kostet Menschen ihre Gesundheit oder ihr Leben. Damit ich das top-aktuelle Highend-Gerät in den Händen halten kann?!

So entschied ich mich, nachdem ich das gebrauchte Gerät meines Schwiegervaters dann doch irgendwann übernommen hatte, dass dies mein letztes Smartphone sein sollte.

Mein letztes Smartphone

Irgendwann hatte das Gerät jedoch keinen allzu guten Empfang mehr. Schließlich musste ich mich jeden Morgen neu ins WLAN einwählen und dann zuckte auch noch das Display. Aber ich hatte ja gesagt, kein weiteres Smartphone… Von einer Sekunde auf die andere hörte das Zucken auf und mein Display war düster. Ausgerechnet während der #nachhaltigwerden Challenge. Ich konnte noch schemenhaft meinen Bildschirmschoner erkennen. Allerdings nur, wenn ich das Display entsprechend schräg gegen das Licht hielt. Es war fürchterlich Bilder damit zu machen. Erst versuchte ich sie via Notebook mir erstmal anzuschauen, bevor ich sie irgendwo postete. Oftmals war das nämlich kein wiederverwertbares Bildmaterial. Doch manchmal hatte ich Glück.

Während meines Besuchs auf dem re:MIND Workshop in Hamburg traf ich eine Fotografin, mit der ich mich unterhielt. Mit ein paar anderen Bloggerinnen kamen wir über Nachhaltigkeit ins Gespräch. Als ich meinte, dass nachhaltig sein für mich auch bedeuten würde, zu verzichten, zum Beispiel auf ein funktionierendes Smartphone, erntete ich erstmal zögerlich irritierte Blicke. Keine wollte dazu erst etwas sagen.

Wir begannen zu diskutieren und die Fotografin, die natürlich eine sehr viel visuellere Sicht auf die Dinge hatte als ich, stellte fest: „Du brauchst für deine Message gute Bilder! Und deine Botschaft ist so wichtig und macht mich neugierig. Wie willst du Menschen da draußen ansprechen, wenn du keine ansprechenden Bilder liefern kannst?“ – Darauf hatte ich dann leider auch keine Antwort.

Eine Entscheidung stand an

Der Zustand meines Arbeitsgeräts wurde immer desaströser. Ich stand vor drei möglichen Optionen:

a) kein Smartphone
b) ein gebrauchtes übernehmen
c) ein Gerät, wie das SHIFTPHONE oder Fairphone, die möglichst nachhaltig und fair hergestellt wurden.

Für eine, und wenn möglich die nachhaltigste, wollte ich mich entscheiden. Doch zu meiner Entscheidung kam ein Kriterium hinzu: Ich wollte weiterhin davon berichten, wie das bei uns so ist. Mit der Nachhaltigkeit. Als Familie. In meinem Alltag. Ich habe so viele Ideen, mit denen ich Schule machen möchte. Ich brauche dafür Werkzeuge. Auch dieses eine hier. a) fiel damit als Option weg.

Kurz vor der Weihnachtszeit wurde meine Arbeit mit meinem defekten Gerät so schlimm, dass ich mir ein gebrauchtes Smartphone von einer alten Freundin gekauft habe. Das benutze ich jetzt fleißig, doch auch das wird irgendwann nicht mehr gehen. Für den Fall habe ich mich inzwischen dazu entschieden das SHIFTPHONE auszuprobieren. Dabei handelt es sich um ein Gerät von SHIFT, ein Unternehmen, das als erster und einziger deutscher Smartphonehersteller auch in Sachen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit unterwegs ist. (Dazu nächste Woche ein wenig mehr.)

Wie ist das mit deinem Smartphone?

Wie handhabst du deinen Umgang und Konsum mit deinem Smartphone? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, es ganz sein zu lassen? Mit dem „Tickern“ und permanent „Online-Sein“? Erzähl mal. Gerne auch auf Instagram unter @mamadenkt oder auf Facebook auf meiner MamaDenkt-Seite.

Mobil funktioniert das eben auch mal gerade eben und nicht nur vom Schreibtisch, sondern von überall.

Welt verändern 01

5 vor 12 und ich will die Welt verändern

Ein neues Jahr hat begonnen und tatsächlich hab ich es in die 50 Top-Nachhaltigkeitsblogs einer Online-Druckerei für Werbetaschen geschafft. (Vielen Dank!) Besser kann es ja gar nicht laufen… Kann es nicht? Oh doch! Ich will die Welt verändern. Im Kleinen, im Großen, jeden Tag. Wohin? Zum Guten, denn ja, auch wenn ich besagte Diskussion über die Existenz von gut und böse hatte, ich glaube, dass es diese Kategorien gibt. Wir brauchen Kategorien wie gut und böse, um dazwischen die vielen Grautöne zu verorten und zu schauen, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Sie sind nötig, um zu gestalten. Zum Positiven gestalten für möglichst viele Menschen auf diesem Erdball.

Die Welt verändern

Einer der Gründe, warum ich vor drei Monaten die #5vor12 ins Leben gerufen habe. Hier habt ihr die Möglichkeit mitzumachen. Eure fünf Ideen, Gedanken, Bilder und Linktipps zu sammeln, um Nachhaltigkeit umsetzbar und für jeden vorstellbar zu machen. Wie es funktioniert, findet ihr hier.

Zahl des Monats

17% – das ist meine Zahl. Kurz nach Weihnachten hat das Umweltbundesamt mal ein paar Zahlen zur Verfügung gestellt, was unsere Silvesternacht hier in Deutschland betrifft. Mal abgesehen davon, dass wir schon Jahre gab, in denen wir 200.000.000 Euro zum Jahreswechsel in den Himmel geballert haben, setzen wir damit 17% der im Jahr anfallenden Feinstaubbelastung frei, die durch den Straßenverkehr in Deutschland anfallen. 17 %. Ein Grund, nein, sogar zwei, nicht daran mitzuwirken. Wir haben stattdessen unser selbstgerechtes Konfetti geworfen und unserer Briefekette gefrönt.

Silvester mit Kinder 04

Upcycling-Idee

Für meine letzte Unterrichtsreihe an der Schule habe ich folgende Upcyclingidee auf YouTube entdeckt und ausprobiert. Schaut mal: Aus einem Tetra Pak ein Portemonnaie basteln in weniger als  fünf Minuten. Meine persönlich upgecycelten Geldbeutel wurden an Weihnachten verschenkt und ich habe vergessen Bilder davon zu machen. Die werde ich euch vielleicht noch nachreichen.

Food

Zu Weihnachten wurde ich mit wunderbar duftenden Quitten beschenkt. Das ist eine Frucht, die wir im Oktober und November auch in Deutschland ernten und einige Zeit im Keller lagern können. Daraus haben wir die Tage Quittenkonfekt erstellt. Ein Traum, wirklich! Zur nächsten Tee- und Kaffeezeremonie definitiv im Angebot für die Gäste.

Mein Rezept fürs Konfekt: 

2kg Quitten (waschen, entkernen und klein schneiden) mit etwas Zitronensaft und Wasser bedeckt 45 Minuten kochen. Danach abgießen und abtropfen lassen. Die weichen Quitten pürieren, mit dem Saft einer Apfelsine vermengen und mit der halben Menge an Zucker – etwa 750gr – verrühren und solange köcheln lassen, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Danach auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verstreichen (1cm dick) und für 3h bei 100° Grad Umluft trocknen lassen. Zwischendurch immer wieder die feuchte Luft aus dem Backofen entweichen lassen.

Welt verändern 02

Im Anschluss habe ich das Konfekt noch zwei Tage so im Backofen austrocknen lassen. Lecker. Aufschneiden, in Boxen packen und ab in den Kühlschrank. Wie lange es sich hält? Das hängt vermutlich an uns?!!

Welt verändern 03

Anno Domini

Ein Haushaltstipp von meiner Oma: Fegen und kehren tun es meist auch. Wir können immens viel Strom sparen, wenn wir nicht dreimal täglich den Staubsauger in Betrieb nehmen. Wie hoch ist euer Stromverbrauch im Jahr? Kennt ihr die Stromfresser in eurer Wohnung? Auch damit lässt sich die Welt verändern. Zum Guten.

darum grüner 01

Link-Tipp

Im November habe ich an einem Wettbewerb teilgenommen. Nominiert wurden einige tolle Projekte, die sich an den 17 Zielen ausgerichtet haben. Diese 17 Ziele werden auf folgender Seite nahegebracht. Ihr findet hier jede Menge Informationsmaterial, aktuelle Projekte, Ideen und Videos, die dem Besucher der Seite Zugang und einen Einstieg in die Inhalte der 17 Ziele bieten möchte.

Deine #5vor12

Das sind meine #5vor12. Wie lauten deine Gedanken, Tipps, Tricks und Links. Wie willst du die Welt verändern? Hast du heute Bilder gemacht?

Schreibe einen eigenen Blogpost zu den fünf Themen und veröffentliche ihn auf deinem Blog. Mit Bildern oder ohne, ist dir selbst überlassen. Füge deinen Link am 5. eines Monats unter meinen veröffentlichten Post zu 5 vor 12. Die Verlinkung geschieht per Inlinkz. Bis zum 11. des Monats um 5 vor 12:00 Uhr wird das möglich sein.

Verlinke innerhalb deines Beitrags auf meinen aktuellen Blogartikel zum „5 vor 12“, damit deine Leser auch einen Einblick in die Entdeckungen, Experimente und Rezeptideen in Sachen Nachhaltigkeit von den anderen Teilnehmenden gewinnen können.

darum grüner 01

Grüner? Warum grüner? #darumgrüner

Oder, wie es meine Kinder sagen würden: Weil. Warum weinst du? Weil. Warum bist du so sauer auf mich? Weil. Warum musst du drei Kleider übereinander tragen? Weil. Warum kommt es darauf an, dass unsere Welt grüner wird? Wieso flammt mein Herz immer wieder auf, wenn es darum geht, grüner durch den Alltag zu gehen? Nicht nur allein, sondern auch mit meiner Familie.

Warum grüner?

Weil. Nein, ehrlich. Weil. Bei meinen Kindern dachte ich anfangs einfach, dass ihnen die Gründe  ausgehen. Sie wissen nicht zu argumentieren, keine Gründe, eigentlich total blöd von mir. Denn schlussendlich stellte sich nachher heraus, das „Weil.“ war die Antwort. Es gab nichts hinzuzufügen.

Ich werde häufig gefragt, wieso wir das alles machen? Heute weniger als noch vor drei, vier Jahren. Vielleicht ja, weil wir uns zum einen gut erklärt haben. Zum anderen ist Nachhaltigkeit en vogue. Das sagt man doch so, oder? Jeder und alles ist oder will zumindest nachhaltig und grün sein. Ein bisschen grüner als der Nachbar und die Welt ist in Ordnung. Was davon ist denn nun echte Nachhaltigkeit? Ich hatte zu diesem Dilemma schon mal hier was geschrieben.

Ethische Motivationsgründe?

Wenn ich mich dann selber frage, wieso ich gerade zu diesem Thema blogge und wieso ich euch ein grüneres Leben schmackhaft machen möchte, komme ich schnell an mein Gewissen und mein Verantwortungsgefühl gegenüber diesem Planeten und meinen Kindern.

Ich denke dann ganz oft: Ist doch klar! Weil es richtig und gut ist. Doch dann fällt mir immer wieder ein, dass wir auf unserer WWOOFing – Reise 2014 eine Diskussion in einem schwedischen Häuschen hatten. Da ging es um dieses „gut“ und „böse“ und den Gedanken, dass es das nicht gibt. Dass es sich dabei um von Menschen gemachte Begrifflichkeiten handelt, die mit einer bestimmten ethischen Bedeutung besetzt sind. Fügen wir dazu noch ein bisschen Gewissensethik hinzu, meint man, grüner sein zu müssen. Das ist nicht mein Grund.

Ich fühle mich hinsichtlich ethischer Grundsätze viel, viel eher bei Bonhoeffer verortet. Es geht um Verantwortung. Es geht darum, dass ich kein giftiges Trinkwasser trinken möchte. Ich will kein verseuchtes Fleisch essen. Ich will nicht, dass Tiere, Menschen oder dieser Planet leiden, damit ich schicke Kleidung tragen, meinen Kaffee auch auf dem Weg zum Büro schlürfen und über mein Smartphone die neuesten, nervigen WhatsApp-Nachrichten abhören kann. Drei Tage vorher beballere ich dann noch den Himmel mit Raketen, warum weiß ich auch nicht, und nehme es hin, dass sämtliche Körperpflegemittel und Kosmetika mit Mikroplastik versehen sind.

Ich will das nicht. Weil.

#darumgrüner

Alex von livelifegreen hat diese Blogparade ins Leben gerufen. Irgendwie haben wir relativ zeitgleich eine Blogparade ins Leben gerufen. Sie #darumgrüner und ich meine #5vor12, die morgen das erste Mal in diesem Jahr an den Start gehen. Ihre ist durch und durch positiv, weil.

Genau, ich lass euch jetzt mal mit der Antwort meiner Kinder stehen… Nein, ihr seht ja dabei nicht mein überzeugtes Gesicht. Also: Ich habe Alex bislang als eine total lebensfrohe und mitreißende Person kennengelernt. Wir sind uns nur einmal über den Weg gelaufen, haben schon einige gute Gespräche miteinander geführt (digital und analog) und zusammen was auf die Beine gestellt. Nicht zuletzt ist auch unserer Frage der Nachhaltigkeit ein gemeinsames Baby. #darumgrüner ist Alex Blogparade zur Nachhaltigkeit und sie will mit ihr und damit mit uns die Gründe sammeln, warum sich grüner lohnt.

Dieser Artikel ist mein erster, mit dem ich bei ihr mitmache. Denn, sie hat recht! Es gibt so viele Gründe, warum grüner. So Vieles, das dafür spricht darum grüner zu leben.

Mein heutiger Grund: Weil. Weil es geht. Weil es funktioniert. Weil. Vor 100 Jahren hätte keiner gedacht, dass es normal ist, zwei Autos zu besitzen, Telefone durch die Gegend zu tragen, überallhin fliegen oder fahren zu können. Innerhalb kürzester Zeit. Niemand hätte vor 200 Jahren gedacht, dass Strom natürlich aus der Wand kommt. Selbstverständlich. Dass er sich sogar speichern und ebenfalls herumtragen lässt. KEINER hätte das für möglich gehalten. Doch es geht.

Und in Zukunft MUSS es auch gehen, dass wir uns zurücknehmen. So viele Menschen, die mit einem Schraubglas Müll im Jahr klarkommen. Menschen die aufs Fliegen verzichten, Menschen, die sich weigern zu shoppen. Weil. Weil es geht.

Darum grüner. Darum sind wir als Familie jeden Tag neu unterwegs. Und du? Was machst du, damit es grüner wird? Warum gehst du diese kleinen und großen Schritte? Warum grüner?

Jahresmotto 01

Ganz praktisch: Wie finde ich mein Jahresmotto?

Nachdem ich euch lang und breit erklärt habe, was es mit meinem Jahresmotto auf sich hat, habe ich mir überlegt, dass es vielleicht Sinn macht, den Weg dorthin mal zu beschreiben. Denn ja: Ich tue mir mit dem letzten Schritt, das eine Wort zu finden, echt schwer. Aber ja: Es hat sich die vergangenen drei Jahre IMMER gelohnt. Ausnahmslos. Daher hier ein Plan für euch bzw. 5 Schritte, wie ihr zu einem für euch stimmigen Jahresmotto kommen könnt.

Alltagsbeobachtungen

Zunächst beobachte ich mich in meinem Alltag. Das beginnt meist im Oktober. Welche Gedanken, welche Sätze und welche Bilder tauchen wiederholt in mir auf? Was beschäftigt mich? Was treibt mich um? Was lässt mich Inneren Einklang finden? Welche äußeren Geschehnisse bestimmen meinen Alltag und haben Einfluss, auf meine Gedanken- und Gefühlswelt.

Zwischenbilanzen

Hinzukommt, dass ich schon in der Mitte des Jahres ein wenig Bilanz ziehe. Zwar nur für mich im Kopf, vielleicht auch mal hier im Blog, doch das geschieht meist spontan und weniger in schriftlicher Form.

Zwischen den Jahren – Revue

Ich mag diese Woche zwischen den Jahren total gerne. Das Weihnachtsfest glitzert und funkelt noch so vor sich hin, das alte Jahr kann langsam aber sicher verabschiedet werden und das Neue liegt noch völlig frei vor einem. Unbeschrieben wie ein Blatt Papier. Auf welche Abenteuer lassen wir uns ein? Welche Krisen werden uns alles abverlangen? Welche Ausblicke und Augenblicke werden unsere Herzen zum Klingen bringen?

Bereiche abstecken

Bei mir waren es dieses Jahr diese drei Bereiche, die ich irgendwie drin haben wollte: Balance finde, zur Freiheit berufen und die innere Mitte suchen, im Sinne des schwedischen Lagum.

Hinsichtlich der Lebensbereiche hatte ich oft den beruflichen sowie den der Persönlichkeitsentwicklung vor Augen. Aber auch meine Beziehung zu meinem Mann und den Kids ist/war dabei immer ein Thema für mich.

Die Suche nach dem einen Wort

Wenn sich dann dieses Gefühl für den Bereich eingestellt hat, beginnt der für mich anstrengendste Teil: Die Suche nach dem einen Wort oder eben der Komposition von Wörtern, die beschreiben, worum es mir geht.

So mache ich das. Und du?

Zur Freiheit berufen 01

Zur Freiheit berufen. Jahresmotto 2018

Keine Ahnung, warum ich mir mit meinem Motto dieses Jahr schon wieder so schwer getan habe. Dabei weiß ich schon seit einigen Wochen, was ich mir für 2018 unbedingt vornehmen möchte. Was ich in den Blick nehmen will. Nachdem ich heute Morgen auf der Arbeit dann alles mögliche zu guten Vorsätzen, Zielen, Plänen und „wie werde ich 5kg leichter?“ gehört habe, kommt hier meine Version. Denn: Dieses Jahr habe ich mich für folgende drei Worte entschieden, die mich unterschwellig nun schon längere Zeit begleiten: Zur Freiheit berufen.

Zur Freiheit berufen

Es gibt so viele Dinge, die mir fortwährend durch den Kopf gehen. Ganz oft haben diese Dinge eine Richtung. Für diese Richtung suche ich gerne nach einem Wort oder auch einer Begriffskomposition, um mich immer wieder daran erinnern zu können. Mal geht es um das, was mir vor die Füße fällt, mal um das Leben, das der Seele gut tut, in Sanftmut und aller Freundlichkeit mit mir selber. Oder, wie im zurückliegenden Jahr 2017, um Freiraum.

„Im Berufsleben Raum nehmen. Den Fuß auf weiten Raum stellen. Freiräume einnehmen. Freiraum geben. Du stellst meinen Fuß auf weiten Raum. Mit Mut, mit Sanftmut. Wie es vor die Füße fällt.“

Erstaunlich für mich damals: Das jeweilige Motto schien in das nächste hineinzuführen und das vorangegangene mitzunehmen.

Noch erstaunlicher heute: Es geht so weiter. Auch dieses letzte Motto nehme ich mit, wenn es heißt: Zur Freiheit berufen.

Den Fuß auf weiten Raum stellen

Das letzte Jahr habe ich mich getraut. Ich habe mich getraut in vielen Lebensbereichen einfach mal auszuprobieren. Sei es beruflich in Form meiner Freiberuflichkeit, meiner Vortragstätigkeit oder für das ein oder andere Video auf YouTube vor die Kamera zu treten. Das hat alles unglaublich viel Spaß gemacht, war sehr aufregend und hat mich Raum betreten lassen, den ich mir vorher nicht so richtig zugetraut hatte und darin auch heute noch viel zu oft zurückschrecke.

Diese Dinge haben mich inspiriert und unglaublich viel Mut gemacht. Die Freundlichkeit für und mit mir selber, geht mir dennoch oft genug flöten. Das nervt tierisch. Inzwischen bemerke ich, dass ich zwar freundlicher mit mir geworden bin, aber eher so: „Ach ja, du bist ein kleines Lichtchen. Das ist in Ordnung. Du hast halt diese Schwäche und diese und diese. Sei nicht traurig. Ist halt so.“

Öhm, nein! Das ist was, an dem ich arbeiten möchte. Denn wenn ich mit all den anderen Menschen rede, die auf diese Weise zu mir kommen und mir sowas erzählen wollen, kann ich in 100% aller Fälle sagen: Du bist so großartig! Du wirst gebraucht, deine Denke hat an dieser Stelle gefehlt. Lass es uns ausprobieren. Komm schon. Hör auf dich freundlich nieder zu machen! Vielleicht gehen wir ein Stück gemeinsam.“

Ich habe ein großes Glück, dass ich im letzten Jahr Menschen kennenlernen durfte, die das mit mir gemacht haben. „Hör auf, Rachel! Das macht mich ganz … wuschig!“ – „So ein Quatsch!“ –   Oder so ähnlich. Ich weiß es nicht mehr. (DANKE an dieser Stelle. Ja, ich meine dich!)

Zur Freiheit berufen

Vielleicht ist euch der Begriff bekannt, vielleicht aber auch nicht. Dann eben jetzt. Es handelt sich um einen Teil-Vers aus dem Galaterbrief aus der Bibel.

Er hat mich in den vergangenen Wochen zunehmend begleitet, weil ich viel über diese Worte und ihre Aussage nachdenken musste. Sehr häufig habe ich ihn mir unbewusst selber zugesprochen. Das möchte ich dieses neue Jahr weiterhin, jedoch sehr viel bewusster tun. Denn ich glaube: Ich bin zur Freiheit berufen.

So, wie ich bin, bin ich frei und gut. Sei es im beruflichen Bereich: Bei meinen Vorträgen, der Konzeptionierung von Seminarprogrammen, der Implementierung von Nachhaltigkeitsideen in Kommunen oder auch der Organisation anderer Events. Als Mutter und damit in erziehungstechnischen Fragen genauso. Die tollsten Geburtstagspartys gibt’s bei uns, das größte „Ohmmm“ ebenfalls.

Bedeutend: ICH entscheide wie, wann und was. In allem. (Erstmal. Erst danach dürfen kritische Gedanken miteinbezogen werden.)

Denn, ja, ich mache Fehler. Und weil ich zur Freiheit berufen bin, darf ich das auch. Es ist nicht schlimm. Denn wie sonst als durch Fehler soll und kann ich mich weiterentwickeln?!! Seht ihr, deswegen habe ich mich für diese drei Worte entschieden. Sie decken viel ab, von dem, was ich gefühlstechnisch gerne im Motto dabei haben möchte.

Balance finden oder das schwedische Lagom

Konkurrierende Begriffe waren das „Balance finden“ oder auch das „schwedische Lebensgefühl Lagom“, das davon spricht, die gesunde Mitte zu finden. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Eigentlich sind das genau die Dinge, die ich mir wünsche. Meine Befürchtung war nur, dass ich alleine mit diesen Begrifflichkeiten nicht aus dem Scheffel herauskomme. Und dieses Wissen soll endlich, endlich auch ins Herz rutschen und damit die Angst vor Versagen oder nicht Genügen. Weg damit auf den Mond. Soll der sich überlegen, was er damit macht.

So, jetzt wisst ihr Bescheid. Und wenn ihr mögt, dann findet ihr hier, wie ich mich auf die Suche nach meinem Motto gemacht habe.

Euer Jahresmotto oder guter Vorsatz

Ich bin wirklich total neugierig. Wie gesagt, den ganzen Tag durfte ich mir heute alles mögliche zu guten Vorsätzen anhören. Viele logische Dinge, wie zum Beispiel die Frage nach dem Wert von Glücksbüchern. Keines scheint zu funktionieren, denn ansonsten würde es nicht so viele davon geben, die damit werben, zum Glück zu verhelfen. Doch so einfach ist es nicht – wie eben die Menge an diesen Glücksbegleitern zeigt. Ich fand es einleuchtend.

Wenngleich ich glaube, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Doch eine Frage, die sich mir noch stellt: Geht es denn einzig und allein um dieses sagenumwobene Glück? Dieses Glücklich sein? Mir ist dieses Wort viel zu groß, viel zu abstrakt und auch viel zu aufgeblasen, um ehrlich zu sein.

Was ist euer Motto, euer Vorsatz? Glück? Wenn ja, ich freu mich auf Erläuterungen, um es zu verstehen. Oder habt ihr euch was völlig anderes überlegt? Auf welche Weise findet ihr euer Motto?

Silvester mit Kinder 05

Silvester mit Kindern – Ein Blick durchs Schlüsselloch

So, ihr Lieben. Ich hatte es ja versprochen und hier kommt ein Blick durchs Schlüsselloch. So feiern wir Silvester mit Kindern.  Die Vorbereitungen sind weitestgehend abgeschlossen. K2 musste ich heute versprechen, dass mal nicht ausgeschlafen wird und K1 kann es kaum noch erwarten, dass morgen früh endlich 9:00 Uhr ist. Warum? Weil, würde K3 dazu antworten. Eben: Weil.

Silvester mit Kindern

Vorweg: Wir lieben es schon immer entspannt, gemütlich, ohne viel Brimborium. Als wir zu zweit waren, sind wir mit Freunden wandern gewesen, haben Spieleabende veranstaltet oder unsere schöne Zweisamkeit genossen. Das Jahr mit einem Silvesterlauf abzuschließen gehörte lange Jahre dazu. Für morgen ursprünglich geplant, doch durch die erneute Erkältung dann doch ins Neue Jahr verschoben, bleibt er leider aus.

Beim ersten Kind haben wir dann alle zu uns eingeladen, haben Krimi-Dinner gefeiert und uns bis spät in die Nacht verquatscht.

Silvester mit Kindern mussten wir für uns dann tatsächlich doch neu erfinden. Der Mann kennt Silvester nicht als ereignisreiches Event, ich aus meiner Kindheit schon. Wir fragten uns, was wir mit dem machen, was wir mitbringen. Insbesondere mit dem, was wir für uns zu zweit so schön entwickelt hatten?

Was wollen wir für diesen Tag?

Ich liebe diese Zeit zwischen den Jahren. Sie ist besonders und irgendwie auch „magisch“. Dieser Zeitraum lädt dazu ein das Alte zu verabschieden, sich bewusst zu machen, was ist, und Neues einzuladen. Ich mag diese Art der Reflexion sehr gerne und ich mag es, dem einen besonderen Raum (natürlich auch während also im Jahr) zu geben. Denn klar, das gehört auch während des Jahres dazu. Doch zwischen den Jahren für mich inzwischen noch mal mehr.

Also: Ich mag es, diese Zeit fürs Rückblicken zu nutzen. Im Hier und Jetzt. Um so zu erahnen und Silhouetten von dem zu entdecken, was sein kann.

Dafür bedarf es: Ruhe, Achtsamkeit, Kreativität, ruhig auch Trubel und Freude, Gelassenheit fürs Loslassen, Mut fürs Schaffen von Neuem.

Unsere Silvestertraditionen

Um diese Dinge irgendwie herausfinden zu lassen und den Kids Raum und Möglichkeit geben zu können, für: besondere Erinnerungen an diesen Tag des Jahres, Möglichkeiten selber ein wenig abzuschließen und sich auf das Neue einzulassen, ist folgendes entstanden.

Briefkette

Ab morgen früh um 9:00 Uhr wird jede Stunde ein Brief geöffnet. Jedes Kind kommt über den Tag verteilt mehrmals an die Reihe. Die Briefumschläge upcycling wir aus Bildern und Zeitschriftenseiten der letzten Wochen. Meist lassen sie sich ich noch zum Verschicken verwenden. Irgendwie also auch nachhaltig.

Silvester mit Kinder 02

Das Besondere an diesen Briefen: Wir befüllen sie jedes Jahr neu mit alten oder neuen, bewährten oder verrückten Ideen. Aktionen und Überraschungen, auf die wir alle irgendwie Lust haben.

Der Inhalt sieht also jedes Jahr ganz oft ähnlich oder aber total verschieden aus. Doch jedes Jahr, in den vergangenen drei Jahren, war ein wunderschöner Jahresabschluss, der einfach so geschehen ist. mit viel Freude, viel Machen und auch viel Toben und Kuscheln.

Silvester mit Kinder 03

Dieses Jahr wieder mit dabei eine Schatzsuche, das Kerzengießen und die Knallbonbons. Neu: Das Topfschlagen oder drei Eintrittskarten fürs Heimkino, Konfetti und das Wünscheglas.

Schatzsuche

Letztes Jahr waren wir mit den „???“ unterwegs. Davor das Jahr gab es eine „Pettersson und Findus“ – Rallye. Dieses Jahr verfallen wir á là Elsa und Anna ins Partyfieber. Das selbstgemachte Konfetti wird dort bestimmt zum Einsatz kommen.

Silvester mit Kinder 04

Wünscheglas

Morgen wird uns ein Glas durch den Tag begleiten, in das wir Wünschen und Gedanken werfen werden. K3 ist dazu vielleicht noch was zu klein. Doch die zwei Großen sind durchaus dazu in er Lage auf diese Weise über das Kommende und auch über das Vergangene nachzudenken. Ich bin schon sehr gespannt, wie das ankommen wird.

Irgendwie gehört auch viel spielen, gutes Essen und Fernsehen zu unserem Silvester dazu und ich genieße es. So. Sehr.

Alternative zu Feuerwerk, Böller und Knaller

Ich gestehe: Dieses und auch schon letztes Jahr kam bei den Kindern erstmals der Wunsch danach auf, auch Knaller und Böller in den Himmel zu jagen. Letztes Jahr habe ich noch versucht, durch Alternativen sie einfach abzulenken.

Dieses Jahr hatte ich einfach keine Lust nur Alternatives anzubieten und von etwas, das ich wirklich total doof finde den Fokus abzuwenden.

Heute habe ich geantwortet, dass wir nichts in den Himmel jagen werden. Die Enttäuschung war groß, noch größer jedoch das Verständnis nach meiner Erklärung warum nicht. Verängstigte Tiere, ohrenbetäubender Lärm, Ungerechtigkeit und Gefahren bei der Herstellung der Feuerwerkskörper, die wir in nicht mal mehr als 30 Minuten in die Atmosphäre jagen, Feinstaub, der 15% der Menge eines ganzen Jahres entspricht… Bis auf Tradition und Lichterglanz gibt es keine überzeugenden Gründe, dabei mitzumachen. Und vor allem Traditionen sollten immer mal wieder der Prüfung unterzogen werden.

Wie feiert ihr Silvester mit euren Kindern?

Geht es früh ins Bett? Bleiben alle lang auf? Was habt ihr für besondere Silvestertraditionen, To-Dos oder No-Gos?

Silvester mit Kindern 01

Ich wünsch euch morgen jedenfalls allen einen guten Start ins Neue Jahr. Kommt gut rüber! Seid euch von Herzen nah. Euch selber und auch den anderen. Wir sehen uns 2018! Darauf freu ich mich sehr. Mit viel grün, viel Nachhaltigkeit, neuen Ideen, bewährtem Alten, den #5vor12 ab dem 07.01. (Du willst mitmachen?!! Dann einmal bitte hier klicken und mehr erfahren!) und viel Weniger ist mehr.

Deutschland in Nahaufnahmen Bertelsmann 01

(Anzeige) Gesellschaft im Wandel. Deutschland in Nahaufnahmen von Bertelsmann

(Anzeige) Wie geht es Deutschland? Was beschäftigt uns Deutsche? Welches Bild haben wir von unserer Gesellschaft? Befindet sich unsere Gesellschaft im Wandel? Ja oder nein? Es scheint als ginge es Deutschland noch nie so gut, wie heute. Wirtschaftliches Wachstum, technologischer Fortschritt und viele Menschen, die daran teilhaben und mitwirken unsere Gesellschaft und das Leben in ihr positiv zu gestalten. Inwieweit stimmen Bild und Realität überein? Lässt sich das überhaupt sagen, messen, schlussfolgern?

Wie geht es Deutschland?

Im Buch „Deutschland in Nahaufnahmen“ vom Verlag Bertelsmann Stiftung setzen sich junge Autorinnen und Autoren, die alle am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund studieren, mit diesen Fragen auseinander. Was macht unseren Zusammenhalt aus? Wie stellt sich Teilhabe in Deutschland dar?

Mittels des Instruments der Sozialreportage näherten sich die Autorinnen und Autoren dem Leben und dem Alltag der Menschen an verschiedenen Orten in Deutschland. Dabei kam es nicht darauf an, in kürzester Zeit einen großen Fundus an Bildern und Texten zusammenzustellen. Die ReporterInnen sollten und durften sich Zeit nehmen und den Themen auf den Grund gehen. Den Themen, welche die Menschen in diesem Land umtreiben, die sie motivieren, aber auch frustrieren.

Wie sehr stimmen „gängige“ Wahrnehmungen des gesellschaftlichen Zustandes in Deutschland und die tatsächliche Realität überein? Lässt sich die mit Daten erfasste Realität mit dem konkreten Lebensalltag der Menschen synchronisieren? Wo bestehen Lücken und lassen sich diese schließen? Das waren Herausforderungen, mit denen sich die Autorinnen und Autoren konfrontiert sahen.

Das Resultat liegt in Form von 144 Seiten geschriebener Worte und Bilder vor. Letztere ergänzen das Werk um eine eindringliche Bildersprache und vermitteln Gefühle der alltäglichen Lebensmomente. Nahaufnahmen in Schrift und Bild.

Gesellschaft im Wandel

Seit sieben Jahrzehnten leben wir nun schon in und mit der Sozialen Marktwirtschaft und es stellt sich die Frage: Wie hat es geklappt? War’s gut? War’s schlecht?

Deutschland in Nahaufnahmen Bertelsmann 02

Weil sich Gesellschaft im Wandel befindet, herrschen sowohl Fortschritt und Wachstum als auch Leben am Rande der Gesellschaft und prekäre finanzielle Situationen vor. Einige Menschen und Milieus preschen voran, manche bleiben zurück. Nicht nur, weil die Zurückgelassenen vermeintlich zurückhaltender oder nicht schnell genug sind und waren. Wer dazugehört erscheint oftmals willkürlich und dann wieder nachvollziehbar.

Alles ist im Wandel.

Teilhabe

Eine der Autorinnen berichtet von Kira, einer jungen Mutter, für die Teilhabe am Arbeitsmarkt nicht so erlebt wird, wie es sich rein zahlentechnisch widerspiegelt. Denn was diesen angeht, erlebt Deutschland einen Beschäftigungsaufschwung sondergleichen. (Vgl. Deutschland in Nahaufnahmen, Laura Bethke, S.75.)

Einerseits ist die Rede vom großen Fachkräftemangel, andererseits gibt es die Menschen, die eine Bewerbung nach der anderen schreiben. Menschen, die überqualifiziert sind, aber dennoch nicht in den Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Menschen, die zu alt, zu jung oder nicht passend für die jeweilige Stelle sind. Menschen, wie Kira, die aufgrund ihrer Lebenssituation, nur schwer bis gar nicht in den Job zurückfinden, doch die Hoffnung nicht verlieren wollen, sondern Work-Life-Balance neu zu denken versuchen.

Die Nahaufnahmen des Buches, der Einblick in die Lebensentwürfe der einzelnen Menschen und Familien zeigt, dass Teilhabe zu unterschiedlichen Zeitpunkt verschieden stark und intensiv gelebt und umgesetzt werden kann. Ja, Gesellschaft befindet sich im Wandel. Teilhabe auch.

Zusammenhalt

Der Zusammenhalt gewinnt neu an Bedeutung, wenn sich Gesellschaft wandelt und Menschen unterschiedlich stark teilhaben. Die nicht Teilhabenden fühlen sich schnell nicht dazugehörig, außer Acht gelassen. Für sie ist es besonders schwer dabei zu bleiben, an das große Ganze, an Veränderung zu glauben. Daran, dass sie mitgestalten können, dürfen, sollen. Oftmals geben das vorherrschende Rahmenbedingungen nicht her. (Dann liegt es an allen, vor allem an Teilhabenden, die anderen mitzunehmen. Das ist meine persönliche Einschätzung der Situation.)

Und nachdem ich das Buch gelesen habe, stelle ich einmal mehr fest: Ja, meine Sicht ist gefärbt, so wie die jedes anderen auch. Mein Gefühl und meine Wahrnehmung der Lebenswelten mich umgebender Menschen beinhaltet: Altersarmut, finanziell prekäre Situationen, fehlende staatliche Sozialleistungen und auch das jeweilige Gegenteil.

Deutschland in Nahaufnahmen vom Verlag Bertelsmann Stiftung

Die Autorinnen und Autoren haben ihr Ziel erreicht. Sie sind in die Lebenswelten der Menschen in Deutschland eingetaucht, haben vorliegende Daten und erlebte Realitäten miteinander verglichen und Lücken geschlossen.

Es ist ihnen gelungen Nahaufnahmen verschiedener Lebensentwürfe in Deutschland zusammenzustellen und nebeneinander stehen zu lassen.

Die Quintessenz des Buches: Unsere Gesellschaft ist im Wandel. Das ist erstmal weder positiv noch negativ beurteilt.

Mein persönliches Fazit

Und mein persönlicher Gedanke: Wenn die Annahme stimmt, dass sich aus diesem Wandel mehr Teilhabe und Zusammenhalt für alle ergeben kann, ist auch damit einhergehende Unsicherheit erträglich.

Doch dann müssen wir dran bleiben. Wir dürfen nicht davon ablassen, unsere Gesellschaft – hier in Deutschland oder aber auch global – positiv zu verändern und zu gestalten. Im Kleinen wie im Großen. Denn nur so kommen wir gemeinsam voran, ohne die breite Masse zu verlieren.

Ich finde das Buch super interessant. Der Einblick in den Alltag Einzelner oder auch ganzer Unternehmen ist spannend. Die Herangehensweise und Methodik des Buches erscheinen mir absolut passend, um etwas schwer fassbares, wie gesellschaftlichen Wandel über Jahrzehnte greifbar zu machen. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und nachvollziehbar gestaltet. Lesenswert, qualitativ hochwertig und informativ.

Deutschland in Nahaufnahmen Bertelsmann 04

Verlosung zweier Bücher „Deutschland in Nahaufnahmen“

Daher freue ich mich zwei der Bücher unter euch verlosen zu können. Für die Verlosung gelten folgende Regeln:

Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Artikel und beantwortet dabei folgende Frage: Wie geht es Deutschland? Was denkst du?

Die Verlosung endet am Freitag, den 22.12.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am darauffolgenden Tag bis um 20Uhr ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Du hast 24h Zeit dich bei mir zu melden. Sollte das nicht passieren, verlose ich neu. Mach mit, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist.

Verlost werden zwei der in diesem Blogartikel vorgestellten Bücher „Deutschland in Nahaufnahmen“ vom Verlag Bertelsmann Stiftung. Auszahlen kann ich dir nichts. Verschickt wird innerhalb Deutschlands via Post und zwar von mir. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Spinnengift und Krötenschleim KOSMOS Spiel 01

(Anzeige) Spinnengift und Krötenschleim. KOSMOS Spiel zu verlosen

(Anzeige) In einer Woche ist Weihnachten. Noch nie ist Weihnachten so schnell da gewesen, wie dieses Jahr. So geht es zumindest mir. Für alle, die noch auf Suche nach einer schönen Geschenkidee sind, haben wir ein KOSMOS Spiel ausprobiert und es für toll empfunden. Mit ganz viel Spielspaß für alle. Unser Papa ist begeistert und das Spiel Spinnengift und Krötenschleim kommt auch bei den Kindern megagut an. Einen ersten Blick könnt ihr hier auf das Spiel werfen.

Spinnengift und Krötenschleim

Wir nutzen die Herbst- und Vorweihnachtszeit immer für ganz viel Lesen, Spielen und gemeinsames Basteln. Dieses Jahr, geschuldet einer längeren Krankheitsperiode, wurde besonders viel gespielt und gelesen. Das KOSMOS Spiel Spinnengift und Krötenschleim durften wir letzte Woche für dich ausprobieren. Heute darf ich eines dieser Spiel auf meinem Blog verlosen. Doch bevor du in den Lostopf fällst, kannst du dir hier durchlesen, wie das Spiel geht, wieso es bei uns gut ankommt und warum wir finden, dass es eine tolle Geschenkidee ist.

Spinnengift und Krötenschleim KOSMOS Spiel 02

Wo gibt’s denn Spinnengift und Krötenschleim? Die Idee

Das Spiel wurde entwickelt von Klaus Teuber, ist für Kinder ab 6 Jahren und mit 2 bis 4 Spielern spielbar. Das Kochen einer Hexensuppe dauert etwa 30 Minuten, sofern der Kobold nicht allzu viel Chaos in der Hexenküche hinterlassen hat.

Spinnengift und Krötenschleim KOSMOS Spiel 03

Denn das ist die Idee des Spiels: Der oder die Kobolde haben jede Menge Chaos in der Hexenküche fabriziert. Nichts liegt mehr dort, wo es hingehört und jede Zutat, um ein neues kleines Ungeheuer herbeizuzaubern, muss gesucht werden. Wer kann sich merken, wo das Bibberkraut und der Mäusedreck liegen? Wer hat noch auf dem Schirm, unter welchem Kärtchen der Krötenschleim liegt? Und bloß nicht den Kobold aufdecken, denn dann gibt’s nur für die anderen Hexenmedaillen.

Wie geht das mit dem Spinnengift und Krötenschleim? Der Ablauf

Wie gesagt, die Zutaten für den Zaubertrank sind ziemlich durcheinander geraten. Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe, ziehen durch die Hexenküche, würfeln und müssen entsprechend des gewürfelten Bildchens die jeweilige Zutat aufdecken. Gelingt es, darf eine Hexenmedaille genommen und der Zauberchip in den Hexenkessel geworfen werden. Gelingt es nicht, ist der nächste an der Reihe.

Spinnengift und Krötenschleim KOSMOS Spiel 04

Ist der Hexenkessel gut gefüllt, kommt irgendwann ein kleines gelbes Ungeheuer auf der Unterseite heraus gedrückt. Wer am Ende schließlich die meisten Ungeheuer und Hexenmedaillen errungen hat, darf sich Gewinner nennen.

Wie finden wir Spinnengift und Krötenschleim?

Das Spiel ist ab 6 Jahren und dennoch hat unser etwas jüngeres Kind jede Menge Spaß an der Geschichte des Spiels. Auch das Einprägen der jeweils benötigten Zutaten des Spiels gelingt ihm fast noch besser als uns Erwachsenen.

Egal ob Spinnengift und Krötenschleim oder Würgewurzel und Bibberkraut, auch das Kindergartenkind weiß nach einmaligem Aufdecken, wo sich was befindet. Na ja, und speziell in unserem Fall will das schon was heißen, da K2 eigentlich so gar keine Gesellschaftsspiele spielen mag.

Spinnengift und Krötenschleim KOSMOS Spiel 05

Das Spiel macht Spaß. Lässt sich schnell spielen, weil es verständlich erklärt und direkt einsatzbereit ist. Außerdem, das finde ich persönlich immer sehr wichtig, es dauert höchstens 30 oder mal nur 20 Minuten. Um einschätzen zu können, ob meine Kinder genügend Geduld für ein Spiel haben, finde ich diese Dauer wichtig. Stimmt die Zeitangabe für ein Spiel nämlich nicht, finde ich persönlich das Unwissen, wann das Spielende denn nun eintritt, anstrengend. Ich mag die Spiele von Klaus Teuber sehr, weil wir jedes Mal pures Spielvergnügen erlebt haben.

Verlosung eines KOSMOS Spiel „Spinnengift und Krötenschleim“

Auch neugierig geworden und Lust an diesem Kinderspiel (auch für Große) gewonnen? Dann schreiten wir zur Verlosung, bei der folgende Regeln gelten:

Hinterlasse mittels Kommentarfunktion einen gereimten Zweizeiler unter diesem Artikel und beantwortet dabei folgende Frage: Wie lautet dein Winter-Zauberspruch? Gerne kannst du auch einen Reim fürs Neue Jahr hinterlassen. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Die Verlosung endet am Mittwoch, den 20.12.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am darauffolgenden Tag bis um 20Uhr ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Du hast 24h Zeit dich bei mir zu melden. Sollte das nicht passieren, verlose ich neu. Mach mit, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist.

Verlost wird das in diesem Blogartikel vorgestellte Gesellschaftsspiel „Spinnengift und Krötenschleim vom KOSMOS Spieleverlag, das du hier nochmal anschauen kannst. Auszahlen kann ich dir nix. Verschickt wird innerhalb Deutschlands via Post und zwar vom KOSMOS Verlag. Mit deinem Kommentar erklärst du dich damit einverstanden, dass ich im Falle deines Gewinnes deine Adressdaten an die vom KOSMOS Verlag beauftragte Agentur weitergeben darf. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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