Alle Artikel in: Entdeckungen

foto_karoline_wolf_A6611373ret_online Willegoos

Interview mit Verlagschefin Susanne Tiarks von Willegoos (Anzeige)

Heute will ich euch ganz unbedingt eine Entdeckung weitergeben und jemanden vorstellen: Susanne Tiarks und ihren nachhaltigen Verlag Willegoos. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie es dazu kam, dass ich plötzlich die Verlagsseite von Willegoos im Browser geöffnet hatte. (Bitte einmal hier klicken und ihr habt sie auch auf dem Display.) Jedenfalls war ich so erstaunt und in Folge begeistert von dem Unternehmen, den Menschen dahinter und nicht zuletzt ihrer Vision, dass ich beschloss, mal nachzufragen, nachzuhaken und hoffentlich – was gerade geschieht – euch erzählen zu können, wie sehr mir dieser Verlag gefällt. Willegoos Der Verlag Willegoos hat sich zum Ziel gesetzt, anspruchsvolle und hochwertige Kinderbuchliteratur anzubieten. Woher der originelle Name kommt, könnt ihr im Interview nachlesen. Nachhaltige Kinderbücher?! Aber ja! Natürlich!! Habt ihr euch schon mal gefragt, was eure Kinder da im Mund stecken haben, wenn eines der Pappbücher voller Speichel ist und die kleinen Händchen es erneut zum Mund führen? Was nehmen sie in der Konsequenz an Stoffen auf, die besser außerhalb des Organismus blieben? Wer macht sich eigentlich darüber Gedanken, …

LeseStoff: Vegan Homemade von Lisa Pfleger

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Ulmer Verlag) Es ist schon wirklich lange her, da befand sich vor der Haustür dieser kleine Schatz von Lisa Pfleger, die auch auf experimentselbstversorgung unterwegs ist. Vegan Homemade Nach ihrem ersten Buch, schrieb Lisa gleich dieses zweite, das es tatsächlich ebenfalls in mein ursprünglich geräumtes, eigentlich wegreduziertes Kochbuchregal geschafft hat. Jetzt besitze ich fünf Koch- und Backbücher. Zwei davon beinhalten ihre Ideen, um sich regional, saisonal und vegan zu ernähren. Aber das für mich Wichtigste daran: alles bleibt einfach und selbstgemacht. Simples, minimalistisches Kochbuch Es gibt so viele Koch- und Backbücher, in denen es darum geht, heute fast nur als Fertigprodukt bekannte Nahrungsmittel selbst herzustellen. Bislang habe ich keines gefunden, das in der Umsetzung so praktikabel ist, wie die Rezepte von Lisa. Sie scheint viel experimentiert und ausprobiert zu haben. Aufgeschrieben und zusammengestellt hat sie die Rezepte, die gut gelungen sind: Mayonnaise, Nockerl, No-Knead-Bread, Nudeln, Pesto, Hummus, Gänseblümchenhonig, Mozarella, Tofu, Schokolade… Ihrer Experimentierfreude und Begeisterung fürs Selbermachen sind dabei keine Grenzen gesetzt. So scheint es zumindest. Kochen mit …

Showroom Market. Der Pop-Up-Designmarkt in Koblenz

Wir haben es tatsächlich gewagt und haben uns Samstagmittag in unseren Bulli geschmissen und sind alle Mann nach Koblenz zum Showroom Market gedüst. Zuerst war ich nicht wirklich begeistert von der Idee, denn weder der Mann, noch die wilden Kerle würden dort unmittelbare Freizeitbeschäftigung erfahren können. „Doch, rage! Ich freu mich darauf Malte wiederzusehen.“ – Und die Jungs? „Das muss auch mal gehen!“ Könnt ihr es heraushören? Es muss auch mal drin sein, dass wir was machen, was nur Mama total cool findet. Auch ohne Hüpfburg, Abenteuerspielplatz oder WaldSurvivalTour. Ich fand das toll und prompt standen wir vor dem Supnation Showroom in Koblenz, in dem dieser Pop-Up-Designmarkt stattfinden sollte. Showroom Market in Koblenz Das Wetter war toll!! Kein Gewitter, dafür interessante Menschen, regionale und sinnliche Produkte und eine Atmosphäre, die sehr, sehr (Achtung! Unwort des Jahres) chillaxed war. Auch wenn ich die ganze Zeit K3 auf dem Arm hatte, viel geschwitzt habe und der Akku vom Handy nachher einfach aufgegeben hat, war es total spannend über die einzelnen Anbieter/Designer/Künstler ein wenig zu erfahren, zu kosten …

Links der KalenderWoche 19

Ob es zu weiteren Entdeckungen in den kommenden Wochen kommt oder ob es doch eher bei der des Monats bleibt, das weiß ich noch nicht. Aber die folgenden wollte ich euch als Leselektüre für diese Woche nicht vorenthalten. Ich habe mich letztes Wochenende tatsächlich an unseren riesigen Haufen Muttererde gewagt, der seit über einem Jahr vor dem Fenster steht und dahin vegetiert. Inzwischen war es kein „Dreckberg“ mehr, wie wir ihn – zugegebenermaßen fälschlicherweise – getauft hatten, sondern ein riesiges Gestrüpp mit darunter liegendem Ameisenhaufen. Irgendwiesowas. Und dann hatte ich ja Geburtstag. Obwohl alles Grün in unserer Wohnung nach draußen verbannt wurde, da ich keinen grünen Daumen habe, kommen und kamen immer alle auf die Idee, mir was Grünes schenken zu müssen. Aussagen, wie: „Das ist eine kleine Pflanze. Die ist wirklich hart im Nehmen.“ oder „Die gehen nie ein. Brauchen kein Wasser. Die kannste ruhig vergessen und wenn du wieder an sie denkst, gibst du ihr nen Schluck.“, machen den Sachverhalt auch nicht leichter. Zumal diese Pflanzen bei mir, trotz Umsetzung der Bedienungsanleitung, kaputt …

Ergänzung meiner Blogroll

Ihr lieben Leser und Mitblogger, es tut mir so unwahrscheinlich leid, dass ich meine Blogroll so sträflich vernachlässigt und damit auch versäumt habe zeitnaher die kostbaren Entdeckungen im Netz an euch weiterzugeben. Irgendwann vor Jahren hatte ich mir vorgenommen, jeden Monat mindestens einen tollen Blog, eine inspirierende Seite oder auch ein spannendes Projekt vorzustellen. Irgendwann verlor ich den Überblick und Bumm! war der Augenblick vorbei. Ich hatte meinen RSSFeed und die neue Entdeckung würde ich beizeiten vorstellen… weiterreichen… Ich tat es nie. Also hole ich das jetzt mal nach und fange an mit folgenden drei Blogs: Apfelmädchen & sadfsh: Zwei Bloggerhelden, die sich im Leben und auf ihrem Blog mit Minimalismus, Veganismus und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Besonders inspirierend: Ihre sonntäglichen NetzHighlights. Seitdem ich blogge, folge ich den beiden im Netz, wir sind uns schon zweimal im echten Leben begegnet und ich habe schon einige Male versucht, vegane Köstlichkeiten an sie zu versenden, dass allerdings erst vor drei Wochen das erste Mal so richtig geklappt hat. Andrea Harmonika: Sich selber ernst nehmen, indem man sich eben bewusst …

Links der Woche

Manchmal fallen einem zig Entdeckungen, Links, Tipps und Ideen vor die Füße. Bislang wollte ich sie euch alle immer auch in Form eines ausführlichen Beitrages einzeln vorstellen. Doch: Ich. Komme. Nicht. Dazu. Also gibt es jetzt die Links der Woche. Ob am Wochenanfang oder Ende, wird sich noch zeigen. Heute ist schon Freitag und ich bin die vergangenen Tage nicht zum Schreiben gekommen. Da war der Sport, Haushalt, Entertaining, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe für Flüchtlinge und nicht zuletzt das Umstrukturieren und Arbeiten am Blog. Für Beiträge war da keine Zeit. Daher jetzt hier eine kurze Zusammenschau all der wertvollen Links, die mir die Woche begegnet sind. Letztes Wochenende gab es eine Sendung von Erde an Zukunft, in der ging es um Pilze. Dass als Pilz eigentlich nicht der sichtbare Teil über der Erdoberfläche gemeint ist, war mir aus dem Biologieunterricht noch bekannt. Aber dass inzwischen daran geforscht wird, Pilze dahingehend zu züchten unseren Plastikmüll zu „verzehren“ – das war mir neu. Außerdem gab es den Hinweis auf Schimmelpilze in der Waschmaschine, denen mit Zitronensäure an den Kragen …

Lesestoff: Komm zu Wort! 1 von Doris Fischer und Christina Kellner

(erschienen und freundlicher Weise zur Verfügung gestellt vom Finken-Verlag GmbH) Als klar war, dass ich zwei Flüchtlingen dabei helfen würde, Deutsch zu lernen, bin ich erstmal auf die Suche nach Ideen gegangen. Die Recherche verlief durchwachsen. Ideensammlung erstellt Viele eigene Ideen hatte ich selber schon im Kopf. Angefangen bei Schreibübungen, über Rollenspiele alltäglicher Situation, bis hin zu Karten- und Reisespielen meiner Kerle war einiges dabei. Meine Suche im Netz führte mich zum einen auf die Seite des Goethe-Instituts. Dafür hätte ich mich einmal mehr im Netz registrieren müssen und es war mir in dem Moment nicht niedrigschwellig genug. Es musste schnell gehen. Jetzt, da ich meinen roten Faden habe, muss ich meine Registrierung aus reinem Interesse doch mal noch nachholen. Zudem habe ich Gespräche mit Menschen geführt, die sich in diesem Metier auskennen und bewegen. Zumindest sollten. Dazu zählen in der Regel auch Grundschullehrer und prompt bekam ich von einer Lehrerin den Hinweis auf den Finken-Verlag, welchen ich wiederum kurz vorher bei der lieben Frau Weh entdeckt hatte. Verlagsmaterial Ich nahm den Kontakt auf und …

Vergissmeinnicht-Kalender zu verschenken

(erschienen und als Geschenk zur Verfügung gestellt von der Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH) Es ist Januar und seit etwa einem Monat besitze ich schon meinen Terminkalender für 2016. Inspiriert durch Hanna Buitings Buch machte ich mich schon Anfang Dezembar auf den Weg nach einem schönen Terminkalender. Ein Buch, das mir gefiel, das ich mit Rezepten, Sprüchen, Bildern, Notizen an mich -auch zum Ende des Jahres 2016 – füllen wollte. Um mir etwas Gutes zu tun. Da ich einen wunderschönen Roterfaden Taschenbegleiter habe, entschied ich mich diesen wieder neu zu bestücken. Denn vergangenes Jahr hatte ich einen Familienkalender bekommen, der so toll war, dass ich den nicht ohne weiteres in der Ecke liegen lassen wollte. Dafür lag der Roterfaden in der Ecke, was ich 2016 ändern wollte. Einen diesem Kalender sehr ähnlichen habe ich nun bei den Neukirchener Verlagen entdeckt. Es handelt sich um den Vergissmeinnicht-Kalender von Katharina Brudereck und Silke Schmidt. Der Verlag war so freundlich mir sowohl den Vergissmeinnicht-Taschenkalender 2016 als auch den Vergissmeinnicht-Familienkalender 2016 zur Verfügung zu stellen. Da ich nun schon einen habe, …

Ökologische Babykleidung. Wichtelstoff.

Ich bin was das Klamottenkaufen angeht sehr schwerfällig. Spontankäufe? Eher nicht. Hier liebe ich meine Spontaneität eines Baumes. Seitdem ich mir nur noch Kleidung zulege, wenn ich sie brauche, fühle ich mich viel befreiter. Für die Kerle muss ich öfters doch nochmal los. Meine Begeisterung hierfür hält sich in Grenzen. Ich finde das einfach unglaublich anstrengend. Doch für diesen immer mal wieder auftretenden Einkauf – sollten Übernehmen, Ausleihen oder SecondHand nicht klappen – habe ich für mich die folgenden drei Kriterien festgelegt: ökologisch korrekt (schadstoffgeprüft und bio) unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt möglichst aus der Nähe (Europa find ich hierbei auch schon immer gut) Nur noch fair und bio (und regional) – viel zu teuer! Nun wird der ein oder andere sagen: Das ist und wird doch viel zu teuer. Da muss ich antworten: Es kommt drauf an. Klar, Kleidung wie Nahrungsmittel, die nicht nur im Hinblick auf Profit hergestellt werden, haben einen höheren Wert. Sie kosten dadurch mehr in der Produktion, was sich letztendlich im Kaufpreis niederschlägt. Aber, und das ist mein großes Aber, ich kaufe ja nur …

Lesestoff: Vom Warten, Wundern und Wenigeristmehr von Hanna Buiting

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom neukirchener aussaat Verlag) Manchmal rollen Internetperlen ja einfach so vor meine Füße – wie in diesem Fall. Plötzlich war da eine Nachricht von der Autorin, ob ich Lust hätte das Buch zu rezensieren? Ein kurzer Blick aufs Cover… … und der Feststellung bislang nur den Blog der Autorin zu kennen, war ich sehr, sehr neugierig auf das Buch, doch da war und ist ja noch die #Konsumauszeit. Meine Frage lautetet also: „Kannst du mir ein Exemplar zur Verfügung stellen?“ „Leider nein. Meine Exemplare sind schon aufgebraucht. Ich frag mal beim Verlag nach.“ Ich: „Du kannst mir auch deins leihen. Ich schick es dir nach meiner Rezension sofort zurück und schieb es rein in meine Blogartikelreihenfolge.“ „Ich habe nur das eine und mache Lesungen.“ So oder so ähnlich verlief ein Teil der Kommunikation und ich hatte im Kopf schon fast wieder mit dem Buch abgeschlossen und es auf meinen Januar – nach der #Konsumauszeit – verschoben. Als dann plötzlich die Mitteilung des Verlages kam und ich kurze Zeit später Post erhielt. Und wisst ihr was? …