Alle Artikel in: nachhaltig leben

Ein Smartphone in grün 01

Ein Smartphone, bitte. Bitte in grün.

Das neue Jahr hat also begonnen. Jahresmotto und eine Reihe von Projekten beruflicher Natur haben sich ergeben, sind in der Mache und ich bin ganz schön hibbelig, wenn ich darüber nachdenke, was alles sein könnte. Meine Arbeit macht mir gerade in den allermeisten Bereichen große Freude. Doch damit die Arbeit Spaß macht, braucht es in der Regel mehrere Dinge. Einerseits das, was einen zutiefst begeistert. Thematisch und inhaltlich. Herzensthemen, für die wir brennen können. Andererseits das, was ich dazu an Werkzeug brauche. Mit Werkzeugen meine ich neben der Fertigkeiten und Fähigkeiten, die ich für meine Jobs brauche, auch ganz gewöhnlichen Kram, wie zum Beispiel meinen PC, meinen Terminplaner, tatsächlich auch unser Auto sowie mein Smartphone. Um letzteres soll es heute gehen.

Denn viel zu lange schon halte ich euch meine Gedanken zu dieser Thematik vor. Ich merke, dass ich sie in allen möglichen Beiträgen immer wieder anklingen lasse, mir jedoch nicht die Zeit nehme, sie mal in ihrer ganzen Reichweite zu formulieren.

Mein Smartphone ist ein Werkzeug

Welt verändern 01

5 vor 12 und ich will die Welt verändern

Ein neues Jahr hat begonnen und tatsächlich hab ich es in die 50 Top-Nachhaltigkeitsblogs einer Online-Druckerei für Werbetaschen geschafft. (Vielen Dank!) Besser kann es ja gar nicht laufen… Kann es nicht? Oh doch! Ich will die Welt verändern. Im Kleinen, im Großen, jeden Tag. Wohin? Zum Guten, denn ja, auch wenn ich besagte Diskussion über die Existenz von gut und böse hatte, ich glaube, dass es diese Kategorien gibt. Wir brauchen Kategorien wie gut und böse, um dazwischen die vielen Grautöne zu verorten und zu schauen, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Sie sind nötig, um zu gestalten. Zum Positiven gestalten für möglichst viele Menschen auf diesem Erdball.

Einer der Gründe, warum ich vor drei Monaten die #5vor12 ins Leben gerufen habe. Hier habt ihr die Möglichkeit mitzumachen. Eure fünf Ideen, Gedanken, Bilder und Linktipps zu sammeln, um Nachhaltigkeit umsetzbar und für jeden vorstellbar zu machen. Wie es funktioniert, findet ihr hier.

darum grüner 01

Grüner? Warum grüner? #darumgrüner

Oder, wie es meine Kinder sagen würden: Weil. Warum weinst du? Weil. Warum bist du so sauer auf mich? Weil. Warum musst du drei Kleider übereinander tragen? Weil. Warum kommt es darauf an, dass unsere Welt grüner wird? Wieso flammt mein Herz immer wieder auf, wenn es darum geht, grüner durch den Alltag zu gehen? Nicht nur allein, sondern auch mit meiner Familie.

Weil. Nein, ehrlich. Weil. Bei meinen Kindern dachte ich anfangs einfach, dass ihnen die Gründe  ausgehen. Sie wissen nicht zu argumentieren, keine Gründe, eigentlich total blöd von mir. Denn schlussendlich stellte sich nachher heraus, das „Weil.“ war die Antwort. Es gab nichts hinzuzufügen. 

Ich werde häufig gefragt, wieso wir das alles machen? Heute weniger als noch vor drei, vier Jahren. Vielleicht ja, weil wir uns zum einen gut erklärt haben. Zum anderen ist Nachhaltigkeit en vogue. Das sagt man doch so, oder? Jeder und alles ist oder will zumindest nachhaltig und grün sein. Ein bisschen grüner als der Nachbar und die Welt ist in Ordnung. Was davon ist denn nun echte Nachhaltigkeit? Ich hatte zu diesem Dilemma schon mal hier was geschrieben.

Allzwecktücher Kulmine 01

(Anzeige) Allzwecktücher von Kulmine

(Anzeige) Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wann und ob ich ein solches Thema wie heute überhaupt im Blog thematisieren soll? Als sich herausstellte, dass ich nicht die einzige bin, die sich darüber Gedanken macht, habe ich beschlossen, dass es genau hier her gehört. Ja, jetzt wollt ihr noch wissen, worum es bei diesem „darüber“ geht, nicht wahr?!? Bei Kulmine gibt es seit einiger Zeit Allzwecktücher sog. Körperpflegetücher aus Bio-Baumwolle, die sich ganz wunderbar zur Körperpflege verwenden lassen. Ihr könnt sie euch hier schon einmal anschauen. Außerdem kennt ihr Kulmine von diesem Blog, weil ich euch schon einige Mal von ihren waschbaren Binden aus Stoff vorgeschwärmt habe. Ja, und jetzt denke ich ganz konkret darüber nach die erwähnten Allzwecktücher als Klopapier aus Stoff zu verwenden. Aber nochmal zwei Schritte zurück. Allzwecktücher, um Müll zu reduzieren Dieses Jahr im Sommer haben wir es als fünfköpfige Familie tatschlich erstmals geschafft und sind mit nur anderthalb Säcken Verpackungsmüll in einem Monat ausgekommen. Da ist noch Platz nach oben, ich weiß. Doch dieses Erlebnis hat mich so sehr motiviert, …

Entdeckerkalender Pindactica 02

(Anzeige) Entdeckerkalender für Forscher und Abenteurer

(Anzeige) Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch hier im Blog. Im Frühsommer waren meine Jungs und ich in einem Hochwildschutzpark. Dort gab es DIN A5 große Heftchen, die kostenfrei ausgelegt waren und die sich die Kids mitnehmen durften. Das Thema dieses wirklich spannend und ansprechend aufgemachten Hefts waren: „Wölfe“! K1 war und ist total begeistert von diesem Heft und trägt es noch heute, ein halbes Jahr später, mit sich herum. Warum ich das erzähle? Der Entdeckerkalender des Vereins Pindactica ist derselbe, der das „Wölfe“-Heftchen veröffentlicht hat. Schaut mal hier.

Beim Entdeckerkalender handelt es sich um einen Wandkalender, der das Format 68 x 30 cm hat und liebevoll 4-farbig illustriert ist. Warum mich dieser Jahreskalender so begeistert? Das hat drei Gründe!

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Interview mit Sauberkasten

Mit nur sechs Zutaten alles im Kasten, um Zuhause reine zu machen. Könnt ihr euch das vorstellen? Für mich ist das ein Traum, wenn ich daran denke, wie das vor ein paar Jahren noch bei uns ausgesehen hat. Ich hatte für alles irgendein Putzmittel: Badreiniger, Fensterreiniger, Fleckenentferner für weiße Wäsche, Fleckenentferner für Möbelgarnituren, Schimmelentferner (chemisch und in biodynamisch). Der Sauberkasten soll genau DAS können. Im Interview mit Sauberkasten Durch Susanne von Ich lebe Jetzt! habe ich im Sommer von einem StartUp erfahren, dass genau diese Idee hatte: Sauberkasten. Ich habe Jeanette um ein Interview gebeten und dabei heraus kam das hier. Ein Text, der davon berichtet, wie die Idee entstanden und weiterentwickelt worden ist. Ein überaus sympathisches und ansteckendes Team, doch lest selbst. Liebe Jeanette, wer seid ihr und was macht ihr? Mein Name ist Jeanette und normalerweise Studentin. Ich habe Design an der Hochschule in Dessau studiert und mache dort gerade meinen Master, wenn ich nicht als Unternehmerin unterwegs bin. Das Konzept für den Sauberkasten habe ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit erstellt. Zum Team …

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5 vor 12 und doch schon 5 nach 12. zero waste

Es ist wieder soweit: Eine neue Runde 5 vor 12 und das kurz vor Weihnachten. Bei Kerzenlicht und Weihnachtsschein, beides ist alles andere als weit. Die vergangenen Wochen bin ich immer wieder damit konfrontiert, wie sehr wir die ein oder andere Sache schleifen lassen, denn: es ist so viel los. Viele Lebensbereiche vernachlässige ich sträflich. Sei es unsere Mobilität, möglichst ohne Fahrzeug unterwegs zu sein, unsere Müllproduktion oder aber unser Stromverbrauch. Insbesondere das Thema Müll und damit einhergehend der zero waste Gedanke, lassen mich schon länger nicht mehr los. zero waste Der Gedanke möglichst wenig Abfall hinter mir liegen zu lassen, ist mir ein Herzensthema. Und damit meine ich nicht, dass ich mein Bonbon-Papier nicht zu Boden fallen lasse, sondern meinen Einkauf überdenke. Denn wenn ich genau hinsehe, stelle ich fest: Alles, fast alles wird in irgendeiner Form von Plastik zusammengehalten. Seien es die Bio Dinkel-Cerealien oder das Six-Pack-Wasser. Letzteres besteht nicht nur aus Plastikflaschen, sondern wird zusätzlich mit einer speziellen Folie zusammengehalten. So ist das Paket leicht, komfortabel und gut transportierbar. Denn dasitzt es …

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Nachhaltige Weihnachten mit dem Karmakalender

Heute ist der 1.Dezember. Eigentlich hatte ich mir das alles irgendwie anders vorgestellt als ich diesen Artikel letztes Wochenende geschrieben habe. So mit heute und dem Start in die Adventszeit. Ich war schon vor einer Woche ziemlich angeschlagen, doch irgendwie wurde es so gar nicht besser. Schlechtes Karma? Nein, Quatsch. Einfach von allem zu viel. Viel zu viel. Daher habe ich mich darauf gefreut, dass ich gemeinsam mit ein paar anderen Bloggern diesen Karmakalender umsetzen durfte. Initiiert von Mami rocks. (Vielen Dank für die Möglichkeit mitzumachen, meine Liebe!) Hier geht es um weniger, achtsamer, bewusster und letztendlich auch nachhaltiger. Was ist dieser Karmakalender überhaupt? Beim Karmakalender soll es darum gehen runterzukommen, achtsam zu sein und nachhaltige Ideen zu den Dingen zu sammeln, mit denen wir uns alle Jahre wieder an Weihnachten beschäftigen. In der Vorweihnachtszeit. In der Adventszeit. Dann, wenn alles so heimelig und gemütlich sein sollen. Verdrehte Weihnachtszeit Nur, oftmals sind Erwartung und Wirklichkeit meilenweit voneinander entfernt. Gerade und besonders, wenn es auf Weihnachten zugeht. Statt uns Zeit zu nehmen, uns innerlich vorzubereiten, sind …

Echte Nachhaltigkeit 02

Meine Sicht auf echte Nachhaltigkeit

sieht so aus, dass ich unter ihr ein Leben im Einklang mit der Natur, meinen Mitmenschen – hier und woanders sowie heute und wannanders – und den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen verstehe. Diese idealistische Sicht versuchen umzusetzen, das ist für mich echte Nachhaltigkeit. Mit all dem Scheitern und all den Rückschlägen, die ein solcher Versuch mit sich bringen kann.

Diese Definition allein ist schon ausreichend, um aufzuzeigen, wie unmöglich Nachhaltigkeit für alle ist. Erstaunlicherweise betrifft das auch noch andere Begriffe und Umstände, wie beispielsweise Gerechtigkeit für alle. Oder Reichtum für alle. Oder Gleichberechtigung. Das führt an dieser Stelle jetzt zu weit, doch Idealismus scheint hier nicht angebracht. Obwohl ich mich doch so sehr danach sehne. An seiner Umsetzbarkeit.

Trotzdem, halten wir mal an diesem, meinen stark verkürzten und idealistischen Nachhaltigkeitsbegriff fest. Die vergangenen Jahre und Jahrzehnte haben wir nicht so sehr auf unsere Umwelt geachtet. Wir haben Wirtschaftswachstum angestrebt, wir sind auf jede technologische Weiterentwicklung aufgesprungen und lassen inzwischen Seltene Erden in der Herstellung von Smartphones, Tablets und anderen Entertainment-Gerätschaften verarbeiten.

Echte Nachhaltigkeit 01

Echte Nachhaltigkeit. Gibt es die überhaupt?

Am meisten beschäftigt hat mich letztes Wochenende die Frage: Was ist echte Nachhaltigkeit? Echte Nachhaltigkeit – gibt es die überhaupt? Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: Die Frage nach echter Nachhaltigkeit begegnet mir immer wieder. Sie wird oft gestellt, wenn es darum geht auszudrücken, wie schwer es doch manchmal fällt überhaupt das Nachhaltigere und Grünere zu tun. Das eine Problem Gehen wir mal davon aus, dass wir es schaffen aus unserer Bequemlichkeit herauszukommen, kann es in unserer heutigen Welt dazu kommen, dass wir uns zwischen „Pest“ und „Cholera“ entscheiden müssen. Ja, richtig.  Doch diesen Umstand als Argument dafür zu verwenden, sich der Frage nach echter Nachhaltigkeit gar nicht erst zu stellen, halte ich für fatal. Beispiel aus unserem Alltag: Mein Kind und ich befinden uns im Schreibwarenhandel. Ich suche nach einem zweiten Konverter für seinen Füller. Er weiß jedoch nichts davon. „Wofür brauchst du den, Mama?“ – „Für dich.“ „Für mich?“ (total begeistert) Ich nicke. „Cool! Der ist nämlich aus Glas, oder?“ – „Nein, leider nicht. Ich weiß nicht, ob das überhaupt ginge. Er ist …