Alle Artikel in: nachhaltig leben

Echte Nachhaltigkeit 01

Echte Nachhaltigkeit. Gibt es die überhaupt?

Am meisten beschäftigt hat mich letztes Wochenende die Frage: Was ist echte Nachhaltigkeit? Echte Nachhaltigkeit – gibt es die überhaupt? Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: Die Frage nach echter Nachhaltigkeit begegnet mir immer wieder. Sie wird oft gestellt, wenn es darum geht auszudrücken, wie schwer es doch manchmal fällt überhaupt das Nachhaltigere und Grünere zu tun. Das eine Problem Gehen wir mal davon aus, dass wir es schaffen aus unserer Bequemlichkeit herauszukommen, kann es in unserer heutigen Welt dazu kommen, dass wir uns zwischen „Pest“ und „Cholera“ entscheiden müssen. Ja, richtig.  Doch diesen Umstand als Argument dafür zu verwenden, sich der Frage nach echter Nachhaltigkeit gar nicht erst zu stellen, halte ich für fatal. Beispiel aus unserem Alltag: Mein Kind und ich befinden uns im Schreibwarenhandel. Ich suche nach einem zweiten Konverter für seinen Füller. Er weiß jedoch nichts davon. „Wofür brauchst du den, Mama?“ – „Für dich.“ „Für mich?“ (total begeistert) Ich nicke. „Cool! Der ist nämlich aus Glas, oder?“ – „Nein, leider nicht. Ich weiß nicht, ob das überhaupt ginge. Er ist …

nachhaltige Ziele 01

5 konkrete nachhaltige Ziele im Familienalltag

„Heute ist der 11.11.2017 und damit findet auch unsere Challenge #nachhaltigwerden ein Ende.“ Das wollte ich eigentlich so schreiben, als ich mich an diesen abschließenden Artikel zur Blogchallenge von Susanne, Andrea und mir setzen wollte. Danke euch beiden für diese wertvolle Aktion! Allerdings, das mit dem Ende…  das stimmt ja so nicht. Die letzten vier Wochen haben mir persönlich und allem Anschein nach auch vielen von euch gezeigt, dass es immer nachhaltige Ziele im Alltag zu verfolgen gibt. Jetzt geht’s erst richtig los.

Jede aktuelle Situation, jede Familienkonstellation und auch jede Geschichte, die der Einzelne mitbringt sieht anders aus und führt in ihrer Gesamtheit zu einem komplett individuellen Familienalltag. Auch die damit einhergehenden nachhaltigen Ziele sehen dementsprechend unterschiedlich aus. Das wurde mir während unserer Challenge nochmal mehr bewusst.

reMIND Workshop 03

re:MIND Workshop in Hamburg (Werbung)

(Werbung.) Vor ein paar Wochen erhielt ich die Einladung nach Hamburg zum re:MIND Workshop von re:BLOG . Schon letztes Jahr durfte ich dabei sein, habe damals erstmals einen ScienceSlam gehört, Nadine Schubert während ihres Vortrages gelauscht und Kontakte in der Nachhaltigkeitsszene geknüpft. Damals wie heute war dieses Wochenende ein kleines Abenteuer für mich. Ein Microadventure würde Alastair Humphreys vermutlich sagen, der dieses Mal unter den Speakern war und mich nochmal an eine meiner Sehnsüchte erinnert hat. Abenteuer können tatsächlich ganz einfach, im alltäglichen Leben und vor der eigenen Haustür erlebt werden. Schon während der Planung dieser Reise, geisterte mir die Frage durch den Kopf, wie komme ich nachhaltig dorthin? Der re:MIND Workshop in Hamburg Neben dem abzusehenden „Kulturschock“ – weil vom Land – gingen mir eine Menge an Nachhaltigkeitsfragen durch den Kopf. Welche Reiseform ist die nachhaltigste? Wie nachhaltig ist eigentlich eine Übernachtung im Hotel? Wie nachhaltig muss ich selber eigentlich sein, damit ich ernstgenommen werde, mit meinen Anliegen? Wie nachhaltig sind die anderen? Wie ist das mit meinem Smartphone, das nun schon seit dem Frühjahr …

5 vor 12 nachhaltige Ideen 04

5 vor 12. Eine Liste für nachhaltige Ideen

Ihr Lieben, ich habe die Idee jetzt einfach rausgehauen, weil sie mir so furchtbar unter den Nägeln brannte. Die vergangenen Tage und Wochen habe ich mich gefühlt noch mehr als sonst mit Nachhaltigkeit und einem Lebensstil auseinandergesetzt, der keinen riesigen Fußabdruck hinterlässt. Nicht zuletzt aufgrund der großartigen Instachallenge #nachhaltigwerden mit Susanne und Andrea. Die läuft nämlich nur noch eine Woche und es lohnt sich, dass ihr bei ihnen vorbeischaut, weil ihr dort viele nachhaltige Ideen entdecken könnt. Nachhaltige Ideen bei 5 vor 12 Wir leben an einem Ort und zu einer Zeit, die uns recht komfortabel durchs Leben gehen lässt. Man denke an die Zeiten, zu welchen der schwarze Tod gegenwärtig war und Ländereien auch in unseren europäischen Regionen stark umkämpft wurden. Doch nur, weil es das hier heute kaum gibt, wir diese Kämpfe nicht mitbekommen, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Auch wenn sich die Inseln von zermahlenem Plastik weit draußen auf den Weltmeeren oder an fernen exotischen Stränden befinden, bedeutet das nicht, dass sie nicht existieren. Immer wieder erscheinen Bilder, Videos …

Noch besser leben ohne Plastik Schubert

LeseStoff: Noch besser leben ohne Plastik von Nadine Schubert

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom oekom Verlag) Ich habe die Autorin Nadine Schubert vergangenes Jahr auf dem RE:THINK Workshop von Otto kennengelernt. (Meine Gedanken dazu findet ihr hier.) Sie war einer der Speaker, die einen kurzen Vortrag gehalten hat. In erster Linie ging es dabei um ihr Buch, ihre Arbeit und ihr Leben ohne Plastik. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie sie von ihrer Frischkäsezubereitung erzählt hat. Außerdem war da dieser kleine Tiegel selbstgemachter Mascara, der mich trotz all den anderen bekannten Informationen, doch beeindruckt hat. Jetzt ist vor kurzem ihr neues Buch erschienen, das den Titel „Noch besser leben ohne Plastik“ trägt.

Ich war sehr neugierig, wollte wissen, worum es geht und habe das Buch für euch schon mal rezensiert.

mamadenkt blogempfehlungen

Nachhaltige Blogs. Meine Empfehlungen

Welche Blogs sind eigentlich nachhaltige Blogs? So richtig nachhaltige Blogs. Dafür sollten wir vielleicht erstmal den Begriff des ökologisch nachhaltig Seins klären. Das auf einen Blog zu projizieren finde ich sehr schwierig. Denn meist steht und fällt die Nachhaltigkeit mit der Person, die sich hinter dem Blog befindet. Darin sehe ich tatsächlich Unterschiede. Mir geht es dabei weniger um das Maß an Nachhaltigkeit, das umgesetzt wird. Werden große oder kleine Schritte gegangen, sind für mich kein entscheidendes Kriterium. Denn: Jeder so wie er kann, in seinem Rahmen, in seinem Alltag. Was mich tatsächlich jedoch stört, sind Blogs, die als explizit nachhaltige Blogs oder Webseiten laufen, auf denen mir das Greenwashing großer Unternehmen entgegen gesprungen kommt. Das stört mich, ja. Euch kann ich heute ein kleines Sammelsurium an Bloggern vorstellen, denen Nachhaltigkeit auch als Person wichtig erscheint – so erlebe ich sie. Nachhaltige Blogs Im Rahmen unserer aktuell laufenden Challenge stellt sich heute die Frage nach empfehlenswerten Blogs, die sich mit der Thematik Nachhaltigkeit und grüner leben auseinandersetzen. Einige auch meiner Schätze findet ihr schon bei …

2017 nachhaltig bleiben Schwierigkeiten

Nachhaltig bleiben. Was ist mit den Rückschlägen?

Gibt es die überhaupt? Worin liegen denn die tatsächlichen Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn ich auf Nachhaltigkeit umstellen möchte? Nachhaltig bleiben, nachhaltig werden, nachhaltig sein. Alles dasselbe, fruchtbar schwammig, da lass ich es lieber sein. Oder? Nein. Nachhaltig bleiben In der vergangenen Woche ging es darum, wie ich als Rachel oder auch mit meiner Familie Nachhaltigkeit lebe, in welchen Bereichen wir nachhaltig geworden sind und wo wir unbedingt noch nachhaltig werden wollen. Dabei haben wir uns als Familie für kleine Schritte entschieden. Und noch viel wichtiger: Einfach loszugehen. Wenn nicht wir, wer dann? Die 1. Woche #nachhaltigwerden: Ein Rückblick Die erste Woche unserer Challenge liegt nun hinter uns. Rede ich von uns, dann meine ich die beiden Mit-Initiatorinnen Andrea und Susanne und euch alle, die ihr schon eingestiegen seid und kräftig mit postet. In der vergangenen Woche ging es um ganz konkrete Lebensbereiche, in denen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt oder spielen kann. Schnell hat sich eine Vermutung bestätigt, wir sind alle ganz unterschiedlich weit in den jeweiligen Lebensbereichen, was ich persönlich als sehr wertvoll erlebe. …

3 plastikfrei Tipps, um direkt loszulegen

Oft werde ich gefragt, wie das denn gehen soll? Mit diesem „Plastikfrei“. Das ist doch gänzlich unmöglich und wenn überhaupt total kompliziert und umständlich. Zum Glück erlebe ich zeitgleich, dass die Thematik immer mehr in der breiten Masse ankommt. Immer häufiger lande ich auf Webseiten, Blogs und News, die sich mit ökologischer Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Elternblogger, die verschiedene plastikfrei Tipps ausprobieren und davon berichten, wie es ihnen beim unverpackten Einkauf ergeht. Ich entdecke neue und alte Ideen, wie der Verbrauch von Plastik insgesamt eingeschränkt werden kann und plötzlich entsteht Dynamik und Motivation etwas zum Guten zu ändern. Das begeistert mich und macht mir große Hoffnung!

Plastikfrei Tipps

Meine ersten konkreten plastikfrei Tipps, die wir als Familie nun schon seit längerem umsetzen, findet ihr in diesem Artikel hier.

Seit längerem, weil ich nicht sagen kann, mir von Anfang an der Plastikproblematik bewusst gewesen zu sein. Gar nicht. Minimalismus war unser erstes Lebens- und auch Blogthema. Daraus ergab sich zwar von Anfang an ein Bezug zur Nachhaltigkeit, aber nicht in dem Maße, wie heute. Dazu bedurfte es ein bisschen Recherche, viel Hinterfragen und den Mut, die Augen aufzumachen. Auch vor so „totgeschwiegenen“ Tatsachen, dass BPA mit Unfruchtbarkeit und anderen Erkrankungen von Mensch und Tier unmittelbar zusammenhängen.

So was will doch keiner hören.

Überlebensmittel WIB 01

Lebensmittel. Wochenende in Bildern

Ich bin etwas spät dran. Das liegt daran, dass wir erst gestern wieder so richtig hier im Alltag angekommen sind. Zurückgekehrt aus einer tollen Familienfreizeit. Mit Menschen unterwegs, die gut getan haben, sind wir nun wieder in unserem beschaulichen Nest gelandet. Wieder für uns, brauchten wir Zeit. Zeit uns wieder auf dieses neue Setting einzulassen. Zeit, um nochmal neu zu verstehen, was unsere Lebensmittel sind. Unsere Überlebensmittel. Ausgelöst durch wertvolle Gespräche und Impulse, sitze ich mit meiner Familie wieder Zuhause und denke darüber nach, worauf es im Leben ankommt? Da fällt mir diese Weinkiste in die Hände, die wir nun für unsere Apfelernte verwenden. Aber nochmal zum Anfang des Wochenendes.

Lebensmittel

Nachdem uns Freitag zwei „herrenlose“ Katzen begrüßt haben, die diese Woche ohne uns nicht wirklich schön gefunden haben, nahm ich jeden Essenswunsch entgegen, den mir meine Kinder boten. Denn die vergangene Woche hatten wir wirklich gutes Essen. Ich kann kochen, aber meistens habe ich vor lauter anderer Dinge keine Lust dazu. Mir fehlt die Muße mich hinzustellen, mir etwas Köstliches zu überlegen, dafür einzukaufen und dann auch noch zu kochen. Der Wunsch der Männer lautete: vegetarische Hamburger. Ok, alles klar. Wirklich plastikfrei gelingen die zwar nicht, aber immerhin werden sie vollständig gegessen.

nachhaltig werden 01

Nachhaltig werden. Die 4-Wochen-Challenge

Vor ein paar Jahren kauften wir ein Haus auf dem Land. Vollmöbliert mit mitunter Gegenständen und Möbelstücken, die viele gleich auf den Müll geworfen hätten. Ehrlich gesagt, ich am liebsten auch. Insbesondere da für uns Minimalismus als Lebensstil nicht nur ein Trendwort, sondern eine Einstellung geworden war. Nun war dieses erstandene Haus voll mit Dingen, die für uns kaum einen Wert hatten. Was tun? Tatsächlich einfach entsorgen? Den empfohlenen Container vors Haus stellen und alles hinein, was nicht länger benutzt werden sollte – wollte?!? Nachhaltig wäre das nicht gewesen. Und genau damit begann unser bewusster Weg und unser „nachhaltig werden“.

Nachhaltig werden. Zusammen.

An vielen Stellen hatten wir uns schon so oft ganz unbewusst dazu entschieden, den Dingen ihren Wert zu geben. Es ging darum, nachzufragen, ob ein Gegenstand, wie eine ochsenblutrote Küchenuhr, nicht doch noch ein paar Jahre weiter verwendet werden durfte. Schließlich funktioniert sie noch heute und ist damit eine echte Alternative zur Billigware „Made in Was-weiß-ich“.

Mit euch.
Hinzu kamen Fragen nach unserem grundsätzlichen Alltagsverhalten. Beim Einkauf, beim Kochen, beim Putzen, beim Konsumieren welcher Dinge auch immer. Schritt für Schritt hatten wir reduziert. Schritt für Schritt hatte auch Nachhaltigkeit Einzug in unser Leben gehalten. Durch meine Bloggerei stellte ich fest, ihr seid alle irgendwie auch mit dabei. An ganz unterschiedlichen Stellen, einige schon viel weiter als ich und andere an einem ähnlichen Punkt. Manche, darunter auch ganz oft ich, fühlten sich inspiriert durch eure Lösungsvorschläge und getesteten Umgangsweisen in den Kommentaren.

Das war jedes Mal eine große Bereicherung.