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Das Hier und Jetzt leben. Gelebte Achtsamkeit

Hier und jetzt

Das Hier und Jetzt leben, bedeutet nichts anderes als im Hier und im Jetzt zu leben. Dafür braucht es kein Sonnenuntergangfoto und auch kein Stilleben. Während die Beine auf dem Couchtisch liegen, frage ich mich, ob das so richtig ist? Ob ich mir nicht besser eine Gliederung für diesen Text überlegen sollte? Schon fühle ich mich selber wieder eingeschränkt. Ich möchte die Worte fließen lassen, so wie sie mir in meinen Gedanken erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mir nicht folgen könnt oder es den ein oder anderen Haken geben könnte.

Im Hier und Jetzt leben

Wieso? Wieso komme ich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt dazu, das Thema aufzugreifen. Ich vermute, dafür sind mehrere Dinge verantwortlich und das Thema ist nicht nur jetzt oder die letzten zwei Wochen für mich präsent. Wo fange ich an? Ich beginne mal hinten, soweit wie es für mich persönlich gerade geht.

Unser Minimalismus der letzten Jahre

Als wir vor sieben Jahren anfingen unseren Besitz zu reduzieren, ging es uns vor allem darum Freiraum und freie Zeit zurückzuerobern. Das ist uns tatsächlich auch gelungen. Dieses Jahr ist nicht nur mein Jahresmotto dahingehend formuliert. Wenn der Besitz weniger und der Raum größer geworden sind, eröffnet sich plötzlich ein zusätzliches Zeitfenster. Zeit, die ich nicht mehr fürs Wäschewaschen, Staubwischen, Instand halten oder Bügeln verwenden muss. Was mache ich mit dieser dazu gewonnenen Zeit? Jetzt und hier?

Das Burn Out meines Mannes vor einem Jahr

Zum Beispiel nicht selber unter der Last des Alltages zusammenbrechen, während der andere, der Partner „plötzlich“ erkrankt und erschöpft zusammenbricht. Denn genau das ist vor einem Jahr geschehen. Hier könnt ihr selber nochmal nachlesen, wie mein Mann über die Erschöpfung damals gedacht hat.

Jetzt kann ich mir natürlich die Frage stellen, „Wie konnte es denn bloß dazu kommen? Wie konnte es passieren, dass einer dieser Zweierschaft nicht mehr kann, wenn wir doch so viel Zeit und Raum gewonnen hatten?“

Das stimmt und die Frage ist berechtigt. Manchmal frage ich mich das dennoch immer wieder, obwohl die Antwort, die ich euch hier und jetzt gebe, da ist. Wir hatten Zeit zurückerobert,

  • kauften ein Haus
  • gingen kurz vorher auf einen längeren WWOOFing-Trip
  • wurden mit dem 3.ten Kind schwanger
  • renovierten, na ja, sanierten ein Haus
  • lebten in einer kleinen Wohnung
  • und ließen alles andere normal weiter laufen.

Ganz nebenbei: Es geht nicht darum, ob andere mehr oder weniger schaffen. Für uns war das definitiv zu viel. Noch heute wissen wir nicht so recht, auf was aus der Liste wir besser verzichtet hätten. Diese Überlegung macht aber auch keinen Sinn, denn sie wird uns verhaftet sein lassen in der Vergangenheit. Aber ich will doch im hier und jetzt leben.

Meine Kündigung in den letzten Wochen

Und so kam es auch tatsächlich dazu, dass ich meinen Job in der Flüchtlingshilfe gekündigt habe. Es ist mir furchtbar schwer gefallen. Lange habe ich in mir und mit mir gerungen, weil ich weiß,

a) meine Arbeit macht Sinn und sie ist wertvoll.
b) ich bin gut in dem, was ich tue.
c) ich mag die Arbeit mit Menschen und das in Beziehung stehen.

Dieser Job ist der falsche für mich, aus mehreren Gründen. Es ist nicht mein Platz und ich möchte nicht länger an einem Ort wirken, bei dem ich merke, dass er mir viel Energie nimmt, die ich an anderer Stelle brauche. Doch dazu gibt es in den kommenden Wochen nochmal ein bisschen ausführlicher einen Text.

Eine Zeitschrift mit dem scheinbar selben Ziel

Tja, und dann fällt mir seit langem nochmal das FLOW-Magazin in die Hände. Ihr kennt die Zeitschrift, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, „nicht in Eile, über das kleine Glück und das einfache Leben“ zu schreiben. Darum geht’s. In meinem Leben. Auf meinem Blog.

Ganz oft brauch ich mir die Zeitschrift gar nicht kaufen, weil ich das Gefühl habe, dass das aus meinem Kopf und Innenleben da reingefallen sein muss. Direkt in Textform. Gedruckt.

Keine Ahnung. Ich lese sie nicht oft, ich glaube, es ist die zweite Zeitschrift, die ich in Händen halte. Aber, sie gefällt mir aktuell sehr gut. Sie hinterlässt eigentlich das Gefühl, es sein zu lassen. Das Schreiben und Bloggen darüber. Aber wieso? Es ist meins. Da gibt es unzählige Gedanken, die ich viel häufiger auch hier aussprechen sollte. Darauf läuft es die nächste Zeit hinaus.

Der Ausblick auf das, was kommt

Mit all dem fühle ich mich zeitweise sehr beklemmt. So viel Umbruch, so viel Veränderung in den letzten Jahren, Monaten und Wochen. Ich konnte mich im Job beweisen, zeigen, was ich kann und habe echt ein wenig Selbstbewusstsein zurückerlangt. Trotzdem lasse ich diesen Job jetzt hinter mir und will was Neues probieren. Etwas, das noch mehr Veränderung schafft und mit sich bringt. Das mein Herz zum Klingen bringt und wo ich richtiger bin. Mehr im Hier und jetzt. Ohne durchzuhalten. Noch ne Woche, noch einen Monat. An den Punkt der eigenen Erschöpfung zu kommen, nicht auf mein Inneres zu hören, kann ich mir nicht leisten.

Das Schwierige: Die Weit, in der ich stehe, bietet gerade zig Möglichkeiten, die ich angehen könnte. Die ich aufnehmen und weiterspinnen könnte. Da ich viele Dinge immer sehr richtig machen möchte, löst das Beklemmung aus und das neu erlernte „einfach Loslegen“, muss ich sehr bewusst umsetzen, weil ich sonst gar nicht erst losgehe.

Also habe ich immer Hintergrund des Blogs viel konzipiert und gedacht, geschoben und geschrieben. Neues ist daraus entstanden, viele Mails sind weiterhin zu schreiben und ich bereite mich für das Danach vor. Hier und jetzt.

Schnell ist das Hier und Jetzt übersehen

Dabei kann es schnell passieren, das Hier und das Jetzt aus den Augen zu verlieren. So ausgelaugt und am Rande meiner Kräfte wie diese vergangene Woche, habe ich mich schon lange, lange Zeit nicht mehr gefühlt. Das war wirklich schlimm und wäre gestern beinahe im körperlichen Zusammenbruch gegipfelt. Jetzt ist absolutes Loslassen, Abschließen und Innehalten ausgerufen. Was tut mir jetzt gut? Hier, an diesem Ort? Daher auch meine Urlaubstweets, das Schmökern in Erinnerungen. Es tut gut, sich zurückzubesinnen und Erholung zuzulassen.

Das Hier und Jetzt leben

… bedeutet nicht, dass ich weder die Vergangenheit noch die Zukunft im Blick habe.

Natürlich möchte ich aus vergangenem Lernen. Wenn die Fahrt in den Urlaub letztes Jahr eine Katastrophe war, dann möchte ich daraus lernen und es dieses Jahr besser machen.

Wenn ich darauf verzichte, mehr und mehr Plastik in meinem Haushalt anzuhäufen, dann mit der Motivation meinen Kindern, einen achtsameren und vor allem nachhaltigeren Konsum vorzuleben. (Achtsamer und nachhaltiger, weil der Großteil von uns Erwachsenen das heute DEFINITIV nicht tut. Das ist noch eine andere Baustelle.)

Ich habe sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft im Blick. Allerdings: im Hier und jetzt. Ich bleibe nicht im Vergangenen hängen, weil da alles viel besser war oder ich aber, das Gegenteil, ja so furchtbar viel falsch gemacht habe. Ich lerne und lebe hier und jetzt. Nicht erst morgen will ich auf mich acht geben oder unseren Müll als Familie reduzieren, sondern hier und jetzt. Die Gegenwart in Ort und Zeit leben. Für mich und die anderen.

Wie lebst du? Lebst du im Hier und jetzt? Wie machst du das? Im nächsten Artikel geht es um genau diese verschiedenen Zugänge. Vielleicht magst du deine Ideen beisteuern? Dann kommentiere, twitter oder hinterlass deine Idee unter dem hashtag #hierundjetzt. Ich freu mich drauf!

14 Kommentare

  1. Ich denke, der entscheidende Punkt in diesem Hier-und-Jetzt ist, schrittweise genauer hinzuspüren, wie es mir gerade geht. Wie fühle ich mich gerade hier und jetzt? Und der direkteste Weg geht da über die körperliche Wahrnehmung: Wie angespannt, entspannt bin ich? Schultern hochgezogen? Atem flach? Erstmal nur registrieren.
    Wir können in die Zukunft denken, wir können emotional in der Vergangenheit oder sonstwo verweilen, der Körper ist im Hier und Jetzt. Dort manifestieren sich dann auch all die Gedanken, Gefühle.
    Minimalismus heißt für mich, auch genau dort hin zu schauen, wo es mir einfach zu viel ist und zuviel wird. Weniger ist mehr – auch bei all den Aktivitäten, Zielen, Plänen.
    Ich bin dadurch ausgeglichener geworden und interessanterweise auch gegenüber Anderen sehr viel präsenter und aufmerksamer. Je gestresster ich war, desto weniger habe ich von mir und anderen Menschen gespürt.

    • rage sagt

      Ja, Gabi! Das ist auch meine Erfahrung. Plötzlich bin ich nicht nur viel mehr bei mir, sondern kann das, was der andere mitbringt, was ich immer schon gespürt habe, aber nicht einordnen konnte, benennen. Gar nicht mal tatsächlich artikulieren, aber für mich wissen, was das gerade ist. Zumindest annähernd.

      Das ist ein angenehmer Nebeneffekte wie ich finde.

  2. Steffi sagt

    Liebe Rage,
    Du hast völlig Recht, immer wieder innehalten, reflektieren, was einem gut tut,wo man steht, mit seinen Kräften Haushalten, und auch solche Schritte letztendlich einleiten,
    Im Jetzt Leben,aus der Vergangenheit lernen.Wir sind eine Große Familie mit 9 Kindern (Leben noch 5 bei uns) großes Haus,Garten,Job… da es meinem Mann gesundheitlich zur Zeit auch nicht gut geht, stellen wir auch alles, wirklich alles, in Frage…Liebe Grüße Steffi

    • rage sagt

      Wow, 9 Kinder. Das ist wunderbar, wenngleich vermutlich auch das ein oder andere mal anstrengend.
      Dieses in frage stellen – kenn ich. Machen wir seit einem Jahr ganz, ganz radikal. Manchmal macht es inzwischen neugierig. Aber so richtig Spaß hat es bislang nicht gemacht, weil auch die bislang liebgewonnenen Dinge dieser Bestandsprüfung Stand halten mussten.

      Ich wünsch euch dabei viel Kraft und langen Atem.

  3. Tanja Heller sagt

    Hallo Rage,

    es geht nicht um Achtsamkeit. Sondern um Resonanz. Sagt Hartmut Rosa auch. Das lese ich meistens falsch auf den Blogs. Ich hab vor 6 Monaten ja reduzieren müssen wegen dem Arm futsch und jetzt merke ich die Verschleisserscheinungen bei anderen und ich fühle mich entspannt. Es braucht halt alles seine Zeit. Auch der Ausstieg aus Projekten. Mich nicht für Leistung lieben. Das war bei.mir der Schlüssel. Und viel malen. Ich muss nicht stark sein. Das haben mir 2 Leute gesagt. Ich habe meine eigene Zerbrechlichkeit kennengelernt. Wir machen alle zu viel. Mit hilft exzessiv Musik hören. Nur machen, was ich will. Keine Fremdbestimmung. Ich muss gar nicht umziehen. Auch das hab ich jetzt kapiert. Ich war in einer Optimierungsfalle. Ich brauche meine Tanzfläche. Freu dich über deinen Erfolg in der Arbeitswelt und das Neue kommt schon. Du kannst auch erst mal eine Pause machen. Finde da immer Rosenstolz ganz hilfreich, ich glaube, es geht so: „Ich muss mich jetzt nicht finden. Ich darf mich nur nicht verlieren.“

    Liebe Grüsse,
    Tanja

    • rage sagt

      Ja, Tanja. Darum geht’s mir! Mich selbst nicht verlieren. Ich habe gerade einen weiteren Artikel der besagten Zeitschrift gelesen und gedacht: Das reicht mir alles irgendwie nicht. Das ist zu kurz gedacht, falsch ausgedrückt. Trend. Wie blöd. Ich sollte dort mal selber hinschreiben. 😉

  4. Jennifer P. sagt

    Ich glaube manchen fällt es leichter als mir. Ich übe noch. Danke für Deinen Artikel, das erinnerte mich wieder daran.
    Ich tue viel dafür es mir leichter zu machen, dazu gehört für mich auch das ‚reduzieren‘, um eben mehr Zeit zu gewinnen und nicht mehr so sehr in diesen Kreislauf von „höher, schneller, weiter“ zu geraten.
    Somit versuche ich den Blick mehr auf Kleinigkeiten zu legen und im Hier und Jetzt einfache Dinge zu genießen.
    Nicht alles nur halbherzig „abhandeln“, sondern für sich versuchen positiv zu assoziieren. Wenn ich jetzt z.B. nur so rumsitze und in die Gegend starre, wäre mir dies früher als Zeitverschwendung und als unproduktiv vorgekommen. Jetzt aber versuche ich mir zu sagen, wie gut mir diese Auszeiten tut, wie schön es ist, dass ich es schaffe mich und meine Bedürfnisse zu achten. Es hat definitiv für mich viel mit positivem Denken und Achtsamkeit zu tun.

    • rage sagt

      <3 Ja, Jennifer. Für mich gehört das Reduzieren auch dazu, um es mir als Mutter, Hausfrau und auch Arbeitnehmerin leichter zu machen.

  5. Ich kann dich nur bestärken in deinem Weg und freue mich echt, dass heute so viele Menschen schon im jüngeren Alter aufwachen und sich auf das Besinnen, was ist, hier und jetzt, ohne deshalb gleichgültig gegenüber Vergangenem und Zukünftigem zu werden.
    Bei mir sind’s ganz klar die Beschäftigung mit kreativen Dingen und der Garten, die mich zu mir selbst zurückbringen und in Kontakt mit dem Lebendigen um mich her. Und das zeitweise Ganzalleinsein damit. Wobei der Garten ein wilder naturnaher ist, in dem ich nur hin und wieder ordnend eingreife. Das lässt mir Zeit, das spannende Leben in ihm zu beobachten, wenn ich einfach da sitze und lese oder wie gestern da draußen meditativ Papier schöpfe. Nach einer Weile kam eine Meisenfamilie, die sich gar nicht stören lisß und am Schilfzaun die Spinnchen erntete.
    Das Erscheinen von Wildblumen in meinem Garten war es auch im Alter von so Mitte 30, voll und mit vielen Überstunden berufstätig mit drei Kindern und dem Papa im Klinikschichtdienst, das mich aufwachen ließ. Bis dahin war ich mit dem Garten sehr unzufrieden, die Stauden zu wenig gegossen, der Rasen nicht gemäht, zuviel Kraut, das ich gar nicht wollte. Und als ich bei einem Rundgang im Garten abends dem Duft der frisch erblühten wild ausgesamten Nachtkerze begegnete, war mir schlagartig klar: Ich muss nicht perfekt sein, und der Garten auch nicht, jedenfalls nicht nach üblichen Ordentlich-und Sauberkeits-Maßstäben, im Gegenteil: Natur ist perfekt ohne mein Zutun und ich darf mich dran erfreuen… Da war der Ursprung einer Gelassenheit… Seitdem ist viel Wildes eingewandert in mein sandiges trockenes Waldreich, und die paar Stauden, auf die ich dennoch gar nicht verzichten möchte, den Insekten und der Ästhetik zuliebe, pflege ich in großen Töpfen, darunter viel Gefundenes. Ich liebe es so im Garten, und meine Kursteilnehmer und meine Enkelkinder auch. Die Omaferien stehen bevor, und ich erfreue mich jedes Mal daran, wie selbstvergessen sie in meinem Garten spielen, sich ohne Spielzeug ganze Welten erschaffen einfach mit dem, was da ist… Ich habe übrigens so alle 7 Jahre meine Berufstätigkeit gewechselt. Einmal blieb ich 14 Jahre und wurde krank. Strukturen, die man mit aller verfügbaren Kraft nicht verändern kann und die einem nicht gut tun, muss man verlassen. Rückblickend aber haben mich alle Erfahrungen (mit 63 darf ich das sagen), auch die weniger guten und grenzwertigen, zu der gemacht, die ich heute bin und insofern hadere ich nicht, es gehört alles zu mir und hatte seinen Sinn, auch wenn er sich manchmal erst sehr langsam offenbart. Über Minimalismus habe ich nie nachgedacht, bevor ich in Blogs davon las…, aber ich konnte dieses „Habenmüssen und Tunmüssen und trendige Einrichtenmüssen“, weil es die anderen ja auch haben und tun, nie nachvollziehen. Insofern sind mir auch „Trends“ suspekt, ich gehe ihnen aus dem Weg. Ich habe meinen eigenen Geschmack und Stil und bin insofern ziemlich immun ;-). Die erwähnte Zeitschrift „Flow“ habe ich einmal geschenkt bekommen und einmal selbst gekauft. Aber ich brauche sie nicht. Vieles bleibt mir zu sehr im „Netten“ und an der Oberfläche und hat auch wieder sowas wie den Duft nach „Trend“…, aber gut gemacht 😉
    Liebe Grüße, die Temperaturen steigen und ich gehe jetzt auf meinen Morgenrundgang in den Garten. (PS Die Beziehung zu Grün um mich herum, die Sehnsucht nach Verbindung mit allem Lebendigen) hatte ich schon immer. Auch im Studentenwohnheim standen schon Pflanzen auf dem Balkon und in der ersten Wohnung wucherten Balkonkästen auf den Fensterbrettern ;-))

    • rage sagt

      Ich habe die Zeitschrift gestern Abend zu Ende gelesen und kam an den Punkt, dass mir der eine Artikel, den ich noch nicht ganz fertig hatte… der hat mir nicht gereicht. Und du beschreibst es mit deinem Kommentar ganz gut. Es ist oft einfach auch ein Trend. Nur ein Trend. Schade, weil ich finde, es geht um so viel, was uns da verloren geht, wenn wir das Hier und Jetzt in den Wind schlagen.

      Deinen Garten würde ich mir total gerne mal anschauen. Ich glaube, da würde ich mich auch wohl fühlen.
      Das „Schöner wohnen“ – Feeling gibt es bei uns nicht. Zumindest ist nichts in unserer Wohnung einer solchen Zeitschrift entsprungen. Auch in Achtsamkeitszeitschriften sieht es nie so aus, wie bei uns. Inzwischen hadere ich endlich auch nicht mehr mit mir, sondern genieße unser HIER, umso mehr.

      Ich wünsche dir ganz, ganz wunderbare Omaferien!!

  6. Aeris sagt

    Ehrlich gesagt, lese ich die Flow ganz gern, muss aber zugeben, dass ich mich mittlerweile schon manchmal frage, warum ich sie mir immer wieder hole (leider gibt es sie nicht in unserer Bücherei, und teilen mit einer Freundin klappte auch nicht). Ich finde darin viel, was ich schon kenne oder sogar umsetze. Aber sie lässt mich zur Ruhe kommen und bringt mich in gute Stimmung. Ja, Zeitschriften bleiben an der Oberfläche, aber sonst wären sie ja Bücher, oder? ;o) Die Artikel können zumindest zum Selber-Weiterdenken anregen.

  7. Pingback: Bewusst erleben. Im Hier und Jetzt. | MamaDenkt.de

  8. Laura sagt

    Hallo liebe Rage, der Beitrag bewegt mich sehr. Ich möchte auch so gerne im hier und jetzt sein und nicht schon wieder an das Ende der elternzeit in zwei Jahren denken…. Bin gespannt auf deine Beiträge.
    Danke dir, Laura

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