Minimalismus
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Minimalismus als Familie. Neues YouTube-Video online

Minimalismus als Familie teil 2

Vorletztes Wochenende haben wir uns nochmal vor die Kamera geworfen und gemeinsam überlegt, worauf es uns bei unserem Minimalismus als Familie ankommt.

Minimalismus als Familie bedeutet für uns,

auch, dass niemandem der Verzicht auf eine Sache, einen Gegenstand oder eine Freizeitbeschäftigung aufoktroyiert wird. Das ist nicht immer einfach und oft führt es zu Diskussionen, Auseinandersetzungen und manchmal sogar zu Frust. Doch genau für diese letzteren Momente, die einfach entstehen, da wir zu mehreren unter einem Dach leben, ist dieses Prinzip sehr sinnvoll und hilfreich.

Natürlich werden unsere Kinder von der Art, wie wir Leben gestalten beeinflusst. Wir haben keinen Fernseher im Wohnzimmer. Nein, auch nicht in einem der anderen Zimmer. Von der Decke oder aus der Wand kommt der auch nicht gefahren, nein.

Unsere Kinder erleben, wie wir selber damit umgehen, neuen Besitz anzuschaffen. Sie erleben ihre Mutter, die ihre teuren, wenn auch kaputten, fair produzierten T-Shirts auch mit Löchern trägt. Sie bekommen Taschengeld und dürfen es verwenden, wofür auch immer sie wollen; außer Waffen, das ist ein anderes NoGo und hängt so gar nicht mit Minimalismus und Nachhaltigkeit zusammen.

Herausforderungen als Familie zu reduzieren

Schön finden sie das nicht immer. Alle unsere Kinder haben den Minimalismus nicht so wirklich mit in die Wiege gelegt bekommen. Aber das ist auch egal. Mir ging es nie darum nur 100 Dinge zu besitzen. Anders als dem Mann, bei dem im ersten Video ja schon rausgekommen ist, dass er darüber nachgedacht hat.

Unsere Motivation für diese Thematik entspringt ökologisch nachhaltigen und gesellschaftspolitischen Gründen. Das ist unser größter Motor. Auch die damit zusammenhängende Vermittlung von Werten, die uns als Personen, als Paar und als Familie wichtig sind. Achtsamkeit und der Fokus aufs Leben, darum geht es uns

Zugestecktes Spielzeug von Verwandten, Nachbarn oder auch der freundlichen Kassiererin im Geschäft sind meistens lieb gemeint, aber nicht immer unterstützend, was unseren Lebensstil angeht. In den Momenten grätsche ich trotzdem nur dann dazwischen, wenn es mir wirklich, wirklich wichtig ist, Position zu beziehen. Das kommt auch mal vor, ist jedoch nicht die Regel.

Chancen des Minimalismus für uns

Grundsätzlich finde ich, dass unser Lebensstil unsere Kinder zu drei ganz außerordentlich wichtigen Kompetenzen befähigt. Neben der Fähigkeit und dem Bewusstsein, dass wir Dinge, Verhaltensweisen und Personen hinterfragen dürfen, sensibilisiert es sie für den Komfort, in dem wir tatsächlich leben. Auch wenn sie trotzdem noch mehr Eis, mehr Spielzeug und was weiß ich nicht haben wollen, kommt es ganz oft zu Gesprächen über Dankbarkeit, die sie an vielen Stellen äußern.

„Mama, wir haben uns da echt das beste Haus ausgesucht.“ – Es ist über 100 Jahre alt, war mal ne Schule und ich frage mich bis heute, ob wir tatsächlich die einzigen waren, die es kaufen wollten?!? Ich glaube, ja.

Meine Kinder wissen nicht nur, dass Besitz allein nun mal nicht alles ist. Sie erfahren es tagtäglich. Und das gar nicht mal, weil sie permanent damit konfrontiert sind, was sie alles nicht haben, sondern was sie haben. Wenn ich meine Kinder beim Spiel im Garten beobachte, brauche ich nichts anderes als zu sein. Entertainen muss ich nicht. Hauptsache ich bin dabei und wir sind gemeinsam unterwegs. Wohin auch immer. Was für ein Luxus!

Minimalismus als Familie

Hier unser Video. Schaut selber gerne mal rein. Wir freuen uns auf euch, eure Kommentare und euer Feedback. Natürlich auch über jeden Daumen und jedes neue Abo.

Beim nächsten Mal geht’s um… Wir wissen es noch nicht. Habt ihr Themenvorschläge? Dann her damit. Ansonsten werden wir darüber berichten, wie wir auszogen auf den Speicher und das Fürchten lernten. Einig waren wir uns vergangenes Wochenende nämlich nicht. Oder wir lassen auch doch mal in unser Reich „spinksen“. Aber nur kurz. Oder wir erzählen euch, wieso aus dem Minimalismus Nachhaltigkeit wuchs und wie schwierig das manchmal einfach ist.

Worauf habt ihr Lust?

 

Dir hat gefallen, was du gelesen hast? Vielleicht ist dann ja auch dieser Artikel von vor ein paar Jahren für dich interessant.

Oder mein Entrümpelung-Leitfaden von Anfang des Jahres.

Oder du willst wissen, wie wir versuchen nachhaltiger zu konsumieren.

 

4 Kommentare

    • Liebe Michaela,
      ich steh gerade auf dem Schlauch. Wie meinst du das? In welcher Infobox? Sry, dass ich dir nicht gleich mit deiner Frage weiterhelfen kann…

      • Michaela sagt

        Problem selbstgelöst! Ich suchte die Linktipps und fand sie unter Eurem Beitrag bei Youtube! Danke

  1. Pingback: Oktober, Ordnung, Organisation - mein Wochenende in Bildern | MamaDenkt.de

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