AlltagsAbenteuer
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Oktober, Ordnung, Organisation – mein Wochenende in Bildern

Oktober Wochenende in Bildern 01

Ich habe keine Ahnung, wohin der Oktober ist. Irgendwie,… war der überhaupt da? Ich vermute es liegt daran, dass viele wirklich schöne Dinge in diesem goldenen Monat geschehen sind. Auch vieles, was mich mürbe gemacht hat, doch in erster Linie waren es die schönen Dinge, die diesen Monat haben irre schnell vorüberziehen lassen.

Mein Oktober

Wie schon erwähnt, unser Oktober war voll. Der Monat begann für uns mit den Herbstferien in Rheinland-Pfalz, in deren ersten Woche ich ganz normal zu arbeiten hatte. Der Mann hatte seine neue Stelle zwar noch nicht angetreten, doch die Auseinandersetzung mit der Krankenkasse über das notwendige Krankengeld war genügend anstrengend. Ziemlich erschöpft und angeschlagen ging es auf Familienfreizeit, danach zurück in den Alltag mit Schule und Kindergarten und jeder Menge Aktionen, wie Kürbisfest und erste Weihnachtsspielvorbereitungen. Inmitten all dieser Dinge durfte ich meine ersten VHS-Kurse ausgeschrieben sehen, habe tolle Menschen kennengelernt und organisierte mich und meine Familie, in dieser von Arbeit geprägten Zeit.

Meine Organisation

Organisation ist das Wort vom Oktober. Organisation des Urlaubsgepäcks, der VHS-Kurse, schöner Ferienaktionen, meiner Arbeitsstelle, der Arbeitsstelle des Mannes, unserer Arbeits- und Familienzeiten, meiner Fahrten auf Konferenzen oder zu Arbeitskreisen oder auch das Einplanen von Sport oder Recherchen zu Neuentdeckungen oder schwierigen Themen.

Meine Ordnung

Zwischendrin hat es Berge von Wäsche gegeben, haben wir unseren Speicher entrümpelt und dadurch das ein oder andere in die Wohnung geholt, auch auch jetzt noch geduldig und beharrlich auf demselben Platz steht, auf dem wir es abgestellt haben.

Dieses Wochenende war der Peak, der Klimax, der Höhepunkt von Ordnung, Organisation und der fast Abschluss des Oktobers.

Unser Wochenende in Bildern

Hier ein Einblick in dieses letzte Wochenende des Oktobers im Rahmen des WiB’s von Susanne Mierau, die auf geborgen wachsen, diese Aktion vor Zeiten ins Leben gerufen hat. Here we go.

Unser Einstieg ins Wochenende: Das Kürbisfest im Kindergarten, mit schaurig schönem Bastelspaß.

Oktober Wochenende in Bildern 01

Die Meerschweinchen: Marzipan und – ich glaube – Cupcake? Ich weiss es nicht mehr genau. Es waren insgesamt vier und irgendwie haben sie ganz süsse Namen köstlicher Leckereien. Es sind die Tiere meiner Freundin, deren Wohnung ich jetzt, nach Jahren auch endlich mal bestaunen durfte.

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Dieses Bild gab es vor Jahren schon einmal auf diesem Blog. Dieses Jahr wieder, denn: Ich war wieder mal in Essen, wieder mal im Unperfekthaus. Diesmal auf der Minimal Kon, die damals noch ein schönes Zusammentreffen einiger Interessierter und Blogger darstellte. Heute eine Konferenz, auf der sich knapp 100 Menschen aus ganz Deutschland getroffen haben.

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Das Unperfekthaus in Essen charakterisiert sich durch viel Künstlerei: vor dem Haus, in dem Haus, an jeder Ecke. Deswegen finde ich es großartig! Es gibt Raum für viel Kreatives, Nachdenkliches und Aktives. Die Minimal Kon dort zu veranstalten, fand ich sehr passend.

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Bevor es hoch in den Vortragsraum ging, habe ich mich ans Frühstück-Buffet gestellt. Durch die Fahrten und all die Organisation war ich hungrig und positiv überrascht, dass es Unternehmen gibt, die solche nachhaltigen Marmeladenoptionen anbieten. Im Gegensatz zu den 20gr in Kunststoff verpackten Döschen. In Sachen Nachhaltigkeit Schritte zu gehen, und seien sie noch so klein, ist Programm. Nicht nur bei unserer #nachhaltigwerden Instachallenge. (Schon dabei?)

 

 

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Der Tag begann mit der Begrüßung durch die Organisatoren der Minimal Kon: Svenja und Michael. Marc moderiert die Podiumsdiskussion zwischen Nadine, Anne und mir und irgendwann geht mir durch den Kopf, worüber reden wir eigentlich? Minimalismus oder Nachhaltigkeit als Familie? Oder beides? Was ist das eine? Was das andere? Wo ist die Schnittmenge und was bedeutet das für die Definition dieser Begrifflichkeit? Ich schiebe es schließlich ein Stück beiseite. Denn ich stehe ja vor einigen Menschen, denen ich in mein und unser Leben als Familie Einblick gebe.

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Am Sonntag erholen wir uns alle von diesem Wochenende. Die Jungs und der Papa von einem Wochenende, an dem Mama nur zu 50% da war. Und ich von der Fahrt und Organisation nach Essen zu kommen. Am besten gelingt mir das beim Ordnung machen. Also misten K1 und ich und nachher der ganze Rest unserer liebenswerten Familie das K1′ Zimmer aus.

Plötzlich muss ich daran denke, dass mich gestern eine tolle Frau gefragt hat, wie das denn bei uns Zuhause mit dem Ausmisten funktioniert? Ab wann die Kids mitgemacht haben? Oder ob sie überhaupt mitmachen? Gestern meinte ich, dass das bislang gut gelaufen ist. Im Rückblick zu heute muss ich sagen: K1 kann das nicht gut. Sein Herz hängt an allem, was er geschenkt bekommen, was er findet. Und ja, heute war es hart und wir waren nicht nur einer Meinung geschweige denn freundlich miteinander. Beiderseits. Was nun?

Wir haben uns beide zusammengerissen. Er setzte sich durch, ich setzt mich durch und nachher war das Zimmer so ausgemistet, dass es wieder von mehr als einem halben Kind betreten werden konnte. Damit bin ich dann auch zufrieden und schlucke alle anderen Ansprüche an Freiraum in seinem Zimmer herunter. Solange er danach zu mir sagt: „Mama, jetzt hab ich ja doch voll das schöne Zimmer. Das gefällt mir jetzt viel besser.“, weiß ich, es ist ok, mich zu einem gewissen Maße einzusetzen, für dieses Minimalismus als Familie – Ding

Ach so, und das Bild: Auch Mama kann toller Holzeisenbahnstrecken bauen. Wie Papa.

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Heute gibt’s außerdem den Einstieg in die schon dritte Woche unserer Challenge. Diese Woche geht es um Empfehlungen und Inspirationsquellen. Seid ihr schon mit dabei? Es lohnt sich, gerade jetzt dazuzukommen. Mehr zur Challenge und dieser dritten und auch der zweiten, hinter uns liegenden Wochen, gibt es die Tage. (Es ging leider nicht früher.)

Inspiration_nachhaltigwerden_Challenge

Was habt ihr am Wochenende gemacht? Am letzten vom Oktober. Wo ward ihr unterwegs? Wie schließt ihr diesen Monat ab? Ich freu mich über Kommentare.

Hier ein Einblick in unsere letzten beiden Wib’s: Einmal im September und einmal schon in diesem Monat, in dem es auch um den Einstieg in die #nachhaltigwerden Challenge ging.

Nachhaltiger Leben kann bedeuten, mit weniger Plastik zu leben. Hier ein Artikel, welche Tricks ganz schnell und einfach und vor allem direkt umsetzbar sind.

2 Kommentare

  1. Aus meiner „geradezweiwochenlangheftigkrankgewesen“-Perspektive klingt das hier bei allem Minimalismus-Wollen wie Vielzuviel in vielzuwenigZeit… Pass gut auf dich und euch auf, du Liebe… Herzlich Ghislana, immer noch müde, auch challengemüde…

  2. tanja heller sagt

    Ich hab im Oktober einfach den Sperrmüll rausgetragen und danach 10 Tage seitlich liegend und am Besen kriechend verbracht. Rücken! War aber auch schön. Man denkt viel nach. Was man alles nicht braucht und so. Auch an Bewegungen. Sitzen kann ich mittlerweile wieder. Und ich weiss jetzt, wozu ich einen Besen habe. Gehhilfe, Waschmaschine vollstopfen, leeren, Sachen aufheben etc.

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