AlltagsAbenteuer, bewusst:er leben, Minimalismus
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Reduzierter Flur

Ich könnte jetzt sagen: So, sieht unser Flur aus. … Immer…

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Das wäre gelogen. Die Kerle, wir als Familie, ich oder mein Mann, sind viel draußen. Entweder im Garten oder auf der RunningPiste oder auf dem Spielplatz oder im Wald oder oder oder. Dementsprechend liegt in unserem Flur und in unserem Spint (ein kleiner Raum, der vom Flur abgeht und zur Lagerung von Schuhen, Werkzeugkiste und Garderobe dient.) Ich muss an dieser Stelle auch mal darauf hinweisen, dass die Fotos bislang nie gestellt waren. Jedoch habe ich euch

1. meine Lieblingsecken gezeigt.
2. Steht halt mal der Wäscheständer zum Trocknen in einem der Zimmer oder auch die Post ist nicht gleich aussortiert, weil eben keine Zeit dazu bestand.

Im Flur und Spint kommt es nahezu täglich vor, dass sich irgendwas stapelt oder zwischengelagert wird. Gestern war es die Kraxe vom Wandern, heute Nachmittag werden’s drei Kästen Saft sein. So ist das als Familie.

Im Winter, wenn es draußen geschneit hat, sieht’s zusätzlich total schmutzig überall aus. Außerdem macht der Vorhang vor der Tür, um die Kälte ein wenig abzuwehren den Raum mitunter kleiner und dunkler. Ich mag daher das Frühjahr, sobald man den Vorhang abnehmen kann und alles ein bisschen freier, offener und heller ausschaut.

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Im Flur lagert aktuell die Gitarre meines Mannes und ein WohnzimmerSessel in klein für die Kerle, der uns von Bekannten vermacht wurde. Wir haben noch nicht ganz geklärt, wohin das Stück gestellt werden soll/darf/muss.IMG_9686

Der Spint dient der Aufbewahrung aller unserer Schuhe. An der Garderobe hängen die jahreszeitlich erforderlichen Jacken und Regenhosen. Unter dem Garderobenständer befindet sich ein riesiger Korb, den ich zur Aufbewahrungsbox für Hausschuhe, Puschen oder Socken umfunktioniert habe. Augenblicklich lagern wir dort auch unsere Getränke, um sie kühl zu stellen. Hinter der Garderobe findet noch unser Staubsauger und die Fahrradtasche meines Mannes Platz. Neben dem Schuhregal befinden sich zwei CampingStühle, die bei gutem Wetter mit nach draußen gekarrt werden.

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In der Wand seht ihr eine Art Fenster nur ohne Fensterglas. Das ist ein Ort in unserer Wohnung, den ich immer wieder versuche freizuhalten, weil gebrauchte Batterien, FahrradWerkzeug, ausgediente Rauchmelder oder die RosenSchere vom Nachbarn auf unerfindliche Weise ihren Weg dorthin finden. Da ich aber auf viel Deko gut und gerne verzichte, versuche ich mit vielen Kräften diese Ausbuchtung in der Wand schön zu halten. Unser großes Bild zum 10Jährigen HochzeitsJubiläum hilft mir dabei inzwischen ein wenig.

Insgesamt halte ich unser Reduzieren in diesen beiden Räumlichkeiten gering.

1. Hier wird es immer und immer wieder dreckig, voll und zugestellt sein, weil unsere Kinder noch klein sind. Wenn dafür der Rest der Wohnung nicht überläuft…
2. Hier wird es immer und immer wieder dreckig, voll und zugestellt sein, weil wir draußen viel unterwegs sind.
3. Durch das Reduzieren grundsätzlich hat sich unser Hab und Gut sehr reduziert. (Manchmal spiele ich wirklich mit dem Gedanken alles zu zählen – das ist mir dann jedoch zu müßig und ich möchte meine dazugewonnene Zeit nicht mit sowas verbringen.) Dadurch kann insgesamt schon mal viel weniger im Weg herumstehen.
4. Die Sachen, die hier herumstehen, die brauchen wir. Täglich mehrmals. Es wäre keine Zeitersparnis, wenn ich alles erst in den Keller oder in der Garage oder sonst wo verstauen würde und später wieder hervorkramen müsste.

Jetzt wisst ihr auch, wie es um unseren Flur bestellt ist. Und bei euch? Solltet ihr selber BlogPosts zum Thema verfassen, haltet sie gerne in der Kommentarfunktion fest. Ich freu mich über FlurInspirationen.

13 Kommentare

  1. Kim sagt

    Guten Morgen!
    Danke, dass du uns euren Flur zeigst. Ich find eure Whg einfach traumhaft, der Holzboden, die Fensterbretter,… Und ich find ihn gar nicht unordentlich.
    Bei uns im Flur (kann ich hier in der KOmmentarfunktion eigentlich Fotos hochladen?) befindet sich der Schuhschrank (Möbnelschweden, drei große Trofast mit entsprechend je 6 Kisten), ein Zaun an der Wand mit Haken als Garderobe für die Zwerge und im WIndfang zwei kleine Körbe für Mützen, Geldbörse und Co und an der Wand ein paar Doppelhaken für unsere Jacken (Erw-+Gäste). Oh und ein kleines Schlüsselbrett. Mehr ist es eigentlich nicht. Aber mit einem großen Zwerg im Waldkindergarten hat man vieles doppelt (Regenkleidung + Schuhe), weils nach einer Schlammrutsche schlicht nicht über Nacht trocknet.

    Dir noch eine schöne Restwoche!
    Kim

  2. rage sagt

    Oh, Fotos wären sehr schön. Aber ich habe es selber hier noch nicht ausprobiert. Sollte ich mal testen. Ich würde mich nämlich wirklich über pragmatische, einfache und reduzierte Einrichtungsideen freuen! Dir auch eine gute, sonnige RestWoche!

    • Oh danke, Frische Brise! Danke, danke, danke! Das letzte hoffte ich ja dennoch irgendwie zu hören. Auch Kim hatte es in ihrer Frage nach unserem Flur damals schon angedeutet. Diese Räume sind voll. Ganz oft.
      Ich dachte immer, es sieht nur bei uns immer chaotisch aus. Und wenn ich deine Bilder ohne diesen letzten Satz in diesem Kommentar gesehen hätte… Euer Flur sieht sehr aufgeräumt, hell und einladend aus… nicht voll, überfüllt, chaotisch oder durcheinander. Danke für deinen Link!

  3. Deine Wohnungsblicke sind unglaublich inspirierend und wenn ich unseren Chaoshaufen sehe, bekomme ich fast schon schlechte Laune. Daher frage ich lieber schnell was anderes – was für eine Holzart habt ihr denn auf dem Boden?

    • rage sagt

      Ich glaub, dass das Kiefer oder Fichte ist. Eher Kiefer. Zermackt furchtbar schnell und ist für Bauklötze jedweder Art so gar nicht gut geeignet. Sieht schön aus, würd ich mir aber niemals selber reinlegen. Soll ich dir ein Bilder der Macken schenken? Dann haste schnell wieder gute Laune! Bestimmt.

  4. Oh, nein, es sieht nicht nur in Eurem Flur chaotisch aus. Im Eingangsbereich sammelt sich alles Mögliche – die obligatorischen Batterien, nasse Socken, Stoffbeutel etc. Ich versuche, einmal die Woche klar Schiff zu machen und ALLES wieder an seinen eigentlichen Platz zurück zu bringen.
    Wir mieten möbliert, was den Nachteil hat, dass ein Gefrierschrank im Flur steht (den wir zwar nicht benutzen, der aber trotzdem wertvollen Platz wegnimmt) und den Vorteil, dass es einen Garderobenschrank gibt, so dass unsere Mäntel und einige der Schuhe hinter einer Schranktür verschwinden. Toll für visuelle Ruhe (ist ja auf den Fotos auf Frische Brise so ähnlich – geschlossene Schränke wirken echt Wunder).

  5. Hm … ich glaube eh, dass in einem Flur, der auch von kleinen wilden Kerlen bevölkert wird, Ordnung immer nur in wenigen Momenten gelebt werden kann.

    Drei paar Schuhe können da den Flur schon mal zum Schlachtfeld mutieren lassen. Noch Fahrradhelme und Ranzen dazu … was will man machen. Familienleben eben. 🙂

    Es sieht so schön hell und holzig bei Euch aus. Gefällt mir! 🙂 lg

  6. Ordnung hab ich erst, seit ich geschlossene Systeme hab und alles seinen festen Platz hat. Und ich mir verbiete, einfach irgendwo was abzulegen. Und seit das Kind groß ist. Funktioniert überall. Nur nicht auf meiner Spüle. Da ist immer Rush Hour. 🙂

  7. jarea sagt

    euer Spint sieht sehr praktisch aus – und sehr aufgeräumt wie ich finde! Unser Flur ist eher klein, da ist gerade mal Platz für eine Hakenleiste auf Kinderhöhe und eine Wandgarderobe für die Grossen. Die ist aber ganz praktisch, darauf finden die Fahrradhelme der Kinder und eine Kiste mit Handschuhen, Mützen etc Platz. Für ein richtiges Schuhregal fehlt leider der Platz bzw. ist der alte Heizkörper im Weg. Er eignet sich aber super um meine Taschen dran zu hängen 😉 Wir haben immer nur die Schuhe und Jacken der aktuellen Saison in unserm Flur – so fällt es ein wenig leichter Ordnung zu halten …

    Hier hab ich ein Bild reingestellt:

    http://www.solebich.de/bild/unser-eingangsbereich/716013?position=0&list=sXTaSfe6WEQf6b-8rDeWXOAhr0_8JV6jGCkFTpuoRiQ

  8. rage sagt

    Danke für eure Links. :* Sehr schön.
    Und ja, @trix: holzig und schön hell. Tortz der niedrigen Decken. Ich mochte unsere Wohnung sehr! Und jetzt stellt sich tatsächlich langsam ein wenig Abschiedsschmerz ein. …

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