Alle Artikel mit dem Schlagwort: Advent

23. Jahresmotto basteln

Mit ganz viel Gück bringt mir heute der Postbote ein Geschenk für meine Lieben, das mich viel Zeit und auch einen Rückblick durch unser Jahr 2016 geboten hat. Rückblick in kurz Das war dieses Mal nicht nur erstaunlich, was in zwölf Monaten, ich meine 52 Wochen oder besser gesagt 365 Tagen alles passiert Dieses Jahr war es auch echt anstrengend. Ich wurde mitgerissen in einen Strudel anstrengender, erschöpfender, verzweifelter Momente, die ich so noch nicht in ihrer Masse und Intensität erlebt habe. Klar, es geht immer noch schlimmer. An guten Tagen lässt sich das mit viel Glück vielleicht sagen. In dem Moment, in dem alles über einen hereinbricht, – … da fehlen Worte und Ordnung in den Gedanken und auch mein Gefühlsleben ist völlig überfordert. Mit dem Blick nach hinten und der Feststellung an vielen Stellen wirklich schwach gewesen zu sein, am Boden gekniet zu haben, mit keinem Funken Ahnung wohin es gehen sollte, kam ich mir ab und an unfähig und dumm vor. Ich war unzufrieden und fing an mich zu tadeln und in …

22. Bücherkiste an Weihnachten

Zwei Tage vor dem großen Fest habe ich noch zwei Buchempfehlungen für eure Bücherkiste rund um Weihnachten, Winter und Kinderbuchliteratur. „Am 4.Advent morgens um vier“ von Klaus Kordon Eines der Bücher, das ich euch wärmstens empfehlen möchte, ist das von Klaus Kordon. Es trägt den Titel „Am 4.Advent morgens um vier“ (erschienen und freundlicherweise vom BELTZ & Gelberg Verlag zur Verfügung gestellt). Worum es in dem Buch geht: Andreas ist ein Junge, der gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in recht armen Verhältnissen lebt. Nikolaus, Adventszeit und Weihnachten stehen vor der Tür nud er wünscht sich inzwischen mehr. Die Geschenke und Kekse der Eltern reichen ihm nicht mehr und er wünscht sich endlich mehr Glück. Sein Freund, ein alter Schäfer erzählt ihm vom 4.Advent morgens um vier. Denn wenn es dann geschneit hat und er zu dem Zeitpunkt seinen Wunsch in den Schnee schreibt, dann wird der in Erfüllung gehen Andreas ist sich nicht so sicher, was er machen soll Sowieso steht völlig in Frage, ob es zu dem Zeitpunkt dieses Jahr schneien …

15. Kerze anzünden

Manchmal braucht es keine Worte. Noch nichtmal einen Blick. Manchmal braucht es ein Atmen. Ein leises. Ein schweres. Ein kleines. Es braucht den Moment des Innehaltens. Die Zeit anhalten. Den roten Knopf in der Straßenbahn drücken. Manchmal braucht es dann noch eine Bewegung. Eine einzige. Eine langsame. Eine kurze. Eine zarte. Dann kann ich Innehalten. Den Blick wieder neu einrichten. Justieren. Auf das Wesentliche blicken. Dann wird es wieder licht. Hell. Warm. Ich kann wieder erkennen. Spüren, wie es warm ums Herz wird. Nur durch diesen einen Blick.   Der Blick auf eine kleine Flamme. Sie atmet. Sie bewegt sich. Es wird warm. Es wird hell. Es wird licht.

14. Schnitzeljagd á là Pettersson und Findus

Nicht an Weihnachten, aber an Silvester letzten Jahres haben wir mit unseren Kerlen eine Schnitzeljagd gemacht, die so ein bisschen was vom Buch von Pettersson und Findus als auch von den ??? hatte. Schnitzeljagd In dem Buch von Pettersson ging es darum, dass Findus alles, was zum Backen von Pfannkuchentorte nötig war, auf dem Hof von Pettersson versteckt hat. Die Eier in der Werkstatt, die Schüssel bei den Hühnern, die Milch im Garten und die Pfanne, … ich glaube, sie liegt auf einem der Stühle. Aber seht selbst in dem netten Buch aus Pappkarton nach. (Es ist schade, dass es nur das eine für ab 2Jährige von Findus und dem alten Mann gibt…) Silvesterablauf Jedenfalls haben wir das Ganze damals umgemodelt und unsere Kerle erhielten in einem unserer Stundenumschläge einen Brief von Justus, Peter und Bob. Kurzer Exkurs Stundenumschläge. Ab 12 Uhr mittags gab es zu jeder vollen Stunde einen Briefumschlag, den einer der beiden (also immer abwechselnd) öffnen durfte. Darin verborgen waren immer besondere Aktionen. Ein Silvesterfilmchen. Kerzenwachs gießen. Schokoladenfondue. Oder eben diese Schnitzeljagd. …

13. Kekse backen

Ganz oft hatte ich in den ersten Jahren als Mama unglaublichen Stress, was das Backvergnügen rund um Weihnachten und Geburtstage für und mit den Jungs betraf. Backen mit Kindern Es sollte schön und gleichzeitig schnell wieder aufgeräumt sein. Es sollte eine zauberhafte Stimmung beim Backen herrschen, während gleichzeitig Mehl und Teigstücke zwischen die Holzdielen gequetscht wurden. Es sollte zimtig weihnachtlich duften, während ich gleichzeitig eines der Plätzchenbleche im Ofen vergessen hatte. Es sollte eine Keksvielfalt geben, wie sie einem aus gängigen Zeitschriften, rund ums fancy-hippe Backvergnügen, bekannt war. Obwohl die Kerle gleichzeitig meist nach kurzer Zeit noch nicht einmal zum Ausstechen genügend Lust hatten. Backbegeisterung bei Kindern Wobei das heute auch je nach Kind unterschiedlich ist. K2 macht alles in der Küche mit. K3 würde auch, doch das hielten meine Nerven niemals nicht aus und K1 reicht es, einmal den Teig angeschaut zu haben. Na gut, zehn Kekse ausstechen geht – aber das reicht. That’s enough! Unsere Kinder sind, was das Backen und alle anderen Dinge angeht, eigenständige Persönlichkeiten. Der eine mag das, der andere …

12. Baumschmuck aus Teelichthülsen

Diesen Blogbeitrag hat Die rote IRis zu unserem Adventskalender beigesteuert und ich freu mich sehr darüber. Mit Kleinkindern wird es schwierig, wobei wir es auf jeden Fall ausprobieren werden. In Sachen Nachhaltigkeit eine super Idee. Danke, meine Liebe! Noch was Schnelles – Weihnachtsschmuck aus Teelichthülsen „Seit einigen Jahren schon verfolge ich als stumme Mitleserin die Abenteur von Rage und ihrer Familie auf ‚MamaDenkt‘. Und als ich vor kurzem ihren Adventskalender-Aufruf las, da wusste ich sofort, dass ich mitmachen will. Nicht immer einfach nur konsumieren, sondern auch mal ein kleines bisschen was zurückgeben. Deshalb möchte ich mit euch heute ein einfaches Upcycling-Bastelprojekt teilen, welches ich vor ein paar Jahren bei Holunderblütchen gefunden habe. Ich freue mich immer über Ideen, die mir zeigen, wie sich zumindest ein kleiner Teil des leider unvermeidlichen Alltagsmülls weiterverwenden lässt. Ich finde das Projekt einfach und denke, dass es mit großen Kindergartenkindern gut nachzubasteln ist. Als kinderloser Mensch kann ich das aber nicht gut beurteilen, da müsst ihr selbst schauen. Die Teelicht-Flut Weihnachten kommt ja immer so plötzlich. Und nun stehe ich …

11. Salzkristalle züchten

Vorletztes Wochenende kam K1 mit einem seiner Entdecker- und Forscherbücher über Steine und Mineralien herunter. „Mama? Können wir das mal machen?“ Aufgeschlagen hatte er eine Seite über das Züchten von Salzkristallen. Zwar war schon Abend und mit dem Abendessen würde das Ins-Bett-geh-Ritual beginnen, aber das Experiment sah überschaubar aus. Und ich war neugierig. Salzkristalle züchten Nachdem wir das Abendessen beendet hatten, erhielt K1 den Auftrag, die benötigten Materialien und Arbeitsutensilien zusammenzutragen. Was ihr braucht: Ein leeres Honigglas, einen Stift mit einem Bindfaden, Salz, einen Löffel, heißes Wasser und eine Büroklammer. Experimentaufbau Und so geht’s: Zunächst kochte ich Wasser. Das heiße Wasser goß ich – nicht mehr sprudelnd! – in das leere Honigglas. Dazu stellte ich das Glas in unser Spülbecken, da ich heißem Wasser in Glas grundsätzlich nicht traue. Mittels Topflappen trug ich das gefüllte Glas auf den Esstisch. Nun kam der Part von K1. Zunächst befüllte er das Glas mit einem Löffel Salz nach dem anderen. Nach jedem Löffel Salz rührte er die Mischung solange um, bis sich das Salz komplett aufgelöst hatte. Danach …

10. In der Ruhe liegt die Kraft

Wir haben uns heute Morgen kurz entschlossen auf den Weg zum Weihnachtsmarkt gemacht. Irgendwie war absehbar, dass es, wenn nicht heute, dann nur noch an ganz wenigen Tagen klappen könnte. Um nicht in den Stress zu geraten, „Wir müssen aber doch noch und jetzt schnell!“, haben wir uns heute ins Auto gesetzt und sind losgedüst. Ein Tag auf dem Weihnachtsmarkt Vorweg: Wir hatten einen wunderschönen Tag. Nichtsdestotrotz sind wir jetzt für ein Jahr wieder bedient. Es mag sein, dass mit uns was nicht stimmt. Vielleicht sind wir einfach auch zu sehr zu Landeiern mutiert. Das macht auch nichts. Ich bin ganz froh darum, weil ich die Ruhe auf dem Land sehr genieße. Ich merke, was für einer krassen Reizüberflutung wir in der Stadt jedes Mal ausgesetzt sind. Und ich bin erstaunt, wie easy das andere Menschen sogenannte Stadtmenschen wegstecken. Städte sind dreckig. Sie sind häufig ziemlich voll, insbesondere zur Weihnachtszeit. Immer liefen wir heute hinter jemandem, der sich eine Zigarette angesteckt hat. Immer gab es mehrere Geräuschquellen, die es zu verarbeiten galt. Da war das …

9. Apfelsinen mit Nelken

Weihnachten und Winterzeit sind nicht nur was fürs Auge. Wenn mein Herz ein bisschen schneller schlagen soll, dann muss ich es auch riechen. Neben Plätzchenduft, gebrannten Mandeln auf dem Weihnachstmarkt hol ich mir den Duft von Weihnachten auch gerne mit Apfelsinen und Nelken ins Haus. K3 findet den intensiven Geruch von Nelken nicht ganz so betören gut, wie ich. Aaaaber, er musste auch immer wieder mal riechen, um dann mit verzogenem Gesicht das Glas wieder wegzustellen. Apfelsine mit Nelken Mit Kleinkindern lässt sich das hier ganz einfach umsetzen und das einzige, was ihr braucht: getrocknete Nelken und Apfelsinen. Um sicherzugehen, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn das Kleinkind dann doch mal in die ungeschälte Apfelsine beißt, kaufe ich in der Regel die Bioalternative. Allein die Nachhaltigkeitsgründe sprechen dafür. Dann legt mal los. Weihnachtsbaumschmuck aus Apfelsinenschalen Apfelsinenschalen einer geschälten Apfelinse lassen sich außerdem prima ausstechen. Sie erfüllen den Raum mit Weihnachtsduft und sehen einfach nett aus: als Deko oder aber auch Weihnachtsbaumschmuck. Stecht sie gleich nach dem Schälen aus und verseht sie mit einem …

8. Lebkuchenhaus matschen

Nicole von Familie Ordentlich hat ebenfalls eine Idee zu diesem Adventskalender begesteuert. Vielen Dank dafür! Mir hat sie gut gefallen, weil es nicht auf das schönste, im besten Licht abzufotografierende Lebkuchenhaus ging, sondern darum, gemeinsam eine wunderbare Zeit zu haben. Eine Zeit, in der Matschen genauso gehörte, wie… ach, lest doch einfach selber nach. „Ich habe im letzten Jahr mit meinen beiden Kindern und deren beiden Cousinen einen Nachmittag damit verbracht unser zuvor gebackenes Lebkuchenhaus und Plätzchen zu verzieren. Das war keine „fancy“ Cookie Decorating Party oder so. Aber es hat den Kindern total Spaß gemacht kreativ sein und auch mal kleckern und natürlich auch naschen zu dürfen. (Auch wenn ich sonst mit Zucker eher zurückhaltend bin 😉)  Danach durfte jeder seine dekorierten Schätze in einer schönen Schachtel verpacken und das Lebkuchenhaus haben wir an Weihnachten gemeinsam mit Oma und Opa verspeist. Das möchten wir dieses Jahr gerne wiederholen und so zu einer kleinen vorweihnachtlichen Tradition machen.“ Vielen Dank Nicole! Wer von euch hat einfache und schöne weitere Tipps, rund um das Gestalten eines liebevoll …