Alle Artikel mit dem Schlagwort: AdventskalenderTürchen

23.Türchen: Die WeihnachtsGeschichte

„Morgen Kinder wird’s was geben!“ Eine der größten GeburtstagsFeiern überhaupt. „Alle Jahre wieder!“ Ich freu mich und hoffe, ihr hattet einen wunderbaren Advent. Konntet euch Zeit nehmen. Vorbereiten. Auf das Fest morgen einlassen. Keine Zeit? Nur mit äußeren Vorbereitungen beschäftigt gewesen? Eure Wohnung ist glamurös geschmückt, aber innerlich sieht es noch was windig und düster aus? Mal wieder eines meiner FavoriteVideos: The Christmas Story Zeit nehmen. Jetzt. Lächeln. Und sich freuen. Er kommt.

22.Türchen: Weihnachtsputz

Fenster putzen, Betten abziehen, Boden wischen, Kekse backen, Geschenke ausdenken, Geschenke kaufen, Geschenke basteln, Geschenke einpacken, ausruhen, Geschichten lesen, Adventskalender öffnen, Kaffeetrinken vorbereiten, Weihnachtsfeiern besuchen, Essen für HeiligAbend ausdenken, Weihnachtsbaum besorgen (klauen oder kaufen? Mal schauen. 😉 ), auf Geschenke warten, wieder Boden wischen, entrümpeln, ausmisten, Freude bereiten… Das ist mal ein kleiner Einblick in das, was mir in der Adventszeit von morgens bis abends durch den Kopf geht, während ich zur Logopädie düse, in der Gemeinde mitarbeite, einkaufe, Holz hole, kurze Kerle bespaße, wickel, fütter, koche, Papierkram mache, Wäsche wasche, mit Versicherung und Co. telefoniere, Post wegbringe… Ein bisschen schimmert vielleicht durch, wie sehr mich die Fülle an Aktivitäten eigentlich nervt. Von Anfang an genervt hat. Ich möchte entspannen, ich möchte mit meiner Familie, meinem Mann Zeit leben. Genießen. Mich auf das einstellen und vorbereiten, was vor 2000 Jahren passiert ist und gebührend ehren. Ich möchte Weihnachten feiern. Schon jetzt. Bewusst leben. Nicht nur jetzt. Auch vorher. Und nachher. Und darüber hinaus. Doch eben auch jetzt. Deswegen reduziere ich ab heute mein Tagewerk: Putzen …

21.Türchen: MarzipanTaler

Das schnellste PlätzchenRezept für diejenigen, die noch nicht dazu kamen, jedoch gerne wollten. Man nehme: 2 Packungen MarzipanRohmasse etwas Mehl zum Bestäuben Schokolade zum Überziehen (Solltet ihr das Marzipan selber herstellen wollen… Gut, dann ist es nicht mehr das schnellste Rezept, schmeckt aber bestimmt noch besser.) Das Marzipan kneten und solange mit Mehl bestäuben, bis es nicht mehr klebt. Nun eine etwa 4cm dicke Rolle anfertigen und etwa 1cm dicke Scheiben abschneiden. Die Kanten leicht abrunden, aufs Backblech und solange bei 180° in den Ofen, bis sich die Taler leicht nach oben wölben. (In der Regel nach etwa 10-15 Minuten.) Aus dem Backofen holen. Abkühlen lassen. Nach Belieben: Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Marzipantaler in die Schokolade tunken. Trocknen lassen. Fertig. Solltet ihr also noch nicht gebacken haben, würdet aber gerne… Habt aber keinen Nerv euch ins Kaufhaus zu werfen oder nach allen möglichen Backutensilien wie MessBecher, Ausstecher, Töpfe, Pinsel, Löffel und sonst was zu suchen – das perfekte Rezept. Wobei ihr die Masse nach dem Kneten natürlich auch 1cm dick ausrollen könnt, um nette …

20.Türchen: Bereit.

Heute ging das BabyFutterBuch raus. Hoffentlich wird es rechtzeitig unterm Baum liegen. Dann kam der Schnee. Fiel auf die Straßen, taute auf. Der Wind fegte kalt über ihn hinweg. Eis, Glätte. Alles wird langsam. Und weiß. Von jetzt auf gleich. Dann klopft es an die Tür. Sie sind da. Die Lieben. Hatten gefragt, wann wir uns nochmal sehen? Zum Essen? Zum Spielen? Zum Reden? Der Tisch war noch voll. Krümmel und Eierschalen lagen zwischen dem benutzten Geschirr und den JoghurtGläsern. Es störte sie nicht. Sie kamen rein. Ließen mich machen. Mich vorbereiten, herrichten, die Kerle ins Bett bringen. Dann war ich da. Es war so schön. Wir haben gelacht, gespielt, Freude geteilt. Es wurde spät. Dann die Mail einer guten Freundin. Von damals. Von heute. Wieviel es doch zu teilen gibt. Trotz Entfernung. Trotz seltener Lebenszeichen. Ernüchternd, Herz erwärmend. Wie schön, auf ‚einer Welle zu liegen‘. Morgen geht es früh raus. Dennoch. Weihnachten kann kommen. Ich bin bereit. Unsere Wohnung noch nicht. Geschenke sind auch noch nicht alle verpackt und geschaffen. Aber ich. Mein Inneres. …

19.Türchen: KinderMund

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie die Überschrift für diesen Post lauten soll… KinderMund trifft es einfach am besten. Wir leben in einer Zeit, in der unsere Generation viele Fertigkeiten verloren hat, wie zum Beispiel das Einkochen von Obst und Gemüse, das Bestellen eines Ackers oder das Nähen von Arbeitskleidung. (Auch wenn wir uns alle diese Dinge mehr oder weniger zurückerobern.) Gleichzeitig machen wir uns über vieles wirklich tiefgehende Gedanken. Wir bereiten uns darauf vor, wenn Familienzuwachs ansteht, indem wir zur Geburtsvorbereitung gehen. Wir reflektieren in der Rückbildung, wie Geburt und Wochenbett für uns gelaufen sind. Wir bereiten uns auf Babys erstes Jahr vor. Machen uns Gedanken über den Erziehungsstil, den wir ansetzen wollen. Wir fragen uns, wieviel Schönfärberei und wieviel Realismus unseren Kindern gut tut. Klären wir sie auf, indem wir ihnen sagen, dass nicht der OsterHase an Ostern die Eier bringt, sondern ein christliches Fest ansteht? Das christliche Fest schlechthin? Wer kommt in weniger als einer Woche? Das Christkind? Der WeihnachtsMann? Die Engel in ihren weißen Kleidchen? Kommt überhaupt jemand? Wer denn? Manchmal, …

18.Türchen: Vom Fotobuch erstellen

Es waren über 5000 Fotos. Wenn nicht sogar über 6000. Ich habe sie leider nicht gezählt. Dafür jedoch gesichtet, aussortiert und reduziert. Vor ein paar Wochen hatte ich prompt nach unserer Suche nach schönen Bilderbüchern eine Anfrage von CEWE im Posteingang. Ob ich nicht mal eines ihrer FotoBücher testen wolle, um im Anschluss einen Artikel über meine Erfahrungen zu verfassen. Da ich eh mit dem Gedanken gespielt hatte, ein CEWE Fotobuch zu erstellen, ging es also los. Wenn schon ein Fotobuch, dann von unserem letzten Urlaub in der Flensburger Förde. Und dann noch eins von unserem letzten Jahr und von der letzten Schwangerschaft und … Ok, nachdem wir uns dann auf das letzte Jahr geeinigt hatten, was bedeutete, wirklich viele Bilder durchzugehen, startete ich durch. Natürlich ich. Mein Mann hätte es vielleicht auch irgendwann getan, doch dann wäre vermutlich der angebotene GutscheinCode mit seinem MindestHaltbarkeitsDatum abgelaufen. (Ich lese derzeit „Die Essensfälscher“ und alles, was mit Ernährung zu tun hat, beschäftigt mich gerade noch ein bisschen mehr… Daher MindestHaltbarkeitsDatum. Sry…) Da ich schon mal ein Fotobuch …

17.Türchen: Mamas Kram

Noch ein paar Tage: Dann ist Weihnachten. Und wer noch die ein oder andere zündende Idee für ein selbst gemachtes Geschenk aus der Küche oder eine DiY-Idee braucht, findet hier bestimmt was: Und wenn nicht, dann wird er eine schöne Zeit beim Bestaunen der zauberhaften Schönigkeiten auf Doris‘ Blog erleben. Eigentlich wollte ich euch ihren Blog schon längst vorgestellt haben. Wieder Mal ein Blog, das ich einfach schön finde. Es ist übersichtlich, aufgeräumt und dennoch voller toller Ideen zum Selbermachen. Toll ist außerdem, dass Doris viele ihrer Ideen nicht nur schön bebildert und erläutert, sondern eigene Entdeckungen und/oder Vorlagen ihren Leserinnen zur Verfügung stellt. Das macht sie mir sehr sympathisch. Desweiteren hat sie ein Faible für Skandinavien. Lebt in der Schweiz. Und hat in den Dingen, die sie kreiert wirklich Stil. Und das alles mit Familie unter einem Dach. Wow. Ich bin jedes Mal erneut beeindruckt, wie sie das schafft. Wenn ihr also noch nach der ein oder anderen Idee sucht: Hier seid ihr gut aufgehoben.

16.Türchen: Flughafen Aktion

Der Werbung mal bitte keine Beachtung schenken. (Darum geht es hier gerade nicht.) Aber das hier: The T-Mobile Welcome Back … wünsche ich euch von Herzen, wenn ihr mal wieder heimkehrt. Denn wenn ich mal fliegen sollte, dann, wünsch ich mir eine solche „Welcome Home“ – Aktion! Vielleicht wollt ihr das für mich mal auf einem Bahnhof organisieren?!? Ich sag euch Bescheid… Einen besinnlichen 3. Advent euch allen!

15. Türchen: Vom WeihnachtsMarktGriesgram und romantischen Autofahrten

Griesgrame? Griesgräme? Griesgrams? Wie heißt das denn nun richtig? Ach was soll’s. Ich habe jedenfalls eine ganze Horde von denen auf dem WeihnachtsMarkt gesehen. Sie waren überall. An der Ampel, vor den Fressbuden, an den schönen Lichterständen, in den Geschäften, vor den Schaufenstern, hinter den Schaufenstern, auf den Parkplätzen. Ich fasse es einfach nicht. Dass mich keiner böse angesprungen hat… Ich denke, ich hatte Glück. Sie warteten, winkten aus der Parklücke, hasteten an mir vorbei, stapften entlang der Buden, bedachten mit verächtlichen Blicken die Gegenstände, die in ihre EinkaufsTasche wanderten, stopften Bratwürste in ihre Mundöffnung oder schimpften hinterm Lenkrad. Wieder komme ich mir wie Regina Regenbogen vor. Nicht, dass ich nur mit einem Grinsen durch die Gegend gelaufen wäre. Jeder hat ein Recht auf seine Gefühlslage, darf sie ausleben. Das wünsche ich mir auch. Aber ich begegne hier in deutschen Gefilden zu 85% Griesgramen. Im Norden sind die Menschen noch etwas verschlossener. Aber nicht so griesgrämig. Im Süden spüre ich in der Regel ein bisschen mehr Lebensfreude. Woran liegt das bloß? Haben wir das Lachen, …

14.Türchen: Zeit statt Zeug

Genial! Wirklich einfach nur genial! Das hier hat mir gestern eine gute Freundin von England aus zugeschickt. Mit dem Kommentar: „Ich musste an euch denken! Und an euer reduziert leben!“ Yes! Hier das Projekt mit seiner Internetpräsentation: Zeit statt Zeug Ich bin begeistert! Das ist genau das, was mir so oft so schwer fällt in Worte zu fassen. Letztes und auch dieses Jahr bin ich schon im November auf Menschen in meinem Umfeld gestoßen, die den Gedanken hatten, sich dieses Jahr einfach mal nichts zu schenken. „Waaaaah!“, war das Einzige, was mir durch den Kopf ging. Ich liebe Weihnachten. Ich mag das Schenken, das Funkeln der vielen Lichter an jeder Ecke, diese ganz besondere Atmosphäre, das Ausdenken von Geschenken… Dennoch. Ich kann inzwischen verstehen, wieso sich Menschen einfach mal eine Auszeit nehmen wollen, um in diesem ganzen ShoppingStress oder den MenschenMassen in den Kaufhäusern zu überleben. Es ist so ambivalent. Einerseits herrscht der Konsum auf den Straßen dieser Welt. Oder sollte ich schreiben: Auf den Straßen der Nordhalbkugel?!? Gleichzeitig haben wir tatsächlich keine Zeit mehr …