Alle Artikel mit dem Schlagwort: bewusst

bewusst erleben im Hier und Jetzt 01

Bewusst erleben. Im Hier und Jetzt.

In meinem Umfeld, im Netz, unter Freunden, Nachbarn und auch in der Familie erlebe ich gerade viel Unsicherheit, Erschöpfung und die Suche nach Auswegen. Mal abgesehen von der Erschöpfung, die wir persönlich als Kernfamilie in den letzten Monaten erlebt haben, scheinen viele andere Menschen auf der Suche nach Lösungen für ähnliche Zustände zu sein. Bewusster leben ist das Stichwort, das dann meist fällt. Mal entspannen. Sich erholen. Mal an sich denken. Schwups, entspannt. Am besten auf Knopfdruck. Ich schiebe mal noch etwas dazwischen, was wir häufig übersehen und vielleicht auch gerne übergehen würden, weil es doch unwichtig oder zu zeitaufwendig erscheint. Vielleicht auch dasselbe oder sonst irgendwas ist: bewusst erleben. Bewusster leben Ohne genau anzuschauen, worum es gerade geht, was da im Argen liegt, wissen wir ganz genau, wie dieses bewusster leben geht. Wie so ein Leben ausschaut, darin sind wir Experten. Unsres tut das meistens nicht oder aber noch nicht genug. Um die nötige Motivation zu erlangen , brauchen wir nur einen Blick in eine der gängigen FrauenMänner(Fach)Zeitschriften zu werfen: gesund essen viel schlafen …

Nachhaltig jetzt. Instagram Challenge: #nachhaltigJETZT

Ihr Lieben, ich poste das jetzt einfach ins große weite Netz, bevor ich noch weitere Wochen und Monate mit meiner Idee durch die Welt gehe und es nicht endlich, endlich einfach lostrete. Folgende Idee: Wir alle gemeinsam gehen jetzt los und setzen Nachhaltigkeit JETZT um. Im Alltag.  Heute.  Nachhaltig jetzt. #nachhaltigJETZT. Wir winken dem inneren Schweinehund lächelnd zu, lassen ihn hinter uns und motivieren uns gegenseitig nachhaltig zu leben. Jetzt. Nachhaltig jetzt. Wie ich mir das vorgestellt habe: Die Idee entspringt meinem grünen Herz und einer Instagram Challenge, an der ich im Mai teilgenommen habe. Es ging um ein anderes Thema, aber die Ziele waren sehr ähnlich mit denen, die ich mir für diese Challenge in Sachen Nachhaltigkeit und GreenLiving erhoffe und wünsche: Austauschen, Netzwerken und von einander lernen. Aber vor allem, etwas gemeinsam auf die Beine stellen, das Aufmerksamkeit erregt, vor Augen tritt und die Welt grüner und nachhaltiger werden lässt. Motiviert und angeregt durch Dinge, die mir gerade im wahren Leben und aktuell auch hier im Netz vor die Füße fallen, lade ich …

Trinkflasche aus Edelstahl

Trinkflasche aus Edelstahl. Eine Alternative.

(Werbung mit Verlosung) Meine erste Trinkflasche im Kindergarten war eine aus Plastik, die sich um den Hals hängen ließ. In der Grundschule hatte ich eine Isostar-Flasche, die mein Vater als Werbegeschenk für uns mitgebracht hatte. Total hipp, aber leider mit großem Auslaufrisiko (heute würde ich ergänzen: #plastikdrin). Das war’s dann auch mit dieser Flasche. Auf eine Alternative in Form einer Trinkflasche aus Edelstahl oder Glas, sind wir damals, meine Eltern und ich, gar nicht gekommen. Glas schien keine Option, weil es ja zerbrechlich ist und wir damals Kinder waren. Edelstahl war damals noch viel zu schwer und gab es irgendwie nur in Form riesiger Kannen. Was tun? Trinkflasche aus Edelstahl Wenn wir heute als Familie losziehen, sei es auf einen Familienausflug, zur Schule oder zum Job, nutzen wir jeder eine Trinkflasche aus Edelstahl. Das geschieht nun schon seit etwa vier oder fünf Jahren. Bis auf einige kleinere Dellen ist an diese Flaschen noch nichts rankommen. Sie sind noch immer auslaufsicher, ziemlich leicht, wenn wir im Wald oder auf längeren Wanderungen draußen unterwegs sind und sowohl …

Natürliche Familienplanung. Bloggeburtstag

Ihr Lieben, heute darf ich euch eine wunderbare Frau vorstellen. Ich habe sie über meine Kooperationen mit Kulmine kennengelernt und war selber ganz gespannt, wie sie meine Fragen, um sie euch etwas näher vorzustellen, beantworten wird. Nina ist ausgebildete Nfp-Beraterin. Das Nfp steht für „Natürliche Familienplanung“ und ich finde hochspannend, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Natürliche Familienplanung Ich selber habe ganz früh schon die Pille verschrieben bekommen, weil sich irgendwie gar keine Regelmäßigkeit in meinem Zyklus erkennen ließ. Bis zur Geburt meines ersten Kindes blieb ich darauf sitzen, war aber ziemlich unglücklich und unzufrieden mit dieser kleinen Pille. Ich war so froh als ich diese zusätzlichen Hormone endlich los war und auch so erstaunt, dass ich viele Dinge über mein Frausein gar nicht wusste. Aber lest selbst. Lernt Nina ein bisschen kennen und habt am Ende des Artikels eine besondere Geschenkmöglichkeit. Wer bist du Nina? (Neben Ausbildung, Beruf und Alter – was macht dich aus?) Mit nun 30 habe ich grade meine Ausbildung beendet – nach vielen Jahren Uni mit den Fächern Deutsch, Geschichte …

Entrümpeln (6). Nachhaltigkeit

(Dieser Artikel ist ein Teil meines persönlichen Minimalismus – Leitfaden. Die anderen Texte findet ihr hier.) Plötzlich ändert sich was. Nicht nur bei euch Zuhause, auf dem Speicher, im Keller oder im Wohnraum. Nicht nur der Kleiderschrank wird leerer, die Regale wieder übersichtlicher und der Boden freier. Auch das Denken verändert sich. In bestimmte Verhaltensmuster fällt man regelmäßig zurück und nicht für alles lässt sich gleich die lebbare Alltagsveränderung ausfindig machen. Aber worauf es ankommt, ist doch das immer wieder Innehalten, Bedenken und neu Justieren, um der Nachhaltigkeit ein Stückchen näher zu kommen. Entrümpeln zur Nachhaltigkeit Ist es mir wichtig, nachhaltiger durchs Leben zu gehen, dann mache ich mir in der Tat Gedanken darüber, ob und wie ich in den Urlaub fahre, welches Gemüse ich kaufe, wieviel Verpackungsmüll ok ist und was von den Sachen, die wir noch haben, ausgemistet werden sollte? Konkrete Wege zur Nachhaltigkeit Um sein Leben nachhaltiger zu gestalten, gibt es viele Wege, auf denen sich einfach losgehen lässt. Der Verzicht auf Plastik ist mit Sicherheit ein ganz großer Punkt, da er …

Freiraum. Jahresmotto

Das wird das Wort, das ich dieses Jahr gerne hinter mir herziehen, vor mir hertragen oder über mir aufspannen möchte. Sanftmut Ähnlich wie vorletztes Jahr konnte ich mich nur schwer entscheiden, geschweige denn von meinem alten Motto trennen. Denn mein Jahreswort von 2016 – Sanftmut – hat mir sehr gut getan. Ich habe viel gelernt, in Sachen freundlich und weniger schonungslos mit mir selber zu sein. Meine perfektionistischen Ansprüche runterzuschrauben und bei Fehltritten oder nicht sinnvollen Entscheidungen weniger scheltend mit mir selber umzugehen. Damit bin ich allerdings noch lange nicht fertig. Es war ein Anfang und ich habe das Gefühl, zumindest sensibler auf diese Augenblicke zu reagieren, sie zu erkennen und mich manchmal sogar rechtzeitig bewusst anders als in der Vergangenheit zu verhalten. Ich nehme also all das Gute, das ich im vergangenen Jahr erlebt, bedacht und gelernt habe mit in das neue Jahr. In diesem Jahr liegt der Fokus aber auf diesem #onelittleword: Freiraum Raum geben, frei räumen. Meine Wohnung, mein Leben, meinen Körper. Raum einnehmen in aller Freiheit. Den Lebensraum gestalten, am besten …

7. Supermarktengel

Schon mal 10,- €uro im Supermarktregal gefunden? Ich nicht. Aber schon verloren. Ich habe mich furchtbar geärgert, bis mir der Gedanke kam, dass ich ja derjenige sein könnte, der das Geld findet. Wie sehr ich mich darüber freuen würde… Ja, ich gestehe, ich würde wahrscheinlich nicht zur Kasse laufen und die 10,- €uro abgeben. Bei 20,- €uro oder 50,- €uro sähe das in der Tat ganz anders aus. Aber das ist nicht das Thema. Nicht direkt. Seit Jahren denke ich immer wieder darüber nach, dass ich solche Supermarktregalnachrichten gerne mal hinterlassen würde. Aber ich trau mich nie. Ich stelle mir dann immer die unmöglichsten Situationen mit den Angestellten oder kauzigen Herren vor, die mich darum bitten, meine Weihnahctspostkarten doch bitte woanders liegen zu lassen. „Was fällt Ihnen eigentlich ein, Fräulein?“ Dieses Jahr habe ich mich getraut. Ha! Ja, ich war mutig. Ich hab’s getan. Zuerst war der Plan 5,- €uro in das Kuvert zu stecken. Dann war ich auf der Suche nach den passenden Worten und es hat lange gedauert, bis ich wirklich zufrieden war. …

Glück und Verantwortlichkeiten

Die vergangenen Wochen haben uns alle, meine Familie und mich, sehr geprägt. Noch nie habe ich so lange Zeit am Stück das Gefühl gehabt, allein da zu stehen, während mich ein Moment, eine seelische Katastrophe nach der anderen überrollt. Noch nie habe ich so viel Kälte, Dunkelheit und Verzweiflung verspürt. Düster? Ja. Einsam? Ja. Aber im gleichen Maße habe ich noch nie so viel unerwartete, herzliche und echte Hilfsbereitschaft – meine persönliche Lebenssituation betreffend – erlebt. Noch nie bin ich so vielen Menschen begegnet, bekannte und unbekannte, die mir auf irgendeine Weise ihre Hilfe anboten. Sei es durch kostenlose Urlaubsauszeit in einem Ferienhaus, durch Bierbänke, Kuchen, Käsespieße, Kinderbetreuung, Angebote zur Haushaltsunterstützung oder Erleichterung beim nächsten Großeinkauf. Ich bin überwältigt und unendlich dankbar. Und während ich das hier schreibe, bildet sich ein dicker Kloß in meinem Hals und Tränen machen das Verfolgen der getippten Buchstaben schwierig. Ich lernte Hilfe anzunehmen und übe mich darin, es weiterhin zu tun. Komischerweise fällt es mir viel leichter selber zu helfen und da zu sein, als das Gegenteil auszuführen – …

In Sachen Erschöpfung.

Erschöpfungssituationen Als Mutter dreier Kinder gab es bislang viele solcher Momente der mehr oder weniger großen Erschöpfung. Ich denke zurück an die Geburt des zweiten Kindes: Nach 24h die Klinik verlassen und in den ganz normalen Alltag eingestiegen. Wenn nicht zu dritt, dann eben zu viert. Der Mann hatte zwei Wochen Urlaub angemeldet, das sollte zum Einstieg in das neue Familienleben reichen. Der Gedanke, dass ich in nur wenigen Tagen alleine Zuhause sitzen würde, ohne jegliche Unterstützung von Großeltern, Verwandten und Freunden, brachte mich letztendlich mit einer Brustentzündung zurück ins Krankenhaus. (Entstehungsgrund von MamaDenkt) Wir hatten einfach nicht vorausschauend geplant und gedacht. Dann der Moment als das zweite Kind so seltsam still war, während ich – hochschwanger – in der Küche das Mittagessen zubereitete. Nach einem Blick ins Esszimmer das böse Erwachen, was ein Zweijähriger mit einer bekackten Windel und einem Sofa fabrizieren konnte… Ich beschreibe es euch nicht weiter. Oder der Moment, in dem der Schularzt im Kindergarten die Gesundheits- und Schultauglichkeitsprüfung mit den Wackelzahnkindern durchführte. Eine Ärztin, die mir vehement einbläuen wollte, dass …

Das Problem der Erschöpfung

Das Problem der Erschöpfung ist ja leider nicht nur die Erschöpfung an sich. Dabei ist sie es, die einem Kraft, Energie, positive Gedanken raubt und mitunter körperliche, psychische und seelische Probleme verursacht. Probleme neben der Erschöpfung Hinzukommen Aspekte, die erstmal gar nicht so offensichtlich auf dem Schirm sind. Dinge und Umstände, die erst dann bewusst werden, wenn es darum geht, neue Wege zu finden und Veränderungen umzusetzen. Wobei wir so ehrlich und realistisch sein müssen: In der Erschöpfung ist dazu gar kein Platz. In der Erschöpfung werden Haushalt, das Leben mit Kindern, der ganz gewöhnliche Alltag zu einem riesigen Berg, der sich weder erklimmen noch umgehen lässt. Hinzukommen Schwierigkeiten, wie finanzielle Engpässe, Betreuung der Kinder (wenn die Verwandtschaft nicht in unmittelbarer Nähe, sprich nebenan wohnt) oder auch das Auftanken von Energie. Ruhe zu finden in einem Haus, in dem drei relativ kleine Kinder wohnen – no way. Familie, Beruf und Erschöpfung Werfen wir doch mal einen Blick auf unsere Verteilung von beruflicher Tätigkeit und Familienarbeit. Bislang haben wir ein recht konservatives Familienmodel gelebt. Mein Mann …