Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bücher

Einfach leben Minimalismus-Guide05

LeseStoff: Einfach leben von Lina Jachmann

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Knesebeck Verlag) Vor zwei Wochen hatte ich Lina Jachmann hier im Interview auf meinem Blog. Ein Interview, das sehr kurz und knackig war. Dafür ist ihr Buch „Einfach leben“ um einiges voller und ich möchte diesen Platz hier nutzen, euch ihren Minimalismus-Guide näher vorzustellen. Ein Minimalismus-Guide „Einfach leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ ist Sinn und Zweck des Buches. Es bietet ein kunterbuntes und vielfältiges Potpourri davon, wie minimalistisch leben, einfach leben ausschauen, welche Facetten es beinhalten kann und leitet den Blick hindurch. Hindurch und über eine Menge von Wegen, wie Minimalismus aussehen kann. Ich gestehe: Ich war anfangs nicht nur super neugierig und gespannt, sondern doch auch skeptisch als ich die Anfrage erhielt, es zu lesen. Minimalismus, so wie ich ihn die vergangenen sieben Jahre erlebt habe, hat sich bei den meisten Menschen, die ich kennen gelernt habe, fortwährend entwickelt. Dabei habe ich – ganz grob formuliert – zwei große Richtungen beobachtet. Dass es auch spezielle Mixe gibt – keine Frage. (Ich pauschalisiere gerade sehr bewusst, …

Lesefreude für den Welttag des Buches

Trommelwirbel… Tusch… Heute ist der 23. April 2017 und damit der Welttag des Buches diesen Jahres. Und natürlich mache ich auch dieses Mal wieder mit, wenn es heißt: Blogger schenken Lesefreude. Tatatadahhh!! Welttag des Buches 2017 Es gibt für alles einen Tag. Für Jogginghosen, Väter, Mütter, Kinder, Bier und haste nicht gesehen. Es gibt einen Tag der internationalen Pressefreiheit, den find ich gut und sogar  den Welttag des Hörens, der war Anfang März. Seit 1923 werden am 23. April Bücher verschenkt. Ein bisschen was zu den Hintergründen, warum ausgerechnet dieses Datum zum Welttag des Buches ernannt wurde, findet ihr zum Beispiel auf dieser Seite, die den Namen DENKtRÄUME hat. Bücher lesen mit Kindern Schon letztes Jahr, beim Tag des Vorlesens, war das Vorlesen für Kinder und mein eigenes Kinderbuch ein Thema auf meinem Blog. Seit Anfang des Jahres lesen eines meiner Kinder und ich monatlich um die Wette. Mal geht es darum, wer die meisten Bücher gelesen hat. Mal darum, wer die meisten Seiten in einem Monat schafft. Mal muss das spannendste Buch vorgestellt werden …

LeseStoff: Frösche küssen von Andrus Kivirähk. Bloggeburtstag MamaDenkt

Es ist soweit! Blogjubiläum! Geburtstag! Party!! Bloggeburtstag MamaDenkt! Woooouhuw! Los geht’s, ich möchte ab heute mit euch feiern. 5. Bloggeburtstag von MamaDenkt Das ist doch was. Ein Grund. Mit einer Schale Joghurt und Himbeeren hab ich es mir auf unserem roten Sofa gemütlich gemacht und denke mir Konfetti. Leute, ich schreibe hier schon seit fünf Jahren, was mir so durch die Birne geht. Das ist unglaublich. Seitdem hat sich mein Schreibstil verändert. Meine Denke an vielen Stellen auch. In fünf Jahren ist viel passiert. Bei mir, auf meinem Blog. Als Familie sind wir gewachsen, haben einen neuen Wohnplatz und Minimalismus und Nachhaltigkeit haben mich verändert. Es sind tolle Artikel entstanden, von denen ich euch in den kommenden zwei Wochen gerne immer mal wieder einen vorstellen mag. Dieses Jahr steht unter dem Motto: FreiRaum. Ich wollte neuen Ideen Raum geben. Leeren und frei zur Verfügung stehenden Raum neu füllen. Sowohl lokal als auch zeitlich. Zeitlich gesehen ist es wirklich krass, was gerade alles passiert: Einladung als Speaker, Auftritt im Fernseh, Mitwirkung an einem Buch, Anfragen aus …

LeseStoff: Galactic Hot Dogs von Max Brallier, Rachel Maguire, Nichole Kelley

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Oetinger Verlag) Ein kleiner Erdenjunge mit Namen Cosmoe, ein Außerirdischer namens Humphree, Hot Dogs, ein Kochwettbewerb und eine böse Prinzessin. Alles zusammen kräftig geschüttelt – nicht gerührt – ergibt eine einzigartige galaktische Story. Galactic Hot Dogs. Würstchen im Weltall Als ich damals die Pressemitteilung im Postfach hatte, wollte ich unbedingt in diese Mischung aus Comic und Buch reinschnuppern. Die Geschichte und auch die Vorstellung der Charaktere hat mich dato total neugierig gemacht. Als ich das Buch hier hatte, fiel es mir jedoch leider unglaublich schwer, einen Zugang dazu zu finden. Ich habe das Buch pausenlos vor mir hergeschoben und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Inzwischen war ich sogar soweit, es zurückzuschicken, weil ich es auch für den Verlag einfach doof fand, dass ich mit der Rezension nicht „rüberkam“. Seit etwa zwei Wochen, weil seitdem das Buch nicht mehr im Arbeitsregal, sondern im Wohnzimmer liegt, lässt K1 nicht locker und fragt immer wieder, ob er dieses Buch mal lesen und mit in sein Zimmer nehmen darf. …

22. Bücherkiste an Weihnachten

Zwei Tage vor dem großen Fest habe ich noch zwei Buchempfehlungen für eure Bücherkiste rund um Weihnachten, Winter und Kinderbuchliteratur. „Am 4.Advent morgens um vier“ von Klaus Kordon Eines der Bücher, das ich euch wärmstens empfehlen möchte, ist das von Klaus Kordon. Es trägt den Titel „Am 4.Advent morgens um vier“ (erschienen und freundlicherweise vom BELTZ & Gelberg Verlag zur Verfügung gestellt). Worum es in dem Buch geht: Andreas ist ein Junge, der gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in recht armen Verhältnissen lebt. Nikolaus, Adventszeit und Weihnachten stehen vor der Tür nud er wünscht sich inzwischen mehr. Die Geschenke und Kekse der Eltern reichen ihm nicht mehr und er wünscht sich endlich mehr Glück. Sein Freund, ein alter Schäfer erzählt ihm vom 4.Advent morgens um vier. Denn wenn es dann geschneit hat und er zu dem Zeitpunkt seinen Wunsch in den Schnee schreibt, dann wird der in Erfüllung gehen Andreas ist sich nicht so sicher, was er machen soll Sowieso steht völlig in Frage, ob es zu dem Zeitpunkt dieses Jahr schneien …

5. Weihnachtswinterbücherkiste

So, und da basteln und kreativ werden mit den Händen wirklich nicht für jedermann was ist, kommt jetzt ein Blick in unsere Weihnachtswinterbücherkiste. (Ich kann euch nur empfehlen den Beitrag bis zum Ende zu lesen. Denn es wartet eine Überraschung auf euch.) Im Zuge des Vorlesetages, der am 18.11. eines Jahres ist, habe ich euch in den Anfang meines Kinderbuches schnuppern lassen. Das war aber nicht das einzige, was mir damals durch den Kopf ging. Außerdem habe ich mich der Büchersituation unserer Kinder gwidmet. Damit Bücher wieder häufiger in die kleinen Hände genommen werden, habe ich im Kinderzimmer ein wenig geräumt und die diversen Leseecken neu bestückt. Wie genau, das habe ich euch in einem eigenen Beitrag versprochen zu erzählen. Leider bin ich dazu aber noch nicht gekommen. Bücherkiste Neu bestückt habe ich unter anderem aber auch unsere Bücherkiste. Neu bestückt bedeutet nicht gekauft, sondern thematisch ein bisschen anders zusammengestellt. Die Mischung ist weiterhin bunt gemischt. Dazugekommen sind ein paar Weihnachts- und Winterbücher vom Speicher, die ich im Frühsommer zur Seite gelegt hatte. Außerdem waren …

#ichlesevor – Oskar

Ihr Lieben, ihr habt viele tolle Fortsetzungen zu unserer Geschichte vom Titus verfasst. So gut und so einfallsreich, dass ich mich wirklich nicht entscheiden konnte und auch die Jury hier sich schwer getan hat. Ihr ward alle gut! Veröffentlichen werde ich hier Antonias Text, weil ich damit nie gerechnet hatte und beim Lesen von Herzen lachen musste. Viel Spaß euch anderen beim Weiterlesen. Danke Antonia, für deine Kreativität und Mitschreibmotivation. „Der einzige, der ihm wirklich alles glaubte, war… … Der einzige, der ihm wirklich alles glaubte, war Oskar. Papa sagte zwar immer, das gilt irgendwie nicht, weil Oskar ein Sparschwein war und Titus habe sich Oskar nur deshalb als Freund ausgesucht, damit er ordentlich gefüttert werde, mit so viel Taschengeld wie möglich. Aber Papa hatte ja ohnehin nicht so viel Ahnung, das war allgemein bekannt. Der konnte nicht mal alle Mittelstürmer vom FC Senfhausen aufzählen. Und Titus hatte Mama schon oft genug zu ihm sagen hören: „Jens, du hast ja keine Ahnung!“, da musste also was dran sein. Oskar war jedenfalls ein prima Zuhörer und …

#ichlesevor – Vorlesetag

Kapitel 1 „Der Wahrheitskenner“ >> Titus stand vor dem riesigen glänzenden Kühlschrank. Wo war die Erdnussbutter? Er hatte inzwischen jedes Kühlfach einzeln unter die Lupe genommen und war doch nicht fündig geworden. Bestimmt hatte Luisa das letzte Glas ganz alleine leer gemacht. Dabei wusste seine kleine Schwester genau, wie gerne er Broggens Erdnussbutter mochte. Aber Mama behauptete steif und fest, dass das Glas hier irgendwo sein musste. „Aber die steht da nicht.“ „Du musst auch die Augen aufmachen, Titus!“ „Genau, Titus. Mach die Augen auf.“ quäkte Luisa von ihrem kleinen Thron am Tisch. Es gab keinen Ausdruck dafür, wie ihn diese Zimtzicke von Schwester nervte. Das Erdnussbutterglas war nicht da. Selbst ins Gemüse- oder Obstfach war es nicht reingerutscht. „Beeil dich und mach den Kühlschrank wieder zu.“ „Aber Mama! Die Erdnussbutter…“ Das konnte doch nicht wahr sein. „Titus. Mach die Augen auf und nimm das Glas aus dem Kühlschrank heraus. Das kostet viel zu viel Energie, wenn du die Tür so lange offen lässt.“ schimpfte seine Mutter. „Dann eben nicht.“ sauer knallte Titus die Kühlschranktür …

LeseStoff: Vegan Homemade von Lisa Pfleger

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Ulmer Verlag) Es ist schon wirklich lange her, da befand sich vor der Haustür dieser kleine Schatz von Lisa Pfleger, die auch auf experimentselbstversorgung unterwegs ist. Vegan Homemade Nach ihrem ersten Buch, schrieb Lisa gleich dieses zweite, das es tatsächlich ebenfalls in mein ursprünglich geräumtes, eigentlich wegreduziertes Kochbuchregal geschafft hat. Jetzt besitze ich fünf Koch- und Backbücher. Zwei davon beinhalten ihre Ideen, um sich regional, saisonal und vegan zu ernähren. Aber das für mich Wichtigste daran: alles bleibt einfach und selbstgemacht. Simples, minimalistisches Kochbuch Es gibt so viele Koch- und Backbücher, in denen es darum geht, heute fast nur als Fertigprodukt bekannte Nahrungsmittel selbst herzustellen. Bislang habe ich keines gefunden, das in der Umsetzung so praktikabel ist, wie die Rezepte von Lisa. Sie scheint viel experimentiert und ausprobiert zu haben. Aufgeschrieben und zusammengestellt hat sie die Rezepte, die gut gelungen sind: Mayonnaise, Nockerl, No-Knead-Bread, Nudeln, Pesto, Hummus, Gänseblümchenhonig, Mozarella, Tofu, Schokolade… Ihrer Experimentierfreude und Begeisterung fürs Selbermachen sind dabei keine Grenzen gesetzt. So scheint es zumindest. Kochen mit …

LeseStoff: Murks? Nein danke! von Stefan Schridde

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom oekom-Verlag) Welches eurer Elektrogeräte oder vielleicht auch Möbelstücke ist zuletzt den Murks-Tod gestorben? Aus den unterschiedlichsten Gründen: Weil nicht reparierbar, weil nicht Ersatzteilfähig, weil viel günstiger in der Neuanschaffung. Stefan Schridde kommt dem Murks auf die Schliche und hat sich in seinem Buch „Murks? Nein danke! Was wir tun können, damit die Dinge besser werden“ damit beschäftigt, wieso, weshalb, warum und wie Geräte geplant unbrauchbar gemacht werden. Worum es geht Schriddes Buch umfasst acht Kapitel auf 256 Seiten. Nach einem Geleitwort von Friedrich Schmidt-Bleek, gibt Schridde eine amüsante Darstellung dessen, wie der Murks in sein Leben trat. Im Anschluss daran verdeutlicht er in einem eigens dafür angelegten Kapitel, worum es bei geplanter Obsoleszenz geht und worum eben nicht. Danach beginnt das längste Kapitel des Buches und führt einmal quer durch den Alltag oder auch die Wohnung. Angefangen bei der Waschmaschine über den Geschirrspüler und das Notebook bis hin zum nicht mehr nur „shabby“ aussehenden Sofa und die aus der Tube quillende Zahnpasta, beschreibt er den möglichen Murks im Alltag. …