Alle Artikel mit dem Schlagwort: Einfachheit

5 einfache, schnelle Osterideen

Es ist Karfreitag. Bislang war es immer einer der stillen und ruhigen Tage. Doch seit gestern ist hier der Ostervirus ausgebrochen. Was das heißt? Nun ja, die Jungs und ich sitzen am Tisch, stehen in der Küche oder sind draußen unterwegs, um verschiedene Osterideen vorzubereiten und umzusetzen. Ganz einfach und ganz schnell. 5 einfache Ideen für Ostern Es sind wirklich relativ einfache Dinge und sollte es euch morgen überkommen, ihr nicht draußen unterwegs sein und euch fragen, was ihr mit euren Kindern morgen machen könntet, dann hier ein kurzer Einblick. Eier färben Ja, damit fing es an. Die Jungs wollten unbedingt Eier färben. Alles klar. Wir hatten Glück und im Bioladen gab es noch jede Menge Ostereierfarben von Auro. Mein Tipp: Kauft eine Packung mehr. Im Oktober oder November Eier zu färben, macht genauso viel Spaß. Ähnlich wie die sich anschließende Dino-Ei-Suche. Osterkarten basteln Die perfekte Gelegenheit um angesammelte Kataloge oder Werbeflyer loszuwerden, bietet sich beim Basteln von Osterkarten. Ich bin gespannt, ob und wie sie ankommen werden. Auf jeden Fall können die Jungs das …

Gemüse selber anbauen (1)

… und zwar im Wohnzimmer, auf der Fensterbank oder in einer alten Weinkiste auf der Terrasse. Das ist unser aktuelles Projekt. Da ich selber keinen grünen Daumen habe ist das diesmal ein äußerst heikles Experiment, zumal ich es mit den Jungs angegangen bin. Meine Befürchtung, dass es aufgrund meines Mitmachens in die Hose geht und kein einziger Samen anfangen wird zu keimen, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Die Radieschen und auch die Salatpflänzchen haben alle begonnen zu keimen. Kleine grüne Pflänzchen recken sich aus der Erde hervor und jeden Morgen und jeden Abend bewundern wir ausgiebig unsre kleinen Wunder. Zwischendurch auch noch gefühlte 100 Mal, aber es ist doch so schön! Außerdem haben wir zwischendurch in der Tat das Gefühl, als könnten wir ihnen beim Wachsen zuschauen. Damit hat sich für uns auch der (Ur)Omas Ausspruch erklärt: „Die (Kinder) wachsen ja auch wie die Radieschen!“ Wie gut, dass ich mich intuitiv für dieses gut wachsende Gemüse zur Aussaat entschieden habe, das scheinbar hart im Nehmen ist. Wie haben wir nun ausgesät? Wie gesagt, der …

Wohnzimmer. BauTagebuch (8)

Während ich hier sitze und diese Zeile tippen, ölt der Mann den neu verlegten Holzboden im Wohnzimmer. Ja, ihr habt richtig gehört: Neu verlegt. Das Wohnzimmer hat uns so manches weitere graue Haar eingebracht. Der Raum, in den jeder, wirklich jeder eingetreten ist und meinte: „Wow!! Was für ein genialer alter Boden! Aber den lasst euch sicher drin, oder?!?“ – „Klar!“ Na ja. Und dann waren wir im Sommer spontan im Urlaub. Wenn man das denn Urlaub nennen konnte. Alle waren völlig gerädert. Die Kerle hatten eine gute Zeit, doch Mama und Papa, nun ja, krochen auf dem Zahnfleisch. Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, Verzweiflung, … die Palette ist damit noch nicht einmal annähernd komplett. Mein Plan war daraufhin, dass wir Zuhause jede Hilfe und jedes Angebot annehmen würden, das man uns machte, um endlcih dieses Zimmer, den Garten und den Schutt in den Griff zu kriegen. Einen Strich unter den ersten Bauabstrich zu ziehen. Ein Blick unten drunter Ich hatte alles auf ein Wochenende gelegt. Verwandte hatten mit uns die Decke abgehangen. Der Heizungsinstallateure hatte zwei Heizungselemente …

BauTagebuch (7). Baubiologie

Es gibt da ja dieses #ProjektAlteSchule. Bislang sind wir von größeren, wirklich schlimmen Überraschungen verschont geblieben. Ich hoffe, wünsche und bete schon seit längerem, dass das auch so bleibt. Denn: Das Geld ist aus. Die Kraft ist aus. Und irgendwie mag ich nicht mehr auf der Baustelle leben. Eigentlich reichte alles dafür den Boden im ursprünglichen Klassenzimmer zu schleifen, die Wände zu verputzen und zu streichen und natürlich, die Decke abzuhängen. Jetzt hat sich in den vergangenen Wochen doch so einiges herausgestellt. Das alles in seiner Gänze hier auszubreiten, dazu fehlt mir schlichtweg die Kraft. Aber wir mussten den kompletten Boden aus dem Zimmer heben. Und auch die Konstruktion, auf dem der Boden lag. Wir haben keine Ahnung mit was diese Balken bearbeitet sind und wann das in der Vergangenheit geschehen ist. Zumindest der Geruch ist unerträglich und wir können uns nicht vorstellen, dort unsere Kinder auf dem Boden spielen zu lassen. Jetzt klafft dort ein großer, stinkender Hohlraum. Außerdem stellt sich die Frage, wie wir jetzt weiterverfahren. So ganz hat sich das noch nicht entschieden …

BauTagebuch (6). Die Küche

Vielleicht kann sich die ein oder der andere daran erinnern, dass ich mich vor etwa einem Jahr ganz furchtbar darüber geärgert habe, dass „eine richtige Küche 10 000€ kostet.“ Ist das so, ja? Damals hatte ich mich dazu entschieden, dass ich mir wohl keine neue Küche im neuen alten Haus zulegen werde. Auch nicht zulegen _können_ werde. Ich wüsste gar nicht, woher ich das Geld dafür nehmen sollte. Damals nicht und heute auch nicht. Aber dann sagt mir meine Umwelt: „Leih es dir doch.“ Darauf ich: „Das kann ich nicht.“ „Aber warum denn nicht?“ „Ich will es nicht.“ „Aber wieso denn nicht?“ „Ich will frei sein.“ Jedenfalls: Nachdem wir aus Skandinavien zurückgekehrt sind, machte sich in mir irgendwann, als klar war, wir konnten endlich ins neue alte Haus, um zu entrümpeln, der Gedanke breit, vielleicht eine neue alte Küche für das Schmuckstück an Haus zu finden. In einem der vielen AuktionsPortale vielleicht? So landete ich eines abends zwischen all diesen Angeboten und sah eine Küche, die ich einfach nur wunderschön fand. Aus der Anzeige ging nur …

BauTagebuch (5). Die Treppe

Die Treppe also. Eigentlich hatten wir vor einigen Tagen vor, umzuziehen. Inzwischen liegt der Termin schon vier Wochen zurück, doch wir entschieden uns Ende März, vor dem Einzug die Treppe fertig zu machen.  Was bedeutete fertig machen? Die Treppe, so wie alle anderen Zimmerböden, war mit PVC beklebt. Dieses Haus hatte alle möglichen PVC-Farbnuancen zu bieten, die man sich so vorstellen mag – oder auch nicht. Nachdem der ganze Mist draußen war, bekam man meistens, nachdem die ein oder andere Spannplatte abgestemmt war, einen Holzboden zu Gesicht. Der wiederum war über Jahrzehnte alt und natürlich immer wieder gewachst worden. Wie ging’s also los? Die Holzböden wurden in mehreren Schritten geschliffen und anschließend geölt. Bei der Treppe handelte es sich um eine überwiegend aus EichenHolz bestehende dunkelgestrichene Konstruktion. Fiese KlebestreifenReste, die vom doppelseitigen Klebeband herrührten, ließen die Stufen sehr unansehnlich ausschauen. Allein das Abkratzen dieser Reste war eine unglaublich schmutzige und vor allem aufwändige Arbeit. Zum einen ließen sie sich nicht komplett entfernen. Zum anderen war die Treppe danach ja immer noch dunkelbraun gestrichen und entzog dem Treppenhaus auf …

BauTagebuch (4)

Wie schaut es aktuell auf unserer Baustelle aus? Schmutzig mal wieder, was an der Bearbeitung des Treppenhauses liegt. Doch was haben wir denn die vergangenen Wochen geschafft? Neben der Geburt eines weiteren kleinen TeamMitgliedes? Was bisher geschah: Nachdem wir den gröbsten Dreck und Schmutz nach den Verputzerarbeiten beseitigt hatten, konnten wir jede Menge Wände streichen. An viele der Wände haben wir Lehmputz anbringen lassen. Er lässt den Raum atmen und ich hatte einfach keine Lust, mir wieder Tapeten an die Wände zu machen. 1. Ich hatte in meinen vorherigen Wohnungen häufig das Gefühl, dass tapezierte Räume nicht so richtig atmen. Das hat mich immer ein wenig gestört und deshalb habe ich es auch in unserer letzten MietWohnung so genossen. Dort war die untere Etage einfach nur mit Lehm verputzt. Ganz fein. Sehr schön. Überstrichen mit einer entsprechenden Lehmfarbe war das ein geniales RaumKlima. 2. Die Räume unseres #ProjektAlteSchule sind etwas über 3,00Meter hoch. Ich hatte keine Lust dazu diese Wände zu tapezieren. Es war mir schlichtweg zu viel Arbeit. 3.  Nachdem wir alles an Tapete von den …

Gelassenheit 4.0

Der ein oder andere von euch mag diesen Vergleich schon kennen. Eine Mama sitzt mit ihrem ersten Kind am Rande eines Sandkastens, neben sich die Box mit Feuchttüchern und Desinfektionsmittel. Vielleicht ja sogar noch Kohletabletten und zwei Litern Wasser. Ihr Kleinkind nicht aus den Augen lassend verfolgt sie, wie es fasziniert den Sand durch die kleinen PatscheHändchen rieseln lässt. Darum bemüht, nicht jedes Mal aufzuspringen und die Fingerchen zu säubern. Als dann doch eine Hand Sand in den Mund gelangt – just in dem einen Moment, ihr wisst schon, als der schwarze kleine Köter am Spielplatz entlang kläfft – springt sie auf und vollzieht das komplette Reinigungsprogramm. „Oh nein, mein Schatz! Das ist ganz bäh!…“ Reinigungstücher, Wasser, eine Kohletablette und aufgeregte Erklärungen, warum man Sand nicht essen darf, finden ihre Verwendung. Bei KindNummer 2 sieht die Situation etwas anders aus, denn Gelassenheit hat sich breit gemacht, wenngleich noch immer eine Flasche Wasser und ein paar Taschentücher in der Handtasche bereit liegen. Der Sand findet seinen Weg und die Mutter eilt vom SchaukelAnschubsen des Großen herüber zum …

Rituelle KonsumAngebote

Ihr kennt sie alle, oder etwa nicht? Wenn nicht, dann oute ich mich mal. Denn immer wieder geht mein Gang auch in den Supermarkt, um erstmal dort zu schauen, was alles vom EinkaufsZettel dort besorgt werden kann. Inzwischen bin ich ja fast schon wieder zu spät. SportGeräte und FitnessProdukte, AutoZubehör und BüroUtensilien, sowie nicht zuletzt Umzugs- und RenovierungsMaterial sind fast schon Schnee von gestern. Schließlich ist das Equipment für Karneval und FassnachtsJecke ja schon fast wieder vergriffen. Also warten wir auf den SchokoladenOsterhasen, der dann durch eine Länder- oder WellnessSpaAktion abgelöst wird. Irgendwann im Sommer gibt’s dann wieder das Einleiten der Wehen, ach Quatsch, ich meine GrillSaison und dann, nach ein paar englischen oder japanischen Wochen geht’s wieder an die WeihnachtsSchlemmereien Ende August. Vielleicht auch Anfang September. Von da an kennt ihr dann wieder das Programm, denn wir hatten es ja gerade erst. Was ich sehr erstaunlich finde: Diese Aktionen sind immer dieselben. Und dennoch oder gerade deswegen fallen sie uns schon gar nicht mehr wirklich auf. Sie sind wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter oder vielleicht auch das …

TerminBummelei

„Das ist jetzt schon wirklich spät. … Zur Zeit melden sich irgendwie alle schwangeren Frauen recht spät an. …“ So eben am Telefon. Entschuldigung, sollten Sie das hier lesen, ich war das eben in der Leitung, die zu spät sich angemeldet hat. Richtig. Ich habe mir heute Morgen fest vorgenommen, mal überall dort anzurufen, wo ich unbedingt Termine ausmachen oder Dinge absprechen und klären musste. Eigentlich mache ich das schon seit drei Wochen. Einer gefühlten Ewigkeit also. Aber ich habe immer wieder einen Grund gefunden, dass ich keine Zeit hatte, anderes wichtiger war; tatsächlich wichtiger oder eben nicht. Vor allem ärztliche Terminabsprachen sind davon betroffen. Nicht nur der halbjährliche Zahnarzttermin (den nehme ich wider Erwarten sogar sehr ernst), sondern auch die Anmeldung zur Geburt, der noch ausstehende Abstrich wegen der Halsweh, die nächste VorsorgeUntersuchung eines der Kerle. Termine vereinbaren. Manchmal geht mir das total gut von der Hand. Manchmal rutsche ich jedoch in meine familiäre Sozialisation zurück, die mich zwar nicht gelehrt hat, Dinge auf die lange Bank zu schieben, aber ich sehe das dort …