Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ideen

Sommerplan 2015 Teil2

Zu unserem Sommerplan führten mich neben meinem Respekt vor diesen freien Wochen auch ein paar grundsätzliche Gedankengänge und Entscheidungen. Neben dem Wunsch nicht in dieses terminfreie Loch zu fallen sowie nicht vor lauter Angst 1000 andere Ferientermine in diese Zeit zu packen, wollte ich die Wochen ein wenig strukturieren. Jede Menge Freiraum gehört dazu, um spontan und flexibel das machen zu können, was schön ist. Keine Frage. Doch ein roter Faden wird nicht schaden – hoffe ich. Bitte schön. Viel Spaß damit. Vielleicht ist diese Idee eines Plans ja auch was für euch? Hier mal eine Liste der Gedanken, die mich zu unserem Sommerplan 2015 geführt haben: * Kindgerecht und Ferienadäquat. Suse hat in den vergangenen Wochen darüber nachgedacht, ob in den Ferien was für die Schule gemacht werden sollte. So wirklich kann ich darüber noch nichts sagen. Nur so viel: Ähnlich wie bei ihr beschrieben, sehe ich das auch. Ferien sind für Ferien da. Dennoch halte ich es für sinnvoll, mit den Kids am Ball zu bleiben. Allerdings auf eine ganz andere Weise, wie Schule das oftmals praktiziert. Die …

Sommerplan 2015 Teil1

Ausgangslage Die letzten Jahre war es nicht selten so, dass ich bei der Vorstellung die kommenden Osterferien oder auch die Wochen der Sommerferien mit den zwei Kerlen von morgens acht bis abends um 22Uhr alleine zu verbringen – sagen wir – sehr angespannt war. (Angestrengtes Gesicht, Schatten unter den Augen, verzweifelter Blick, wie wir aus dieser Notlage herauskommen sollten.) Ich sah diesen Zeiten in der Regel nicht frohlockend und voller Vorfreude entgegen, weil ich wusste, dass es Tränen, Zanken und unerfüllte Bedürfnisse geben würde – auf allen Seiten. Eine Lösung fand ich dafür lange Zeit nicht. Es tat mir immer schon vorher unglaublich weh, wieder und wieder an den Ansprüchen an mich und meine Kinder zu scheitern. Irgendwann kam mir dann Maria Montessori zugute und ich wusste, woran der damals Kleinste seine Freude haben würde; während ich mich mit dem Größeren mit ähnlichen, wenn auch anderen alltagstauglichen Übungen beschäftigen konnte. Daran hatten sie erstaunlicherweise unbändige Freude. Ich dann auch. Was war in meinen Augen wichtig, ist mir aber nicht (immer ausreichend) gelungen: * Beschäftigung – was sich im Kindergarten meist …

Die memo Box. Ein Mehrweg-Versandsystem.

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Unternehmen angeschrieben. Die Mail enthielt eine Zusammenstellung von Pressemitteilungen über einen neuen OnlineShop, der sich als ganzheitlich nachhaltiger Versandhandel vorstellte und mit vielen neuen Produkten für einen nachhaltigen und bewussten LebensStil warb: www.memolife.de. Normalerweise interessieren mich diese UnternehmensAnfragen erstmal so gar nicht. Im Laufe der letzten drei Jahre musste ich feststellen, dass viel zu häufig versucht wird meinen Blog als Zugpferd für irgendeine Werbekampagne vor den Karren zu spannen, ohne irgendeinen Gewinn für mich. Ohne irgendeinen Gewinn für mamadenkt.de. Was mich daran am meisten pikiert sein lässt: Ohne sich in meine BlogInhalte eingelesen, noch nicht einmal quergelesen, geschweige denn den Untertitel von mamadenkt zur Kenntnis genommen zu haben. Das ärgert mich. Ziemlich. Bei der oben beschriebenen Anfrage schien das ein wenig anders zu sein. Ich klickte mich auf die Seite und durch die diversen Produkte. Dieser OnlineShop schien in der Tat andere Leitlinien zu haben. Ja, es gibt eine Reihe von Produkten, bei denen ich mir denke, „Die brauche ich nicht“ – oder nicht mehr. Mein Verlangen danach möglichst wenig zu konsumieren hält mich davon ab, sie zu kaufen. …

LeserInnenUmfrage in kurz

Ich habe gerade einen BlogArtikel verfasst, der Teil eines kleinen BauTagebuches sein soll. Beim Schreiben habe ich mich gefragt, ob euch das überhaupt interessiert? Ob es nicht ganz andere Themen oder Dinge gibt, über die ihr nachdenkt, die euch immer mal wieder beschäftigen. Sei es im Rahmen von Erziehung, Weltgeschehen, Nachhaltigkeit, MamaSein, Minimalismus, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, LeseStoff, Schwangerschaft, SpielIdeen, Achtsamkeit, PsychoHygiene oder UpcyclingIdeen. Irgendwie denke ich über all diese Dinge nach. Immer wieder. Unser ProjektAlteSchule ist natürlich aktuell ein großer Teil unseres Alltags. Daher bietet sich es hier für mich an, ganz konkret PsychoHygiene zu betreiben, wenn wir mal wieder mit einer neuen Überraschung konfrontiert sind oder zu entscheiden haben, ob Holz oder Fliesen oder was auch immer. Daher mal ein MiniFragebogen an all meine Leser. Und fühlt euch willkommen, was das Beantworten angeht. Ich versuch es mal knapp zu formulieren, damit sich möglichst viele angesprochen fühlen, zu antworten. Selbstverständlich freue ich mich auch über längere Antworten. 1. Wann kommst du idR vorbeigesurft? Morgens, wenn die Kids versorgt sind? Mittags in der BüroPause? Abends im …

SommerSpielIdeen für drinnen

Die meisten von euch assoziieren mit SommerSpielIdeen vermutlich eine Reihe von „OutdoorSpielVorschlägen“. Mit Recht wie ich finde. Ich habe für mich und meine Kids jedoch festgestellt, dass ich gerade im Sommer auch die ein oder andere „IndoorSpielIdee“ parat haben muss. Denn 1. vertrage ich (mein HautTyp) die starke Sonne und Wärme nicht. Außerdem fehlt mir 2. oft bei meiner Suche im Netz die ein oder andere Idee, die sich auch innerhalb meiner vier Wände durchführen lässt, während draußen MittagsHitze herrscht. Mal abgesehen davon, liegt mir 3. meine Hautärztin immer wieder in den Ohren zwischen 11Uhr und 15Uhr direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. In der Regel lassen wir uns dann erst gegen 16Uhr, manchmal auch erst um 17Uhr draußen blicken. Dann werden Fallen gebaut, Regenwürmer gesucht, Blumen gegossen, mit Wasser geplantscht, Fußball gespielt und Fahrrad gefahren. Für diese Augenblicke brauche ich schlichtweg keinen Einfallsreichtum. Meine Kinder hingegen davon zu überzeugen, dass wir noch nicht um 14Uhr oder 15Uhr vor die Tür gehen, gerade als Kleinkinder, das fand ich immer sehr anstrengend und schwierig. Bis ich Montessori für uns entdeckte und die …

Sonnenglas.

Letztes Jahr auf dem Weg in den Urlaub haben wir bei Freunden Halt gemacht. Wir übernachteten dort auf der „Diele“ und hatten vor in den dunklen frühen Morgenstunden weiterzureisen. Wider Erwarten konnten die Kerle nicht einschlafen. Sie brauchten Licht, doch bis auf das große Licht von der Decke gab es einfach kein kleines SteckdosenLicht oder ähnliches. (Bis dato hatten sie ein solches auch nicht gebraucht.) Unser Freund kam mit einem Einmachglas um die Ecke, das wir anmachen könnten. Bitte wie? Wir müssten nur den Kontakt umlegen und das Glas würde leuchten. Wenn wir es ein wenig vom Bett entfernt hinstellten, würde es auch nicht wach halten. Aha. So lernten wir vor etwa einem Jahr das Sonnenglas kennen. Es handelt sich dabei um ein Einmachglas, dessen Schraubver-schluss mit Solarzellen ausgestattet ist. Diese laden tagsüber – natürlich in der Sonne – LED-Akkus auf, die abends durch das Umklappen eines Kontakts aktiviert werden und die LED-Leuchten für einige Stunden Licht verströmen lassen. Ich fand diese Idee großartig, originell, grün und wir beschlossen, uns ebenfalls eins zu kaufen. Unsere Freunde kamen uns …

Ein kostenloses Mittagessen

zu verschenken! Einmal die Woche. Bei uns Zuhause. Vor zwei Wochen kam mir diese Idee nach langer Zeit mal wieder in den Sinn. Mein Mann und ich hatten vor einigen Jahren die Vision einmal die Woche unsere Türen ganz bewusst so weit zu öffnen, dass jeder, der gerade Zeit und Lust hat, zum gemeinsamen Abendessen eingeladen war und hereinspazieren konnte. Die Vision oder ich bezeichne es mal als Experiment scheiterte, da wir eben nicht in einer Stadt wohnen, sondern auf dem Land. Auf dem Land bedeutet: Hier kommt nicht oft jemand an der WohnungsTür vorbei. Damals wohnten wir sogar noch ein wenig versteckter. Wer geht schon zwischen 18 und 20 durch die Nebenstraßen eines Dorfes? Die Idee verkroch sich wieder und wir hatten jede Menge neuer Projekte und Experimente, die sich im Alltag ergaben. In den letzten Wochen dachte ich viel über die Europawahl nach, über Nachhaltigkeit, über Postwachstumsökonomie, über gesellschaftliche Teilhabe, politisches Engagement, Gegenpole, bewusstes Leben, LebensSinn im FamilienAlltag, Greenpeace, mein Umfeld, die Menschen, denen ich auf meinen Wegen immer wieder begegne, Einigkeit und Zwietracht. All das spielt täglich …

GLS Blog-Kooperative

… und der noch ausstehende BankWechsel. Das Projekt BankWechsel habe ich dieses Jahr schon einmal durch. Wirklich glücklich bin ich damit aber nicht. Noch immer besteht das Gefühl nicht an die richtige Bank geraten zu sein. Dazu gibt’s demnächst einen eigenen Post. Heute geht’s im Speziellen um die GLS Blog-Kooperative. Also nochmal von vorne. In den vergangenen zwei Jahren bin ich im Netz vielen Menschen begegnet, deren Leben, AlltagsAbenteuer, Ideen und Geschichten mich fasziniert haben. Menschen, die all ihren Besitz auf 100 Teile reduzierten, um befreiter durchs Leben zu gehen. Mütter, die Bücher schreiben und davon erzählen, wie sie Deutschland verlassen, weil homeschooling wie ein heißes Eisen behandelt wird. Kurz anfassen, Finger verbrennen und fallen lassen – denn manchmal geht’s nicht anders. Frauen und Männer, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen. Egal, ob Hund, Katze, Maus, Giraffe, Orang-Utan, Küken oder Schwein. Menschen, welche die Idee „weniger Verpackungsmüll“ so ernstnehmen, dass sie Briefe schreiben an die großen Unternehmensketten, mit der Anfrage und Bitte, ob Nudeln denn nicht auch wie in amerikanischen BulkShops „lose“ verkauft werden könnten. …

SINN Magazin

Irgendwann letztes Jahr im Sommer stolperte ich über ein in der Entstehung begriffenes Magazin: das SINN-Magazin. Mich haben das Thema und die geplanten Inhalte damals wie heute sehr interessiert und ich bin immer und immer mal wieder auf das dazugehörige TwitterProfil und die Internetseite gesurft… Allerdings regte sich da für mich, als MagazinEndLeser, erstmal nicht so viel. Irgendwann im Spätsommer hatte ich schließlich vergessen weiterhin nachzuschauen und das Magazin erstmal nicht mehr auf dem Schirm. Prompt in diesem Zeitraum wurde dann die erste Ausgabe veröffentlicht! Bam! Ich hab’s nicht mitbekommen. Lange Rede kurzer SINN. Ich wurde vor ein paar Wochen angeschrieben, ob ich nicht mal reinlesen und gegebenenfalls einen BlogArtikel verfassen wollte?!!? Bitte? Klar! Mit der Einschränkung, dass mir das Magazin zusagte, ließ ich mich drauf ein. Und liebe Leser: Es ist toll! In der ErstAusgabe geht es um Themen, die mich seit Monaten umtreiben und für die ich  teilweise noch keine Lösung habe finden können. Da ist die Sache mit dem Dosenfutter bzw der Gedanke mich und meine Familie aus meinem eigenen Garten zu versorgen, …

PostBox 2014

Wir lieben Post. Bunt. Lang. Kurz. Nett. Hauptsache: Von Herzen. Denkend. Fröhlich. Gebastelt. Gemalt. Liebenswert. Wertvoll. Gute Nachrichten. Hach! Zauberhaft. Der Karton fiel mir nach Weihnachten vor die Füße. Außerdem das ständige: „Mama, ich will aber auch mal Post bekommen.“ Phew! „Dann musst du auch mal einen Brief schreiben.“ „Mach ich!“ „Oder eine Karte.“ „Mach ich.“ „Oder ein Bild malen.“ „Mach ich.“ Dann wird ein Bild gemalt, das Papier in einen Umschlag geschoben, mit Briefmarke versehen und losgeschickt. Sobald das Kuvert im BriefkastenSchlitz verschwindet: „Wann krieg ich Post?“ „Vielleicht noch dreimal schlafen, wenn… „(Oma, Opa, Doris, Hanne, Peter, Felix so schnell zurückschreiben.) „Ooooh, das dauert aber noch soooo lange.“ Ich spare mir die Vollendung des Satzes und streichel über den Kopf. „Ja. Ich weiß.“ Also haben wir eine BriefBox gebastelt, schreiben weiter fleißig Briefe und basteln Umschläge aus zurückgelegten KalenderBlättern. Ich bin mal gespannt, wie voll diese Box in 360Tagen sein wird.