Alle Artikel mit dem Schlagwort: Konsum

nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum im Alltag. 5 Tipps

Als Familie. Auf dem Land. Heute. – Nee, also heute geht das nicht. Morgen, morgen vielleicht. Ich muss noch einkaufen und ich habe heute nicht so viel Zeit. Heute schaffe ich es nicht ins Nachdorf zum Bio-Hofladen und dann auch noch zum UnverpacktLaden im Nachbarort. Außerdem ist das ja ein viel höherer Benzinverbrauch. Beim nächsten Mal bin ich besser vorbereitet. Nachhaltiger Konsum im Alltag – ist nett. Aber nicht umsetzbar für mich und meine Familie. Nicht heute. Nachhaltiger Konsum als Familie erfordert Planung Doch. Es geht. Dieser Artikel ist entstanden im Rahmen einer Blogparade, die den  Titel #byebyeschweinehund trägt. Sie wurde vom Projektteam „Der nachhaltige Warenkorb“ initiiert und trifft den Kern des Problems. Denn obwohl so viele Menschen, insbesondere so viele Deutsche davon überzeugt sind, wie sinnvoll es ist, Ressourcen zu schonen und Energie zu sparen, weniger Müll zu produzieren und biologische Nahrungsmittel zu verzehren, ist der Anteil der Veränderer oftmals schwindend gering. Woran liegt das? Und was lässt sich daran ändern? Gibt es praktische Tipps und Strategien? Welche Pille hilft, dass mehr als ein …

Grüner Konsum Kleidung

Grüner Konsum – eine Alternative?

Pünktlich zur #fashionrevolutionweek kommt hier ein Beitrag rund um Klamotten, Shoppen und die Frage, wie sieht grüner Konsum eigentlich aus? Es handelt sich dabei um einen Gastbeitrag von Svenja. Ich freu mich riesig, dass sie im Rahmen meiner Bloggeburtstagswoche hier zur Wort kommt und möchte mich ganz herzlich bei ihr für ihre Gedanken und das Schreiben bedanken. Danke, meine Liebe! :* Gastbeitrag: Grüner Konsum Vor einiger Zeit fragte mich Rachel, ob ich nicht ein paar Gedanken zu grünem Konsum mit ihren Leser_innen teilen möchte. Das mache ich natürlich gerne und so gibts das Ergebnis heute zu lesen. Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Svenja und seit 2013 bin ich im Netz als Apfelmädchen unterwegs, um zu zeigen, wie wir Nachhaltigkeit und Minimalismus als Strategien für eine gerechte, grüne Zukunft nutzen können, die allen Menschen eine Möglichkeit schafft, ein gutes Leben zu führen. Lass uns diesen Beitrag mit einem kleinen Gedankenspiel beginnen. Es ist Montag Morgen, kurz nach 10.00. Die ersten Aufgaben von deiner Aufgabenliste sind abgehakt und du brauchst dringend einen …

Konsumismus

Hauptsache Konsum. Egal ob kritisch oder unkritisch. Hauptsache wir verbrauchen und konsumieren – was auch immer. Denn eigentlich konsumieren wir ja überall bei allem. Das ist das Fatale an der Geschichte. Viel oder wenig, grün oder konventionell: Wir verbrauchen das, was uns gegeben ist, oftmals ohne im Blick zu haben, woher das alles eigentlich kommt. Konsum hat uns dadurch vollkommen im Griff. Denn mal ehrlich: Wobei geht es heute nicht um Konsum? By the way: Das hier wird vermutlich kein populärer Artikel. Eher ungemütlich und nicht komfortabel. Dennoch: Vielleicht macht es Sinn das ein oder andere Mal aus der gemütlichen SofaBestellShoppingLaune herauszukommen. Was geht ohne Konsum? Erst kürzlich wurde von einem Blogger aus der Minimalismus-Szene dieser Gedanke ähnlich aufgeworfen. Leider finde ich seine Äußerung nicht mehr und kann ihn daher nicht zitieren. Sinngemäß geht es aber um die Frage, was wir heutzutage machen (können), das ohne Konsum funktioniert? Was in unserer Freizeit ist weitestgehend frei von Konsum-, Shopping-, Trend- und Stylingtipps? Eine Antwort war, mit Freunden spazierenzugehen. Im Wesentlichen mag das richtig sein. Aber was …

Bespielbares Kinderzimmer

In den vergangenen drei Wochen habe ich mich viel mit unserem Kinderzimmer auseinandergesetzt. Die Liste an Gründen dafür ist lang: Spielen. Ist spielen im Kinderzimmer überhaupt noch möglich? Sind die Kerle dazu in der Lage sich in ihr Spiel zu vertiefen? Oder gibt es viel zu viel Kram, der viel zu schnell in Unordnung gerät und dann mehr zu Streitereien als zu gemeinsamem/getrenntem Spiel führt? Renovierungsarbeiten. Die gehen hier gerade nämlich voran und ich fragte mich, wie soll denn alles hier aussehen? Was an Spielzeug darf ins Esszimmer bzw. Wohnzimmer? Was an Spielzeug kommt aus dem Schlafzimmer raus? Was bleibt im Kinderzimmer? Mein Kontakt zu Flüchtlingen wächst und damit auch das Erleben, dass sie meist nur mit dem hier ankommen, was sie am Leib tragen. Sie haben zwar teilweise ihre Koffer und Rucksäcke gepackt gehabt. Doch die eine Puppe oder das eine Kuscheltier oder der zweite Pulli und die Wechselhose liegen irgendwo auf der anderen Seite des Meeres. Von Schleppern weiterverscherbelt oder achtlos auf einen Berg Müll geworfen. Wir hingehen haben Schubladen voller Kleidung. Kisten, …

#chaosfreiesKinderzimmer

Eigentlich hatte ich am Wochenende nur den Tannenbaum abschmücken und aus dem Wohnzimmer entfernen wollen. Irgendwie brauchte ich dafür die ein oder andere Kiste vom Speicher, mir fielen ein paar Bauklötze zwischen die Finger, die sich an einem Ort befanden, an dem sie absolut nichts zu suchen hatten. Und an dem sie auch völlig ungenutzt herumlagen und ihrer tatsächlichen Funktionen beraubt worden waren. Irgendwann war der Tannenbaum schließlich weg und ich fand mich im Kinderzimmer wieder. Durch das Reduzieren in den letzten Jahren haben meine Kerle ein relativ übersichtliches Inventar an Spielzeug. Nichtsdestotrotz schaffen sie es innerhalb von Minuten den Zustand des Zimmers derart zu verändern, dass der Ausdruck „Hier hat eine Bombe eingeschlagen!“ eine liebliche Umschreibung des Chaos ist. Nachdem wir aufgeräumt hatten und ich das ein oder andere Bild im Netz veröffentlicht hatte, saß ich in der Mitte des Zimmers und sah mich um. Die Kerle hatten hochmotiviert angefangen mit aufzuräumen. Vielleicht war ihnen das Chaos auch zu unordentlich geworden. Ich weiß es nicht. Jedenfalls befanden sie sich inzwischen in dem Modus, sich …

Reduzieren im Kinderzimmer

Nach einem Blick in mein BlogartikelArchiv darf ich feststellen: Es gibt zu diesem Thema schon drei weitere Blogartikel: Minimalismus im Kinderzimmer Reduziertes Kinderzimmer Reduziert im Kinderzimmer Lustigerweise erschienen diese Artikel in einem jährlichen Rhythmus und in der Regel in der FrühsommerHochsommerZeit. Woran das liegen mag? Die Kinder sind draußen und bekommen nicht mit, dass ich im Kinderzimmer entrümpel und ausmiste? Oder bin ich ein Sommerentrümpler? Lassen wir die Frage einfach mal so stehen. Reduzieren im Kinderzimmer 2016 Auch wenn wir noch keinen Sommer haben, zumindest nach dem Blick auf den Kalender, gibt es hier daher meinen ersten Artikel zum Thema für dieses Jahr: Reduzieren im Kinderzimmer. Ausgelöst diesmal nicht durch eine ausgebrochene Aufräumwut, sondern eine Challenge, die das Fräulein im Glück vor kurzem angestoßen hat und auf die ich euch gerne hinweisen möchte: #chaosfreiesKinderzimmer Diese Woche ging es schon los. Zunächst mal um eine wertvolle Einsicht, die reine Kopfsache, die es erfordert, sich an das Ausmisten zu begeben, und die Ortung der Chaosecken im Kinderzimmer. Im aktuellen Beitrag, der heute veröffentlicht wurde, beschreibt Birgit, wie …

Verpackungsmüll

Wo fange ich bei dem Thema bloß an? Ich beginne mal bei Weihnachten. Denn seitdem ich Geschenke zusammenstelle und besorge, frage ich mich wieder und wieder, wie ich sie am besten überreiche? Jedes Jahr neu Denn jedes Jahr vom 24.12. bis zum 26.12. wird so unglaublich viel Papier zusätzlich verbraucht. Einfach nur so. Damit es schön aussieht. (Was es in vielen Fällen ja nun mal leider gar nicht tut…) Hierbei wird dann nicht nur Papier, sondern auch Klebestreifen und Klarsichtfolie verwendet. Erst kürzlich stand ich in der Drogerie und eine Dame Ende Fünfzig, sehr gepflegt, hatte ein großes AdventsDekoGeschenk vor mir an der Kasse bezahlt. Noch während ich darüber nachdachte, dass ich zum Glück solche Dinge nicht mehr kaufte und glücklicherweise auch nicht geschenkt bekam, wandte sie sich an die VerpackStation des Geschäftes. Dort riss sie sich einen großen Bogen Klarsichtfolie von der Rolle und begann ihr GlitzerDekoDings einzuwickeln. Ich war so erschrocken darüber… Dass man dieses Papier tatsächlich noch verwendete… Ich dachte, das hängt da einfach nur rum. Höhöhöhö. Nein, es gibt wirklich noch …

Wünschen

Was wünschst DU dir eigentlich? Hast du überhaupt noch Wünsche? Wie sehen sie aus? Wünsche á là Weltfrieden und Gesundheit für alle deine Lieben? Gibt’s da auch was Materielles? Eine CarrerraBahn? Oder ein SuperheldenComic? Was leckeres aus der Küche? In der vergangenen Woche gab es gleich dreimal eine Situation, in der ich gedacht habe: Mann ey! Ich will mir aber auch was wünschen. Ich mag schenken und will mir auch was wünschen. Überrascht zu werden, ist sowas schönes. Kann das denn außer mir keiner nachempfinden? Als ich die Adventskalender überreicht und verschickt habe, sahen mich gerührte Augen an. Das war ein Geschenk an mich. Schenken macht glücklich Nicht nur den Beschenkten – in der Regel – sondern auch den Geber. Was ist es dann, was alle danach schreien lässt, dem Schenken ein Ende zu bereiten? Und damit in gewisser Weise auch dem Wünschen? Ich fühle mich in dieser Hinsicht gerade enttäuscht. So richtig.  Wie traurig Wieder befinde ich mich kurz vor Weihnachten an dem Punkt, dass ich es furchtbar traurig finde, dass gefühlt alle, sich nichts …

Kauflaune, Black Friday – #Konsumauszeit (5)

Letzte Woche flatterte das regionale „Blättchen“ ins Haus. Ihr wisst schon. Diese wöchentliche Zeitung mit allen wichtigen regionalen, politischen und kulturellen Informationen und Veranstaltungen im näheren Umland. Dieses Mal prangte eine dicke Überschrift über einem der Artikel, die mich gleich zweimal hinschauen ließ. „Die Kauflaune steigt“ Kauflaune Was für ein surrealer Begriff. Was soll das sein? Kauflaune? Das Wort muss doch eine Erfindung unserer heutigen Zeit sein. Sowas kann es Anfang des 20. Jahrhundert noch gar nicht gegeben haben. Außer vielleicht in einer der höheren Gesellschaftsschichten. Wo kommt der Begriff eigentlich her? Was verbirgt sich dahinter? Was wollen wir damit aussagen? Was war denn eigentlich der Lebenssinn der damaligen Menschen? Selbstverwirklichung? Wohl kaum. Ein kurzer Blick in die Geschichte, wäre günstig. Das hier sind meine Mutmaßungen: Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Masse junger Frauen und Mütter darüber nachdachte, wie sie sich beruflich selbstverwirklichen  konnten. Noch nicht mal den meisten Männern wird dieser Luxus vergönnt gewesen sein. Noch meine Omas waren viel mehr damit beschäftigt, ihre Familien zu versorgen als zu „bekaufen“. Shopping …

In Sachen #Konsumauszeit (4)

Ja. Wie ist es uns ergangen? Ich weiß auch nicht. Irgendwie war mir das in der letzten Woche wieder zu viel Konsum. Von den Adventskalendern fang ich gar nicht erst an und dass ich alle Weihnachtsgeschenke habe, erwähne ich nur kurz in diesem Artikel. Ich hab sie. So. Es kam auch einfach wie es kommen musste und der nächste war krank. SeeligkeitsDing im Krankheitsfall Wir haben uns hier halt alle sehr lieb. Und da wird auch jedes VirenBakterienGesocks weitergegeben. Wenn der Große nach einer Zeitschrift fragt – seine Leidenschaft hierfür hat er vom Papa – heißt es in der Regel „Willst du dein Taschengeld dafür ausgeben?“ oder „Nein, heute nicht.“ oder „Ich möchte nicht, dass du dein Geld für Plastikkram ausgibst,d er nah zwei Stunden zerbrochen in der Ecke liegt.“ In der Regel finden wir hierbei einen guten Kompromiss. Entweder sein Taschengeld ist es ihm wert, dann darf er sich die Zeitschrift mitnehmen und ich bekomme das Geld aus der Sparbüchse zurück. Oder ich sage „Nein.“, weil ich nicht wieder einen KunststoffBogen in der Wohnung haben möchte, …