Alle Artikel mit dem Schlagwort: Projekte

Gemüse selber anbauen (1)

… und zwar im Wohnzimmer, auf der Fensterbank oder in einer alten Weinkiste auf der Terrasse. Das ist unser aktuelles Projekt. Da ich selber keinen grünen Daumen habe ist das diesmal ein äußerst heikles Experiment, zumal ich es mit den Jungs angegangen bin. Meine Befürchtung, dass es aufgrund meines Mitmachens in die Hose geht und kein einziger Samen anfangen wird zu keimen, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Die Radieschen und auch die Salatpflänzchen haben alle begonnen zu keimen. Kleine grüne Pflänzchen recken sich aus der Erde hervor und jeden Morgen und jeden Abend bewundern wir ausgiebig unsre kleinen Wunder. Zwischendurch auch noch gefühlte 100 Mal, aber es ist doch so schön! Außerdem haben wir zwischendurch in der Tat das Gefühl, als könnten wir ihnen beim Wachsen zuschauen. Damit hat sich für uns auch der (Ur)Omas Ausspruch erklärt: „Die (Kinder) wachsen ja auch wie die Radieschen!“ Wie gut, dass ich mich intuitiv für dieses gut wachsende Gemüse zur Aussaat entschieden habe, das scheinbar hart im Nehmen ist. Wie haben wir nun ausgesät? Wie gesagt, der …

Wie machst du das eigentlich alles?

Diese Frage wurde mir nun schon einige Male gestellt. Im ersten Moment werde ich rot und denke, „Wow! Ein Kompliment!“ Im nächsten Augenblick wieß ich absolut überhaupt gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Das Runterspielen Was mache ich denn eigentlich? Ich gehe mit meinem Mann aktuell noch nicht wieder aus. Ich gehe nicht mit der Freundin ins Kino, weil wir einfach keinen Termin finden. Ich habe mein Lauftraining noch nicht wieder aufgenommen – der Halbmarathon wird auch dieses Jahr nichts. Wenn ich Glück habe, dann klappt es mit einem 10km-Lauf. Mit viel Glück! Mit gigantomanischem Glück. Ich bin nicht veruflich tätig. Lassen wir mein HausfrauenDasein, das Bloggen und meine erzieherischen Hilfen mal außen vor. Was also mache ich denn eigentlich so Großartiges? So vieles? So alles? Das Klarwerden Ich bringe die Kerle an die Orte, die wir gesellschaftlich für sie vorgesehen haben. Vorher helfe ich ihnen dabei sich fertig zu machen, all die Dinge parat zu haben, die sie an diesen Orten brauche. Natürlich sind Mama und Kerle oft anderer Meinung. Zumal was die …

Vielseitig interessiert

Was will man da schon machen? Was soll man da schon machen? Erst heute Vormittag beim Kaffeekränzchen mit einem der Kerle in der Spielküche, ging mir durch den Kopf, dass ich isländisch echt cool finde. Dass ich wirklich mal wieder eine Sprache lernen könnte. So neben englisch, französisch, Latein, schwedisch und spanisch. Ha! Als wenn ich diese Sprachen fließend beherrschte. Tue ich nicht!!! Die Neugierde ist groß Aber was wenn die Neugierde wächst? Wenn der Drang Neues dazuzulernen unglaublich groß wird? Ist das normal? Geht man dem nach? Lässt man es lieber sein, weil man sich sonst doch nur verzettelt? Um euch mal einen Einblick in mein Dilemma zu gewähren hier einen Blick in eine vorläufige Liste zum heutigen Abend: isländisch lernen Regenwürmer erforschen zwei Bücher schreiben (die Themen hab ich schon parat – sogar die Titel stehen fest) Rezensionen verfassen ein Biobuch lesen Physik nochmal neu aneignen ein Chemiebuch lesen mein Buch vertonen Kinderbücher vorlesen meinen Sohn in seinem Drang zu entdecken und zu forschen unterstützen (Experimente vorbereiten, durchführen, erklären…) eine Puppe nähen selber Sport …

Ein kostenloses Mittagessen

zu verschenken! Einmal die Woche. Bei uns Zuhause. Vor zwei Wochen kam mir diese Idee nach langer Zeit mal wieder in den Sinn. Mein Mann und ich hatten vor einigen Jahren die Vision einmal die Woche unsere Türen ganz bewusst so weit zu öffnen, dass jeder, der gerade Zeit und Lust hat, zum gemeinsamen Abendessen eingeladen war und hereinspazieren konnte. Die Vision oder ich bezeichne es mal als Experiment scheiterte, da wir eben nicht in einer Stadt wohnen, sondern auf dem Land. Auf dem Land bedeutet: Hier kommt nicht oft jemand an der WohnungsTür vorbei. Damals wohnten wir sogar noch ein wenig versteckter. Wer geht schon zwischen 18 und 20 durch die Nebenstraßen eines Dorfes? Die Idee verkroch sich wieder und wir hatten jede Menge neuer Projekte und Experimente, die sich im Alltag ergaben. In den letzten Wochen dachte ich viel über die Europawahl nach, über Nachhaltigkeit, über Postwachstumsökonomie, über gesellschaftliche Teilhabe, politisches Engagement, Gegenpole, bewusstes Leben, LebensSinn im FamilienAlltag, Greenpeace, mein Umfeld, die Menschen, denen ich auf meinen Wegen immer wieder begegne, Einigkeit und Zwietracht. All das spielt täglich …

31x30min Sport

Ein Experiment. Mal wieder. Anfang des Jahres, nachdem der Schnee und die EisesKälte ausblieben, nahm ich mein LaufTraining wieder auf. Irgendwann vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, jedes Jahr einen HalbMarathon zu laufen. Aufgrund der Erlebnisse Ende letzten Jahres war mir nicht nach Laufen. Zurückgezogenheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden reichten mir für meine „freien“ Zeiten vollkommen aus. Jedenfalls: Ich lief wieder los. Ich lief und lief und lief. Irgendwann dachte ich: „Wie wäre es, mit dem Laufen Geld zu verdienen? Was, wenn mir jemand pro gelaufenen Kilometer 0,50€ zustecken würde. Das wären bei einem 8km Lauf immerhin 4€. Wenn ich dann gleich 10 Leute finden würden, die mir das zahlten, würde ich 40€ während eines Runs verdienen. Nicht schlecht. Ich würde nicht so viel wie Dean Karnazes verdienen, der ja immerhin auch UltramarathonMan sein muss, um sich und seine Familie zu ernähren. Aber ein wenig nebenbei im GeldBeutel für Projekte wie das WWOOFen, das wär schon toll.“ Ich nickte mir zufrieden für die mental erbrachten Leistungen durch die zehn fiktiv angenommenen Sponsoren zu. Schließlich …

GLS Blog-Kooperative

… und der noch ausstehende BankWechsel. Das Projekt BankWechsel habe ich dieses Jahr schon einmal durch. Wirklich glücklich bin ich damit aber nicht. Noch immer besteht das Gefühl nicht an die richtige Bank geraten zu sein. Dazu gibt’s demnächst einen eigenen Post. Heute geht’s im Speziellen um die GLS Blog-Kooperative. Also nochmal von vorne. In den vergangenen zwei Jahren bin ich im Netz vielen Menschen begegnet, deren Leben, AlltagsAbenteuer, Ideen und Geschichten mich fasziniert haben. Menschen, die all ihren Besitz auf 100 Teile reduzierten, um befreiter durchs Leben zu gehen. Mütter, die Bücher schreiben und davon erzählen, wie sie Deutschland verlassen, weil homeschooling wie ein heißes Eisen behandelt wird. Kurz anfassen, Finger verbrennen und fallen lassen – denn manchmal geht’s nicht anders. Frauen und Männer, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen. Egal, ob Hund, Katze, Maus, Giraffe, Orang-Utan, Küken oder Schwein. Menschen, welche die Idee „weniger Verpackungsmüll“ so ernstnehmen, dass sie Briefe schreiben an die großen Unternehmensketten, mit der Anfrage und Bitte, ob Nudeln denn nicht auch wie in amerikanischen BulkShops „lose“ verkauft werden könnten. …

KonsumNörgele

Ich wollte schon immer einen Beitrag mit dieser Titelüberschrift verfasst haben. Heute ist also dieser Tag. Wobei es eigentlich um mit und ohne geht… Ihr werdet sehen. Ich glaube, ich habe es in irgendeinem meiner Beiträge der letzten Wochen erwähnt. Ich mutiere zum KonsumNörgele. Die eine oder der andere kennt vielleicht das Wesen des BücherNörgeles, der sich in der KinderLiteratur wiederfindet. Sei es drum. Vor etwa einem Monat sind wir spontan in ein schwedisches EinrichtungsHaus gebraust. Wir mussten uns damals total dazu überwinden. Aber wir benötigten noch ein Teil für ein GeburtstagsGeschenk und ich war noch immer auf der Suche nach schönen BilderRahmen. Nun ja, wir fanden beides und drei Tage später erklang im Radio die Meldung, was für alte, wertvolle Bäume für diese Möbelstücke einfach mal eben getötet wurden. Ach ja, und eine fleißige BlogLeserin machte mich dann noch auf den Klebstoff und die Ausdünstungen aufmerksam, die diese MöbelStücke und EinrichtungsGegenstände ver“sprühen“.  Aaargh! Damals stellte ich mir unter anderem die Frage, was ich denn jetzt mit all den Bello und HassoRegalen machen soll? Und …

100€uro in 10 Tagen (3)

Die zehn Tage sind inzwischen rum und es war… Ja, was war es denn eigentlich? Witzig, schön, nachdenklich stimmend, abenteuerlich, die Stirn in Falten legend, nervig, ärgerlich, erhellend, beruhigend, herausfordernd, fröhlich stimmend. Was es nicht war: peinlich, verzweifelt, erdrückend, gewöhnlich, langweilig. Wir mussten Kekse gegen Wegwerfwindeln tauschen. Denn: Ja, wir benutzen Stoffwindeln, aber prompt jetzt, wo es auf einen trockenen Hintern ankam und WWWindeln ausgegangen, bekam der kleinste Kerl Ausschlag. Da aber nur noch 4,80€ im Budget waren… Also haben wir getauscht. Ging gut. Es gab viele Situationen, in denen ich gedacht habe „Hoffentlich geht das gut.“ oder „Was machen wir, wenn wir am Mittwoch kein Geld mehr haben?“ Ich muss an dieser Stelle nochmal gestehen, es gab das zur Seite Gelegte oder GeburtstagsGeschenkGeld, das wir immer in der Hinterhand hatten. Aber ich wollte einfach nicht dran gehen. Es hat geklappt. Mal haben wir anschreiben lassen, allerdings fiel das Zahldatum noch innerhalb des besagten Zeitraums. Von daher hat mir das persönlich lediglich einen besseren Überblick gegeben, damit die 100€ wirlich ausreichen. Wir wurden in dieser …

100€uro in 10 Tagen (2)

Junge, Junge. Wir stecken noch voll in unserem Projekt. Aktuell denke ich darüber nach, wofür wir die zur Verfügung stehenden knapp 10€ verwenden sollen? KloPapier oder Bananen? Geburtstagsgeschenk oder Brötchen vom Bäcker? Ihr seht anhand der Wahlmöglichkeiten es geht uns nicht schlecht. Die Situation ist nicht bedrohlich und in keinster Weise so radikal, wie ich sie mir vor einer Woche vorgestellt habe. Da die Idee und Entscheidung für dieses Projekt relativ kurzfristig getroffen wurde, war unsere Vorratskammer nicht wirklich vorbereitet. Das macht das ganze Unterfangen lediglich ein wenig authentischer; finde ich. Beim Kuchen backen für die Schwiegereltern wurden die Mehl- und ÖlReste aufgebraucht. Vom Reis gibt es inzwischen auch nur noch eine handvoll und ich bin wirklich richtig froh, dass gestern unsere GemüseKiste hier eingetroffen ist. Randvoll mit frischem Gemüse werden wir die letzten Tage dieses Projekts gut hinter uns bringen; denke ich. Dazu wechseln Kartoffeln, Hirse, Nudeln und Couscous als Beilage den Platz auf unseren Tellern. Zwei ‚bewusst zugelassene Ausrutscher‘ gab es allerdings in der vergangenen Woche. Zwei Momente, in denen mein Mann entschieden …

Ausblick Juni

Diesen Monat gibt es unglaublich viel zu tun. Am Wochenende musste ich nochmal auf mein JahresMotto blicken und feststellen, dass ich die letzten Wochen zwar viele Dinge getan habe, die mir ausschließlich Freude bereitet haben. Dennoch war vom „Beine baumeln lassen“ nur wenig zu spüren und zu sehen. Was also noch ansteht: 1. Hochzeitsgeschenk fertig machen (basteln, sägen, hämmern…) 2. Programmpunkt vorbereiten (für die Hochzeit) 3. laufen gehen (muss die 16km knacken) 4. fünf Bücher durchlesen, weil die zur Bücherei zurück müssen (Fernleihe und sowas…) 5. Buch weiter überarbeiten (bin schon 5 Kapitel weit) 6. ZucchiniPflänzchen hegen und pflegen 7. Träume zu Plänen schmieden (tut mir leid – mal noch geht das nur kryptisch… aber irgendwann kriegt ihr das erzählt) 8. Abrechnung fertig machen (mein Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene) 9. Archiv weiterreduzieren (unser Laufband ist wieder zurückgekommen. … Dieses Teil… hargh…) 10. über „KolumneSchreiben“ weiter nachdenken und Informationen sammeln 11. nicht zu vergessen: Vorbereitungen des RitterFestes… Und ihr? Was habt ihr für den Rest des Monats noch in eurem Kalender stehen?