Alle Artikel mit dem Schlagwort: Verantwortung

Nachhaltig jetzt. Instagram Challenge: #nachhaltigJETZT

Ihr Lieben, ich poste das jetzt einfach ins große weite Netz, bevor ich noch weitere Wochen und Monate mit meiner Idee durch die Welt gehe und es nicht endlich, endlich einfach lostrete. Folgende Idee: Wir alle gemeinsam gehen jetzt los und setzen Nachhaltigkeit JETZT um. Im Alltag.  Heute.  Nachhaltig jetzt. #nachhaltigJETZT. Wir winken dem inneren Schweinehund lächelnd zu, lassen ihn hinter uns und motivieren uns gegenseitig nachhaltig zu leben. Jetzt. Nachhaltig jetzt. Wie ich mir das vorgestellt habe: Die Idee entspringt meinem grünen Herz und einer Instagram Challenge, an der ich im Mai teilgenommen habe. Es ging um ein anderes Thema, aber die Ziele waren sehr ähnlich mit denen, die ich mir für diese Challenge in Sachen Nachhaltigkeit und GreenLiving erhoffe und wünsche: Austauschen, Netzwerken und von einander lernen. Aber vor allem, etwas gemeinsam auf die Beine stellen, das Aufmerksamkeit erregt, vor Augen tritt und die Welt grüner und nachhaltiger werden lässt. Motiviert und angeregt durch Dinge, die mir gerade im wahren Leben und aktuell auch hier im Netz vor die Füße fallen, lade ich …

Unser Sonnenglas als Osterlicht

Das Sonnenglas – eine geniale Idee

(Werbung) Vor knapp dreieinhalb Jahren schenkten uns Freunde unser erstes Sonnenglas. Was das ist? Wie es aussieht? Klickt mal hier vorbei und ihr werdet euch verlieben. Durch unseren Umzug funktionierte der Deckel nicht mehr. Das Schöne: Die Menschen hinter Sonnenglas® bemühen sich mit Garantieleistungen und nachträglichem Solarmodul-Ersatz sehr um die Zufriedenheit ihrer Kunden. Daher gab es auf meine damalige Nachfrage, wie ich verfahre, wenn ein Defekt vorliegt auch sofort Antwort. Weil es Sonnenglas® ein Anliegen ist, dass das Sonnenglas allen Menschen so lange wie möglich Freude bereitet, erhielt ich erst Hinweise, woran das Nicht-Scheinen liegen könnte. Mit der gleichzeitigen Zusage, dass ich den Deckel einschicken könne, sollten ihre Instruktionen nicht funktionieren. Ich vermute, dass unser Umzug dazu beigetragen hat, dass irgendetwas mit dem Deckel nicht mehr stimmte. Also erhielt ich einen neuen für mein Sonnenglas … Wir haben drei Sonnengläser Heute besitzen wir insgesamt drei Sonnengläser, die an etwa 270 -295 Tagen im Jahr zum Einsatz kommen. Benutzt werden sie in erster Linie von mir, um abends im Bett noch was zu lesen. Meistens hole …

Ein politischer MamaBlog

Wir sollten darüber reden. Über die letzten Landtagswahlen, die aktuellen politischen Entwicklungen. Überall. Im Supermarkt. In der Bahn. Beim Bäcker. Auf dem Spielplatz. Im Sportverein. Beim Abholen der Kinder aus der Tagesstätte. Wir sollten politisch werden. Ich weiß, dass ich als Abiturientin und Studentin oft gesagt habe, dass ich überhaupt keinen Nutzen darin sähe, wählen zu gehen. Politikverdrossenheit. Parteienverdrossenheit. Ich hatte vermeintlich gute Gründe und Argumente, warum ich auf das Ganze keinen Bock hatte. Meine Eltern gingen jedes Mal zu den Wahlen. Als Kind und Jugendliche fand ich diese Sonntage immer blöd. Man konnte nicht das machen, wozu man eigentlich Lust hatte. Musste draußen warten. Bekam von Mama und Papa nix gesagt. Nix davon, wie das da aussieht? Wir durften nie einen Blick auf dieses wichtige Kreuz werfen. Dabei hätten wir doch so gerne. In der Wahlkabine. Warum überhaupt das Ganze? Sowas wie damals zur Zeit des Nationalsozialismus würde es nie wieder geben. Dazu wären wir Menschen, zumindest wir Deutsche viel zu erfahren und klug und so. Von meinen Eltern bekam ich nichts dazu gesagt. …

Inter:view mit Sina Trinkwalder

Vor ein paar Tagen hatte ich die Möglichkeit tatsächlich mal ein paar Fragen an Sina Trinkwalder, die Gründerin und Macherin von manomama, zu richten. Denn ehrlich, es passiert mir häufig, dass ich im Netz unterwegs bin, bestimmte Seiten immer mal wieder ansurfe und mich frage, was machen diese Menschen eigentlich jetzt gerade? In diesem Moment? Wovon wird gerade ihr Tag bestimmt, vor welchen Herausforderungen stehen sie gerade? Scheint dort die Sonne? Trinken sie Kaffee oder grübeln am Schreibtisch? Deine twitterTimeLine beginnt morgens in der Regel mit „Erstmal Kaffee“. Schwarz? Mit Milch oder Zucker? Und wie beginnt denn der (dein) Tag in euren Hallen insgesamt? Immer unterschiedlich? Oder gibt es typische Abläufe? Erstmal Kaffee ist immer mit Milchschaumherzchen 😉 Meine Ladies und Gents sind da längst am arbeiten, da sie nach eigener Wahl oft um sechs schon anfangen. Es gibt kein Ritual, jeder macht da weiter, wo er gestern aufgehört hat. Was macht manomama aus und vor allem, so anders als die meisten anderen Unternehmen in der TextilBranche? Wir machen schlichtweg alles anders: Sourcen nur in …

Rosinenbömbchen

Ihr habt richtig gelesen. Nicht RosinenBomber, sondern Rosinenbömbchen. Letztes Jahr in der kalten Jahreszeit ist mir diese Organisation mit Sitz in Berlin erstmals aufgefallen. Letztes Jahr habe ich versucht die Idee auch in meinem Umfeld umzusetzen, musste jedoch feststellen, dass diese Problematik auf dem Land und in der Stadt unterschiedlich aussieht. Was nicht bedeutet, dass sie weniger schlimm ist. Dieses Jahr hatte ich Gelegenheit mal einen der Gründer vom Rosinenbömbchen drei der Fragen zu stellen, die mir die letzten beiden Weihnachten durch den Kopf gegangen sind, wenn ich wieder aufs Rosinenbömbchen aufmerksam wurde. Tobias hat sich die Zeit genommen und mir ein bisschen was zum Hintergrund der Aktion und Organisation gesteckt. Der BlogPost hier ist nur ein Vorgeschmack… Solltet ihr weitere Fragen haben oder den Machern einfach mal sagen wollen, wie ihr das findet, dann hinterlasst doch einen Eintrag auf deren fbFanpage oder sucht den Kontakt über ihre InternetPräsenz. Seit wann gibt es diese Idee des Rosinenbömbchens, wie ist sie entstanden und woher der Name?  Seit Jahren halte ich Seminare für Jugendliche über ganzheitliches Christsein. Bei den …

Das zieh‘ ich an. Das zieh‘ ich an. Damit ich…

… zu mir stehen kann. Die letzten Wochen haben so einige meiner UrAltTshirts ihr letztes gegeben. Unter den Armen durchgewetzt, hier und da ein kleines Motten- oder WaschmaschinenLoch und überhaupt, farblich sehr, verblichen. Oberteile, die ich schon seit über sieben bis neun Jahren trage. Unterhosen, die nicht ganz so lang, aber lang genug gehalten haben. Socken, die durchlöchert und nur noch ohne die bessere Hälfte bestehen. Mein Kleiderschrank, den ich auf ein gutes Maß reduziert hatte, hat noch ein bisschen mehr an verarbeitetem Stoff und Textilien verloren. Ich stehe also vor der Frage, wie rüste ich wieder auf? Obwohl ich mir persönlich an dieser Stelle die vergangenen zwei Jahre sehr treu geblieben bin. Ich habe mir fast nichts mehr zugelegt, dass nicht fair und ökologisch einwandfrei hergestellt wurde; zumindest was meine Ansprüche der Recherche betrifft. Denn neben der Näherin habe ich nicht gestanden und über die Schulter des Färbers auch nicht schauen können. Hiermal ein paar Fakten bzgl. meines KlamottenVerhaltens: 1. Insgesamt haben elf Kleidungsstücke in den letzten zwei Jahren ihren Weg in meinen Besitz gefunden. 2. …

ansteckend

Ständig schießt mir dieses Wort die letzten Tage und Wochen durch den Kopf. Nicht nur, dass Schnupfen, Erkältungskrankheiten jeglicher Art sowie Kinderkrankheiten und MagenDarmInfekte hochansteckend sind. Scheinbar ist und kann auch unser Leben furchtbar ansteckend sein. Was ich meine? Wir leben und auch andere fangen wieder an zu leben. Werden neugierig. Fragen nach. Machen sich Gedanken. Ich komme so oft im Alltag an den Punkt, dass ich nicht verstehe, wieso Menschen das und das mit sich machen lassen? Warum verschließen sie die Augen? Warum verschweigen sie sich gegenseitig, was wirklich hinter den Kulissen abläuft? Scheinbar sind alle völlig frei und doch treffen sie in lauter Unfreiheit Entscheidungen für sich, ihre Familien und ihr Umfeld; in einer manchmal schier freiwillig gewählten Unfreiheit, weil sie bequemer ist. Für den Moment. Mich deprimiert das manchmal sehr. Häufig habe ich das von Niko Paech gebrauchte Bild der Hydra vor Augen, wenn es um technische Neuentwicklungen oder Problemlösungen geht, die sich auf den Klimawandel, die von uns angerichtete Umweltvermutzung, den achten PlastikKontinent, die Versorgung aller Menschen mit Nahrungsmitteln, MedikamentenRückstände und MikroPlastik …

GLS Blog-Kooperative

… und der noch ausstehende BankWechsel. Das Projekt BankWechsel habe ich dieses Jahr schon einmal durch. Wirklich glücklich bin ich damit aber nicht. Noch immer besteht das Gefühl nicht an die richtige Bank geraten zu sein. Dazu gibt’s demnächst einen eigenen Post. Heute geht’s im Speziellen um die GLS Blog-Kooperative. Also nochmal von vorne. In den vergangenen zwei Jahren bin ich im Netz vielen Menschen begegnet, deren Leben, AlltagsAbenteuer, Ideen und Geschichten mich fasziniert haben. Menschen, die all ihren Besitz auf 100 Teile reduzierten, um befreiter durchs Leben zu gehen. Mütter, die Bücher schreiben und davon erzählen, wie sie Deutschland verlassen, weil homeschooling wie ein heißes Eisen behandelt wird. Kurz anfassen, Finger verbrennen und fallen lassen – denn manchmal geht’s nicht anders. Frauen und Männer, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen. Egal, ob Hund, Katze, Maus, Giraffe, Orang-Utan, Küken oder Schwein. Menschen, welche die Idee „weniger Verpackungsmüll“ so ernstnehmen, dass sie Briefe schreiben an die großen Unternehmensketten, mit der Anfrage und Bitte, ob Nudeln denn nicht auch wie in amerikanischen BulkShops „lose“ verkauft werden könnten. …

KonsumNörgele

Ich wollte schon immer einen Beitrag mit dieser Titelüberschrift verfasst haben. Heute ist also dieser Tag. Wobei es eigentlich um mit und ohne geht… Ihr werdet sehen. Ich glaube, ich habe es in irgendeinem meiner Beiträge der letzten Wochen erwähnt. Ich mutiere zum KonsumNörgele. Die eine oder der andere kennt vielleicht das Wesen des BücherNörgeles, der sich in der KinderLiteratur wiederfindet. Sei es drum. Vor etwa einem Monat sind wir spontan in ein schwedisches EinrichtungsHaus gebraust. Wir mussten uns damals total dazu überwinden. Aber wir benötigten noch ein Teil für ein GeburtstagsGeschenk und ich war noch immer auf der Suche nach schönen BilderRahmen. Nun ja, wir fanden beides und drei Tage später erklang im Radio die Meldung, was für alte, wertvolle Bäume für diese Möbelstücke einfach mal eben getötet wurden. Ach ja, und eine fleißige BlogLeserin machte mich dann noch auf den Klebstoff und die Ausdünstungen aufmerksam, die diese MöbelStücke und EinrichtungsGegenstände ver“sprühen“.  Aaargh! Damals stellte ich mir unter anderem die Frage, was ich denn jetzt mit all den Bello und HassoRegalen machen soll? Und …

Mein Smartphone und ich

„Bitte nehmen Sie noch einen Moment im Wartezimmer Platz.“ Dazu aufgefordert, öffne ich die Tür zum Wartezimmer des Kinderarztes und trete ein. Vor mir ein Raum, in dem es muckmäuschenstill ist und das nicht, weil niemand drin sitzt. Wider Erwarten ist der Raum sogar ausgesprochen voll um diese frühmorgendliche Uhrzeit. Zwei Mütter, leicht vornübergebeugt, mich und den kleinen Kerl nicht wahrnehmend tippen, wischen und blicken konzentriert auf ihre Smartphones. Die beiden Kinder, ein Mädchen, das vermutlich bald auf eine weiterführende Schule geht und ein Kleinkind, sitzen auf ihren Stühlen und schauen mich und den Kerl an. Das Kleinkind steht prompt auf und stürmt in die Mitte des Raumes an den KinderHolztisch. Zum Spielen. Ich war so irritiert und vor den Kopf geschlagen aufgrund des komischen Bildes. Ich hätte ja gar keine Begrüßung erwartet. Aber ein Aufschauen, Bemerken oder irgendeine andere Regung. Stattdessen nichts. Außer das Aufspringen des Kleinkinds. Mich erschreckt diese Entwicklung. Sehr sogar. Als ich vor ein paar Wochen die Seite „MeinJahrohne“ im Netz entdeckte, da dachte ich drüber nach, worauf ich denn mal …