Alle Artikel mit dem Schlagwort: Weihnachten

24. Papiersterne falten – Video-Tutorial

Es ist soweit. Wenn alles geklappt hat, dann hat MamaDenkt tatsächlich auch einen YouTube-Kanal. Es hat etwas länger gedauert, ja ich weiß. Das liegt daran, dass ich noch nicht so gut mit den Programmen zum Schneiden meines Clips zurechtkomme. Aller Anfang ist schwer. Papiersterne falten Hier mit der Hilfe des Liebsten nun aber doch noch rechtzeitig zum 24.Dezember mein erstes eigenes Videomaterial. Ich würde mich wahnsinnig über eine Rückmeldung eurerseits freuen. Ansonsten ist dieses erste Filmmaterial mein kleines Weihnachtsgeschenk an euch. Wenn ihr am 1. Weihnachtstag vor eurem Baum oder dem der Verwandtschaft sitzt, den Gesprächen der anderen lauscht und die Unmengen an Papier vor euch liegen seht… dann schnappt euch das Smartphone und werft einen Blick in meinen neu angelegten  YouTube-Kanal und faltet drauflos. Über ein Daumen hoch! würde ich mich wie gesagt riesig freuen! Frohe Weihnachten! Ich mach mich jetzt in die wohlverdiente Weihnachtspause. Mit Sicherheit werde ich mal nachschauen, wie euch das Video gefällt. Ansonsten geht es hier erst Anfang/Mitte Januar weiter. Kommt gut ins Neue Jahr. Lasst euch nicht drängeln. Und …

23. Jahresmotto basteln

Mit ganz viel Gück bringt mir heute der Postbote ein Geschenk für meine Lieben, das mich viel Zeit und auch einen Rückblick durch unser Jahr 2016 geboten hat. Rückblick in kurz Das war dieses Mal nicht nur erstaunlich, was in zwölf Monaten, ich meine 52 Wochen oder besser gesagt 365 Tagen alles passiert Dieses Jahr war es auch echt anstrengend. Ich wurde mitgerissen in einen Strudel anstrengender, erschöpfender, verzweifelter Momente, die ich so noch nicht in ihrer Masse und Intensität erlebt habe. Klar, es geht immer noch schlimmer. An guten Tagen lässt sich das mit viel Glück vielleicht sagen. In dem Moment, in dem alles über einen hereinbricht, – … da fehlen Worte und Ordnung in den Gedanken und auch mein Gefühlsleben ist völlig überfordert. Mit dem Blick nach hinten und der Feststellung an vielen Stellen wirklich schwach gewesen zu sein, am Boden gekniet zu haben, mit keinem Funken Ahnung wohin es gehen sollte, kam ich mir ab und an unfähig und dumm vor. Ich war unzufrieden und fing an mich zu tadeln und in …

22. Bücherkiste an Weihnachten

Zwei Tage vor dem großen Fest habe ich noch zwei Buchempfehlungen für eure Bücherkiste rund um Weihnachten, Winter und Kinderbuchliteratur. „Am 4.Advent morgens um vier“ von Klaus Kordon Eines der Bücher, das ich euch wärmstens empfehlen möchte, ist das von Klaus Kordon. Es trägt den Titel „Am 4.Advent morgens um vier“ (erschienen und freundlicherweise vom BELTZ & Gelberg Verlag zur Verfügung gestellt). Worum es in dem Buch geht: Andreas ist ein Junge, der gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in recht armen Verhältnissen lebt. Nikolaus, Adventszeit und Weihnachten stehen vor der Tür nud er wünscht sich inzwischen mehr. Die Geschenke und Kekse der Eltern reichen ihm nicht mehr und er wünscht sich endlich mehr Glück. Sein Freund, ein alter Schäfer erzählt ihm vom 4.Advent morgens um vier. Denn wenn es dann geschneit hat und er zu dem Zeitpunkt seinen Wunsch in den Schnee schreibt, dann wird der in Erfüllung gehen Andreas ist sich nicht so sicher, was er machen soll Sowieso steht völlig in Frage, ob es zu dem Zeitpunkt dieses Jahr schneien …

19. DAS Rezept für Christstollen

Es tut mir soooo leid. Aber ich habe das mit der Bastelanleitung nicht so schnell hochgeladen bekommen, wie ich mir das vorgestellt habe. Nicht dass ich das mit dem Veröffentlichen nicht hinkriegen würde… Nein, nein. Es scheitert schon daran, dass das Bearbeitungsprogramm meines Laptops nicht mit der aktuellen Version meines Betriebssystems kompatibel ist. HArgh! Ich hasse diese Dinge. Christstollen Also gibt es heute doch erst einen Link und zwar zu DEM Rezept für lockeren, saftigen Christstollen. Ich hab das Rezept vergangenes Jahr mal für Daija und Birgit zusammengestellt. Heute schenke ich euch zu später Stunde den Link zu ihrem Adventskalender letzten Jahres. Dort findet ihr außerdem viele vegane Köstlichkeiten. Solltet ihr den Blog noch nicht kennen, lohnt es sich, mal reinzuschauen. Auch wenn schon länger nichts geschrieben wurde. Die bisherigen Posts lohnen auf alle Fälle zum Stöbern. Und hier noch der Link zu meinem Christstollen-Rezept. Ich setz mich mal wieder an mein Video. Schönen Abend euch!

18. Krippe aufbauen

Nachdem wir gestern unseren Weihnachtsbaum für dieses Jahr doch wieder im Wald geschlagen haben, wenigstens beim Forstamt, wird heute unsere Krippe aufgebaut. Was für eine Krippe habt ihr denn? Erst hat mir meine Mutter ihre alte, sie stammt noch von meinen Großeltern, ausgeliehen. Als K1 dann dabei war und das zweite oder dritte Weihnachten anstand, habe ich darüber nachgedacht, dass ich gerne eine kindgerechtere Krippe hätte. Die zeichnete sich in meinen Augen darin aus, dass sie a) freundlicher aussah. b) bespielt werden konnte und zu diesem Spiel einlud. c) nichts daran kaputt gehen konnte und ich nicht ständig vor Zubruchgehen Angst haben musste. Wir entschieden uns daher für die Ostheimer Krippenfiguren Variante 2. Ein Häuschen haben wir uns nicht dazu gekauft. Mein Mann hat mir vor anderthalb Jahrzehnten mal eine kleine Blockhütte aus Holz gebastelt. Ein Zeichen dafür, dass wir irgendwann mal nach Canada auswandern. (Davon haben wir uns mit unserem WWOOFing-Projekt allerdings bewusst und entschieden verabschiedet.) Da die Figuren relativ teuer sind,natürlich nichts gegen echte, traditionelle Krippenfiguren – dennoch nur schwer erschwinglich -, haben …

17. Weihnachtliche Dessertideen

Ganz einfach und immer, immer von allen geliebt: Cremiges Spekulatius-Tiramisu und Blaubeer-Knusper. Kinderleichte Dessertideen für Weihnachten Manchmal scheint es egal, was ich serviere. Hauptsache es ist irgendwie besonders angerichtet. Das kennt ihr vielleicht ja sogar von euch selber. Kinderleicht, aber leider noch nicht vegan. Wer von euch Ideen hat, das abzuändern und vor allem die Muße die vegane Alternative auszuprobieren: Bitte gerne! Fangen wir also an mit Dessert-Rezept Nummer 1. Cremiges Spekulatius-Tiramisu Ihr braucht: eine Packung Spekulatius, ein kleines Päckchen Speisequark, ein Päckchen Mascarpone, 250ml Joghurt, eine Dose Mandarinen, Zimt, Kakao oder Lebkuchengewürz zum Bestäuben (je nachdem was euch am besten mundet), als weitere Dekoration bieten sich Schalenraspeln einer ungespritzten Apfelsine an. Utensilien: eine Schüssel zum Rühren, Gläser oder eine gläserne Auflaufform zum Anrichten, Schneebesen Ihr geht wie folgt vor: Erst werden die Milchprodukte miteinander cremige gerührt. Danach die Mandarinenstücke unterrühren. Keine Sorge, sie dürfen und werden dabei etwas kaputtgehen. Das macht die Mischung etwas fruchtiger. Wenn ihr entschieden habt, worin ihr anrichtet, zerbröselt ihr zu unterst die Spekulatius. Darauf wird die Mandarinen-Quark-Masse gestrichen. Dabei …

16. Notizheft selber binden

Vor zwei Jahren bekam ich von meiner Schwägerin ein selbstgebundenes Notizheft zu Weihnachten geschenkt. Es war und ist wunderschön. Weil es so schön ist, wollte ich es zunächst gar nicht benutzen, bis ich mir dann doch irgendwann einen Ruck gegeben habe. Notizhefte binden Da kam mir plötzlich im selben Zuge der Gedanke, wie sich die unzähligen Bilder meiner Kinder, die, a) die nicht mehr an die Wand passten, b) die nicht mehr in die Sammelmappen gequetscht werden konnten, c) die nicht mehr am Kühlschrank, in meinem Familienjahresbuch oder meiner Handtasche Platz fanden, d) die nicht mehr an Paten, Omas und Opas verschenkt werden konnten, weiterverwenden ließen. Wir begannen damit Notizhefte zu binden. Immer mehr. Die ließen sich mitunter auch prima verschenken und tatsächlich auch weiterverwenden. Die meisten der Hefte wollten die Kerle in der Regel selber behalten. So ganz wurde ich die Bilder also nicht so schnell los. Aber irgendwann bekamen dann auch uns nahe stehende Menschen, schließlich sogar Erzieherinnen entsprechende Geschenke. Geschenkidee für Weihnachten Diese Notizhefte sind eine ganz nette Geschenkidee, zumal sie dem …

11. Salzkristalle züchten

Vorletztes Wochenende kam K1 mit einem seiner Entdecker- und Forscherbücher über Steine und Mineralien herunter. „Mama? Können wir das mal machen?“ Aufgeschlagen hatte er eine Seite über das Züchten von Salzkristallen. Zwar war schon Abend und mit dem Abendessen würde das Ins-Bett-geh-Ritual beginnen, aber das Experiment sah überschaubar aus. Und ich war neugierig. Salzkristalle züchten Nachdem wir das Abendessen beendet hatten, erhielt K1 den Auftrag, die benötigten Materialien und Arbeitsutensilien zusammenzutragen. Was ihr braucht: Ein leeres Honigglas, einen Stift mit einem Bindfaden, Salz, einen Löffel, heißes Wasser und eine Büroklammer. Experimentaufbau Und so geht’s: Zunächst kochte ich Wasser. Das heiße Wasser goß ich – nicht mehr sprudelnd! – in das leere Honigglas. Dazu stellte ich das Glas in unser Spülbecken, da ich heißem Wasser in Glas grundsätzlich nicht traue. Mittels Topflappen trug ich das gefüllte Glas auf den Esstisch. Nun kam der Part von K1. Zunächst befüllte er das Glas mit einem Löffel Salz nach dem anderen. Nach jedem Löffel Salz rührte er die Mischung solange um, bis sich das Salz komplett aufgelöst hatte. Danach …

10. In der Ruhe liegt die Kraft

Wir haben uns heute Morgen kurz entschlossen auf den Weg zum Weihnachtsmarkt gemacht. Irgendwie war absehbar, dass es, wenn nicht heute, dann nur noch an ganz wenigen Tagen klappen könnte. Um nicht in den Stress zu geraten, „Wir müssen aber doch noch und jetzt schnell!“, haben wir uns heute ins Auto gesetzt und sind losgedüst. Ein Tag auf dem Weihnachtsmarkt Vorweg: Wir hatten einen wunderschönen Tag. Nichtsdestotrotz sind wir jetzt für ein Jahr wieder bedient. Es mag sein, dass mit uns was nicht stimmt. Vielleicht sind wir einfach auch zu sehr zu Landeiern mutiert. Das macht auch nichts. Ich bin ganz froh darum, weil ich die Ruhe auf dem Land sehr genieße. Ich merke, was für einer krassen Reizüberflutung wir in der Stadt jedes Mal ausgesetzt sind. Und ich bin erstaunt, wie easy das andere Menschen sogenannte Stadtmenschen wegstecken. Städte sind dreckig. Sie sind häufig ziemlich voll, insbesondere zur Weihnachtszeit. Immer liefen wir heute hinter jemandem, der sich eine Zigarette angesteckt hat. Immer gab es mehrere Geräuschquellen, die es zu verarbeiten galt. Da war das …

7. Supermarktengel

Schon mal 10,- €uro im Supermarktregal gefunden? Ich nicht. Aber schon verloren. Ich habe mich furchtbar geärgert, bis mir der Gedanke kam, dass ich ja derjenige sein könnte, der das Geld findet. Wie sehr ich mich darüber freuen würde… Ja, ich gestehe, ich würde wahrscheinlich nicht zur Kasse laufen und die 10,- €uro abgeben. Bei 20,- €uro oder 50,- €uro sähe das in der Tat ganz anders aus. Aber das ist nicht das Thema. Nicht direkt. Seit Jahren denke ich immer wieder darüber nach, dass ich solche Supermarktregalnachrichten gerne mal hinterlassen würde. Aber ich trau mich nie. Ich stelle mir dann immer die unmöglichsten Situationen mit den Angestellten oder kauzigen Herren vor, die mich darum bitten, meine Weihnahctspostkarten doch bitte woanders liegen zu lassen. „Was fällt Ihnen eigentlich ein, Fräulein?“ Dieses Jahr habe ich mich getraut. Ha! Ja, ich war mutig. Ich hab’s getan. Zuerst war der Plan 5,- €uro in das Kuvert zu stecken. Dann war ich auf der Suche nach den passenden Worten und es hat lange gedauert, bis ich wirklich zufrieden war. …