Alle Artikel in: bewusst:er leben

Jahresmotto 01

Ganz praktisch: Wie finde ich mein Jahresmotto?

Nachdem ich euch lang und breit erklärt habe, was es mit meinem Jahresmotto auf sich hat, habe ich mir überlegt, dass es vielleicht Sinn macht, den Weg dorthin mal zu beschreiben. Denn ja: Ich tue mir mit dem letzten Schritt, das eine Wort zu finden, echt schwer. Aber ja: Es hat sich die vergangenen drei Jahre IMMER gelohnt. Ausnahmslos. Daher hier ein Plan für euch bzw. 5 Schritte, wie ihr zu einem für euch stimmigen Jahresmotto kommen könnt. Alltagsbeobachtungen Zunächst beobachte ich mich in meinem Alltag. Das beginnt meist im Oktober. Welche Gedanken, welche Sätze und welche Bilder tauchen wiederholt in mir auf? Was beschäftigt mich? Was treibt mich um? Was lässt mich Inneren Einklang finden? Welche äußeren Geschehnisse bestimmen meinen Alltag und haben Einfluss, auf meine Gedanken- und Gefühlswelt. Zwischenbilanzen Hinzukommt, dass ich schon in der Mitte des Jahres ein wenig Bilanz ziehe. Zwar nur für mich im Kopf, vielleicht auch mal hier im Blog, doch das geschieht meist spontan und weniger in schriftlicher Form. Zwischen den Jahren – Revue Ich mag diese Woche …

Zur Freiheit berufen 01

Zur Freiheit berufen. Jahresmotto 2018

Keine Ahnung, warum ich mir mit meinem Motto dieses Jahr schon wieder so schwer getan habe. Dabei weiß ich schon seit einigen Wochen, was ich mir für dieses Jahr unbedingt vornehmen möchte bzw. was ich in den Blick nehmen will. Nachdem ich heute Morgen auf der Arbeit dann alles mögliche zu guten Vorsätzen, Zielen, Plänen und „wie werde ich 5kg leichter?“ gehört habe, kommt hier meine Version. Denn: Dieses Jahr habe ich mich für folgende drei Worte entschieden, die mich unterschwellig nun schon sehr, sehr lange begleiten: Zur Freiheit berufen.

Es gibt so viele Dinge, die mir fortwährend durch den Kopf gehen. Ganz oft haben diese Dinge aber eine Richtung. Für diese Richtung suche ich gerne nach einem Wort oder auch einer Begriffskomposition, um mich immer wieder daran erinnern zu können. Mal geht es um das, was mir vor die Füße fällt, mal um das Leben, das der Seele gut tut, in Sanftmut und aller Freundlichkeit mit mir selber. Oder, wie im zurückliegenden Jahr 2017 um Freiraum.

Allzwecktücher Kulmine 01

(Anzeige) Allzwecktücher von Kulmine

(Anzeige) Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wann und ob ich ein solches Thema wie heute überhaupt im Blog thematisieren soll? Als sich herausstellte, dass ich nicht die einzige bin, die sich darüber Gedanken macht, habe ich beschlossen, dass es genau hier her gehört. Ja, jetzt wollt ihr noch wissen, worum es bei diesem „darüber“ geht, nicht wahr?!? Bei Kulmine gibt es seit einiger Zeit Allzwecktücher sog. Körperpflegetücher aus Bio-Baumwolle, die sich ganz wunderbar zur Körperpflege verwenden lassen. Ihr könnt sie euch hier schon einmal anschauen. Außerdem kennt ihr Kulmine von diesem Blog, weil ich euch schon einige Mal von ihren waschbaren Binden aus Stoff vorgeschwärmt habe. Ja, und jetzt denke ich ganz konkret darüber nach die erwähnten Allzwecktücher als Klopapier aus Stoff zu verwenden. Aber nochmal zwei Schritte zurück. Allzwecktücher, um Müll zu reduzieren Dieses Jahr im Sommer haben wir es als fünfköpfige Familie tatschlich erstmals geschafft und sind mit nur anderthalb Säcken Verpackungsmüll in einem Monat ausgekommen. Da ist noch Platz nach oben, ich weiß. Doch dieses Erlebnis hat mich so sehr motiviert, …

kreativ planen 09

Planen funktioniert wie ein Kassettenrekorderdeck. Unser Wochenende in Bildern

Schon wieder ist eine ganze Woche und damit auch ein Wochenende vorbei. Womit ich beides verbracht habe? Na , wie ihr gemerkt habt, war es plötzlich sehr still hier auf dem Blog. Das lag in der Tat daran, dass ich krank auf dem Sofa oder im Bett gelegen habe. Mit Planen und Entrümpeln war die letzte Woche nix. Durchatmen auch nicht, zumindest nicht durch die Nase. Und da wir am Wochenende ein großes Fest gefeiert haben, war ich letztendlich ab Freitagabend doch leicht unentspannt und konnte auch innerlich nicht so richtig durchatmen. Das habe ich letztendlich einfach hingenommen. Denn manchmal ist das eben so. Die Frage ist nur, wann nehme ich mir wieder Zeit, um durchzuatmen? Aber dazu später mehr. Planen Ich plane gerne und mit viel Leidenschaft. Anfang des Jahres war ich auf der Suche nach einem passenden Motto für mich und dieses 2017, das ihr hier nochmal nachlesen könnt. Ich mag es total gerne, mir ein Motto für das kommende Jahr zu überlegen. Warum? Rewind Es erdet mich. Gewissermaßen ist es wie ein …

Selbstfürsorge und Attachment Parenting 01

Selbstfürsorge als Frau und Mutter. Bewusst(er)leben

Ein Artikel in der Zeit, den Caroline Rosales dort vor zwei Tagen verfasst hat, sorgt aktuell für viel Gegenwind, Diskussion und auch, was ich am wertvollsten finde, zur Positionierung von Elternbloggern zu den großen Themen Selbstfürsorge und Attachment Parenting (AP). Ich wollte euch den Text nicht verlinken, weil ich ihn schwierig, polarisierend, ungerecht (!) und unvollständig finde. Da ihr ansonsten aber meinen Bezug zu den Beispielen der Autorin nicht nachvollziehen könnt, hier der Link. Attachment Parenting und Selbstfürsorge Was ist das überhaupt? Selbstfürsorge?  AP? Was bedeuten diese Wörter für Mütter und Väter? Was bedeuten sie für mich? Was bedeuten sie für die Kolumnistin? Attachment Parenting AP ist die viel verwandte Abkürzung von Attachment Parenting. Der Begriff stammt aus dem Englischen, wurde von William Sears geprägt und meint die bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft. Viel mehr an objektiven Infos kann ich euch zu diesem Begriff schon gar nicht mehr geben. Denn: Ich habe dazu keine Literatur gelesen. (Aufgrund der Tatsache, dass sich die von mir gelesenen Erziehungsratgeber an einer Hand, an zwei Fingern ablesen lassen, nicht verwunderlich.) …

bewusst erleben im Hier und Jetzt 01

Bewusst erleben. Im Hier und Jetzt.

In meinem Umfeld, im Netz, unter Freunden, Nachbarn und auch in der Familie erlebe ich gerade viel Unsicherheit, Erschöpfung und die Suche nach Auswegen. Mal abgesehen von der Erschöpfung, die wir persönlich als Kernfamilie in den letzten Monaten erlebt haben, scheinen viele andere Menschen auf der Suche nach Lösungen für ähnliche Zustände zu sein. Bewusster leben ist das Stichwort, das dann meist fällt. Mal entspannen. Sich erholen. Mal an sich denken. Schwups, entspannt. Am besten auf Knopfdruck. Ich schiebe mal noch etwas dazwischen, was wir häufig übersehen und vielleicht auch gerne übergehen würden, weil es doch unwichtig oder zu zeitaufwendig erscheint. Vielleicht auch dasselbe oder sonst irgendwas ist: bewusst erleben. Bewusster leben Ohne genau anzuschauen, worum es gerade geht, was da im Argen liegt, wissen wir ganz genau, wie dieses bewusster leben geht. Wie so ein Leben ausschaut, darin sind wir Experten. Unsres tut das meistens nicht oder aber noch nicht genug. Um die nötige Motivation zu erlangen , brauchen wir nur einen Blick in eine der gängigen FrauenMänner(Fach)Zeitschriften zu werfen: gesund essen viel schlafen …

Hier und jetzt

Das Hier und Jetzt leben. Gelebte Achtsamkeit

Das Hier und Jetzt leben, bedeutet nichts anderes als im Hier und im Jetzt zu leben. Dafür braucht es kein Sonnenuntergangfoto und auch kein Stilleben. Während die Beine auf dem Couchtisch liegen, frage ich mich, ob das so richtig ist? Ob ich mir nicht besser eine Gliederung für diesen Text überlegen sollte? Schon fühle ich mich selber wieder eingeschränkt. Ich möchte die Worte fließen lassen, so wie sie mir in meinen Gedanken erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mir nicht folgen könnt oder es den ein oder anderen Haken geben könnte. Im Hier und Jetzt leben Wieso? Wieso komme ich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt dazu, das Thema aufzugreifen. Ich vermute, dafür sind mehrere Dinge verantwortlich und das Thema ist nicht nur jetzt oder die letzten zwei Wochen für mich präsent. Wo fange ich an? Ich beginne mal hinten, soweit wie es für mich persönlich gerade geht. Unser Minimalismus der letzten Jahre Als wir vor sieben Jahren anfingen unseren Besitz zu reduzieren, ging es uns vor allem darum Freiraum und freie Zeit zurückzuerobern. Das …

Natürliche Familienplanung. Bloggeburtstag

Ihr Lieben, heute darf ich euch eine wunderbare Frau vorstellen. Ich habe sie über meine Kooperationen mit Kulmine kennengelernt und war selber ganz gespannt, wie sie meine Fragen, um sie euch etwas näher vorzustellen, beantworten wird. Nina ist ausgebildete Nfp-Beraterin. Das Nfp steht für „Natürliche Familienplanung“ und ich finde hochspannend, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Natürliche Familienplanung Ich selber habe ganz früh schon die Pille verschrieben bekommen, weil sich irgendwie gar keine Regelmäßigkeit in meinem Zyklus erkennen ließ. Bis zur Geburt meines ersten Kindes blieb ich darauf sitzen, war aber ziemlich unglücklich und unzufrieden mit dieser kleinen Pille. Ich war so froh als ich diese zusätzlichen Hormone endlich los war und auch so erstaunt, dass ich viele Dinge über mein Frausein gar nicht wusste. Aber lest selbst. Lernt Nina ein bisschen kennen und habt am Ende des Artikels eine besondere Geschenkmöglichkeit. Wer bist du Nina? (Neben Ausbildung, Beruf und Alter – was macht dich aus?) Mit nun 30 habe ich grade meine Ausbildung beendet – nach vielen Jahren Uni mit den Fächern Deutsch, Geschichte …