Alle Artikel in: nachhaltig leben

Mikroplastik ins Meer MamaDenkt.jpg

Wie gelangt Mikroplastik ins Meer? 5 Wege, die du nicht erwartest

In den vergangenen Jahren habe ich mich viel mit Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Dazu zählte, wie wir als Familie unseren Stromverbrauch irgendwie mehr und mehr reduzieren konnten, genauso wie wir jeden Tag mehr Müll einsparten und zu weniger CO2 – Ausstoß beitrugen. Und auch wenn sich mit der Zeit immer mal wieder das Gefühl einstellt „Ich weiß ja schon ziemlich gut Bescheid.“ – regt sich spätestens in diesem Moment bei mir dir Skepsis. „Du weißt so Vieles einfach gar nicht oder noch nicht, Rachel!“ Meistens kommt es in dem Moment zu einem neuen Aha! – Erlebnis. Wie zum Beispiel letztes Jahr als ich mir die Frage stellte, „Wie kommt Mikroplastik ins Meer?“ Ich werf‘ kein Mikroplastik ins Meer! Die wenigsten von uns gehen davon aus, dass sie unmittelbar damit zu tun haben, dass unsere Ozeane vermüllen oder wir mehr und mehr Mikroplastik über die Nahrung zu uns nehmen. Dass wir ein Problem mit Plastik haben, konnte ich vergangenes Jahr in diesem Blogartikel näher ausführen. Ich esse doch kein Mikroplastik. Dass wir bis zu 100 Mikroplastikteilchen während einer …

Eine Frage der Nachhaltigkeit Tomaten aus dem Joghurtbecher und Plastikmüll im Gemüsebeet

Tomaten aus dem Joghurtbecher oder was zum Teufel macht Plastik in meinem Gemüsebeet?

Oh liebe Rachel, dass ist ja mal eine Frage. Schwierig und spannend zugleich, denn du fragst mich heute nicht nur als Verbraucher und Konsument, sondern auch noch als Biologin. Das heißt meine Antwort sollte jetzt WIRKLICH kompetent sein, oder? Na dann mal los. In deiner aktuellen Frage der Nachhaltigkeit geht es um Joghurtbecher, die du zum „Anziehen“ von Tomatenpflanzen und Co. verwendest.

gutes unverpackt Interview MamaDenkt

gutes unverpackt. Im Interview mit Judith Vogt

Vor einigen Wochen durfte ich euch die SHIFT GmbH und Samuel, einen der Mitgründer dieses Unternehmens vorstellen. (Die Interview-Reihe könnt ihr hier nachlesen.) Heute habe ich wieder Gelegenheit euch einen Mensch vorzustellen, der sich auf besondere Weise für einen grünen Lifestyle einsetzt. Sie macht sich dafür stark, die Welt müllfreier und damit nachhaltiger zu gestalten und gründete kurzerhand den Unverpacktladen „gutes unverpackt“ mitten im Hunsrück.

Barfußschuhe Wilding Shoes MamaDenkt

(Anzeige) Unsere Barfußschuhe vom Fuchs sind da. Wildling Shoes

(Anzeige) Vor Ostern sind unsere Barfußschuhe vom wilden Fuchs hier angekommen: Unsere Wildling Shoes sin da! So wunderschön und unglaublich echt an den Füßen. Hier könnt ihr euch gleich mal den Shop anschauen, kommt aber unbedingt wieder zurück, damit ich euch zeigen kann, wie toll sie im Alltag und beim Laufen sind. Ich liebe meine neuen Schuhe und genieße dieses natürliche Tragegefühl sehr! Doch bevor ich hier weiter in den höchsten Tönen schwärme, zeige ich euch mal ein paar Bilder und erzähle euch, welchen Ansprüchen und Tests unsere Schuhe unbedingt standhalten mussten und müssen. 

Plastik überall MamaDenkt 5vor12 01

8,3 Milliarden Tonnen Plastik überall. Meine #5vor12 im April

Seit zwei Tagen werde ich immer wieder auf eine ganz bestimmte Fernsehsendung hingewiesen, die auf ARTE ausgestrahlt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Dokumentation, in der es um das Plastikproblem geht, das wir inzwischen mehr als augenscheinlich haben, doch nur die wenigsten messen dem die Bedeutung bei, die diesem Umstand zukommen sollte. Plastik überall, so lautet der Titel der Doku und es geht 90 Minuten lang um Plastik. Plastik im Wasser, in der Luft, in der Nahrungskette. Einfach überall.

Spülmittel selber machen Sauberkasten

(Anzeige) Spülmittel selber machen mit dem Sauberkasten. Plus Verlosung

(Anzeige) Seitdem wir vor nun etwa 9 Jahren begonnen haben, unseren Besitz zu reduzieren und unseren Lebensstil zu verändern, hat sich viel getan. Wir haben Bücher, Babysachen und Möbelstücke verschenkt und verkauft. Verhaltensweisen und Freizeitaktivitäten, wie das Laufen auf dem Laufband, passten nicht mehr in unseren Alltag und wir haben sie gerne losgelassen. Neues kam dazu. Statt zum Friseure zu gehen, schneide ich die Haare selber. Klappt bislang ganz gut. Außerdem haben wir begonnen viele Dinge selber zu machen oder ganz auf sie zu verzichten, wie zum Beispiel Deo und Shampoo. Letzte Woche erhielt ich nun den Sauberkasten von Jeanette und Jette. (Sie sind online hier unterwegs) Spülmittel selber machen – so hieß das nächste Projekt. Aber nicht nur das. Mit dem Sauberkasten habe ich nun alle Zutaten und – vor allem – schon getestete Rezepte für Scheuerpaste, Abflussreiniger, Spülmaschinenpulver oder Waschmittel direkt im Haus. Spülmittel selber machen Bevor ich euch von meinem Versuch berichte und außerdem ein tolles Ostergeschenk für euch hier im Blog habe, ein paar Worte zu den Menschen hinter dem Sauberkasten. …

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Coltan, Entwicklung mit der Crowd und ein modulares SHIFTPHONE – offene Fragen

In den vergangenen Wochen habt ihr meine Interview-Reihe mit Samuel, CEO von SHIFT, hier im Blog schon mitverfolgen dürfen. Samuel hat uns einen Einblick in die Entstehung des Unternehmens gegeben, uns seine Unternehmenswerte ausgeführt, erläutert und berichtet, was für ihn und SHIFT soziale und ökologische Nachhaltigkeit bedeuten. Die jeweiligen Artikel habe ich euch verlinkt. Heute geht es um eure offenen Fragen, die per Mail oder in den Kommentaren eingegangen sind. Wie kann ein modulares SHIFTPHONE preislich mithalten? Wie ist das mit Coltan und was genau bedeutet Gerätepfand?

Resümee Gutes auf den Teller MamaDenkt

Gutes auf den Teller: Ein Resümee

Unser Selbstversuch „Gutes auf den Teller“ zu bringen endet heute im wahrsten Sinne des Wortes. Drei Wochen liegen hinter uns, in denen wir uns diesem Experiment gestellt haben: Eine Woche haben wir die für uns nötigen Lebensmittel im konventionellen Supermarkt eingekauft. In der Woche danach ging es darum möglichst unverpackt einzukaufen, sei es auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen oder auch im Unverpackt Laden. Diese dritte Woche habe ich mir die Zeit genommen und mal verglichen. Wie ist das denn mit der  Zeit, dem Geld, dem entstehenden Müll, meinen Kräften als arbeitende Teilzeitmutter und wie macht die Familie das Ganze mit? Gutes auf den Teller mit ein paar Zahlen Eine Gegenüberstellung von Zahlen ist schwierig, wie ich finde, da eine Woche durch unterschiedliche Bedürfnisse fürs Vergleichen nicht aussagekräftig genug ist. Beispielsweise kaufen wir in der Regel nicht nur ein Paket Toilettenpapier, sondern drei Pakete, um möglichst nur einmal im Monat welches besorgen zu müssen. Das bedeutet, dass wenn ich in der ersten Woche losziehe und es kaufe, ich dasselbe für die sich anschließenden zwei Wochen …