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In Sachen #Konsumauszeit (4)

Ja. Wie ist es uns ergangen? Ich weiß auch nicht. Irgendwie war mir das in der letzten Woche wieder zu viel Konsum. Von den Adventskalendern fang ich gar nicht erst an und dass ich alle Weihnachtsgeschenke habe, erwähne ich nur kurz in diesem Artikel. Ich hab sie. So. Es kam auch einfach wie es kommen musste und der nächste war krank. SeeligkeitsDing im Krankheitsfall Wir haben uns hier halt alle sehr lieb. Und da wird auch jedes VirenBakterienGesocks weitergegeben. Wenn der Große nach einer Zeitschrift fragt – seine Leidenschaft hierfür hat er vom Papa – heißt es in der Regel “Willst du dein Taschengeld dafür ausgeben?” oder “Nein, heute nicht.” oder “Ich möchte nicht, dass du dein Geld für Plastikkram ausgibst,d er nah zwei Stunden zerbrochen in der Ecke liegt.” In der Regel finden wir hierbei einen guten Kompromiss. Entweder sein Taschengeld ist es ihm wert, dann darf er sich die Zeitschrift mitnehmen und ich bekomme das Geld aus der Sparbüchse zurück. Oder ich sage “Nein.”, weil ich nicht wieder einen KunststoffBogen in der Wohnung haben möchte, …

In Sachen #Konsumauszeit (3)

Diese Woche war der Wurm drin. Als ich gestern Nachmittag unterwegs war und mein Blick über den hellerleuchteten SupermarktParkplatz fiel, schrillte eine Alarmglocke in meinem Hirn: Konsuuuum-, Konsuuuum-, Konsumauszeit. Bei uns nicht. Das war so das vorherrschende Gefühl der letzten Woche. Wocheneinkauf. Den Wocheneinkauf mit höchstens 70€ zu bestreiten gelang irgendwie nicht. Dann war da noch Sankt Martin. Als wir beim Laternenumzug losgehen wollten, begann es zu schütten und zu stürmen. Das Stürmen hat erst heute so langsam nachgelassen. Wir haben Montag. Los ging es bei uns Freitagabend um 18h. Die Brille und unser KomfortKonsum Dann ist uns da noch die Brille nachts vom Regal gefallen. Was meint der Optiker? “Tja, schicken wir ein. Das Löten des Gestells macht keinen Sinn. Man würde es sehen und die Firma würde auf Kulanz ein neues Gestell ersetzen.” Cool!! – Wirklich? Ich bin mir nicht sicher. SmallTalk Außerdem kann und mag ich mich gerade nicht so gerne reden hören. Ich mag keinen SmallTalk. Das, was ich sage und denke, ist in der Regel immer ernst gemeint. Etwas einfach nur der Höflichkeit …

In Sachen #Konsumauszeit (2)

Die erste komplette Woche der #Konsumauszeit ist für uns damit beendet. Dass wir gar nicht einkaufen waren, kann ich nicht sagen. Zumal ich in der Tat noch mit AdventskalenderBefüllungen und Weihnachtsgeschenken beschäftigt bin. Aber das war meine ganz offizielle Einschränkung für unsere Familie und meine persönliche Planung – was die kommenden Wochen angeht. Der Grund hierfür: Keinen Stress in der Vorweihnachtszeit! Was ist also bei uns los gewesen? Beim Kochen… … ist mir aufgefallen, dass ich mehr damit beschäftigt war, die Lebensmittel aufzubrauchen und zu benutzen, die wir sowieso noch hier hatten, als sonst. Eingekauft habe ich dennoch. Mit 50€ in der Woche für eine Familie zurande zu kommen, gelang in der letzten Woche dadurch sehr viel besser als sonst. Mehr Aktivität… In der Tat waren wir mehr unterwegs. Nicht unbedingt mit dem Auto. Aber ich hatte das Gefühl, dass wir viele Dinge einfach gemacht haben. Mit der Nachbarin spazieren gewesen, mit der Bekannten und den Kids den Spielplatz besucht und eigene Ideen “Das könnte man ja mal machen” einfach umgesetzt. Hierbei sind wir auch schon beim …

In Sachen #Konsumauszeit (1)

Ich habe gerade spontan entschieden an den Dienstagen ebenfalls ein kurzes Update bzgl. unserer Konsumauszeit zu liefern, die bei uns ja vermutlich bis Weihnachten, daher also bis zum Ende des Jahres gehen wird. Zunächst: Die Reaktionen aus unserem Umfeld sind wie immer bunt gemischt. Von “Wow!” über “Ich mache auch mit und zwar so…” bis hin zu “Ich könnte das jetzt nicht.” oder verhaltenem Kopfschütteln ist wirklich immer alles dabei. Feinfühligkeit stellt sich ein Noch während die Entscheidung getroffen wird, an diesem Projekt teilzunehmen, ist man ja im Kopf durchgegangen, welche Lebensbereiche betroffen sind. Da sind eben die Adventskalender – an den für mein liebes Patenkind hatte ich zum Zeitpunkt des Blogposts gar nicht mehr gedacht – oder das Laterne basteln und der damit zusammenhängende Umzug, bei dem man sich im Anschluss ein Würstchen oder was Warmes zu trinken kaufen könnte. Nachdem ich heute morgen dann eines der Kinder in den Kindergarten gebracht hatte, stellte sich bei mir gleich der Gedanke ein: “Ok, wenn ich schon unterwegs bin, was kann ich aus der Stadt mitbringen?” – …

#Konsumauszeit als Familie

So erklingt es überall in meiner InternetBlase. Als ich das erste Mal davon beim Apfelmädchen las, dachte ich nur: Yes! Es wird mal wieder Zeit. Alte Gewohnheiten, die sich eingeschlichen haben, wieder loswerden. Hier mal einen Tee aus der Drogerie, da mal eine Strumpfhose und dort ein Paar Schuhe kaufen, abschalten. Nun ja, ich gestehe: Die zurückliegende Hochzeit hat mich zu den letzten beiden Einkäufen gezwungen, weil ich nicht mit meinen Wanderschuhen zum Kleid hingehen konnte. Aber meine Pumps hab ich nach ihrem letzten Einsatz vergangenes Jahr nicht wieder gefunden. Ich befürchte sogar, sie entsorgt zu haben. So ein Mist! Hinzukam in den letzten Wochen irgendwann ein Zitat des Präsidenten von Uruguay, José Mujica, das mich zu Beginn der Herbstferien sehr nachdenklich gemacht hat. Kurz zusammengefasst meint er, dass wir unsere Lebenszeit verschwenden, weil genau das zum Sinn unseres Lebens geworden ist, indem wir nämlich kaufen, verschwenden und wieder neu kaufen. Was hat es nun mit dieser Konsumauszeit auf sich? Es geht darum 30 Tage lang im November nicht zu konsumieren. Es gibt ein paar grundsätzliche Einschränkungen, …

BauTagebuch (7). Baubiologie

Es gibt da ja dieses #ProjektAlteSchule. Bislang sind wir von größeren, wirklich schlimmen Überraschungen verschont geblieben. Ich hoffe, wünsche und bete schon seit längerem, dass das auch so bleibt. Denn: Das Geld ist aus. Die Kraft ist aus. Und irgendwie mag ich nicht mehr auf der Baustelle leben. Eigentlich reichte alles dafür den Boden im ursprünglichen Klassenzimmer zu schleifen, die Wände zu verputzen und zu streichen und natürlich, die Decke abzuhängen. Jetzt hat sich in den vergangenen Wochen doch so einiges herausgestellt. Das alles in seiner Gänze hier auszubreiten, dazu fehlt mir schlichtweg die Kraft. Aber wir mussten den kompletten Boden aus dem Zimmer heben. Und auch die Konstruktion, auf dem der Boden lag. Wir haben keine Ahnung mit was diese Balken bearbeitet sind und wann das in der Vergangenheit geschehen ist. Zumindest der Geruch ist unerträglich und wir können uns nicht vorstellen, dort unsere Kinder auf dem Boden spielen zu lassen. Jetzt klafft dort ein großer, stinkender Hohlraum. Außerdem stellt sich die Frage, wie wir jetzt weiterverfahren. So ganz hat sich das noch nicht entschieden …

BauTagebuch (6). Die Küche

Vielleicht kann sich die ein oder der andere daran erinnern, dass ich mich vor etwa einem Jahr ganz furchtbar darüber geärgert habe, dass “eine richtige Küche 10 000€ kostet.” Ist das so, ja? Damals hatte ich mich dazu entschieden, dass ich mir wohl keine neue Küche im neuen alten Haus zulegen werde. Auch nicht zulegen _können_ werde. Ich wüsste gar nicht, woher ich das Geld dafür nehmen sollte. Damals nicht und heute auch nicht. Aber dann sagt mir meine Umwelt: “Leih es dir doch.” Darauf ich: “Das kann ich nicht.” “Aber warum denn nicht?” “Ich will es nicht.” “Aber wieso denn nicht?” “Ich will frei sein.” Jedenfalls: Nachdem wir aus Skandinavien zurückgekehrt sind, machte sich in mir irgendwann, als klar war, wir konnten endlich ins neue alte Haus, um zu entrümpeln, der Gedanke breit, vielleicht eine neue alte Küche für das Schmuckstück an Haus zu finden. In einem der vielen AuktionsPortale vielleicht? So landete ich eines abends zwischen all diesen Angeboten und sah eine Küche, die ich einfach nur wunderschön fand. Aus der Anzeige ging nur …

BauTagebuch (5). Die Treppe

Die Treppe also. Eigentlich hatten wir vor einigen Tagen vor, umzuziehen. Inzwischen liegt der Termin schon vier Wochen zurück, doch wir entschieden uns Ende März, vor dem Einzug die Treppe fertig zu machen.  Was bedeutete fertig machen? Die Treppe, so wie alle anderen Zimmerböden, war mit PVC beklebt. Dieses Haus hatte alle möglichen PVC-Farbnuancen zu bieten, die man sich so vorstellen mag – oder auch nicht. Nachdem der ganze Mist draußen war, bekam man meistens, nachdem die ein oder andere Spannplatte abgestemmt war, einen Holzboden zu Gesicht. Der wiederum war über Jahrzehnte alt und natürlich immer wieder gewachst worden. Wie ging’s also los? Die Holzböden wurden in mehreren Schritten geschliffen und anschließend geölt. Bei der Treppe handelte es sich um eine überwiegend aus EichenHolz bestehende dunkelgestrichene Konstruktion. Fiese KlebestreifenReste, die vom doppelseitigen Klebeband herrührten, ließen die Stufen sehr unansehnlich ausschauen. Allein das Abkratzen dieser Reste war eine unglaublich schmutzige und vor allem aufwändige Arbeit. Zum einen ließen sie sich nicht komplett entfernen. Zum anderen war die Treppe danach ja immer noch dunkelbraun gestrichen und entzog dem Treppenhaus auf …

BauTagebuch (4)

Wie schaut es aktuell auf unserer Baustelle aus? Schmutzig mal wieder, was an der Bearbeitung des Treppenhauses liegt. Doch was haben wir denn die vergangenen Wochen geschafft? Neben der Geburt eines weiteren kleinen TeamMitgliedes? Was bisher geschah: Nachdem wir den gröbsten Dreck und Schmutz nach den Verputzerarbeiten beseitigt hatten, konnten wir jede Menge Wände streichen. An viele der Wände haben wir Lehmputz anbringen lassen. Er lässt den Raum atmen und ich hatte einfach keine Lust, mir wieder Tapeten an die Wände zu machen. 1. Ich hatte in meinen vorherigen Wohnungen häufig das Gefühl, dass tapezierte Räume nicht so richtig atmen. Das hat mich immer ein wenig gestört und deshalb habe ich es auch in unserer letzten MietWohnung so genossen. Dort war die untere Etage einfach nur mit Lehm verputzt. Ganz fein. Sehr schön. Überstrichen mit einer entsprechenden Lehmfarbe war das ein geniales RaumKlima. 2. Die Räume unseres #ProjektAlteSchule sind etwas über 3,00Meter hoch. Ich hatte keine Lust dazu diese Wände zu tapezieren. Es war mir schlichtweg zu viel Arbeit. 3.  Nachdem wir alles an Tapete von den …

BauTagebuch (3)

Und weiter geht’s. Inzwischen sind die gröbsten VerputzungsArbeiten in den Räumen abgeschlossen, die wir als erstes bewohnen wollen. Das bedeutet auch, dass alte StromStrippen aus den Wänden gezogen, neue verlegt, Steckdosen eingegipst und diverse andere stromtechnische Arbeiten gelaufen sind. In den nächsten Tagen steht uns wohl noch ein Tag an, an dem der Strom komplett abgestellt und keinerlei Arbeiten durchgeführt werden können, die irgendeinen Einsatz von Maschinen erforderlich machen. Kein Abhobeln oder Schleifen der Treppe. Kein Bedienen des AkkuSchraubers… Ich gestehe, mehr kann ich zu diesem Punkt StromLeitungen eigentlich nicht schreiben. Außer der Feststellung, dass wir nicht so viele Steckdosen brauchen, wie die diversen Elektriker angenommen haben. “Ja, in jedem Raum mindestens sechs Steckdosen und mindestens zwei bis vier Schalter.” – “Aha. Wofür denn das?” “Ei, …” und ich erhielt eine Aufzählung all der möglichen StromQuellen und komfortablen Schalter, die ich in einem Raum verwenden konnte. (Egal ob Licht oder Rollos oder Heizung. Einfach alles könnte man heute ja über sowas regeln. Ja, könnte man.) Witzig war, dass ich kurz zuvor, kurz bevor ich letztes Jahr – noch …