Alle Artikel in: res publica

Welt retten MamaDenkt 01

Ich will doch nur die Welt retten! Warum hört mir denn keiner zu?

„Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Aber ich will mich aufregen. Nicht darüber, dass zunehmend mehr Menschen die Hoffnung verlieren. Nicht darüber, dass zunehmend mehr Menschen frustriert sind, nicht gehört zu werden. Denn den Frust darüber kann ich so gut verstehen. Ich will mich darüber aufregen, dass mir keiner zuhört. Die Welt retten, sie zumindest verändern, weil es so viel zum Positiven zu verändern gibt, das will ich. Also hört mir endlich zu!“ So in der Art schallt es ganz oft in meinem Kopf. Die Welt retten Es heißt ja immer „Druck erzeugt nur Gegendruck“. Ja, stimmt. Sehe ich ganz genauso. Manchmal will ich aber trotzdem kein Verständnis mehr haben. Ich will mich den Gedanken und Worten von Alex in der letzten Frage der Nachhaltigkeit anschließen. Dort beschreibt sie, wie sie manchmal durch die Straßen Münchens zieht und ihr begegnende Menschen schütteln möchte. Das ist alles andere als „ohne Druck“. Übers Ziel hinaus Vielleicht empfindet sogar der ein oder andere dieses letzte Gespräch über Nachhaltigkeit als Druck. Das mit diesem Druck ist ja eine recht …

Deutschland in Nahaufnahmen Bertelsmann 01

(Anzeige) Gesellschaft im Wandel. Deutschland in Nahaufnahmen von Bertelsmann

(Anzeige) Wie geht es Deutschland? Was beschäftigt uns Deutsche? Welches Bild haben wir von unserer Gesellschaft? Befindet sich unsere Gesellschaft im Wandel? Ja oder nein? Es scheint als ginge es Deutschland noch nie so gut, wie heute. Wirtschaftliches Wachstum, technologischer Fortschritt und viele Menschen, die daran teilhaben und mitwirken unsere Gesellschaft und das Leben in ihr positiv zu gestalten. Inwieweit stimmen Bild und Realität überein? Lässt sich das überhaupt sagen, messen, schlussfolgern?

Wie geht es Deutschland?

Im Buch „Deutschland in Nahaufnahmen“ vom Verlag Bertelsmann Stiftung setzen sich junge Autorinnen und Autoren, die alle am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund studieren, mit diesen Fragen auseinander. Was macht unseren Zusammenhalt aus? Wie stellt sich Teilhabe in Deutschland dar?

METRO Own Business Day 02

(Anzeige) Mein persönlicher METRO Own Business Day

(Anzeige) Am 10.10.2017 veranstaltet METRO den Own Business Day – immer am zweiten Dienstag im Oktober. Bei diesem besonderen Tag handelt es sich um eine weltweite Aktion, bei der vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Chance haben, sich von METRO bewerben zu lassen. Welches Ziel hat der METRO Own Business Day (= OBD)? Wie funktioniert das Ganze? Darum geht es im ersten Teil des Blogartikels. Warum ich in dieser Aktion für nachhaltige kleine Unternehmen eine Chance sehe und den OBD bewerbe, darum geht’s im Anschluss.

Hausaufgaben: Null Bock!

Die vergangenen zwei Wochen hatten wir hier sehr regelmäßig die Situation, dass die Lust auf Hausaufgaben … nicht bestand. Sie war schlichtweg nicht existent. Dabei war und ist es vollkommen egal, ob es viele sind oder aber nur eine einzige, die höchstens – ich betone höchstens – zehn Minuten dauert. Ehrlich, ich übertreibe nicht. Genauso regelmäßig werden Hausaufgaben aber sowas von zügig und ordentlich, nach den Verhältnissen für K1, abgearbeitet, dass ich denke: „Wow! Wir haben’s geschafft!“

re:THINK Workshop in Hamburg

Am Freitagmorgen ging es tatsächlich nach Hamburg. Ich hatte es bis dahin irgendwie selber noch gar nicht so realisiert. Bis ich mich dann schließlich um halb sechs aus dem Bett geschält und aus dem Schlafzimmer gestohlen hatte, um endlich im Auto auf dem Weg zum Bahnhof zu sitzen. Mal abgesehen von einer Reihe verkehrstechnischer „Knappheiten“, war es ein sehr begeisterndes, inspirierendes und vor allem, wie der Name des Workshop tatsächlich sagte, ein zurückdenkendes im Sinne von neu überdenkendes Wochenende. Insbesondere für mich. Saß ich um 7:02 Uhr noch im Auto, auf der Suche nach einem Parkplatz, war mir völlig klar, dass ich meinen Zug um 7:13 Uhr nicht bekommen würde. Aber irgendwie, irgendwie saß ich letztlich doch noch drin. Obwohl der Zug insgesamt bestimmt 30 Minuten Verspätung hatte, spuckte mich die U-Bahn rechtzeitig vor dem Hotel aus, um mit 50 weiteren Bloggern ins OTTO-Loft gefahren zu werden. Da stand ich nun. Inmitten einer Reihe anderer ambitionierter, professioneller oder semi-professionellen Bloggern. Ich kannte KEINEN. Und doch stellte sich schnell heraus, dass ich gar nicht so allein …

Vereinbarkeit – ein Solidaritätsprojekt?!?

Dieser Artikel ist entstanden, weil mich ein Blogleser gefragt hat, wie man uns denn im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf als unmittelbar Unbetroffener helfen kann? Eigentlich sollte es ein Kommentar werden, erschien mir dann aber doch besser als eigenständiger Artikel. Ich hoffe, dass ist ok für dich! Er ist persönlich, beinhaltet aber auch grundlegende Aspekte, was unser Auftreten in und als Gesellschaft betrifft. Here we go.

Die Rosa-Hellblau-Falle von Almut Schnerring und Sascha Verlan

Vor einiger Zeit entdeckte ich auf twitter die Rosa-Hellblau-Falle alias @machmirdiewelt oder sie mich, ich weiß es nicht mehr ganz genau. Ich glaube es war Karneval und auch @ringelmiez schrieb etwa zeitgleich einen Artikel über das Kleidertragen von Jungen. Kurz vorher wurden auch wir damit konfrontiert, dass K2 Kleider liebt, aber nicht jeder aus unserem Umfeld in derselben Art damit umging, wie wir beschlossen hatten damit umzugehen.

Fieser Artikel zum Muttertag

Herzchen hier und Kuchen da. „Alles Gute zum Muttertag!“ und Tralalala. Der Tag heute ist schwierig. Ich empfinde ihn als schwierig. Da sind die Pralinenschachteln mit viel Schokolade, Karten, Blumen und Einladungen zum Mittagessen oder ins Café, damit Muttern mal nicht zu kochen braucht. Heute darf Mama mal länger schlafen, bekommt das Frühstück mitsamt der Krümel ins Bett geliefert. Achtung! Achtung! Morgen hat wieder alles zu „fluppen“, als Selbstverständlichkeit ist der Alltagseinsatz im Haushalt und bei der Kindererziehung zu sehen. Wenn Mütter dann auch noch beruflich unterwegs sein müssen, weil es finanziell nicht reicht oder sie alleinerziehend sind – hej, dann ist das halt so. Heute ist Muttertag und alle Mütter, egal ob jung oder alt, dürfen und müssen doch bitte mit einem strahlenden Lächeln durch die Welt gehen. Jammern und beschweren – alles dasselbe und unangebracht, denn es kann immer noch schlimmer kommen. Krieg und Flucht. Ja, das mag richtig sein. Aber: Das ist eines der Stummschlagargumente, ähnlich dem, dass eine Mutter ihre Kinder doch liebe und jetzt fordert sie Geld dafür? Das eigentliche …

#TTIPleaks: Demokratie und Transparenz

Noch während ich die Einkäufe verstaue, das Notebook hochfährt und der Toddler durchs Wohnzimmer rast, fällt mir siedend heiß ein, dass heute die re:publica – und zwar die zehnte – in Berlin stattfindet. Wem diese Konferenz kein Begriff ist, der klickt einfach mal hier. Vielleicht reicht euch aber auch das Wissen, dass es sich um eines der bedeutendsten Festivals handelt, bei dem es um digitale Gesellschaftsthemen geht. Gewachsen aus ehemals einem Bloggertreffen, kommen hier seit rund zehn Jahren „… AktivistInnen, WissenschaftlerInnen, HackerInnen, UnternehmerInnen, NGOs, JournalistInnen, BloggerInnen, Social Media- und Marketing-ExpertInnen und …“ (Quelle: re:publica: https://re-publica.de/uber-republica, Stand 02.05.2016) viele mehr zusammen, um sich über Themen wie Netzpolitik, technologische Innovationen bis hin zu Kultur und Medien, Musik, Gesundheit und Bildung auszutauschen. Und ich? Ich bin wieder nicht dabei. Schon die vergangenen drei Jahre wünschte ich mir so sehr bei diesem Event einmal dabei zu sein. Aber … das ist eine andere Geschichte. Denn dieses Mal entscheide ich mich dafür, die re:publica von Zuhause mitzuverfolgen. Und was passiert, als ich hier im Hinterland meine Social Media Kanäle anschmeiße? …