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22. Bücherkiste an Weihnachten

Zwei Tage vor dem großen Fest habe ich noch zwei Buchempfehlungen für eure Bücherkiste rund um Weihnachten, Winter und Kinderbuchliteratur.

„Am 4.Advent morgens um vier“ von Klaus Kordon

Eines der Bücher, das ich euch wärmstens empfehlen möchte, ist das von Klaus Kordon. Es trägt den Titel „Am 4.Advent morgens um vier“ (erschienen und freundlicherweise vom BELTZ & Gelberg Verlag zur Verfügung gestellt).

Worum es in dem Buch geht: Andreas ist ein Junge, der gemeinsam mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in recht armen Verhältnissen lebt. Nikolaus, Adventszeit und Weihnachten stehen vor der Tür nud er wünscht sich inzwischen mehr. Die Geschenke und Kekse der Eltern reichen ihm nicht mehr und er wünscht sich endlich mehr Glück. Sein Freund, ein alter Schäfer erzählt ihm vom 4.Advent morgens um vier. Denn wenn es dann geschneit hat und er zu dem Zeitpunkt seinen Wunsch in den Schnee schreibt, dann wird der in Erfüllung gehen

Andreas ist sich nicht so sicher, was er machen soll Sowieso steht völlig in Frage, ob es zu dem Zeitpunkt dieses Jahr schneien wird. Sonst wird er so oder so auf nächstes Jahr warten müssen.

Doch wie der „Zufall“ es will, iegt am 4.Advent morgens um vier Schnee und es beginnt eine spannende Geschichte. Mit einem Mann, der an Heilig Abend vor der Tür steht und nun jedes Jahr zu dieser Zeit kommen möchte. Jedes  Jahr mit einem Sack voll Münzen, wenn Andreas es schafft, ihn zu überzeugen. Wovon? Und wie? Um was zu kriegen?

Um eine Antwort auf diese Fragen zu erhalten und eine zauberhafte Geschichte zum Thema Glück zu verfolgen, est ihr am besten selber nach.

Wir waren sehr begeistert von diesem Märchen. Mich persönlich erinnert es an eine Geschichte aus der Bibel, in der es auch darum geht, was ich mit dem schaffe, was mir anvertraut ist. Die Jungs waren, obwohl es keine so furchtbar spannende und abenteuerliche Geschichte ist, total gebannt von dem, was Andreas erlebt. Das realtiv Normale und seine Suche nach dem Glück, hat sie sehr gefesselt. Eine schöne Geschichte für einen dieser Nachmittage im Advent oder zwischen den Jahren, an denen man gemeinsam am Tisch sitzt und Kekse schnaust oder auf dem Sofa herumgammelt.

„Die kleinen Wilden“ von Jackie Niebisch

Das Buch ist im dtv erschienen in der Reihe Hanser und vor allem bei K1 der absolute Renner.

Worum es in dem Buch geht: Es geht um vier kleine Wilde, vier kleine Steinzeitmenschenkinder, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ein Mammut zu jagen. Obwohl es ihnen die Eltern verboten haben, versuchen sie jeden Tag aufs Neue das große Mammut zu erlegen. Obwohl die Eltern sie vor den damit verbundenen Gefahren warnen und ihnen die Strafe vor und nicht in der Höhle zu schlafen, nicht nur droht, sondern regelmäßig Anwendung findet.

Die Versuche der kleinen Wilden es mit dem Mammut aufzunehmen, sind meistens recht witzig und wie gesagt, kommen beim Großen super an. K2 hat in der Regel Mitleid mit dem Mammut, dass sich letztendlich immer ganz gut zu verteidigen weiß.

Das Buch ist insgesamt sehr lustig. Nur an einer Stelle habe ich sehr bewusst nicht das gelesen, was im Buch stand, weil ich es nicht für notwendig erachte, dass meine Kinder in ihrem Repertoire an Beleidigungen geschult werden sollen oder müssten. Das Wort Missgeburt finde ich total ätzend und habe es daher einfach übersprungen.

Mit diesen beiden Buchempfehlungen entlasse ich euch in die Nacht und mache mich nochmal an das Filmchen. Fühlt euch gedrückt!

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