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Blogpatenschaft MamaDenkt

Das Projekt Blogpatenschaft startet jetzt!

Liebe Blogleser, liebe Follower, liebe Mitkämpfer in so vielen unterschiedlichen Bereichen. Dieser Blogpost ist… irgendwie für mich – letztenendes natürlich aber auch für euch! Es geht um die Idee der Blogpatenschaft, und was es genau damit auf sich hat, erfahrt ihr jetzt.

Das Projekt Blogpatentschaft

Vor kurzem wurde ich erneut darauf angesprochen, warum sich seit einiger Zeit die mit (Anzeige) gekennzeichneten Artikel auf MamaDenkt.de häufen? Ich möchte mich dazu gerne erklären, erläutern warum das so ist und euch einen Vorschlag machen, wie wir das zukünftig unterbinden können.

Hintergründe von gesponserten Blogbeiträgen

Dieser Blog ist nicht mehr nur ein Zeitvertreib. Nicht mehr nur ein Hobby und nicht mehr nur die Verarbeitung meines Mamawerdens. MamaDenkt.de findet oft spätabends oder nachts statt, von den vielen Social-Media-Aktivitäten tagsüber mal abgesehen. Die Pflege eines Blogs mit durchschnittlich etwa zwei bis drei, so hoffe ich zumindest, gehaltvollen Artikeln die Woche, sprengt den zeitlichen Aufwand eines Hobbys. Denn ja, damit ihr diese Artikel lesen könnt, sie sich in der Masse im Netz auch entdecken und wiederfinden lassen, braucht es Social-Media-Aktivitäten und ein wenig mehr als das unmittelbare Bloggen. Schnell ergeben sich Kooperationen, neue Projektideen und jedes Mal muss ich neu entscheiden, lässt das meine Zeit zu? Lässt das mein Geldbeutel zu?

Mal abgesehen davon sind wir hier eine 5-köpfige Familie, die es zu ernähren gilt und weder mein Mann noch ich, können sich ein Hobby in dieser Größenordnung leisten. Daher stand ich im vergangenen Jahr vor einer spannenden Entscheidung: Bloggen oder Geld verdienen oder mit dem Bloggen Geld verdienen?!? Dieses Thema beschäftigt mich ja schon seit knapp drei Jahren mal mehr mal weniger intensiv immer wieder. Insbesondere dieses Ding mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Dieser Blog ist mein fünftes Baby!

Fest stand jedenfalls: Ich würde MamaDenkt.de nicht mehr so intensiv betreiben können wie zuvor, wenn diese Internetpräsenz nicht auch einen Teil zu unserer Haushaltskasse beiträgt. Aber dieser Blog ist mein Baby! Ein nun schon 6 Jahre andauerndes Projekt, mit über 600 Artikeln in denen so viel Herzblut und Begeisterung steckt. Das möchte ich nicht an den Nagel hängen!

Und ich möchte es auch nicht sehr viel weniger intensiv betreiben, als ich es derzeit tue. Wie kann also eine Lösung aussehen? Vor allem dann, wenn ich mich nicht auf Werbung in Form von affiliate Links (bspw. amazon PartnerNet) oder Google AdSense einlassen möchte?

Meine Wege diesen Blog fortzusetzen

Mich auf Kooperationen einzulassen, die dann zu besagten ‚Anzeigen‘ führten, schien mir ein gangbarer Weg. Ich investierte Zeit in Produktvorstellungen, die mit MamaDenkt.de vereinbar sind. In den letzten Monaten sind jedoch gehäuft Kooperationsbeiträge erschienen, die „nur irgendwie“ mit meinem Blog in Zusammenhang zu bringen sind und die primär aus finanziellen Gründen veröffentlicht wurden.

Viel lieber möchte ich meine Zeit in Projekte investieren, die zu meinen Themen passen, die euch Freude bereiten oder die die Welt ein kleines bisschen verändern (fair:ändern). Ich möchte positive und nachhaltige Veränderungen mitgestalten, mich weiterhin über meinen Blog und sich daraus ergebende Projekte für Nachhaltigkeit und ein natürliches, faires Leben einsetzen.

DESHALB habe ich überlegt, dich bzw. euch als Paten für meinen Blog zu gewinnen. Ich möchte Supporter finden, die MamaDenkt.de mit einer konstanten monatlichen Summe in beliebiger Höhe unterstützen, indem sie eine Blogpatenschaft übernehmen. Die Idee ist schon vor einiger Zeit entstanden, ich konnte mich nur nicht dazu durchringen, sie zu formulieren, weil ihr es „dreist“ finden könnt(et).

Blogpatensschaft mit Blogversprechen

Im Gegenzug zu eurer Blogpatenschaft möchte ich ein Blogversprechen abgeben:

Ab einer Anzahl von 0 Blogpaten:

– Ich werde Google analytics zur Erhebung von Zugriffsstatistiken von MamaDenkt.de entfernen. (Das ist schon geschehen.) Den Grund dafür liefer ich gerne noch mal in einem neuen Artikel. Piwik bzw. Matomo ist bereits als Alternative installiert, wird zeitnah eingerichtet und analytics ersetzen.

Ab einer Anzahl von 10 Blogpaten:

– Ihr werdet weiterhin keine Werbebanner auf MamaDenkt.de finden. (Google AdSense und andere Programme)
– Keine affiliate-Links zu amazon.de oder anderen Shops. (Auch kein awin und andere Anbieter)
– Keine SEO- oder Backlinkartikel zu irgendwelchen anderen Seiten mit zu viel Interpretationsspielraum.
– Ihr werdet wöchentlich mindestens einen neuen Artikel auf MamaDenkt.de vorfinden.
– In jedem Kooperationsartikel werde ich erläutern, wie dieser zustande gekommen ist.

Ab einer Anzahl von 30 Paten:

– Kooperationen und Produktvorstellungen finden nur noch statt, wenn sie in direkter Verbindung zu meinen Blogthemen stehen.
– Ihr werdet wöchentlich mindestens zwei neue Artikel auf MamaDenkt.de vorfinden.
– Kontinuierliche Berichterstattung auch über YouTube.

Ab einer Anzahl von 60 Paten:

– Ich werde konkrete Projekte starten, die bspw. zur Müllvermeidung beitragen oder Unternehmen dazu bewegen im Sinne der Plastikfreiheit in den Cradle2Cradle-Prozess einzusteigen.

Veränderungen brauchen Kooperationen

Ja, ich werde nach wie vor Kooperationen durchführen. Aber mein Ziel ist es, hier zukünftig ausschließlich auf thematisch zu 100% passende Kooperationen zu setzen, die euch einen entsprechenden Mehrwert liefern.

Auch unterscheide ich Blogpaten von Blogsponsoren. Zum Beispiel Kulmine als Blogsponsor zu haben ist mir sehr wichtig, weil ich in diesem Unternehmen einen nachhaltigen und authentischen Partner an meiner Seite habe. Insgesamt möchte ich auf eine Anzahl von 5 festen Blogsponsoren in Form von unterstützenswerten und nachhaltigen Unternehmen kommen. (Trotzdem werde ich damit nicht reich. Blogsponsoren zahlen monatlich eine Gebühr von höchstens 20,- EUR.)

Indem ihr eine Blogpatenschaft übernehmt, werdet ihr zum Blogpaten. Natürlich könnt ihr ganz anonym Blogpate werden, gerne nenne oder verlinke ich euch aber auch auf meiner Blogpaten-Seite. Auf dieser findet ihr das Versprechen und alle Informationen darüber wie ihr nun konkret Blogpate werden könnt, noch mal zusammengefasst.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein paar von euch dazu entscheiden, MamaDenkt.de zu unterstützen. Ganz ohne Anzeigen wird es nicht gehen, da ich alles an Kooperationen, in denen ich tolle nachhaltige Produkte gestellt bekomme, aufgrund der Rechtslage als Anzeige auszuweisen habe. Allerdings werdet ihr schnell merken, dass es dann keine Produkte mehr hier geben wird, bei denen erst nach einer Verbindung zu MamaDenkt gesucht werden muss. Die ein oder andere Überraschung für meine Blogpaten ist natürlich nicht auszuschließen 😉

Blogpatenschaft_MamaDenkt_Pin

Schreibt mir gerne, was ihr zur Blogpatenschaft denkt oder äußert eure Wünsche, wie ich mein Blogversprechen erweitern kann. Eure berechtigte und konstruktiv formulierte Kritik hat zu diesem Aktionsplan geführt, weil ich gemeinsam mit euch Lösungen finden möchte.

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Wie gelangt Mikroplastik ins Meer? 5 Wege, die du nicht erwartest

In den vergangenen Jahren habe ich mich viel mit Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Dazu zählte, wie wir als Familie unseren Stromverbrauch irgendwie mehr und mehr reduzieren konnten, genauso wie wir jeden Tag mehr Müll einsparten und zu weniger CO2 – Ausstoß beitrugen. Und auch wenn sich mit der Zeit immer mal wieder das Gefühl einstellt „Ich weiß ja schon ziemlich gut Bescheid.“ – regt sich spätestens in diesem Moment bei mir dir Skepsis. „Du weißt so Vieles einfach gar nicht oder noch nicht, Rachel!“ Meistens kommt es in dem Moment zu einem neuen Aha! – Erlebnis. Wie zum Beispiel letztes Jahr als ich mir die Frage stellte, „Wie kommt Mikroplastik ins Meer?“

Ich werf‘ kein Mikroplastik ins Meer!

Die wenigsten von uns gehen davon aus, dass sie unmittelbar damit zu tun haben, dass unsere Ozeane vermüllen oder wir mehr und mehr Mikroplastik über die Nahrung zu uns nehmen. Dass wir ein Problem mit Plastik haben, konnte ich vergangenes Jahr in diesem Blogartikel näher ausführen.

Ich esse doch kein Mikroplastik.

Dass wir bis zu 100 Mikroplastikteilchen während einer Mahlzeit zu uns nehmen, belegt jetzt eine aktuelle Studie, die ihr hier einsehen könnt. Utopia hat dazu ebenfalls näher berichtet. Dabei gelangen die Mikroplastikteilchen noch recht reduziert über das eigentliche Nahrungsmittel in unseren Organismus (- was ich ehrlich gesagt nicht sehr erleichternd finde – ), sondern über unsere Umgebung. Mikroskopisch kleine Kunststoffteilchen gelange durch synthetische Teppiche, Mikrofasertücher, Gardinen, Kleidung und Möbel auf unser Essen, das wir dann genüsslich verzehren.

Wie gelangt Mikroplastik ins Meer?

Auf zwei Arten gerät Mikroplastik ins Meer: Entweder über Land oder unmittelbar im und am Wasser. Meist sprechen wir von Zahlen, die bei 80% und 20% liegen. Dabei machen 80% den Teil an Mikroplastikteilchen aus, die am Land entstehen und ins Meer gespült werden. Nur 20% geraten unmittelbar am Meer ins Wasser und zerstören unsere Meeresökosysteme.

Diese Zahlen sind total erstaunlich und waren mir persönlich bis Anfang letzten Jahr nicht bekannt. Ich hätte nicht gedacht, dass nur 20% der Verschmutzung auf und in den Meeren entstehen. Ich dachte diese Zahl wäre größer. In dieser letzten Zahl finden sich illegal entsorgte Abfälle, genauso wie Schiffsunfälle, bei denen Müll verloren geht, Geisternetze (herrenlose Fischfangnetze), Lackpartikel von Schiffsfarben und Plastikmüll von Schiffen und Stränden wider.

7 Wege, über die Mikroplastik ins Meer gelangt

Der weit größere Anteil an Mikroplastik gelangt vom Land ins Meer. Unserem Abwasser kommt hierbei eine besondere Rolle zu, da unsere Klärwerke schlichtweg damit überfordert sind, Mikroplastik aus dem Abwasser herauszufiltern. Sieben davon habe ich euch mal zusammengestellt.

Waschmaschinen

Bei jedem Waschgang verliert eine Nylonstrumpfhose bis zu 136.000 Kunststofffasern. Jetzt mag nicht jeder von euch eine Nylonstrumpfhose benutzen. Allerdings hat jeder von uns in seinen Klamotten synthetische Materialien (= Kunststoffe, wie Polyester, Elasthan) verarbeitet. Egal, ob Fleecejacken, Badeanzug, Laufbekleidung, Outdoorjacken. Sobald ihr diese Kleidung wascht, verliert sie winzig kleine Plastikteilchen, die ungefiltert ins Abwasser gelangen und nicht heraus gefiltert werden können.

Duschen

Beim Duschen, man glaubt es kaum, gelangt ebenfalls Mikroplastik ins Meer. Viele herkömmliche Duschgels beinhalten Kunststoffe als Bindemittel oder auch als Abriebmittel, wie beim Peeling. In einer solchen Duschgel-Flaschen befinden sich bis zu 330.000 Mikroplastikteilchen, die wir (un)wissentlich ins Abwasser abspülen.

Kosmetika

Dasselbe betrifft viele Kosmetika. Angefangen bei irgendwelchen Cremes, Sonnencremes über Lippenstift, bis hin zu anderen Schminkmaterialien. An Karneval gab es in der Sendung mit der Maus eine Folge, in der es um die Herstellung von Schminkfarben ging. Dabei handelt es ich um nichts anderes als Erdöl kombiniert mit Farbpigmenten, das wir uns ins Gesicht schmieren können, weil es entsprechend lang be- und verarbeitet wurde. (Ich saß bei dieser Folge auf dem Sofa und dachte: „Ja, genau! Warum schmieren wir uns das ins Gesicht? Warum scheint das kein anderer ähnlich abstrus, eklig und schädlich zu finden?“) Auch die Schminke will irgendwann wieder abgeschminkt werden. Reste davon gelangen IMMER ins Abwasser.

Verlust von Kunststoffgranulaten beim Transport

Um Gegenstände aus Plastik herzustellen, werden Kunststoffgranulate benötigt, die wiederum für ihre Herstellung von A nach B transportiert werden. Auch bei diesen Vorgängen wird Mikroplastik an die Umwelt abgegeben und verteilt sich sowohl auf dem Land als auch im Wasser.

Reifenabrieb

Den Reifenabrieb von Fahrzeugen hatte ich zunächst gar nicht auf dem Schirm. Aber klar, Autoreifen bestehen nun mal auch Kunststoffen. Neben dem sowieso vorliegenden CO2-Ausstoß ein weiterer für sich sprechender Grund, auf das Auto zu verzichten. Wir arbeiten als Familie schon an der nächsten Challenge.

Fahrbahnmarkierungen

Manchmal habe ich das Pech und die Fahrbahnmarkierungen stark befahrener Straßen werden  dann erneuert, wenn ich dort entlang fahre. Vielleicht ist euch das auch schon passiert und ihr habt den unangenehmen Geruch wahrgenommen. Diese Markierungen lösen sich ebenfalls durch die Witterung und Befahrung, schließlich werden sie nicht umsonst erneuert, und gelange beim Zersetzen in die Kanalisation und irgendwann ins Abwasser.

Trampolin im Garten

Am Wochenende waren wir zu Besuch bei Freunden. Dort steht, genauso wie bei uns ein großes Trampolin im Garten. Schon ein paar Mal habe ich darüber nachgedacht, wie viele Plastikteilchen sich bei der Belastung und Nutzung dieses Geräts lösen und an die Umwelt abgegeben werden? (Ich weiß es nicht und freue mich, wenn ihr dazu Links habt.)

Denn dass diese Geräte Mikroplastik an die Umwelt abgeben ist klar. Zumindest die Schaumstoffverkleidungen der Stangen, die das Netz nach oben Spannen. Durch den Einfall der Sonnenstrahlen und meinen Blickwinkel an diesem Wochenende konnte ich winzige kleine Plastikteilchen durch die Luft fliegen sehen und frage mich, was ich jetzt mit unserem Trampolin machen soll?

Was tun gegen Mikroplastik?

Durch unser Abwasser, durch den Transport von Kunststoff-Granulaten und auch den Reifenabrieb auf unseren Straßen gelangt also Mikroplastik ins Meer. Einige dieser Dinge können wir beeinflussen. Für manches habe ich schlichtweg keine Lösung, die ich als Endverbraucher umsetzen kann. Denn nicht ich kann von Unternehmen per Gesetz einfordern, dass Transportwege entsprechend reglementiert werden.

Genauso wenig kann ich entscheiden, dass für Fahrbahnmarkierungen andere Farben und Materialien verwendet werden, als die ursprünglichen, um den Anteil an Mikroplastik zu reduzieren. Das erfordert Forschung und Entwicklung nachhaltiger und gesünderer Alternativen. Ich bin nur leider keine Chemikerin, die sich mit entsprechenden Rohstoffen auskennt und sie adäquat entwickeln und anpassen kann.

Meine Entscheidungen gegen Mikroplastik

Was ich aber tun kann, um meinen Anteil daran drastisch zu reduzieren, ist:

  • keine Duschgels/Shampoos verwenden (Apps nutzen, die mir sagen, ob Mikroplastik enthalten ist. Wasser tut’s auch!)
  • Kauf neuer Kunststoffgegenstände hinterfragen und ggfs. verzichten (Welche Gegenstände aus Plastik brauche ich wirklich?)
  • Kleidung ohne oder mit nur geringem Synthetikanteil kaufen und tragen
  • Kleidung aus Synthetik sehr bewusst und selten waschen
  • Kosmetik auf Mikroplastik prüfen (Alternativen versuchen, Shampoo aus Roggenmehl oder Kakao, Deo aus Kokosöl und Natron…)

Neue Erkenntnisse teilen, Leben fair:ändern

Wie auch immer wir es halten, wir kennen alle immer nur einen kleinen Ausschnitt vom großen Ganzen, weil wir in unserer eigenen kleinen Filterblase „gefangen“ sind. Sowohl im weltweiten Internet als auch in unserer kleinen beschaulichen realen Welt.

Deswegen finde ich es so wichtig, dass wir uns gegenseitig weitererzählen, was wir wissen. Natürlich ist es wichtig Informationen und Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Und ja, das ist in unserer Welt bei der Fülle an Informationen auch nicht immer ganz so einfach.

Dennoch halte ich es für erforderlich, dass wir uns gemeinsam mit den Ausschnitten, die wir auf diese Welt und unsere Gesellschaft haben, ergänzen, uns zusammenstellen und uns einsetzen.

Hier für euch daher der Link zum aktuellen greenpeace magazin. Es geht ums Meer und auch das Titel Bild zeigt schon, dass auch Plastik ein Thema sein wird. Ich bin gespannt, wenn ich es gleich durchblättre.

Hier findet ihr noch zwei weitere Links zu Dateien vom BUND. Das eine ist ein Broschüre mit dem Titel Plastic – it’s not fantastic und wurde von SchülerInnen erstellt. Sie ist schon was älter und noch dringlicher als damals. Das andere ebenfalls eine knackige Zusammenstellung wichtiger Informationen zum Thema Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr.

Mikroplastik ins Meer MamaDenkt Pin

Ich habe selber auch schon häufiger darüber geschrieben, wie wir als Familie versuchen gegen das Plastikimperium vorzugehen. Den dazugehörigen Artikel findet ihr hier.

Wenn ihr direkt loslegen wollt, schaut ihr am besten in diesen Artikel hinein.

Es gibt auch immer wieder interessante Experimente. Sei es das Herstellen von Spülmittel oder eine Challenge mit anderen Menschen via Instagram. Im Juni geht es übrigens wieder mit nachhaltigJETZT los, eine Challenge, die letztes Jahr wirklich gerockt hat. Hiermal der Link zum Blogartikel. Die dazugehörigen Termine findet ihr hier.

 

Aprilwetter MamaDenkt

Von Aprilwetter, Fahrrädern und neuen Projekten. Unser Wochenende in Bildern

Wir hatten ein wunderschönes Wochenende. Es war voll mit guten Momenten, keinem typischen Aprilwetter und viel guter Zeit. Obwohl uns der Heuschnupfen hier fest im Griff hat und die Hälfte der Familie sich nicht anstrengen kann und darf, waren wir unterwegs. Aber ich fang nochmal ganz von vorne an.

Kein typisches Aprilwetter – sondern viel Sonne

Wir hatten geniales Wetter und für uns zählt auch schon der Freitag immer schon zum Wochenende dazu. Ein Hüpfkästchen-Spiel mit ganz viel bunt haben wir uns direkt ans Haus gemalt. Warum? Weil die Kids dieses Spiel einfach noch nicht kannten. Ich kam mir schrecklich alt vor, aber was soll’s?! Dieses Spiel muss doch jedes Kind kennen. Und inspiriert durch ein Video in einem der sozialen Netze, ging’s hier direkt in die Umsetzung.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 01

Zum Einstieg ins Wochenende habe ich eine Freundin besucht. Wir haben uns auf den Balkon gesetzt, die Aussicht genossen, Eiskaffee getrunken und über Gott und die Welt gesprochen.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 02

Zwischendurch war das Licht immer so gut und so gar nicht á là Aprilwetter, dass ich wunderschöne Bilder von all den bunten Farben in unserem Garten machen konnte.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 03

Samstag hatten wir Kindergottesdienst. Bei uns gibt’s den immer schon vor Sonntag und wir genießen die Zeit dort sehr. Dieses Wochenende haben wir den kompletten Weg vor dem Gebäude ganz bunt angemalt. Nun ja, und da es nicht geregnet hat, strahlt es auch noch heute in prächtigen Farben an diesem Ort.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 04

Nachmittags haben wir dann aus Zufall und mit ganz viel Glück das RadRace von Canyon in Auszügen miterlebt. Wir planen gerade unsere Projekte für diesen Sommer und dazu war auch ein Besuch in zwei Fahrradläden erforderlich. Diese beiden Geschäfte konnten nicht unterschiedlicher sein.

Nichtsdestotrotz: Wenn ich mal wirklich Geld hätte, dann würde ich mir wahrscheinlich tatsächlich ein in Deutschland gefertigtes Canyon-Rad zulegen. Was mich erschreckt hat, war die Tatsache, wie viele E-Bikes inzwischen verkauft werden. Nicht, dass ich das nicht toll fände. Schließlich überlege ich hier auch schon seit anderthalb Jahren, ob wir damit nicht das Auto weitestgehend ersetzen könnten. Doch mein Eindruck gestern war eher der, das ein E-Bike für die meisten Menschen eine Freizeitbeschäftigung ist und nicht eine erforderliche Maßnahme den eigene  Fußabdruck zu reduzieren.

Mit dieser Denke ist ein solches Rad jedoch leider das komplette Gegenteil von nachhaltig, was mich erschüttert und traurig macht. Aber gut, so ist das mit der Nachhaltigkeit.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 05

Bei diesem von Canyon ausgestellten Rad hieß es: „Iiiieh, das ist ja ein Frauenrad!“ Ich wäre am liebsten aus der Hose gehüpft. „Nein! Das ist das Rad vom Gesamtsieger des Giro 2014. (Wehe, du hast einen magentafarbenen Telefonanbieter! Dort arbeiten nämlich NUR FRAUEN!) Diese rosa-hellblau-Falle ist doch zum „Mäusemelken“. Daher freu ich mich so, dass das Crowdprojekt  von „Der goldene Zaunpfahl“ so erfolgreich gewesen ist. Herzlichen Glückwunsch!

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 06

Heute haben wir den ganzen Tag draußen verbracht. Das Wetter war wieder so gar nicht Aprilwetter: Sonnig, warm, beständig! So schön! Wenngleich ich schon jetzt mir Gedanken um unsere Pflanzen mache, die wie letztes Jahr um diese Zeit nicht sonderlich viel Wasser erhalten, durch den ausstehenden Regen.

Jedenfalls haben wir auch den heutigen Tag dazu genutzt und ein weiteres Projekt vorangetrieben, das wir im Mai hoffentlich enthüllen können. Ihr dürft schon sehr gespannt sein und ja, es hat viel mit selbermachen zu tun. ganz im Sinne der Selbermachenstattkaufen Blogparade, die Verena von MamiRocks und ich Anfang der Woche ausgerufen haben. Seid ihr schon dabei. Hier der Link zum Beitrag, in dem ihr in den Kommentaren eure Do it Yourselfs verlinken könnt. Ende Mai werden wir beide einen Bericht verfassen, in dem wir eure Ideen nochmals verlinken und veröffentlichen wollen. Also, wer ist schon dabei? Ihr habt bestimmt den ein oder anderen Trick oder praktische Alternativen, um dem Kaufwahn zu entgehen, nicht wahr?!!

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 07

Das hier sind zwei ganz besondere Rezepte, die sich prima in einer Matschküche anfertigen lassen. Sehr lecker.

Aprilwetter neue Projekte MamaDenkt 08

So, und jetzt geh ich noch bei Susanne von geborgen wachsen nachschauen, wer sonst noch so beim Wochenende in Bildern mitgemacht und was ihr so unternommen habt.

Aprilwetter MamaDenkt Pin

Wir machen hier gerade irre viel selber. Zumindest für unsere Verhältnisse. Unser neues Waschmittel ist neben dem Spülmittel ganz famos. Schaut mal hier.

Ach so, und ich muss gerade wieder viel über unser Burnout vor zwei Jahren nachdenken. Ich habe das Gefühl langsam wieder wach zu werden. Nicht mehr nur zu funktionieren. Das war aber mal anders. 

Im Hier und Jetzt unterwegs zu sein – das gelingt manchmal nur in Teilen. Und ja, ich kann dann ganz schön impulsiv sein, wenn man mir nicht zuhört.

Selbermachen statt kaufen BLOGPARADE MamaDenkt

BLOGPARADE! Selbermachen statt kaufen – ganz einfach!

Nachdem es hier im Blog in den vergangenen Wochen viele Dinge gegeben hat, die sich um das Selbermachen drehten, haben Verena von MamiRocks und ich uns überlegt, hierzu eine kleine Blogparade zu starten. Denn Selbermachen statt kaufen funktioniert ganz oft sehr einfach. Daher: #selbermachenstattkaufen

Selbermachen statt kaufen

Darum geht’s. So viele Dinge des alltäglichen Lebens, die wir wirklich brauchen, lassen sich selbermachen. Nur haben wir irgendwie den Blick dafür verloren. Wenn etwas kaputt geht oder wir gerne mal wieder Limo, am besten Kräuterlimo trinken wollen, gehen wir ins Geschäft und wählen zwischen den Angeboten im Regal. Auf die Idee ein Gerät zu reparieren, Socken zu flicken oder anderweitig zu verwenden oder auch selber Kräuter sammeln zu gehen, gerade jetzt im Frühling, wo alles grünt und sprießt, kommen die wenigsten. Dabei grünt und sprießt es draußen in all seiner Pracht. Und wenn wir doch auf den Gedanken kommen, dass wir ja selber sammeln gehen könnten, dann kommt vielleicht der Gedanke: „Ich weiß ja gar nicht, was davon ich essen kann und darf. Vielleicht vergifte ich damit meine Familie und mich? Außerdem dauert es viel länger den Staubsauger zu reparieren als ihn einfach gegen einen neuen einzutauschen.“ Neben der Bequemlichkeit kenne ich solche Argumente. Sie hatten mich lange Zeit im Griff und manchmal lasse ich sie auch durchaus weiterhin zu. Denn Selbermachen MUSS Spaß machen.

Selbermachen statt kaufen Pfefferminzsirup MamaDenkt

Es geht mir in diesem Beitrag nicht darum, das Selbermachen statt kaufen als Nonplusultra vorzustellen. Gar nicht. Unsere Erfahrungen beim WWOOFing vor vier Jahren war ja mitunter, dass eine vollständige Selbstversorgung, ohne miteinander ins Tauschen zu kommen, nahezu unmöglich ist und darüber hinaus viel zu kräftezehrend. Zumindest geht es mir so. Eine autarke Selbstversorgung ist für mich persönlich das eine Extrem. Das andere Extrem ist, zu jeder Zeit, für das kleinste Bedürfnis in den Supermarkt zu laufen und dort immer alles neu zu kaufen, was bei mir zu Hause vielleicht nicht mehr funktioniert, zerkratzt ist oder jemand anders schon zubereitet hat, damit ich in der Küche keinen Finger rühren muss.

Zwei Dinge motivieren mich immer wieder dran zu bleiben und einen Mittelweg zwischen diesen Extremen zu suchen und zu finden:

  1. Ich habe KEINE AHNUNG, was das jeweilige Unternehmen in das Getränk oder das „Fertigprodukt“ mischt, das ich gedenke, mir zu kaufen. Wenn ich dann meine Recherchearbeiten zu Themen wie Mikroplastik und Konsum durchführe, dann verzichte ich inzwischen gerne und in der Tat schon recht konsequent. Nach meinem Ermessen.
  2. Wieso sollte ich aufgeben und nicht einfach erlernen, welche Kräuter zu welcher Zeit sich wie gut verarbeiten lassen? Zu Tinkturen, Getränken, Tees oder Mahlzeiten? Das ist ein altes Wissen, das uns unabhängig und frei sein lässt. Und Wissen ist Macht. Es bedeutet Unabhängigkeit, auf die ich als Freiheitsliebender Mensch nicht verzichten möchte.

Dieser Startartikel und auch die sich anschließende  Blogparade, haben zum Ziel, bis zum 31.05.2018 ganz viele einfache, inspirierende und bunte Tricks und Tipps zusammenzustellen, wie Selbermachen im Alltag aussehen kann. Wenn ihr in der Vergangenheit schon Beiträge auf eurem eigenen Blog verfasst habt, hinterlasst euren Link in den Kommentaren. Ende Mai verfasse ich eine Zusammenstellung all eurer Ideen in meinem Blog und verlinke gerne auf die von euch angebenden Seiten.

Anfang der Woche haben wir auf Instagram schon mit der Instachallenge #selbermachenstattkaufen begonnen. Dort findet ihr schon jede Menge tolle Ideen und viele haben sich angeschlossen. Wenn ihr uns erwähnt und den angegebenen Hashtag verwendet, dann kriegen wir auch meistens mit, was für tolle kreative Ideen ihr habt. Dafür hier auch schon mal ein dickes DANKE! Sucht einfach mal nach #selbermachenstattkaufen auf unseren Kanälen @mamadenkt und @mamirockt  und klinkt euch ein!

7 gute Gründe fürs Selbermachen statt kaufen

Warum macht Selbermachen statt kaufen denn trotzdem Sinn? Auf der einen Seite schreibe ich was von unmöglich und auf der anderen Seite bewerbe ich dieses Selbermachen? Vor einigen Jahren haben wir mal ein Projekt mit Freunden durchgeführt. Das war damals ein Hauskreis und wir hatten zum Ziel zwei Wochen lang auf Nahrungsmittel zu verzichten, die nicht aus einem Radius  von 50km Luftlinie stammten. Jeder hatte in jeder Woche einen Joker – Tee, Kaffee, bestimmte Gewürze. Das Projekt war sehr krass und ich habe mich damals auch damit auseinandergesetzt, Butter selbermachen. Kürzlich habe ich wieder darüber nachgedacht, als ich mir nochmal vergegenwärtigt habe, dass unsere Butter auch in Plastik verpackt ist. Noch ist es mir zu umständlich regelmäßig aus Sahne Butter zu schlagen. Via YouTube habe ich mir das damals angeschaut. Ich weiß wie es geht. Wusste ich vorher nicht. Aber umsetzen kann ich es heute in unserem Alltag noch nicht. Dafür probiere ich mich in anderen Dingen oder Nahrungsmitteln. In der Küche abgeschafft habe ich zum Beispiel ganz viele Elektrogeräte. Rührgerät, Mixer, Eierkocher oder Küchenmaschine gibt’s hier nicht. Aus guten Gründen.

Das Selbermachen ist also immer ein Spagat und wird es wohl immer auch bleiben. Trotzdem habe ich festgestellt, dass ich dran bleiben möchte. Hier mal sieben Gründe, die ich für mich fürs Selbermachen herausgefunden habe.

natürlich

Ich liebe Natürlichkeit und die damit verbundene Nähe zur Natur. Wenn sich doch mal wieder ein Werbekatalog in die Wochenzeitung verirrt und mir in die Hände fällt, bin ich erstaunt, was es alles an Konsumgütern gibt und wie schnell mir Werbung impliziert, dass ich das vielleicht ja doch brauchen könnte. Das finde ich erschreckend und bin daher sehr froh, in vielen Dingen zum Natürlichen zurückgefunden zu haben. Ja, ich lebe das an der einen Stelle extrem, ich benutze aus Wasser, Zahnpasta, Shampoo und ab und an Seife im Bad. In der Küche lasse ich mich dafür auch mal auf getrocknete Ananas ein oder Teilchen vom Bäcker.

einfach

Kuchen backen, Marmelade kochen, Gurken einkochen, Putzmittel anrühren und Waschmittel mixen – das sind alles Dinge, die total einfach von der Hand gehen, wenn ich mir einmal Zeit nehme und es ausprobiere. Am besten ich habe dann noch die Option, dass mir jemand sein erprobtes Wissen zur Verfügung stellt. Das ist perfekt. Wie oft habe ich in den letzten Jahren meine Mutter angerufen, wenn es darum ging ein Stück Fleisch zuzubereiten oder mal nachzufragen, wie sie das im Garten früher gemacht hat.

schnell

Manche Dinge erfordern Planung und Organisation, insbesondere beim Selbermachen. Doch wenn ich erstmal als Mensch und dann noch als Mutter mit und für meine Kinder Routinen entwickelt habe, dann gehört das Selbermachen dazu. Das merke ich gerade im Hinblick auf unseren Garten. Es fehlen einfach noch ein paar Grundvoraussetzungen. Wenn ich die gesetzt habe, dann kann es losgehen. Bis dahin sammel ich Schwarmwissen und dann funktionieren Dinge auch schnell.

günstig

Mir aus meinem alten fliederfarbenen Bettlacken, das lauter unstopfbare Löcher hat, Waschlappen zu schneiden oder Kosmetikpads zu nähen, ist viel günstiger als mich mitnehmen einzudecken, die im Supermarkt auch noch in Plastik verpackt sind. Auch scheinbare „grüne Alternativen“ aus der Drogerie sind viel teurer als mein Upcycling zu Hause.

ressourcenschonend

Was die grünen Alternativen angeht: Ich finde es erschreckend, wie schnell sie Wirtschaft und Industrie auf das ökologische Verlangen vieler Menschen eingestellt haben. Das auch noch erfolgreich, denn viele Menschen greifen gerne auf die scheinbar grünen Kosmetik- und Hygieneartikel zurück, ohne darüber nachzudenken, dass es ressourcenschonender sein könnte, zu verzichten oder aber aus Altem Neues zu machen. Selberzumachen.

Wissen ist Macht

Es gibt ein Buch, das ich vor einigen Jahren gelesen habe und das mich sehr erschreckt, mitgenommen und motiviert hat. Erschreckt, weil mir plötzlich klar wurde, wie sehr wir alle miteinander verzahnt und inzwischen auch abhängig von Dingen sind, die uns im Alltag gar nicht bewusst sind. Eine funktionierende Abwasserversorgung, Leitungswasser oder auch eine effektive Stromversorgung. Was, wenn das alles ausfiel? Dieser Gedanke und die Beschreibungen in dem Buch Blackout von Marc Eisberg, haben mich mitgenommen und ich bin sehr daran interessiert, mir Unabhängigkeit zurückzuholen. Indem ich zum Beispiel von Abläufen weiß, mein Leben und das meiner Familie entsprechend anpasse. Ich versuche zu lernen. Die alten, wie die neuen Dinge. Jeden Tag. Und jeden Tag versuche ich, meine Kinder an diesem Wissen teilhaben zu lassen. Sei es beim Kochen, Haltbarmachen, Bauen oder Spielzeug selbermachen statt kaufen.

Selbermachen statt kaufen Puppe nähen MamaDenkt

erfüllend

Ein letzter Punkt, warum mein Herz fürs Selbermachen schlägt: Es erfüllt mich. Es hat eine so unglaublich motivierende und positive Wirkung auf mein Lebensgefühl, wenn ich Neues erfolgreich ausprobiert habe. Wenn ich etwas geschafft und selber gemacht habe. Das ist vermutlich für einige nur ein kleiner Punkt, für mich ist er bedeutend, weil ich weiß, dass es wichtig ist, selber zu schaffen, um selber mit mir als Mensch, meinen Bedürfnissen und Stärken in Beziehung zu gehen. Wie oft treffe ich auf Menschen, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie den Kontakt zu sich selber verloren haben. Meistens sind sie nicht glücklich und wenn sie merken, dass was fehlt, wissen sie dennoch oft nicht, was es ist.

Blogparade und Instachallenge „selbermachen statt kaufen“

Das sind also meine sieben Gründe. Vielleicht findet ihr euch selber ja wieder. Vielleicht macht es euch neugierig oder ihr sucht schon seit längerem nach DER Lösung für irgendein Do it Yourself, bei dem es nicht nur um Style, sondern auch Pragmatik geht. Dann kommt uns bei Instagram besuchen, vielleicht gibts dort gerade in der Instachallenge den passenden Tipp.

SELBERMACHEN STATT KAUFEN Es ist wieder soweit! Die nächste #blogparade steht an. Gemeinsam mit @mamirockt geht es heute los. Wir haben uns nämlich überlegt, dass es im Alltag 1000 Dinge gibt, die sich super einfach selber machen lassen. #selbermachenstattkaufen im Supermarkt, wo wir häufig auf die überteuerte, wohl möglich ungesündere und verpackte Option zurückgreifen müssen. Dabei lässt sich Vieles ganz schnell, supereinfach und sehr viel günstiger selbermachen. Diese Woche geht es also los mit unserer #instachallenge und danach sammeln wir weiter. Zusammen mit euch wollen wir Alternativen zusammmenstellen, die sich alltagstauglich, erprobt und als Familie gut umsetzen lassen. Seid ihr dabei? Heut geht’s los mit unseren Badezimmern. Ich freu mich auf euch!! Was macht ihr selber? . . . #selber #diy #doityourself #upcycling #mamablogger_de #blogger_de #nachhaltig #nachhaltigkeit #nachhaltigjetzt #greenliving #challenge #instagram #lebenmitkindern

Ein Beitrag geteilt von Rachel (@mamadenkt) am

Oder ihr habt schon was Geniales an Selbermachen-Idee entwickelt, dann freu ich mich über einen Link in der Kommentarfunktion. Bis zum 31.05.2018 könnt ihr dort kommentieren. Darüber hinaus zwar auch. Doch alles, was bis Ende Mai sich hier gesammelt hat, wird in einem Beitrag zusammengestellt und nochmal präsentiert. Selbermachen statt kaufen – macht mit!

Ich freu mich auf euch!!

Selbermachen statt kaufen Blogparade MamaDenkt

Eine Frage der Nachhaltigkeit Tomaten aus dem Joghurtbecher und Plastikmüll im Gemüsebeet

Tomaten aus dem Joghurtbecher oder was zum Teufel macht Plastik in meinem Gemüsebeet?

Wisst ihr was? Heute geht es direkt mit Alex Antwort auf meine Frage der Nachhaltigkeit von vor zwei Wochen los. Es geht um Joghurtbecher und Eisberge. Viel Vergnügen!

Tomaten, Joghurtbecher und Eisberge

Oh liebe Rachel, dass ist ja mal eine Frage. Schwierig und spannend zugleich, denn du fragst mich heute nicht nur als Verbraucher und Konsument, sondern auch noch als Biologin. Das heißt meine Antwort sollte jetzt WIRKLICH kompetent sein, oder? Na dann mal los. In deiner aktuellen Frage der Nachhaltigkeit geht es um Joghurtbecher, die du zum „Anziehen“ von Tomatenpflanzen und Co. verwendest.

Wie ungesund ist das denn eigentlich? Was sagst du als Biologin dazu? Wie bereitest du dich auf die Anzuchtzeit vor? Wie ist das mit chemischen Substanzen und Kunststoffen in Joghurtbechern? Gehen sie in die Pflanzen über?

Eine Frage, die wahrscheinlich viele so oder so ähnlich schon beschäftigt hat.

Im Endeffekt geht es darum wie Plastik in unserer Umwelt wirkt und auf welchen Wegen es schließlich wieder zu uns zurückkommt.

Dass das früher oder später passiert ist unumstritten. Da gibt es zum Beispiel Plastik-Bestandteile, die in Flüssigkeiten abgegeben werden und im Körper wie Hormone wirken. Und es gibt Mikroplastik im Meer, das in Fisch und Meeresfrüchten wieder auf unserem Teller landet. Manche Mechanismen verstehen wir bereits. Vieles bleibt aber bislang im Dunkeln, denn wir haben die Problematik einfach noch nicht lang genug auf dem Schirm. Oder wann habt ihr das erste Mal von Bisphenolen oder Mikroplastik gehört? Das ist wahrscheinlich noch keine zehn Jahre her, oder? In der Wissenschaft, vor allem für Langzeitstudien, ein Wimpernschlag.
Je nach ihrer Art sind Kunststoffe über lange Zeit sehr stabil. Danach beginnen sie sich langsam zu verändern. Sie geben einzelne Bestandteile wie Weichmacher an die Umwelt ab, werden spröde und zerfallen schließlich in immer kleinere Teilchen.

Plastik verändert sich, aber es verschwindet nicht.

Auch nicht das Plastik, das wir thermisch verwerten und als Schlacken auf irgendwelchen Deponien einlagern. Inwieweit diese Schlacken und Müllbestandteile dann untereinander wechselwirken? Ich bin mir nicht sicher, dass wir darüber und über die Langzeitfolgen schon irgendwelche haltbaren Aussagen treffen können. Lange galt beim Thema Müll eben aus den Augen aus dem Sinn. Und in gewisser Weise ist es ja immer noch so, oder? Wir exportieren unsere Abfälle lieber oder machen Straßenbelag aus ihnen, als dass wir endlich anfangen würden wirklich etwas zu verändern. Durchdacht ist das alles nicht. Wie schon gesagt. Plastik löst sich eben nicht in Luft auf. Auch nicht als Straßenbelag, der tagtäglich UV-Strahlung, Wind und Wasser ausgesetzt sein wird. Bei mir jedenfalls hinterlässt das ein riesengroßes Fragezeichen.
Und was ist jetzt mit deinen Joghurtbechern? Da kann ich dich beruhigen. Zum Einen verweilen deine Pflanzen ja nicht lange im Plastikbecher. Und zum Anderen weiß man durch viele Studien, dass (Nutz)Pflanzen erstaunlicherweise recht wenig Schadstoffe aufnehmen. Problematisch ist das allerhöchstens bei Wurzelgemüse und das zieht man ja ohnehin nicht auf der Fensterbank vor. Blätter und oberirdische Früchte bleiben meist unbelastet. Ich an deiner Stelle würde eher versuchen das Problem komplett zu umgehen. Wir benutzen zum Anziehen unserer Pflanzen statt einem Joghurtbecher zum Beispiel alte Eierkartons, Einmachgläser oder Auflaufformen. Und mal abgesehen davon.

Der Weg der potentiellen Plastikbestandteile in deinen Körper ist über den Joghurt selbst viel schneller als über den Umweg Tomatensetzling, oder?

Ich mache mir weniger Sorgen um den Joghurtbecher, der für einige Wochen als Pflanzgefäß genutzt wird, sondern vielmehr um all den Plastikmüll, der mittlerweile in unserer Landschaft schlummert. Für Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte. Nach und nach wird sich unser Müll in Parks, Wäldern und auf Äckern in Mikroplastik verwandeln. Denn Mikroplastik ist nicht nur ein Problem unserer Meere. Unsere Böden werden langsam aber sicher verseucht und die Folgen für die Umwelt und uns selbst sind nicht abzusehen. Wir haben dieses Jahr ein kleines Feld in einem Gemeinschaftsgarten bekommen und als wir am Wochenende unsere Parzelle vorbereitet haben, war ich entsetzt. Überall in der Erde waren kleine Kunststoffteilchen zu finden. Oft kaum noch sichtbar. Es war Verpackungsmüll, Reste von Unkrautflies, Textilfasern und vieles, das man gar nicht mehr erkennen konnte (auf dem Titelbild seht ihr die Ausbeute meiner Müllsammelaktion).

Plastik IST bereits ein Teil unserer Umwelt geworden. ÜBERALL!

Und das Traurige ist, es wird jeden Tag mehr. Irgendwann werden die Zerfallsprodukte klein genug sein um auch Zellmembranen zu überwinden. Die der Pflanzen und schließlich auch unsere eigenen Körperzellen. Das ist eine Frage der Zeit. Du siehst also. Deine Joghurtbecher sind nur die Spitze des Eisbergs, aber doch gleichzeitig auch der Ursprung des Problems. Auf Dauer wird nämlich nur helfen auf Plastik zu verzichten. Vor allem auf unnötiges Verpackungsplastik.

Oder was meint ihr?

***

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu deprimierend… aber vielleicht wird ja deine nächste Antwort wieder ein bisschen positiver? Du weißt ja, dass unsere (Kunststoff)Textilien ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Eintrag von Mikroplastik in unsere Umwelt sind. Wie gehst du mit diesem Wissen um? Was für Konsequenzen ziehst du daraus? Immer wieder begegnet mir in diesem Zusammenhang der Guppy Friend. Dieser Beutel, der in der Waschmaschine verhindern soll, dass die Kunststofffasern ins Abwasser gelangen. Was hältst’s du davon? Plastik mit Plastik bekämpfen?

Eine Frage der Nachhaltigkeit Tomaten aus dem Joghurtbecher und Plastikmüll im Gemüsebeet Pinterest

Weitere Artikel rund um unsere Frage der Nachhaltigkeit könnt ihr euch hier durchzulesen. Wenn es zum Beispiel um dem heimischen Müllberg geht – einmal hier klicken. Oder ihr wollt wissen, wieso wir überhaupt diese Gesprächsreihe losgetreten haben, dann hier entlang.

Alex hat mir auch mal einen Blick in ihren Kleiderschrank gewährt und beschrieben, wie sie das mit dem Klamottenkauf handhabt und sieht. 

Letztes Jahr nach meinem Aufenthalt in Hamburg hab ich auch mal versucht in Worte zu fassen, wie das mit der echten Nachhaltigkeit ausschaut. Es ist nicht alles schwarz – weiß. Aber auch nicht alles grau.

gutes unverpackt Interview MamaDenkt

gutes unverpackt. Im Interview mit Judith Vogt

Vor einigen Wochen durfte ich euch die SHIFT GmbH und Samuel, einen der Mitgründer dieses Unternehmens vorstellen. (Die Interview-Reihe könnt ihr hier nachlesen.) Heute habe ich wieder Gelegenheit euch einen Mensch vorzustellen, der sich auf besondere Weise für einen grünen Lifestyle einsetzt. Sie macht sich dafür stark, die Welt müllfreier und damit nachhaltiger zu gestalten und gründete kurzerhand den Unverpacktladen „gutes unverpackt“ mitten im Hunsrück.

gutes unverpackt im Hunsrück

Wer schon mal im Hunsrück war, weiß wie wunderschön und landschaftlich eindrucksvoll dieser Flecken Erde ist. Aber auch, dass er eine sehr „eigene“ Art hat. Ein so „neuartiges“ Geschäftsmodell, wie das eines Unverpacktladens in dieser Gegend umzusetzen, ist und bleibt eine Herausforderung – vermute ich.


Liebe Judith,
du bist die Inhaberin des neuen Unverpacktladens in Kirchberg, mitten im Hunsrück. Ein Jahr lang gibt es deinen „gutes unverpackt“  schon. Was hat dich dazu veranlasst gerade im Hunsrück ein so modernes Geschäftskonzept umzusetzen?

Nun ja, wir leben hier. Ich war in den ersten Berufsjahren in meinem ersten Beruf als PTA Pendlerin. Damals übrigens schon entgegen dem Pendlerstrom. Damals lebten mein Mann und ich noch in Mainz und ich fuhr nach Kirchberg zum arbeiten, übrigens genau hierher, wo ich heute noch bin, nur dass hier damals noch die Apotheke meiner Eltern war. Und ganz ehrlich- pendeln ist nicht mein Ding, aus vielen Gründen…

Tja, als wir anfingen, die Welt mit anderen Augen zu betrachten, das war vor etwas mehr als 3 Jahren, fanden wir ziemlich schnell heraus, dass wir gar nicht so einkaufen konnten, wie wir wollten. Wir fingen an, global zu denken und die einzig sinnvolle Konsequenz daraus war für uns das lokale Handeln. Aber es war anstrengend und umständlich. Überall haben wir gefragt, ob wir Dosen mitbringen dürfen, überall die Einkaufstüte abgelehnt, auf vieles verzichtet… Aber wir wollten so unbedingt unser Handeln ändern. Der erste Erfolg war schnell sichtbar, der Berg an gelben Säcken, die wir raustragen mussten wurde viel kleiner. So konnten wir von 5-6 gelben Säcken zuvor auf einen Sack reduzieren!!! Seit ich den Laden habe ist es noch etwas weniger geworden. Heute bekommen wir in den vier Wochen keinen gelben Sack mehr voll. Wobei wir konsequenterweise auch keinen gelben Sack mehr benutzen, sondern die Futtersäcke von unserem Hund. Mehr aus Trotz habe ich damals gesagt, dass ich dann wohl selbst dafür sorgen müsse, unverpackt einkaufen zu können. Wer hätte da gedacht, dass ich das echt machen würde??? Zu jedem Zeitpunkt der Planung hat sich diese Entscheidung für mich richtig und gut angefühlt, bis heute.

Wie funktioniert dieses „unverpackt einkaufen“?

Wir versuchen so regional, ökologisch sowie ökonomisch wie möglich einzukaufen. Das Müllsparen fängt also nicht erst beim Verkauf an unsere Kunden an. Es gibt Dinge, die wir dank der Nähe der Produzenten völlig müllfrei einkaufen können.

Ganz konsequent funktioniert es so, dass jeder seine Gefäße mitbringt. Das können Dosen, Gläser, Schalen, Taschen etc. sein. Übrigens entschuldigen sich Menschen immer wieder mal bei uns, wenn sie Plastikgefäße dabeihaben. Irgendwie süß, aber völlig unnötig. Jeder entscheidet selbst, wohinein er seine Einkäufe abfüllt.

Schritt 1: Gefäß leer und mit Deckel wiegen, Gewicht notieren, fertig.
Schritt 2: Füll deine Gefäße nach Bedarf und Herzenslust.
Schritt 3: An der Kasse wiegen wir die Gefäße, ziehen das Leergewicht ab und erhalten so das reine Produktgewicht. Fertig.

Welches sind die drei Lieblingsprodukte in deinem Unverpacktladen?

Aber ich liebe sie doch alle!!! Ok, ich reiß mich zusammen…

Die Lederfliegenklatsche, die ist echt extravagant, robust und ein extrem gutes Beispiel für ein Produkt, das aus Kunststoff schnell kaputt geht und das man, wenn man an Müllvermeidung denkt, vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat.

Unser FloraCola Sirup. Der ist zwar so gar nicht regional, aber genial. In unserem letzten Urlaub haben wir meine liebe Unverpackt-Kollegin Desirée in Villach, Kärnten besucht. Dort haben wir FloraCola Sirup für uns entdeckt und die Kinder haben mich angebettelt, dass ich den auch verkaufen muss. Sie dürfen nämlich keine Cola trinken. FloraCola Sirup hat weder Koffein, noch Farbstoffe oder andere fiese Zutaten, die ich meinen Kindern ersparen will. Aber FloraCola dürfen sie trinken. Das schmeckt echt toll!!!

Unsere Edelstahldosen. Die habe ich zur Eröffnung mit unserem Logo lasern lassen. Sie sehen richtig schick aus und wir verstauen einfach alles darin, Käse, Wurst, Obst, Gemüse und natürlich Brot.

Herausforderungen und dein Umgang damit

So ein Geschäftsmodell aufzuziehen ist sicherlich herausfordernd und anstrengend. Womit hast du immer wieder mal zu kämpfen?

Ach, mittlerweile kann ich vom ganz normalen Wahnsinn sprechen. Was aber immer wieder einmal vorkommt ist, dass ich Kundenwünsche (noch) nicht erfüllen kann. Dann finde ich es immer für die Menschen schade und bin mit ihnen enttäuscht, wenn etwas nicht möglich ist. Zum Glück ist aber gerade so viel in Bewegung, dass ich überzeugt bin, dass es in den nächsten Jahren viel bessere Möglichkeiten geben wird, unverpackt einzukaufen.

Aktionen, Kooperationen und GEBURTSTAG!

Wie gut, dass es zu jedem Schatten auch viel Sonne gibt. Worauf freust du dich in den kommenden Wochen und Monaten am meisten?

Ich freue mich unendlich auf unseren ersten Ladengeburtstag!!! Krass, schon ein Jahr, oder erst ein Jahr??? Manchmal fühlt es sich ganz komisch an…

Außerdem freue ich mich auf neue Kooperationen, Aktionen und Vorträge im Laden und darauf, dass es warm wird und unsere Gäste auch in unserem Garten ihr Mittagessen, ihren Kaffee und ihren Kuchen genießen können.

Und ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich das alles erlebe, denn durch gutes unverpackt habe ich sehr sehr viele liebe Menschen kennengelernt.

Liebe Judith, ich danke dir sehr für deinen Einblick! Ich finde es großartig, was du zu erzählen hast, wofür du dich einsetzt und ja, ich freu mich, dir hier im Hunsrück über den Weg gelaufen zu sein.

Wer noch mehr von dem mitbekommen möchte, was bei gutes unverpackt passiert, der folgt Judith einfach via Instagram oder Facebook. Oder ihr schaut direkt mal auf ihrer Webseite vorbei, kommt den Hunsrück und eine seiner tollen Traumschleifen besuchen und macht dann genau HIER eine Rast, auf Kuchen und Kaffee. Ist ’ne Idee, die sich lohnt, oder?!

gutes unverpackt Interview MamaDenkt 07

Weitere tolle Ideen zum Wandern, zum zero waste – Gedanken findet ihr auch auf meinen Pinterest Pinnwänden. Oder ihr schaut in den ein oder anderen Artikel hier im Blog rein.

Wenn es zum Beispiel darum geht, Herr*in über das Plastikimperium zu werden, dann hier entlang.

Wir hatten im März auch eine tolle Aktion zum unverpackten Einkaufen, an der auch andere Blogger teilgenommen haben. Die findet ihr hier.

Auf meinen #5vor12 sammel ich Entdeckungen und eigene Links rund ums Thema Nachhaltigkeit. Die letzten fanden jetzt im April statt. Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen.

Barfußschuhe Wilding Shoes MamaDenkt

(Anzeige) Unsere Barfußschuhe vom Fuchs sind da. Wildling Shoes

(Anzeige) Vor Ostern sind unsere Barfußschuhe vom wilden Fuchs hier angekommen. Kurz: Unsere Wildling Shoes sind da! So wunderschön und unglaublich echt an den Füßen. Hier könnt ihr euch gleich mal den Shop anschauen, kommt aber unbedingt wieder zurück, damit ich euch zeigen kann, wie toll sie im Alltag und beim Laufen sind. Ich liebe meine neuen Schuhe und genieße dieses natürliche Tragegefühl sehr! Doch bevor ich hier weiter in den höchsten Tönen schwärme, zeige ich euch mal ein paar Bilder und erzähle euch, welchen Ansprüchen und Tests unsere Schuhe unbedingt standhalten mussten und müssen.

Unsere Barfußschuhe von Wildling Shoes

Ich persönlich habe so gar keinen Faible für Schuhe. Das Aussortieren und Ausmisten von Schuhen fällt mir meistens recht einfach. Ja, ich habe etwa zehn Paar. Die Menge liegt darin begründet, dass ich auch einige Funktionsschuhe dazu zähle: Wanderschuhe, zwei Paar Laufschuhe, Snowboardstiefel, Fahrradschuhe und Kletterschuhe. Also allein sechs Paar Schuhe, die ich nur zu bestimmten Tätigkeiten und in der jeweiligen Saison trage. Daneben habe ich sechs Paare Alltagsschuhe. Dazu gehören nun auch meine Wildling Shoes, mit denen ich also mein erstes Paar Barfußschuhe besitze. Auch die Kids durften die Wildling Shoes testen. Perfekt für meine drei so unterschiedlichen Wildlinge!

Barfußschuhe Wildling Shoes MamaDenkt 03

Die Besonderheiten dieser Barfußschuhe

Für mich gibt es genau fünf Kriterien, die mich dazu gebracht haben, diese Barfußschuhe als Familie zu testen. Der Tragekomfort, die Bewegungsfreiheit meiner Füße, die Produktion der Schuhe in Europa, nämlich Portugal, die nachhaltigen Gedanken zu diesem Schuh und nicht zuletzt das schlichte und dennoch freche Design dieser Wildling Shoes.

Tragekomfort

Das Laufgefühl der Wildling Shoes durfte ich vergangenes Jahr auf der Veggienale & Fair Good in Mainz (hier der Link zu meinem damaligen Besuch) ausprobieren. Dort gab es einen Stand, den zwei Personen betreut haben und die mir auf jede meiner Fragen eine Antwort geben konnten. Das allein finde ich schon immer sehr sympathisch. Denn oft erhalte ich auf meine Fragen gar keine Antworten oder werde mit meinem Anliegen auch mal abblitzen lassen. Das war hier nicht der Fall. Als ich dann außerdem selber testen durfte, wie sich diese Barfußschuhe beim Gehen anfühlen, war ich tatsächlich überzeugt: So ein Paar würde ich mir leisten, trotz des stolzen Preises. Denn in dem Moment wusste ich, wofür ich bezahle. (Eine ähnliche Motivation also, wieso ich versuche weitestgehend bio und unverpackt einzukaufen.)

Barfußschuhe Wildling Shoes MamaDenkt 04

Natürliche Bewegungsfreiheit

Was mich echt beeindruckt, ist die mit den Wildling Shoes verbundene natürliche Bewegungsfreiheit. Das Balancieren, Klettern und über die Wiese Laufen ist echt, unmittelbar und natürlich, was mit Sicherheit an dieser unglaublich dünnen Sohle der Barfußschuhe liegen wird.

Barfußschuhe Wildling Shoes MamaDenkt 06

Jeder der drei wilden Kerle ist total unterschiedlich. Der eine liebt das Fußballfeld, der andere das Springen, Hopsen und Klettern. Der dritte liebt es sich hübsch zu machen, über die Wiese zu tanzen und im Matsch zu wühlen. Und wer’s glaubt oder nicht, auch Schuhe spielen da eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Warum und wieso diese Barfußschuhe so gesund sind, könnt ihr zudem in diesem Blogbeitrag von Wilding Shoes nachlesen, in dem beschrieben wird, wie Fuß- und Schuhgrößen richtig auszumessen sind.

 

Nachhaltig und kundenorientiert

Als ich im September auf besagter Messe war, konnte ich all meine unliebsamen Fragen offen stellen. „Warum seid ihr hier? Was macht eure Schuhe denn so nachhaltig? Und was heißt, dass sie sich zu nahezu 100% recyceln lassen? Oder dass die Sohle aus recyceltem Material hergestellt ist?“

Die Sohle besteht aus recyceltem Gummi, der Stoff meist aus Biobaumwolle, das naturbelassene Walkfutter der wärmeren Schuhe liefert Nordwolle. (Wolle, die regional in Deutschland produziert und nicht aus Neuseeland eingeschifft wird. Hier mal der Link zum Unternehmen. ) All diese Informationen findet ihr aber auch bei jedem Paar Barfußschuhe hinterlegt, so dass ihr euch genau überlegen könnt, welches Paar für euch das richtige ist.

Barfußschuhe WildlingShoes MamaDenkt 02

Für mich sind ehrliche Antworten zu diesen Fragen wichtig. Wenn sich dann herausstellt, „Ja, an dem Punkt müssen wir noch arbeiten. Hier suchen wir nach einem Hebel, den wir betätigen und noch mehr Nachhaltigkeit gewinnen können“, dann ist das gut. Dann sehe und höre ich viel Authentizität und Wille zur Veränderung. Eine Antwort schuldig bleiben oder das „Abblitzen“ lassen von Kunden, geht gar nicht und ist und war bei Wilding Shoes nicht der Fall. Sehr schön. Das gefällt mir gut.

Produktion in Europa: Portugal

Für mich bedeutet eine nachhaltige Produktion auch, sich ganz genau zu überlegen woher die Materialien kommen, mit denen ich arbeite und ein Produkt herstelle.

Wildling Shoes produziert in Portugal und nicht im noch weiter entfernten anderen Teil der Welt. Ein bisschen was dazu findet ihr ebenfalls in diesem Blogbeitrag von Wildling Shoes. Das finde ich im übrigen auch total gut und schön: Transparenz in den Produktionsschritten zu zeigen, die bei einem Produkt wie diesen Barfußschuhen existieren.

Rotkäppchen-Schuhe für den wilden Kerl

Last but not least: Ich liebe das schlichte Design dieser Barfußschuhe und die Tatsache, dass sie unisex sind. Das bedeutet: Egal ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau – abhängig von der Größe kann jede*r jeden Schuh tragen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch ein Paar Rotkäppchen in unseren Haushalt Einzug gefunden haben.

Barfußschuhe WildlingShoes MamaDenkt 01

Tja, und selbst ich denke darüber nach, dass ich mir unbedingt für den Herbst und auch Winter ein Paar dieser Barfußschuhe zulegen möchte. Vielleicht die Fledermaus oder den Wolf?

Schlichte Schuhe mit frechem Design für wilde Königskinder

Seitdem wir mit diesen Schuhen durch unseren Alltag gehen, weiß ich, dass wir endlich UNSERE Schuhe gefunden haben. Wie oft ist es mir in den vergangenen zwei Wochen so gegangen, dass ich mich über diese bequemen und schönen Schuhe an meinen Füßen gefreut und sie dann tatsächlich fast vergessen habe, weil es sich anfühlt wie Barfußlaufen?!

Und dann werde ich plötzlich im Geschäft oder im Kindergarten auf diese Schuhe angesprochen: „Die sind aber schön!“ – „Die gefallen mir total gut! Woher habt ihr die denn her?“

Barfußschuhe Wildling Shoes MamaDenkt 05

Diese Schuhe sind ein bisschen ein Geheimtipp, den ich euch nicht länger vorenthalten möchte. Auf meinem YouTube-Kanal könnt ihr euch hier mein Unboxing der Schuhe anschauen. In den kommenden Wochen gibt es für euch hier auf dem Blog eine weitere kleine Überraschung, die wir, also Wilding Shoes und ich, uns für euch überlegt haben. Also: Stay tuned!

Derweil dürft ihr euch natürlich an den anderen Beiträgen auf MamaDenkt erfreuen. Auf Instagram könnt ihr mir heute durch den Tag folgen. Die Wilding Shoes begleiten mich ebenfalls. Kommende Woche gibt es auf Instagram übrigens die nächste Challenge #selbermachenstattkaufen. Also schaut vorbei!

Einen Link zum Shop von Wildling Shoes findet ihr hier.

( Anzeige) Barfußschuhe | Wildling Shoes | MamaDenkt Vor Ostern sind unsere Barfußschuhe vom wilden Fuchs hier angekommen. Kurz: Unsere Wildling Shoes sind da! So wunderschön und unglaublich echt an den Füßen. #Barfußschuhe #wildlingshoes

Hier ein paar Beiträge, die euch vielleicht auch interessieren:

Neben den Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus geht es auf MamaDenkt immer auch um bindungsorientierte Elternschaft. Auch die Frage danach, wie wir unsere Kinder stark machen, bleibt da nicht aus. Hier mal ein Text zu diesem Thema, denn jetzt geht es auf die Sommerferien zu.

Dabei stellt sich immer wieder die Frage nach Beziehung und Erziehung. Dazu findet ihr immer wieder Beiträge, ähnlich wie hier.

Auch das Loslassen, Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Dazu hier ein recht persönlicher, älterer Artikel.

Plastik überall MamaDenkt 5vor12 01

8,3 Milliarden Tonnen Plastik überall. Meine #5vor12 im April

Seit zwei Tagen werde ich immer wieder auf eine ganz bestimmte Fernsehsendung hingewiesen, die auf ARTE ausgestrahlt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Dokumentation, in der es um das Plastikproblem geht, das wir inzwischen mehr als augenscheinlich haben, doch nur die wenigsten messen dem die Bedeutung bei, die diesem Umstand zukommen sollte. Plastik überall, so lautet der Titel der Doku und es geht 90 Minuten lang um Plastik. Plastik im Wasser, in der Luft, in der Nahrungskette. Einfach überall.

Plastik überall

Ich verarbeite diese Doku gleich zu Beginn dieses Blogartikels und starte damit unmittelbar und ganz direkt in meine #5vor12 für diesen Monat April. Ihr seid herzlich eingeladen eure #5vor12 in eurem Blog oder über einen eurer Social-Media-Kanäle zu veröffentlichen und mit dem obigen hashtag zu versehen. Ein @mamadenkt weist mich – meistens – darauf hin, dass ihr dabei seid und ich kann eure Beiträge nochmal mehr über meine Kanäle teilen. Bei Fragen und wenn ihr einfach mehr Infos zu dieser Aktion haben wollt, schaut einfach mal hier vorbei.

8,3 Milliarden Tonnen Plastik – Zahl des Monats

Die Zahl tauchte jetzt schon weiter oben im Text auf und selbst beim x.ten Mal tippen, lesen und vergegenwärtigen, bin ich schockiert. Vor allem darüber, wie schmutzig, dreckig und hässlich dieses Material ist, das sich inzwischen überall befindet. Die Tatsache, dass diese Nachricht noch nicht in der breiten Masse der Bevölkerung angekommen ist, lässt mich nur noch mehr entsetzt sein.

Häufiger werde ich damit konfrontiert, dass mein Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ja ganz nett sei. Doch beim nächsten politischen Fiasko oder der nächsten kriegerischen Auseinandersetzung, die uns trifft und nicht auf irgendeinem der anderen Kontinente stattfindet, ist das auch egal. Es hat ein bisschen was von #whataboutism – daher: Leute, wir müssen vom unnötigen Plastik loskommen. Hier der Link zur Doku. Viel Spaß und gute Einsichten beim Anschauen.

Upcycling – Idee

Nahezu plastikfrei ist dieses Do it Yourself, das ich heute Vormittag bebildert für euch veröffentlicht habe: Handpuppen aus Socken lassen sich ganz schnell und sehr einfach auch gemeinsam mit den Kindern basteln. Schaut mal.

Plastik überall MamaDenkt 5vor12 03

Food

Während unserer Woche #GutesaufdenTeller habe ich mich mal in den Mahlzeiten probiert, die nahezu ohne jegliche Verpackung auskommen. Dabei herausgekommen ist zum Beispiel spanische Tortilla, wie sie die Mutter meines Mannes zubereitet. Sehr lecker. Link folgt die Tage.

Plastik überall MamaDenkt 5vor12 02

Anno domini

Probiert habe ich mich an Ostern in der Herstellung eigenen Spülmittels. Das hat so gut geklappt und beste aus nur vier Komponenten: Kernseife, Natron, Wasser und zehn Tropfen ätherisches Öl. Noch einfacher geht nicht, oder?! Hier der Link zum Blogartikel, in dem ich euch zeige, wie genau ich das Spülmittel zubereitet habe. Plastik überall stimmt bei diesem Selbermachen-Projekt zum Glück auch nicht.

Entdeckung des Monats

Weil ich mir einen neuen Social Media – Account angelegt habe, war ich nochmal auf Recherche und Suche nach Menschen, von denen ich in den vergangenen Jahren gehört hatte, sie aber noch nicht in meine Liste „interessante Persönlichkeiten“ aufgenommen hatte. Heute hier das Projekt von Stephan Horch, der sich gegen „Plastik überall“ einsetzt. Er ist Foto-Künstler und hat den Clean River Project e.V. gegründet. eine Organisation, die in den vergangenen Jahren 30.000 Liter Plastikmüll eingesammelt hat. Ich finde das sehr bewundernswert. Zumal mich diese Flut an Müll oft genug wie gelähmt da stehen lässt und denke, „Das hat doch alles keinen Sinn. Es ist eine Illusion, dass wir unsere Ozeane und Flüsse je wieder sauber kriegen. Es ist uns einfach egal.“ Bestätigt durch Beiträge, wie zum Beispiel hier von der Süddeutschen Zeitung.

Aaaaber: Selbst wenn wir scheitern und an unsere Grenzen kommen, wir sind ja nie allein. Es gibt andere Menschen, die sich für ähnliches stark machen und gemeinsam können wir Herausforderungen meistern. Dazu habe ich Alex ihre Frage der Nachhaltigkeit beantwortet, die ihr ab morgen (06.04.2018) bei ihr nachlesen könnt. Alex ist für mich sowieso so ein Paradebeispiel an Mensch, der sich nicht unterkriegen lässt, solange das Herz für etwas brennt. Hier der Link auf ihren Blog. Gut, dass es Menschen wie dich und Stephan gibt!

Das waren meine 5 vor 12. Bis zum 11.04.2018 habt ihr Zeit euch zu beteiligen und eure #5vor12 zusammenzustellen. Verlinkt sie gerne unter diesem Beitrag via Inlinkz. Ich freu mich. Und wenn ihr dieses Mal nicht dazu kommt, teilt ihn gerne auf euren Kanälen, damit andere erinnert oder auf die Aktion aufmerksam gemacht werden. Ich danke euch. Hier nochmal der Link zum Mitmachen, solltet ihr noch Frage haben.

5vor12 Plastik überall MamaDenkt pin

Dir hat der Artikel gefallen? Sehr schön! Schau mal, letzten Monat ging es um 136.000 Mikroplastikteilchen und davor um 104 Kubikmeter Wasser. 

Und wie sich noch besser ohne Plastik leben lässt, könnt ihr zum Beispiel in dieser Buchrezension nachlesen.

Hier habe ich außerdem mal fünf direkte einfache Tipps zusammengestellt, gegen das Plastikimperium im eigenen Haushalt anzugehen. Schaut mal.

Handpuppen selber basteln MamaDenkt 03

Handpuppen aus Socken basteln

Vor einiger Zeit kam K2 aus dem Kindergarten nach Hause und wollte unbedingt eine Sockenpuppe basteln. „Mama? Kann man Handpuppen einfach basteln?“ – Na klar! Wir haben früher aus Socken welche gebastelt. Soll ich dir das mal zeigen? – „JA! JETZT!“

Natürlich hatte ich gerade die Hände voll mit Teig und war dabei das Mittagessen vorzubereiten. Doch was tue ich nicht alles für das Glück und den Seelenfrieden eines meiner Kinder…

Ganz einfache Handpuppen basteln

Inzwischen befinde ich mich in der privilegierten Lage, dass mein „Kreativschrank“ in der Regel all das hergibt, was ich für ein schnelles und einfaches Do-it-Yourself benötige. Wolle, Knöpfe, Pappe und sogar eine etwas dickere Filzplatte waren direkt vorhanden. Neben Nadel und Faden benötigt ihr eine Schere, Stecknadeln, etwas Geschick beim Einschätzen der Mundgröße und, wenn ihr habt, etwas, das sich als Haarspange für eure Puppe verwenden lässt. Nicht zu vergessen sind natürlich die Socken für eure Handpuppen. Da wir gleich zwei davon gebastelt haben, habe ich auch gleich zwei wirklich durchgelaufene, mit Löchern versehene Socken aus dem Kleiderschrank gekramt.

Handpuppen selber basteln MamaDenkt 01

Wie fange ich mit meiner Sockenpuppe an?

Ich habe in der Tat als erstes mit Augenmaß einen ovalen Kreis auf ein Stück Pappe gezeichnet. Ihr braucht also auch einen Stift. Ob Kugelschreiber oder Bleistift ist fürs Basteln unerheblich. Das Oval schneidet ihr aus und faltet es auf der Hälfte.

Danach sucht ihr euch am Zehenende eurer Socke den Bereich, in den ihr das „Stück Mund“ einnähen wollt. (Ich bin keine Nähkönigin. Nur die Arbeiten, die von Hand gehen, kann ich umsetzen und es mag sein, dass sich der ein oder andere Begriff meiner Handpuppen – Anleitung etwas holprig anhört. Ich hoffe, dass die Bilder alles weitere erklären.) 

Handpuppen selber basteln MamaDenkt 02

An der entsprechenden Stelle probiert am besten mal aus, ob eure Sockenpuppe gut in der Hand liegt, und fixiert dort  das Stück Pappe mit zwei Stecknadeln. Jetzt könnt ihr mit einem Faden das Stück Pappe festnähen.

Entweder ihr macht es euch an dieser Stelle ganz einfach und bemalt das Stück Pappe mit den Wassermalfarben, die sich euer Kind wünscht, oder ihr näht darüber ein Stück der Filz, damit sich das Innere des Mauls schön weich anfühlt. Eine unserer Handpuppen ist tatsächlich ohne beides ausgekommen, weil K3 es nicht anders wollte und wird weiterhin mit viel Liebe bespielt.

Viel wichtiger an diesen Handpuppen waren die Augen, das Näschen und – NATÜRLICH – die Haare.

Mit Handpuppen spielen

Meine Kinder und ich lieben es mit diesen Handpuppen zu spielen. Sie sind unsere Spielgefährten, werden zum Kuscheln fest in den Arm genommen und durchs ganze Haus getragen. Sie sind diejenigen, die auf gute Träume in der Nacht achten und uns nachmittags vorspielen, wie das Märchen vom Froschkönig wirklich ausgegangen ist.

Habt ihr auch schon eigene Handpuppen gebastelt? Als ich vor ein paar Tagen bei meinen Eltern meinen damaligen Schulranzen gesichtet, sortiert und entrümpelt habe, da ist mir meine erste Handpuppe wieder in die Hände gefallen. Das war ein ganz seltsames Gefühl. Vermutlich lag das darin begründet, dass es die erste als Kind selbstgenähte Puppe war. Ich war damals in der ersten Klasse, was bedeutet, dass auch meine Kinder bald ihre ersten eigenen Handpuppen selber basteln könnten. So einfach war das mit diesen beiden Gesellen. Hier also noch ein Bildchen von meiner damaligen Puppe.

Was sind eure liebsten einfach Do-Iit-Yourselfs für und vor allem MIT euren Kindern?

Handpuppen selber basteln MamaDenkt pin

Wenn euch dieses Do-it-Yourself gefallen hat, dann schaut doch mal hier vorbei. Dort haben wir mit den Kids geforscht und wollten veranschaulichen, wie das mit dem Antrieb für ein Gefährt funktioniert. Insbesondere wie es sein kann, dass eine Rakete nach oben fliegt. Eine Reihe weiterer Upcycling- und DiY-Ideen von mir und anderen findet ihr außerdem auf meiner Pinterest-Seite.

Oder ihr probiert euch darin euer nächstes Spülmittel selber zu machen. Dann klickt ihr hier entlang. Es gibt auf MamaDenkt auch noch eine Reihe anderer Themen rund um Nachhaltigkeit, Minimalismus, aber auch die rosahellblau Falle oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Spülmittel selber machen Sauberkasten

(Anzeige) Spülmittel selber machen mit dem Sauberkasten. Plus Verlosung

(Anzeige) Seitdem wir vor nun etwa 9 Jahren begonnen haben, unseren Besitz zu reduzieren und unseren Lebensstil zu verändern, hat sich viel getan. Wir haben Bücher, Babysachen und Möbelstücke verschenkt und verkauft. Verhaltensweisen und Freizeitaktivitäten, wie das Laufen auf dem Laufband, passten nicht mehr in unseren Alltag und wir haben sie gerne losgelassen. Neues kam dazu. Statt zum Friseure zu gehen, schneide ich die Haare selber. Klappt bislang ganz gut. Außerdem haben wir begonnen viele Dinge selber zu machen oder ganz auf sie zu verzichten, wie zum Beispiel Deo und Shampoo. Letzte Woche erhielt ich nun den Sauberkasten von Jeanette und Jette. (Sie sind online hier unterwegs) Spülmittel selber machen – so hieß das nächste Projekt.

Aber nicht nur das. Mit dem Sauberkasten habe ich nun alle Zutaten und – vor allem – schon getestete Rezepte für Scheuerpaste, Abflussreiniger, Spülmaschinenpulver oder Waschmittel direkt im Haus.

Spülmittel selber machen

Bevor ich euch von meinem Versuch berichte und außerdem ein tolles Ostergeschenk für euch hier im Blog habe, ein paar Worte zu den Menschen hinter dem Sauberkasten. Ein Bild von ihnen könnt ihr euch hier machen

Außerdem gab es vergangenes Jahr ein Interview hier im Blog, das ich mit Jeanette führen durfte. Darin könnt ihr nachlesen, wie das Unternehmen entstanden ist und welche Vision sich hinter ihm verbirgt.

Zutaten für mein Experiment

Mein Spülmittel selber machen, diesen Gedanken hatte ich schon häufiger. Irgendwie habe ich mich nie so richtig dazu aufraffen können, entsprechende Rezepte im Netz rauszusuchen und auszuprobieren. Denn das kommt ja immer noch dazu. Erstmal die Recherche, welche Rezepte Sinn zu machen scheinen, dann das Besorgen von Zutaten in den unterschiedlichsten Geschäften (Apotheke, Drogerie, mit viel Glück im Unverpackt Laden), dann das Mischen. Zu guter Letzt wird getestet, ob das Rezept was taugt und Geschirr oder Wäsche sauber werden.

Diese Kette an Dingen hat mir im Vorfeld schon immer so viel Motivation geraubt, dass ich es letztlich nie ausprobiert habe (außer mit Kastanien zu waschen). Bis dato hatte ich also kein eigenes Spülmittel gemixt.

Mit dem Buch von smarticular, das ich euch hier vorgestellt habe, und mit meinem Sauberkasten  erhielt ich schon ausprobierte Rezepte und mit letzterem sogar alle notwendigen Zutaten, wie Soda, Essig, Natron, Zitronensäure, Kernseife und ätherische Öle für Basic-Rezepte. Im Paket waren außerdem ein kleines Kännchen und auch ein Messlöffel. Für mich – sehr erleichternd und wirklich ganz einfach. Dem Experiment „Spülmittel selber machen“ stand nun nichts mehr im Wege.Spülmittel selber machen Sauberkasten 04

Beim Mischen der Zutaten fielen mir heute beigelegte Etikette für die jeweiligen Putzmittel auf. Super Idee. Die lassen sich auf die vorbereiteten leeren Flaschen und Behälter kleben, um immer genau zu wissen, worin sich welches Putzmittel befindet und wie es neu herzustellen ist. Super, danke! Tja, und bis auf leere Flaschen und einen Behälter aus Metall zum Anrühren, brauchte ich kein weiteres Equipment. Absolut komfortabel.

Wenn es an das Mischen von Waschmitteln geht, für die ich Soda benötige, werde ich mir noch eine Brille und Handschuhe besorgen. Oder was meint ihr, die ihr vielleicht schon viel länger dabei seid, euch euer eigenes Putz- und Waschmittel selber zu machen?

Herstellung meines ersten Spülmittels

Zuerst habe ich heute also meine leeren Flaschen vorbereitet. Nun wurde die Kernseife in heißem Wasser aufgelöst.Spülmittel selber machen Sauberkasten 02

Danach konnte ich auch schon Natron und das ätherische Öl hinzugeben, das ich für mein Spülmittel bevorzugte.

Spülmittel selber machen Sauberkasten 07

Spülmittel selber machen Sauberkasten 03

Deckel auf die Flasche schrauben, schütteln und weg damit in den Schrank für die Putzmittel. Spülmittel, zumindest dieses, lässt sich nämlich auf Vorrat herstellen. Das teste ich die nächsten Wochen aber noch für euch.

Spülmittel selber machen Sauberkasten 01

Spülmittel selber machen – geht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich näher mich Stück für Stück den Putzmitteln an, die wir tatsächlich verwenden. Viele sind das in der Tat nicht mehr – um ehrlich zu sein.

Was ich am Sauberkasten toll finde

Es gibt genau drei Dinge, die ich an diesem Experiment toll gefunden habe. Die Putzmittel kommen mit wenigen Zutaten aus und die Herstellung, sprich die Rezepte sind total simpel.

Was mich zudem begeistert: Alle Rezepte wurden vom Sauberkasten – Team schon ausprobiert und optimiert. Das ist genial, weil ich mir dadurch diese Zeitphase von „Versuch und Irrtum“ spare. Darauf habe ich gerade einfach keine Lust.

Hinzukommt, ich erlebe auf diese Weise ganz einfach mehr Unabhängigkeit. Ich brauche nun wirklich nicht mehr alle ein bis zwei Monate neues Spülmittel kaufen. Denn Spülmittel selber machen ist easy peasy.

Auch die Wiederverwendung entleerter Glasflaschen gefällt mir sehr gut. Für mich hat das einfach nochmal ein bisschen mehr Wertschätzung für die Dinge, mit denen wir tagtäglich zu tun haben.

Kritik

Als Kritik kommt ganz oft, dass der Sauberkasten viel zu teuer ist. Ich muss sagen, dass ich das anders sehe. Der Sauberkasten bietet mir in meinem Fall nicht nur die Zutaten, sondern auch das „Werkzeug“ und Erfahrungswissen, das ich bezahle. Klar kann ich mir das auch selber aneignen, recherchieren und Rezepte ausprobieren. In meinem Fall hatte ich dazu schlichtweg keine Muße. Ich zahle also nicht nur die Zutaten, so sehe ich das zumindest.

„Der Versand ist total kontraproduktiv CO2-technisch.“ Ja, dieses Argument, kann ich gut nachvollziehen. Es wird tatsächlich so sein, dass ich meine Zutaten im Unverpackt Laden auffüllen lassen werde. Einfach, weil es diesen Laden um die Ecke gibt. Das war vor einem Jahr noch anders. Und alles, was ich nicht um die Ecke bekomme, das wird geprüft auf seine Notwendigkeit und dann durchaus per Onlinebestellung geordert. Ich verstehe die Kritik. Doch solange ich mich selber für mehrere Kilometer ins Auto setzen muss, ist es doch fast egal, was ich tue.

Das ist ein Punkt, den ich gerne mal durchrechnen würde – aber mir fehlen da wieder einmal die Möglichkeiten entsprechende Zahlen heranzuziehen. Wer mag, der kann ja mal. Ich mach in der Zeit mein Spülmittel selber.

Spülmittel selber machen – du auch?

Welches Putzmittel willst oder hast du dir schon selber hergestellt? Beantworte vorangegangene Frage und mach mit, wenn es darum geht, einen Sauberkasten (Basis) zu gewinnen.

Spülmittel selber machen Sauberkasten 05

Folgende Regeln gelten für die Verlosung: Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Blogartikel mit einer Antwort auf die Frage, welches Putzmittel du gerne mal selber herstellen würdest. Die Verlosung endet am Freitag, den 06.04.2018 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am darauffolgenden Tag bis um 20Uhr ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Du hast 24h Zeit dich bei mir zu melden. Sollte das nicht passieren, verlose ich neu. Mach mit, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist.

Verlost wird ein Exemplar des in diesem Blogartikel vorgestellten Sauberkasten (Basis). Auszahlen kann ich dir nix. Verschickt wird innerhalb Deutschlands via Post. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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