Alle Artikel mit dem Schlagwort: burnout

PapaDenkt: Wege aus der Erschöpfung

In den vergangenen Wochen habe ich euch teilhaben lassen an dem, was hier gerade so passiert. Vielleicht habt ihr dadurch so großes Verständnis für nur unregelmäßige Blogbeiträge. Dafür danke ich euch sehr!! Heute öffnet der Papa einen Spalt weit die Tür zu seinen Gedanken und gewährt Einblick in sein Erleben von Momenten und seine Versuche Wege aus der Erschöpfung zu finden. Morgenroutine: Unterbrochen Montag Morgen. Die Last der vor mir liegenden Woche scheint mich bereits jetzt erdrücken zu wollen. Auf dem Weg zur Haustür greif ich mir ein gutes Buch und beschließe spontan vor der Arbeit irgendwo ein paar Minuten Ruhe zu tanken und zu lesen. Ich lenke unseren kleinen Zweitwagen, eine vorübergehende Leihgabe unserer Eltern, durch zwei abseits gelegene Dörfer und parke schließlich auf einem kleinen Wanderparkplatz. Noch bin ich der Einzige, der sich früh am Morgen hierher verirrt hat. Ich wähle aus dem Bauch heraus eine Richtung und marschiere die asphaltierte Straße entlang. Links und rechts neben dem kleinen Wirtschaftsweg wuchern Gräser, Sträucher und dank der hohen Bäume ist es noch angenehm kühl. …

In Sachen Erschöpfung.

Erschöpfungssituationen Als Mutter dreier Kinder gab es bislang viele solcher Momente der mehr oder weniger großen Erschöpfung. Ich denke zurück an die Geburt des zweiten Kindes: Nach 24h die Klinik verlassen und in den ganz normalen Alltag eingestiegen. Wenn nicht zu dritt, dann eben zu viert. Der Mann hatte zwei Wochen Urlaub angemeldet, das sollte zum Einstieg in das neue Familienleben reichen. Der Gedanke, dass ich in nur wenigen Tagen alleine Zuhause sitzen würde, ohne jegliche Unterstützung von Großeltern, Verwandten und Freunden, brachte mich letztendlich mit einer Brustentzündung zurück ins Krankenhaus. (Entstehungsgrund von MamaDenkt) Wir hatten einfach nicht vorausschauend geplant und gedacht. Dann der Moment als das zweite Kind so seltsam still war, während ich – hochschwanger – in der Küche das Mittagessen zubereitete. Nach einem Blick ins Esszimmer das böse Erwachen, was ein Zweijähriger mit einer bekackten Windel und einem Sofa fabrizieren konnte… Ich beschreibe es euch nicht weiter. Oder der Moment, in dem der Schularzt im Kindergarten die Gesundheits- und Schultauglichkeitsprüfung mit den Wackelzahnkindern durchführte. Eine Ärztin, die mir vehement einbläuen wollte, dass …

Das Problem der Erschöpfung

Das Problem der Erschöpfung ist ja leider nicht nur die Erschöpfung an sich. Dabei ist sie es, die einem Kraft, Energie, positive Gedanken raubt und mitunter körperliche, psychische und seelische Probleme verursacht. Probleme neben der Erschöpfung Hinzukommen Aspekte, die erstmal gar nicht so offensichtlich auf dem Schirm sind. Dinge und Umstände, die erst dann bewusst werden, wenn es darum geht, neue Wege zu finden und Veränderungen umzusetzen. Wobei wir so ehrlich und realistisch sein müssen: In der Erschöpfung ist dazu gar kein Platz. In der Erschöpfung werden Haushalt, das Leben mit Kindern, der ganz gewöhnliche Alltag zu einem riesigen Berg, der sich weder erklimmen noch umgehen lässt. Hinzukommen Schwierigkeiten, wie finanzielle Engpässe, Betreuung der Kinder (wenn die Verwandtschaft nicht in unmittelbarer Nähe, sprich nebenan wohnt) oder auch das Auftanken von Energie. Ruhe zu finden in einem Haus, in dem drei relativ kleine Kinder wohnen – no way. Familie, Beruf und Erschöpfung Werfen wir doch mal einen Blick auf unsere Verteilung von beruflicher Tätigkeit und Familienarbeit. Bislang haben wir ein recht konservatives Familienmodel gelebt. Mein Mann …

Ich bin raus. Erschöpfungszustand

Der Erschöpfungszustand meines Mannes, oder besser gesagt, das vegetative Erschöpfungssyndrom meines Mannes. Früher oder später war das ja zu erwarten. Nicht mal unbedingt bei ihm. Auch ich hätte in diese Panikattacken geraten können, balanciere vielleicht noch am schmalen Grat an ihnen vorüber, blicke in das Dunkle, in das scharfkantige und schaurige Etwas. Vielleicht. Massive Erschöpfungszustände Zuerst wollte ich nicht darüber schreiben. Und ehrlich gesagt, es graut mir im Augenblick des Tippens weiterhin vor den Worten und ihrer Bedeutung. Es ist zu intim. Zu persönlich. Selbst für mich, einer, die sich geschworen hat, nicht über Dinge zu schreiben, die zu nah an meinen inneren Kern gehen. Weil, ja weil ich ehrlich und authentisch über die Dinge zu schreiben versuche. Dinge, die verletzlich und angreifbar machen. Vor allem vor Menschen, die sich das Anpöbeln anderer in der Anonymität des Netzes auf die Fahnen geschrieben haben. Doch dann überwältigen mich die Nachrichten aus diesem weiten Internet. Schicksalsschläge, die über meine Social Media Kanäle an mich herangeraten und mir die Luft zum Atmen rauben. Oft geht es um Menschen, …