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11. Salzkristalle züchten

Vorletztes Wochenende kam K1 mit einem seiner Entdecker- und Forscherbücher über Steine und Mineralien herunter. “Mama? Können wir das mal machen?” Aufgeschlagen hatte er eine Seite über das Züchten von Salzkristallen.

Zwar war schon Abend und mit dem Abendessen würde das Ins-Bett-geh-Ritual beginnen, aber das Experiment sah überschaubar aus. Und ich war neugierig.

Salzkristalle züchten

Nachdem wir das Abendessen beendet hatten, erhielt K1 den Auftrag, die benötigten Materialien und Arbeitsutensilien zusammenzutragen.

Was ihr braucht: Ein leeres Honigglas, einen Stift mit einem Bindfaden, Salz, einen Löffel, heißes Wasser und eine Büroklammer.

Experimentaufbau

Und so geht’s:

Zunächst kochte ich Wasser. Das heiße Wasser goß ich – nicht mehr sprudelnd! – in das leere Honigglas. Dazu stellte ich das Glas in unser Spülbecken, da ich heißem Wasser in Glas grundsätzlich nicht traue. Mittels Topflappen trug ich das gefüllte Glas auf den Esstisch.

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Nun kam der Part von K1. Zunächst befüllte er das Glas mit einem Löffel Salz nach dem anderen. Nach jedem Löffel Salz rührte er die Mischung solange um, bis sich das Salz komplett aufgelöst hatte. Danach kam der nächste Löffel nach demselben Prozedere solange bis sich das Salz nicht mehr auflöste und damit eine gesättigte Lösung entstanden war.

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Nun band er den Faden an einen Buntstift, der lang genug war und sich gut auf den Rand des Glases ablegen ließ. Am anderen Ende des Fadens, der bis in das Glas hinein hing, befestigte er eine Büroklammer. Nun hieß es abwarten.

Wir stellten das Glas auf unsere Fensterbank in der Küche, an einen Ort, an dem keine kleinen Kinderhände ungehindert drankommen konnten.

Nach 10 Tagen hatte sich ein kleiner dicker Salzkristall gebildet und wir sind gespannt, wie groß der Kristall wohl noch werden wird.

Für K1 ist der Salzkristall etwas ganz Wertvolles. Etwas kostbares, von dem er sich Funkeln und Glitzern verspricht. Wir sind gespannt. Ein Experiment, das sich gut mit Kindern zwischen 4 und 8 Jahren durchführen lässt. Natürlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten, wenn es darum geht zu erklären, was dabei passiert.

Kennt ihr ähnliche, einfach durchführbare Experimente?

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