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18. Krippe aufbauen

Nachdem wir gestern unseren Weihnachtsbaum für dieses Jahr doch wieder im Wald geschlagen haben, wenigstens beim Forstamt, wird heute unsere Krippe aufgebaut.

Was für eine Krippe habt ihr denn?

Erst hat mir meine Mutter ihre alte, sie stammt noch von meinen Großeltern, ausgeliehen. Als K1 dann dabei war und das zweite oder dritte Weihnachten anstand, habe ich darüber nachgedacht, dass ich gerne eine kindgerechtere Krippe hätte. Die zeichnete sich in meinen Augen darin aus, dass sie

a) freundlicher aussah.
b) bespielt werden konnte und zu diesem Spiel einlud.
c) nichts daran kaputt gehen konnte und ich nicht ständig vor Zubruchgehen Angst haben musste.
Wir entschieden uns daher für die Ostheimer Krippenfiguren Variante 2. Ein Häuschen haben wir uns nicht dazu gekauft. Mein Mann hat mir vor anderthalb Jahrzehnten mal eine kleine Blockhütte aus Holz gebastelt. Ein Zeichen dafür, dass wir irgendwann mal nach Canada auswandern. (Davon haben wir uns mit unserem WWOOFing-Projekt allerdings bewusst und entschieden verabschiedet.)

Da die Figuren relativ teuer sind,natürlich nichts gegen echte, traditionelle Krippenfiguren – dennoch nur schwer erschwinglich -, haben wir uns jedes Jahr eine Firgur dazu gekauft. Seit vorletztem Jahr sind es so viele, dass wir innerhalb einer Woche immer eine Figur dazukommen lassen können. Eine Figur, die sich auf den Weg zum Stall unter dem hellen Stern macht, um das Jesusbaby zu begutachten, zu feiern, zu bestaunen und es begreifen zu lernen.

Unser Ritual zur Weihnachtskrippe

In den vergangenen Jahren war es häufig so, dass ich ungefähr eine Woche vorher unsere Krippe aus dem Schrank geholt habe. Jedes Mal heißt es, dass wir sie aufbauen wollen. Aber just in dem Moment des Aufbauens fehlen die Figuren und es sind nur noch einzelne da.

Das wird auch heute passieren. Die Krippe steht dieses Mal schon seit knapp drei Wochen auf einem unserer Regale mit den verschiedenen Figuren. Wir werden heute die Krippe aufbauen wollen, doch nur Maria und meine kleine hölzerne Blockhütte werden zu finden sein.

Das Christkind hat uns die Figuren gemopst und wir werden darauf setzen, dass die Figuren ihren Weg zu uns in die Krippe, unter unserem Baum, selber wiederfinden. Die Geschichte von damals wird damit nicht nur am Abend des 24. präsent, sondern begleitet uns in den letzten Tagen vor Heilig Abend nochmal sehr konkret und wird durch die Spielfiguren auch (be)greifbar.

Was habt ihr für Rituale mit euren Familien? Oder welche fandet ihr in eurer eigenen Kindheit sehr schön?

1 Kommentare

  1. tolitha sagt

    Wir haben auch heute begonnen, unser Kripperl aufzustellen. Wir machen das so wie ihr, jeden Tag kommt etwas dazu. Ich hab einige passende kurze Geschichten, die vorgelesen werden; heute zum Beispiel vom Ochsen, der im Stall steht. Wir haben also den Stall geputzt, Heu in die Futterkrippe gelegt und den Ochsen dazugestellt. Morgen schicken wir dann Josef und Maria mit dem Esel auf den Weg. Das Jesukind liegt erst am Hl Abend in der Krippe, die Kinder schauen bei der Bescherung immer als erstes nach, ob das Christkind auch wirklich zu uns gekommen ist! :-)
    Unsere Krippe ist handgeschnitzt und unbemalt, von einem Kripperlschnitzer im Ort, ein Erbstück meiner Großtante. Unsere Kinder spielen eigentlich nie damit, sie basteln sich aber jedes Jahr selber Krippenfiguren, zum Beispiel aus Klopapierrollen.

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