AlltagsAbenteuer
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Alles ohne Zucker. Wochenende in Bildern Januar 2018

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Dieses Wochenende steht im Zeichen meiner #ohneZucker Challenge auf Instagram. Irgendwie hat es die Zeit dieser Woche so gar nicht hergegeben, auch euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden zu halten. Das tut mir sehr leid. Ich habe einfach das passende Zeitfenster versäumt. Hinzukommt, dass ich mich mehr oder weniger in dieses Projekt ohne Zucker hineingeworfen habe. (Das gab es vor zwei Jahren mal, doch das ist schon ein Weilchen her.) Von jetzt auf gleich ging’s los, auch wenn ich schon seit Weihnachten mit diesem Gedanken spiele. Ich konnte mich einfach nicht überwinden. Jetzt bin ich mittendrin. Also nochmal zum Anfang des Wochenendes.

Ohne Zucker

Ohne Zucker läuft hier seit Montag. Es klappt erstaunlich gut und Näheres werd ich euch für morgen in einem Blogartikel zusammenstellen.

 

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Am Freitag waren wir gemeinsam im Wald unterwegs. Der Sturm tags zuvor hat hier nicht so viel Schaden verursacht, wie in vielen anderen Teilen Deutschlands. Dennoch, ausgerissene und umgeworfene Bäume haben wir auch gesehen sowie das ein oder andere Geheimnis. Um #Geheimnis ging es am Wochenende auch bei der #instachallenge von Sarah aka mehrgutezeit.

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Jetzt am Wochenende haben wir auch noch immer ein kleines „Gastkind“ zu Besuch. Eine Puppe mit Namen Maja, die eines der Kids aus dem Kindergarten mit nach Hause gebracht hat. Wir sollen mit ihr spielen und alles aufschreiben, was wir gemeinsam so machen. Sehr spannende Aktion. Und ich liebe diese Puppen!!

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Samstag begann es dann zu schneien. Und wie. Wir mussten eine Geburtstagseinladung wegen Krankheit absagen, sind aber trotzdem viel draußen gewesen. Denn frische Luft ist gut gegen diesen ganzen Erkältungsmist, sofern kein Fieber im Spiel ist. Das hier ist einer unserer selbstgebauten Schneesessel. Sehr bequem!

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Das hier ist unsere Samstagsmahlzeit. Ganz oft gibt es zum Wochenende Pfannkuchen. Das liegt daran, dass ich erst am Ende der Woche den Nerv habe, mich so lange kontinuierlich in der Küche an den Herd zu stellen. Und seitdem wir alles an beschichteten Pfannen komplett aus unserem Haushalt verbannt haben, MUSS ich auch daneben stehen bleiben. Sonst brennt einfach alles an. Das da sind Bananenpfannkuchen mit frischem Obst. TOTAL lecker!

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Heute Morgen durften wir Großen tatsächlich noch ne Stunde länger im Bett liegen bleiben. Die Kids sind aufgestanden und haben uns liegen lassen. Mehr noch, als ich in die Küche kam, hieß es „Mama, ich hab dir Kaffee gekocht.“ In dem Moment wurde mir ein wenig anders. Denn meinem „Montessori-Ich-bin-total-selbständig-und-mache-alles-schon-seitdem-ich-da-bin-alleine“- Kind ist sowas zuzutrauen. Der Wasserkocher ist und bleibt jedoch tabu, solange kein Erwachsener in der Nähe ist.

Es stellte sich zum Glück heraus, dass ich lediglich die Vorbereitungen abgenommen bekommen hatte. Das sah dann so aus wie auf dem folgenden Bild. Zucker war natürlich drin. Denn so trinke ich meinen Kaffee am liebsten und K2 hat es besonders gut gemeint. Vier Löffel waren das bestimmt. Da ich seit Mittwoch tatsächlich konsequent meinen Kaffee ohne Zucker genieße, habe ich die Milch doch heimlich ausgetauscht.

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Beim Essen standen heute außerdem immer diese zwei. K3 hatte einfach keinen Hunger und ich war jedesmal verleitet zu sagen: „Spielzeug gehört nicht auf den Tisch. Weg damit.“ – denn das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Und es stimmt ja auch irgendwie. Es stört, Lebensmittel samt Teller fallen auf den Boden, es ist laut und die anderen sind abgelenkt. Mal abgesehen davon, dass es mich total unruhig macht. Wie macht ihr das bei euch zu Hause? Spielzeug auf den Tisch, oder nicht? Wir haben hier letztlich den Deal, dass Spielzeug wartet bis nach dem Essen. Ich lasse mich ab und an darauf ein, dass es auf dem Tisch stehen darf, wenn es von der Größe passt. Entweder das Kind legt es selber dorthin oder aber ich übernehme das. Meistens wollen die Kids ihr Spielzeug dann selber zur Seite legen.

Meistens klappt das ganz gut.

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Ich sagte ja, dass mir der Verzicht auf Zucker vor allem zum Kaffeetrinken schwer fällt. Ohne Zucker Kuchen zu backen, kann ich mir nur schwer vorstellen. Ohne Zucker vielleicht, indem ich mit Apfelmus oder Bananen süsse. Die Tipps gab es von einigen von euch hinsichtlich des Backens ohne Zucker. Danke! Aber Kekse?

Das da unten sind Zum-Apfelmus-Schnecken. Ich glaube, eine gute Idee. Nur nicht mit dem Roggen-Volkornmehl. Aufgegangen ist das nicht.

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Das ganze Wochenende, bis heute Abend zur Sendung mit der Maus, war das Geklapper der Kletterschuhe im Haus zu vernehmen. Hier wird so manches zweckentfremdet. Das Kind ist dabei glücklich und ich dann auch.

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So viel ist in den vergangenen Jahren passiert. In den letzten Tagen habe ich sehr oft das Gefühl mich stark verändert zu haben. Nicht in allem. Auch nicht von Grund auf. Aber Vieles ist anders. In meiner Rolle als Mutter, als Partnerin, aber auch als Frau, die die Welt verändern will.

Ich geh einmal mehr in mich und versuche in Worte zu fassen, worum es mir geht. Wenn ihr noch mehr Beiträge zum Wochenende in Bildern lesen und sehen wollt, dann schaut mal bei Susanne von geborgen wachsen vorbei, die jedes Wochenende neu ihre Tore für diese Beiträge öffnet.

Wie war euer Wochenende? Was habt ihr gemacht? Wofür habt ihr euch Zeit genommen?

6 Kommentare

  1. Grouden sagt

    Ich habe im November ohne Zucker gelebt und ich muss sagen: das war für mich echt hart.
    Bei mir stand der kalte Entzug im Vordergrund. Ich musste mir eingestehen, dass ich ein ziemlicher Zucker- und Glutamatjunkie war und irgendwie von dem Zeug wieder runter kommen musste.
    Ich habe auch den ganzen November täglich an Gummibärchen gedacht. Psychisch war es ziemlich anstrengend, aber ich habs geschafft.
    Und ich muss sagen: bei mir sind die Kilos gepurzelt (obwohl ich es darauf überhaupt nicht angelegt hatte).

    Das alles ist Kopfsache. Wie beim Minimalismus auch, hat mich der Gedanke getröstet, dass Verzicht nichts schlechtes ist und dass das ausmisten von Giftstoffen im Körper ist und davon trennt man sich dann doch gern.

    • rage sagt

      Liebe Grouden – ich sehe das „noch“ ganz genauso wie du. Ich motiviere mich mit ganz ähnlichen Gedanken und führe mir immer wieder vor Augen, worum es mir geht. Ich will vom Zucker weg, weil ich nicht länger davon abhängig sein und gemacht werden will.

      Für mich ist das tatsächlich auch eine Art von Politik. Auch wenn der ein oder andere an dieser Stelle die Augen verdrehen möchte. (Dazu hat er jetzt Gelegenheit.)

      Danke für deinen Kommentar.

  2. Julia sagt

    Prima Artikel danke! Teste doch mal Ofenpfannkuchen (von „Kleine Fluchten“), da brennt nichts an und die Küche stinkt auch nicht. Wirklich sehr lecker! Gibt es bei uns nur noch ;-)

    • rage sagt

      Nur im Backofen? Ohne den Pfannkuchengeruch in der ganzen Wohnung? Gute Idee! Danke für den Tipp!

      • Cornelia sagt

        Die lieben wir auch. Aber ich finde, sie schmecken schon ein wenig anders als Pfannkuchen aus der Pfanne. Aber es ist eine gute Alternative, wenn man nicht die ganze Zeit am Herd stehen will.
        Liebe Grüße
        Cornelia

  3. Pingback: Mein Wochenende in Bildern mal ohne anderen Titel | MamaDenkt.de

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