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(Anzeige) Nachhaltige Schulranzen, gibt’s die? Der ergobag pack vielleicht…

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(Anzeige) Seit der ersten Einschulung eines meiner Kinder bin ich auf der Suche nach einem nachhaltigen Schulranzen. Kurz nach dem Kauf unseres damaligen Exemplars, das zwar nicht nachhaltig, dafür aber Dinosaurier-Style hatte, erfuhr ich von Freunden vom ergobag pack. Dieser ergobag sei doch nachhaltig.

Der ergobag pack ist einen Versuch wert

Nun denn: Ich recherchierte einmal mehr im Netz. Diesmal auf der Suche nach weiteren Informationen über diesen ominösen ergobag. Ich gestehe: Ich kam mir schon zu diesem Zeitpunkt sehr unwissend vor. Wieso war mir dieser Schulranzen bei meiner Suche nicht aufgefallen? Zu meiner Entschuldigung, das liegt jetzt drei Jahre zurück. Seitdem ich von diesem Schulranzen weiß sehe ich auch immer mehr Kinder, die mit diesem zur Schule gehen oder nach Schulschluss heimfahren.

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Ein Schulranzen ist nachhaltig, wenn …

Mal abgesehen davon machen für mich zwei wesentliche Argumente die ökologische Nachhaltigkeit aus.

1. ich ihn gar nicht erst brauche und verzichten kann.

Ist es mir möglich auf das entsprechende Produkt, in diesem Fall den ergobag, zu verzichten? Das ist so ein Ausschlusskriterium. Brauche ich das jeweilige Teil überhaupt? So wirklich und richtig. Der Interpretationsspielraum in diesen Dingen ist äußerst individuell und weit. Denn das, was ich nicht brauche, gilt für mein Gegenüber noch lange nicht. Ich brauche keine Küchenmaschine, genauso wenig ein Handrührgerät. Das heißt nicht, dass es in unserem Haus keine Kuchen und Waffeln gibt. Doch ein Schneebesen reicht völlig aus. Ich brauche auch keinen Schulranzen. Mein Kind braucht auch keinen Schulranzen, da Schulen mehr und mehr darauf umschwenken, dass Lermaterial in der Schule deponiert wird. Für die Hausaufgaben während der Grundschulzeit braucht es keinen Schulranzen, da reicht einer der Rucksäcke, die wir hier vorrätig haben. Doch was ist mit meinem Kind? Wie strange will ich wirklich sein? Wie viel kann ich meinem Kind zumuten, für das ein solcher Schulranzen ja sehr viel mehr als ein Transportgegenstand ist. Schließlich ist es ein Symbol von: „Ich bin jetzt auch noch viel größer!“

Also: Wir brauchen einen Schulranzen. So nachhaltig wie möglich, weil es ihn vielleicht schon gibt, weil er vielleicht die vergangenen vier Jahre schon als Schulranzen gebraucht wurde?

2. Wenn ich einen gebrauchten Schulranzen finde, der „passt“,…

… ist das natürlich nachhaltiger als eine Neuanschaffung. Besteht also die Möglichkeit einen gebrauchten Schulranzen zu bekommen? Und diese Frage ist wirklich, wirklich kniffelig. Denn bei K1 ist es mir nicht gelungen einen gebrauchten Schulranzen aufzutreiben, der unseren Ansprüchen entsprach. Ein einziges Exemplar haben wir damals gefunden, mit Dinosaurier – Aufdruck. Ziemlich ramponiert – schon auf dem Bild zu sehen – für 20,-€ weniger als der ursprüngliche Neupreis. Kann und will ich das meinem Kind zumuten? Und außerdem das Risiko eingehen, dass der Schulranzen nach einem weiteren Jahr auseinander fällt? Dann zahle ich wohlmöglich nahezu doppelt so viel für einen hochwertigen Schulranzen.

Wenn gebraucht, dann also gut erhalten. Sonst macht es keinen Sinn. Bei K1 hatte ich damals keinen Erfolg. Bei K2 ist es uns gelungen. Wir haben hier jetzt zwei Rucksäcke liegen, beide von ergobag. Ein Exemplar neu, um es für euch zu testen und euch vorzustellen.

Das zweite habe ich durch Zufall von einer twitter – Kollegin erhalten. Warum? Das hat in diesem Fall weniger mit Nachhaltigkeit und mehr mit der blöden rosahellblau Falle zu tun, in die wir in unserer Gesellschaft tagtäglich tappen. Der Wunsch meines Kindes einen rosapinken Glitzerschulranzen zu tragen, wird von seiner Außenwelt voraussichtlich nicht so anerkannt und gesehen, wie von mir. Dazu an anderer Stelle mal mehr. Für den Fall dass wir diesen gebrauchten nicht benötigen, weiß ich, dass K1 ihn lieben wird, weil er seine Lieblingsfarbe hat. Und da für die weiterführende Schule schon ein neuer Schulrucksack angemeldet wurde…

Wie ist er denn so? Der ergobag pack?

Heute stelle ich euch gemeinsam mit K2 den ergobag pack mal vor, für den wir uns jetzt letztendlich entschieden haben. Für uns sind vier Punkte total wichtig geworden, die wir nun grundsätzlich zu unseren maßgeblichen Kriterien erhoben haben.

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geliebt

K2 liebt seinen Himmelreitbär ergobag pack. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Das Kind hat den Karton geöffnet und es war Liebe auf den ersten Blick, obwohl oder gerade weil sein Schulrucksack die Farbe Hellbau hat. Ja, es wollte pink, rosa, lila – doch all diese Farben waren vergriffen. Unser Deal war dann, dass wir diesen hellblauen ergobag pack einfach mit Meerjungfrauen – Kletties ausstatten. Doch selbst die sind aktuelle nicht notwendig, um wie ein stolzer, frecher Spatz überall mit dem Schulrucksack hinzustolzieren.

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Eine kurze Erklärung zu den Kletties: Mit einem Set Kletties ist jeder ergobag pack ausgestattet. Es handelt sich dabei um ein süsses Gadget, das ein bisschen diesen „Aufkleber-Charakter“ hat. An fünf bestimmten Stellen des Rucksacks können sie mittels Klettverschluss angebracht werden. Unser Exemplar hat Pferde – Kletties, passend zum Himmelreitbär ergobag pack. Von Oma und Opa gibt es zur Einschulung das Meerjungfrauen – die natürlich supergut zu himmelblau passen, weil sie im blauen Meer schwimmen.

nachhaltig

Nachhaltig darf sich der ergobag pack aus meiner Sicht aufgrund zweier wesentlicher Aspekte nennen. Zum einen ist der Stoff, aus dem dieser Schulrucksack verarbeitet ist, zu 100% aus recycelten PET – Flaschen hergestellt. Das bedeutet, dass für unseren Himmelreitbär 36,2 PET – Flaschen, mit einem 0,5l Füllvermögen, verarbeitet wurden. Diese Infos findet ihr in der jeweiligen Produktvorstellung.

Im Blog von ergobag wird die Herstellung dieser Stoffe nochmal etwas genauer erklärt. Was mich persönlich tatsächlich reizen würde, diese Aussagen mal hinter den Kulissen auch beobachten zu können. Durch unsere globalisierte Welt ist das noch sehr schwierig, da ja auch immer „Produktionsgeheimnisse“ hinten dran hängen.

Zum anderen ist der Schulrucksack so konzipiert, dass er nicht dieses kastenförmige Design hat, wie wir es aus unserer Zeit vermutlich noch mit einem Schulranzen verbinden. Der ergobag pack ist ein Schulrucksack und bietet dennoch die Möglichkeit, dass Hefte nicht zerknittert oder mit Eselsohren signiert werden. (Ich glaube ja sowieso, dass das maßgeblich vom Kind abhängt und spreche dabei aus Erfahrung.) Dieses Rucksack – Design bietet zumindest die Option, dass er, je nach Art des Drucks, auch in der 5. und 6. Klasse noch verwendet werden könnte. Zumindest schätze ich das JETZT so ein. Ich gebe euch zu gegebener Zeit Rückmeldung, ob meine Planung aufgegangen ist.

Auch die Verarbeitung lässt darauf schließen, dass er sich über die vier Grundschuljahre hinaus verwenden lässt. Der gebrauchte, den wir hier haben, macht jedenfalls den Eindruck.

ergonomisch

Gut und gesund für den Rücken ist der ergobag pack, weil er

a) viel leichter ist als zum Beispiel der Schulranzen, den ich damals hatte.

b) gepolsterte und gut einstellbare Träger, Hüft- und Brustgurte besitzt, die an die Körpergröße des Kindes angepasst werden können. Dieser Schulrucksack erinnert mich mehr an einen Trekking-Rucksack als an eine Schultasche.

c) er leicht im Handling ist. Was ich damit meine? Damit ein Rucksack auch seine ergonomischen Vorteile zur Geltung bringen kann, kommt es darauf an, dass wir als Eltern ihn auch möglichst einfach passgenau einstellen können. ist das nicht der Fall, dann ist es auch mit der Rückfreundlichkeit schnell dahin. Der ergobag pack ermöglicht diese einfach Einstellung und das entspannt mich sehr.

d) Außerdem macht die Innenverteilung des ergobag pack es möglich, dass Bücher sehr nah am Rücken verstaut werden, so dass sich das Gewicht auch an dieser Stelle auswirkt. Ein nahes Tragegewicht am Rücken ist gesünder und umgeht das Risiko ins Hohlkreuz zu verfallen.

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praktisch

Sowohl für den Gebrauch von K2 in der Schule als auch für mich im Handling (siehe zuvor genannte Ausführung) ist dieser Schulrucksack super praktisch.

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K2 hat einen guten Überblick über die jeweiligen Taschen und ich finde es großartig, dass es insbesondere für die Trinkflasche eine Art Halterung gibt. Durch die Halterung wird das Risiko umgangen, dass eine Flasche vielleicht mal umgibt und vielleicht doch nicht flüssigkeitsdicht verschlossen wurde.

Der Magnetverschluss hat mich zuerst irritiert, doch für K2 überhaupt gar kein Problem. Einmal ausprobiert, zack! verstanden.

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Die zum ergobag pack gehörende Sporttasche lässt sich simpel auf den eigentlichen Rucksack aufschnallen. So ist gewährleistet, dass sich das Tragegewicht nach am Rücken befindet. Meine darin liegende zusätzliche Hoffnung: Die Sporttasche wird weniger verloren und liegen gelassen? Das weiß ich nicht und werden wir in der Praxis zudem testen.

Fazit: Eine spannende und erleichternde Entscheidung

Ich freu mich darüber, dass wir diesen Schulrucksack ausprobieren. Er ist ein wenig kleiner als der gebrauchte, den wir jetzt unter anderem hier liegen haben. Eine Vielzahl an Punkten sprechen für diesen Schulrucksack und ich freu mich über nachhaltige Entwicklungen in ALLEN Alltagsbereichen. Daher bin ich gespannt, wie der Alltag mit dem ergobag pack aussehen wird.

K2 hat schon jetzt viel Freude an seinem ergobag pack und ich bin froh, dass dieses Thema mit der Suche erstmal abgeschlossen ist. Ich freu mich über die damit verbundene Erleichterung und auch die passt ja wortwörtlich zu diesem Schulrucksack. Hier könnt ihr euch das Unternehmen selber mal im Netz anschauen.

Wie geht es euch mit der Suche nach einem passenden Schulranzen? Spaß, Horror – oder überlasst ihr das der lieben Verwandtschaft? Welche Rolle spielt für euch in diesem Bereich Nachhaltigkeit? Was sind eure Erfahrungen zu dieser ganzen Schulranzensache?

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4 Kommentare

  1. tanja heller sagt

    Hallo Rage,

    hab gestern noch an dich gedacht. Lego kam total gut weg in „Wie fair sind Apple und co?“ Weil du dir immer so Gedanken um Lego machst. Apple nicht.

    Es gibt Ordner aus Pappe für Hefte. Da steckt man sie einfach mit Umschlag rein und sie sehen immer gut aus. Dann fliegen sie nicht im Ranzen rum. Also in der 5. gehen die nicht mehr mit Punkten vor die Tür. 🙂 Da ist alles peinlich. Vorallem die Eltern. Aber sehr schön der Ranzen und ich bin froh, dass er nicht pink ist. Ich denke, dass Scout und co eh nachziehen müssen in Sachen Öko.

    Da fehlen noch Reflektoren. Dass der kleine Kerl auch im dunkeln gesehen wird. Einschulung. Oh man, das ist sooo lange her …

    Lg, Tanja

    • Sabrina sagt

      Da fehlen keine Reflektoren, da ist doch jede Menge reflektierender Stoff verbaut (wenn mich die Fotos nicht täuschen)!

      Ich hatte als Kind Schnellhefter aus Pappe und habe sie gehasst. Die aus Plastik fand ich viel cooler, und niemand ausser mir hatte die Papp-Dinger… Keine Ahnung warum meine Eltern darauf bestanden haben, zumal mein Papa in der Kunststoff-Industrie gearbeitet hat.

  2. Nachdem ich damals per Zufall den Ergobag auf einem Blog entdeckt hatte, stand auch für mich von Anfang an fest, der Ergobag und kein anderer. Besonders auch die Tatsache das der aus PET-Flaschen hergestellt wurde.
    Meine beiden Großen mussten sich vor 3 bzw. 2 Jahren also nur noch für ein Modell entscheiden und ich freue mich auch schon irgendwie darauf, wenn ich nächstes Jahr mit unserer Kleinen auf die Suche nach einem passenden Modell gehen darf (abgesehen vom lachenden und weinenden Auge, weil die kleinste und das letzte Kind was zur Schule kommt).
    Liebe Grüße
    Sharon

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