MamaSein
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Dann bin ich halt euer Aufatmen

Schon als ich vor zwei Wochen dieses eine Kapitel meines nächsten Buches getippt habe, ging mir durch den Kopf, dass mir doch schon jede Menge dummes Zeug passiert und das für andere wohltuend zu sein scheint.

Ich bin ein Magnet

Situationen fühlen sich magisch von mir angezogen. Ich meine, magnetisch. Ist doch auch egal. Irgendwie passiert mir häufig dieser abstruse Mist und ich frage mich woran das liegt? Aber nicht nur das. Inzwischen habe ich nicht selten das Gefühl, dass sich Menschen, vor allem Frauen in meiner Gegenwart gut fühlen. Besser.

Denn wenn “die” – also ich –  da ist, dann kann man aufatmen, weil man

… sich die Haare gekämmt hat.
… keine Breiflecken im Oberteil hat.
… gut riecht. Sie riecht entweder nach nix oder dem Bratenduft von Wirsing oder aber öko oder nach Kokosöl – getrocknet. (Das kann leicht ranzig riechen, meine Lieben.)
… selber 10Minuten früher da war.
… überhaupt pünktlich da war.
… selber nicht so abgehetzt ausschaut.
… selber den Bauchspeck der letzten Schwangerschaft schon lange, lange hinter sich liegen hat. (Na ja, seit einem Monat hat sich die Erdanziehung im Bereich der Waage auf ein niedrigeres Gewicht eingependelt.)
… selber so viel mit seinen Kindern draußen ist, so dass sie nie gar nicht oder kaum oder nicht mehr allzu oft krank sind.

Die Liste ließe sich nach Belieben erweitern. Doch allen gemein ist die Reaktion, aufzuatmen, sich zu entspannen und in Relation zu mir, ein ja doch ganz geordnetes Leben zu haben.

Ihr Lieben, genießt es, (solltet ihr das hier lesen). Ich bin dabei, mich von allem Ungesunden zu trennen: Zucker, schlechte Beziehungen.

Selbstliebe

Ich möchte freundlich zu mir sein, denn ich leiste viel. Mein Leben, mein Alltag mag bisweilen chaotisch und verrückt daher kommen, aber er wird gelebt und belebt. Er ist durchtränkt von Liebe und ich will noch mehr davon verteilen. Da bleibt mir einfach keine Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, ob mein Chaos oder ich euch gut tue. Ich mag es noch nicht einmal zur Kenntnis nehmen. Ich will, dass es mir egal ist. Daran werde ich arbeiten.

Ich nehme also hin, dass in Relation zu mir, ihr euch gut fühlt. Vielleicht fühlt ihr euch ja irgendwann lieber mit mir gut. Und fühlt euch angesteckt. Das wäre noch besser. Keine Ahnung. Ich bin mit Freundlichkeit beschäftigt. Für mich. Meine Familie. Meinen Mann. Meine Kinder. Diese Welt. Meine mir gut gesonnenen Leser, Mitblogger und Follower. Meine echten Freunde all over the world.

Ich bin beschäftigt.

Mit Selbstliebe. Und daher auch mit Loslassen. Und deswegen dieser Artikel.

6 Kommentare

  1. Ach Du Liebe, wie Recht Du hast Deine Energie für die wahrhaftigeren Dinge aufzuwenden! Toll :-)
    Doch nur weil andere sich durch Dich besser fühlen, macht es Dich nicht schlechter, im Gegenteil, sie müssen DIR ein Gefühl “wegnehmen” um sich selbst besser zu fühlen.
    Du musst das nicht, denn Du denkst an Selbstliebe und strahlst dadurch etwas aus von dem sich andere angezogen fühlen, wohl ais einem Mangel heraus.
    Denk an die natürliche Gesetze der Resonanz und an Spiegelwirkung, man stößt an die Reflektion nur solange bis man darüber aufsteigt und loslassen kann.
    Ich selbst beneide solche Menschen, die Dinge auch mal sein lassen können, denn das gibt soviel Freiheit für anderes.
    Ich bin dabei noch viel zu zwanghaft, es sieht dann zwar ordentlicher aus als bei manch anderen, riecht vielleicht auch besser… *ggg*, aber was ist schon besser. Dafür geht bei mir aber aufgrund des Kontrollzwanges noch viel Energie flöten, die ich viel lieber irgendeiner Art der Liebe zukommen lassen würde – mir selbst oder meinen Liebsten gegeüber.
    So ist das eben, man wächst an dem woran man noch reibt, dadurch spürt und erkennt man es.
    Du machst das jedenfalls tol finde ich!
    Allerliebste grüße! ^^
    MamaMia

  2. Also, liebe rage, ich atme auch auf, wenn ich (leider nur) virtuell in deine Nähe komme. Manchmal lache ich aber auch auf und freue mich darüber, mit Vielem gar nicht so allein zu sein. Und wenn DAS dann auch noch ein bisschen mit Breiflecken garniert ist … herrlich! :-)
    Lass dich bloß nicht zanken!
    Liebe Grüße
    Frau Weh

    P.S. Mein Lieblingssatz aus deinem Beitrag ist dieser hier: “Ich möchte freundlich zu mir sein, denn ich leiste viel.”
    Ich möchte laut jubeln und JA, JA, JAAAA! schreien.

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