Digitaler Minimalismus

Alle möglichen OnlineDienste versus eine Tasse Tee. Darum geht es unter anderem in dem Post, den ihr von MamaDenkt über einen Artikel der t3n mal woanders findet (als auf diesem Blog).

Ja, wir sind ein ReduziererHaushalt. Und wir stellen fest, wie toll es doch eigentlich ist, dass man nicht mehr 53 verschiedene Kochbücher, noch und nöcher Straßenkarten und Stadtpläne, zig Kartenspiele, Bücher oder Komiks braucht, um sich zu unterhalten. Es reicht ein Smartphone. Das Telefon habe ich sowieso immer mit dabei, meine Enzyklopädie ebenfalls – nur noch etwas besser, Dank google – und wenn ich mal eine Wasserwaage brauche ist das auch kein Problem. Musik höre ich, während ich mal eben meine Finanzen verwalte oder den Wetterbericht lese. Einkaufszettel? Wer braucht denn sowas? Smartphones, Tablets und natürlich das Internet machen es möglich.

Was für ein Segen!?! Wie schön, dass digitaler Minimalismus es möglich macht physischen Besitz zu minimieren. Aber wie weit darf das gehen? Ich meine, was ist, wenn irgendwann mal jemand das Internet abstellt? Den Stecker zieht und ich alle meine Kochbücher verkauft habe? Wie soll ich dann von A nach B kommen, wenn es keine Straßenkarten mehr gibt? Was ist, wenn ich meine Follower besser kenne als die von nebenan, sogenannte Nachbarn, vielleicht sogar Freunde? Ich verfüge dann zwar über weniger Besitz, mache mich aber durch einen unbewussten always-on-Zustand permanent verfügbar. Ist das mein Ziel?

Lest selber mal nach und zwar hier: reduziert-leben.de. Ich freu mich auf eure Kommentare.

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2 Gedanken zu „Digitaler Minimalismus“

  1. Pingback: Mein Smartphone und ich | MamaDenkt.de

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