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LeseStoff: Karl Kessel. Der Schneewittchen – Fall von Johanna Trommel

Karl Kessel Schneewittchen-Fall JohannaTrommer MamaDenkt

(Rezension) (erschienen und freundlicher Weise zur Verfügung gestellt vom Neckarufer Verlag) Irgendwie bin ich dieses Jahr noch zu keinem einzigen Krimi gekommen. Dabei lese ich sie so gerne. Als dann die Vorstellung und das Angebot einer Buchbesprechung zum aktuellen Fall von Karl Kessel kam, konnte ich nicht anders.

Karl Kessel und der Schneewittchen – Fall

Wer Karl Kessel ist und zu welcher Krimi-Reihe der Computer-Nerd gehört, wusste ich nicht. Ich hatte keine Ahnung, wodurch sich dieser Protagonist wohl am meisten auszeichnete und was das Charakteristische dieser Karl Kessel Fälle sein würde.

Das Buch

Zunächst: Es handelt sich um einen Judgendkrimi. Die Autorin Johanna Trommer ist gebürtige Stuttgarterin und lässt Karl Kessel in seinem dritten Fall auf die Suche nach einem potenziellen Serienmörder durch ganz Stuttgart gehen. Gemeinsam mit Marlene Monroe, jagt er dem Schneewittchen-Mörder nach.

Eine Mumie im Detektivbüro

Das Krimi-Abenteuer beginnt bei der Einrichtung des neuen Detektivbüros. Während Marlene den Speicher für eine Art Zentrale, Büro und Besprechungsraum herrichtet, stößt sie auf die mumifizierte Leiche einer schönen jungen Frau.

Die Jagd nach dem Mörder beginnt und schnell stellt sich heraus: Die erste Schneewittchen-Leiche ist nicht die einzige. Nicht jeder scheint der zu sein, als der er sich ausgibt und in kürzester Zeit begeben sich die beiden Detektive gleich mehrmals in Lebensgefahr.

Karl Kessel ist der Polizei dabei nahezu immer einen kleinen Schritt voraus. Ein grantiger Hauptkommissar lässt die beiden Schüler nur ungern an den Ermittlungen teilhaben und ein ausländischer Taxifahrer rast mit voll beladenem Fahrzeug durch die Stadt.

Was mir gut gefallen hat:

Es war mein erstes Abenteuer mit den beiden Detektiven Monroe und Kessel, aber es war amüsant und vor allem spannend. Ich gebe zu, ich musste erst ein bisschen ein finden.

Allerdings finde ich es großartig einen Jugendkrimi entdeckt zu haben, der mich an meine bevorzugten Erwachsenen-Krimis erinnert, nur eben für Jugendliche. Die eingeflochtene Thematik des Darknets und auch das rasante und aufregende Ende des Krimis haben mir gefallen. Ich bin gespannt, wann es meine Kinder dahin zieht, Krimis zu lesen.

Was ein bisschen schräg anmutet ist die Tatsache, dass Karl Kessel als aufdringlich, nervender Computer-Nerd es tatsächlich schafft, dass die Polizei sie einbezieht. Die reale Beschreibung der Story macht diese Zusammenarbeit so abstrus, anders als in den ??? oder bei TKKG. Allerdings weiß ich nicht, ob das vielleicht nur meinem Erwachsenenalter geschuldet ist und der Tatsache, dass es sich bei letzteren um Erinnerungen aus meiner Kindheit handelt.

Fazit

Ein toller Jugend-Krimi, den ich nicht aus der Hand legen wollte, nachdem ich mich eingefunden hatte, und eine spannende Bettlektüre hergibt.

Dieses Buch ist noch Teil meines Lese-Herbsts, den du hier findest.

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