AlltagsAbenteuer, Entdeckungen
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Links der KalenderWoche 19

Ob es zu weiteren Entdeckungen in den kommenden Wochen kommt oder ob es doch eher bei der des Monats bleibt, das weiß ich noch nicht. Aber die folgenden wollte ich euch als Leselektüre für diese Woche nicht vorenthalten.

Ich habe mich letztes Wochenende tatsächlich an unseren riesigen Haufen Muttererde gewagt, der seit über einem Jahr vor dem Fenster steht und dahin vegetiert. Inzwischen war es kein “Dreckberg” mehr, wie wir ihn – zugegebenermaßen fälschlicherweise – getauft hatten, sondern ein riesiges Gestrüpp mit darunter liegendem Ameisenhaufen. Irgendwiesowas. Und dann hatte ich ja Geburtstag. Obwohl alles Grün in unserer Wohnung nach draußen verbannt wurde, da ich keinen grünen Daumen habe, kommen und kamen immer alle auf die Idee, mir was Grünes schenken zu müssen. Aussagen, wie: “Das ist eine kleine Pflanze. Die ist wirklich hart im Nehmen.” oder “Die gehen nie ein. Brauchen kein Wasser. Die kannste ruhig vergessen und wenn du wieder an sie denkst, gibst du ihr nen Schluck.”, machen den Sachverhalt auch nicht leichter. Zumal diese Pflanzen bei mir, trotz Umsetzung der Bedienungsanleitung, kaputt gehen. Nun gut. Draußen ist das nochmal was anderes. Beim WWOOFen hat es damals ja auch mehr oder weniger geklappt. Als ich dann ein Oreganopflänzchen und Thymian erhielt, habe ich mich im Netz umgeschaut und Kräuterspiralen für den Garten entdeckt. Was daraus hier geworden ist, zeig ich euch in einem weiteren Beitrag kommende Woche.

Dann erhielt ich gestern die Möglichkeit mich bei einer Bekannten zu revanchieren. Sie haben uns wirklich viel beim Umbau – sprich beim #ProjektAlteSchule – geholfen und ich habe ihr immer wieder meine Hilfe angeboten. Endlich kam es dazu, allerdings in so einer geballten Form, dass ich eine halbe Nacht durchgemacht habe und gestern Mittag, nach einem Vormittag voller Schreibarbeit, völlig erschöpft auf dem Sofa zusammengesunken bin. Mein Alltag ist gerade ohnehin so voll mit Zahnarztterminen für de ganze Familie, Schuppenabriss hinterm Haus, Ausschau halten nach Gartenmöbeln, mein Schreiben weiter zu pushen und auszubauen (Dank einer Leserin…). Als ich dann jedenfalls folgenden Tweet absetzte:

hinterließ ein Follower einen Link, den ich absolut gerne unbedingt mit euch teilen möchte. Allzu viel Neues stand für mich nicht drin, ABER, und das ist viel entscheidender: Es ist auf den Punkt gebracht, was mir in dem Moment einfach nicht mehr vor Augen lag. Was lass ich eigentlich in mein Leben rein? Das ist eine oft bewusste Entscheidung. Und obwohl ich das weiß, hatte ich es aus den Augen verloren. Was denkt ihr dazu? Hütet ihr eure Schwelle? Solltet ihr sie besser im Auge behalten?

Über eine meiner SocialMediaGruppen bin ich auf diese fotografierende, homeschooling Mutter gestoßen. Wunderschöne Bilder, interessante Frau und Familie. Awesome!

Einen Link hab ich noch, der mir diese Tage und Woche total versüßt hat. Vor allem in Kombination mit @mathoris Artikel. Vielen Dank für das Rezept Frau DingDong. Es gewinnt JEDEN #kuchenbattle. (Ich kenn da übrigens jemanden, der die domain gesichert hat. Sollen wir was Großes damit aufziehen? StartUp-Idee :D)

So. Meine Perlen der vergangenen zwei Wochen. Viel Spaß damit! Und vielleicht bis heute Abend, wenn ich an meine #12von12 gedacht haben sollte. Ich arbeite daran…

2 Kommentare

  1. Ich lebe so, dass ich selten jemanden brauche. Z. B. brauche ich nie mehr jemanden, der meinen Herd anschließt, sondern nur noch eine Steckdose für mein Ceranfeld. DHL schleppte meine neue Küche rein in teilen. Ich regel’s lieber zeitgleich. Hab die Befürchtung, dass ich wenn mir jemand hilft, genau dann keine Zeit, Lust, Kraft hab wenn ich dort dann helfen sollte. Unsere Kinder sind gerne Arbeiter und helfen beim Umzug oder Sperrmüll, verdienen sich gerne was. Mit der Schwelle ist es so, dass ich von vornherein Dinge nicht in mein Leben lasse wie renovierungsbedürftige Wohnung, Hobbies, die viel Zeit und Kraft kosten, anstrengende Menschen, Selbstversorgerprojekte. Hab da keine Kraft für. Ich hab kein Gewächshaus auf dem Balkon, verzichte, lebe diesen Traum nicht, hab aber auch nicht die Arbeit damit. Der Balkon ist eh zu sonnig. Zu windig. Ich will ja auch mal umziehen und das wäre eine Bremse. Die Medien finde ich am schwierigsten. Da hab ich wohl keine Wachen. Einmal ist das alles nett. Dann ist es mir zu viel. Ich glaube nicht, dass man geplant gleichmäßig leben kann. Da entstehen doch immer Wellen, mal macht man zu wenig, dann zu viel. Mal regnet’s rein und die Dachdecker kommen, dann hab ich Heuschnupfen wochenlang. Das lässt sich nicht planen. Der Link war gut.

    Liebe Grüße – Tanja

  2. Hallo Rage,

    die Schwelle beschäftigt mich zur Zeit auch sehr. Naja, eigentlich schon eine Weile, ein paar Jahre vielleicht. Momentan ist es mir nur sehr stark bewusst.

    Eine wirklich praktikable Lösung dafür habe ich aber noch nicht gefunden.

    Lieber Gruß,
    Philipp

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