AlltagsAbenteuer, bewusst:er leben
Kommentare 6

#mehr in der Fastenzeit

Jetzt ist schon fast eine Woche dieser besonderen Zeit des Fastens vergangen und ich habe noch an keiner Stelle einen umfassenden Blick auf mein Fasten geworfen. Ich werde die Gelegenheit an dieser Stelle nutzen und trage zusammen.

Warum ich faste?

Zunächst ist es ein Teil des christlichen Glaubens und als Christ sollte man blablabla!! (So seh ich das. Vor allem das blablabla…) Woran mich diese Zeit jedoch tatsächlich jedes Jahr immer und immer wieder erinnert:

Jesus hat auch gefastet. 40 Tage in der Wüste. Gandhi hat gefastet, um eine Aussage zu machen. Ein statement zu setzen. Und, … ich weiß nicht, was ihr jetzt von mir denkt. Ich denke, dass mir beides reicht. Beides motiviert mich so sehr, dass ich dieses Jahr auch wieder dabei sein will.

Ich möchte meinen Blick neu ausrichten.
Ich möchte die Zeit nutzen, innerlich (und auch körperlich) klarer und ausgeglichener zu sein.
Ich möchte es anders und die Welt damit was bunter und leichter machen.
Aus Tradition Rebell.

Wie ich faste?

Dieses Jahr läuft es auf fünf Dinge hinaus, die meine Art des Fastens bestimmen:

  1. Zucker
  2. abends nichts essen
  3. #mehr
  4. Beschwerden
  5. #wirmmistaus

Insgesamt muss ich feststellen, dass ich nur langsam meinen Fastenzielen näher komme. Ich möchte die oben genannten Punkte nicht nur bis Ostern umsetzen, sondern hoffe auf Lebensstilanpassung. Daher wird nichts übers Knie gebrochen. Beim Ausmisten nutze ich Zeitfenster, in denen ich Lust dazu habe. Beim Zucker verzichte ich erstmal nur auf raffinierten Zucker, außer im Kaffee. Keine Sorge, ich belüge mich nicht selber und trinke nicht nur noch Kaffee.

Auf Zucker verzichte ich, weil er einfach nicht gesund ist und krank macht, wie jetzt auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten vor kurzem noch einmal zusammengestellt haben. Ich werde auch nicht vergessen, wie klar und vital ich mich letztes Jahr gefühlt habe, nachdem ich zwei Wochen auf Süß verzichtet hatte.

Abends nicht mehr zu essen, wird hoffentlich dazu beitragen, dass ich die Nächte wieder etwas entspannter verbringe. Ohne ständiges Erwachen, zu spätes Insbettgehen, Völlegefühl oder schreckliche Träume.

#mehr ist das Wort, mit dem mein Mann mich vor kurzem hat ein Brainstorming machen lassen. Das war total positiv und hat mir besser gefallen als zu seinem Pendant, dem #weniger mein Hirn arbeiten zu lassen. Dem #mehr auf der Spur sind auch Hanna und Mara, die in der Fastenzeit Bilder und Texte hierzu zusammenstellen wollen. #mehr Positives, Gutes, Schönes und Leichtes.

Beschwerden möchte ich im gleichen Zug lieber abschaffen und darauf die kommenden Wochen verzichten. Was die Alternative dazu ist? Das weiß ich auch noch nicht so genau. Das wird sich herausstellen. Denn auf das Negative den Finger zu setzen, halte ich weiterhin für wichtig. Wie sollten wir sonst Änderungen herbeiführen. Vielleicht sollten wir uns aber angewöhnen gleich mit positiven Alternativen zu beginnen und zu experimentieren. Mehr noch als zu jammern und Beschwerde einzureichen.

#wirmistenaus – schon seit langem. Aber gerade wird mir dieser ganze Kram auch wieder zu viel. Hier steht ein Schrank, in dem eine Nähmaschine eingebaut ist. Will die jemand von euch haben? Wenn ja, dann schreibt mich an, ich werde sie gerne los. Das Zimmer, das irgendwann mal ein Gäste-WC werden soll, ist voll gemüllt mit Papier, Kartonage, Pappe… Den gestrigen Sonntag habe ich dazu genutzt unseren Kreativschrankbereich auszumisten. In den Schrank hineingeschaut hab ich erstmal nicht. Das wird verschoben auf eine der kommenden Wochen. Aber alte Kataloge haben wir in dem Zuge upgecycelt und uns Singvögel für die Fenster gebastelt. Birgit und Judith haben also zu einer Challenge aufgerufen, die genau unter diesem Motto steht.

Womit füllt ihr eure Fastenzeit? Kennt ihr eine Fastenzeit? Wovon befreit ihr euch in den kommenden sieben Wochen? Ich bin sehr gespannt, von euch zu hören.

6 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.