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“Mein bestes Jahr 2016”- Blogparade

Blogparadensiegel_Mein bestes JahrDen eigenen Herzensthemen wieder ganz nahkommen. Darum geht’s in diesem Artikel, in der Blogparade zu diesem Buch und hoffentlich auch in meinem persönlichen 2016.

Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade “Mein bestes Jahr 2016” entstanden, die seit Montag dem 23.11. als kleine Blogtour begann und sich bis zum 19.12.2015 durch inzwischen etwa 80 Blogs hindurchziehen wird. Ich bin total gespannt, was Frauen mit verschiedenen Hintergründen und noch unterschiedlicheren Blogs bei der Arbeit mit diesem Life&WorkBook erleben. Wovon sie schreiben? Was sie denken? Ob es Auswirkungen auf ihren Alltag und das kommende Jahr haben kann? Ich bin gespannt.

Teil der Blogparade ist das Ausprobieren einer der Übungen, die wir als .pdf zugemailt bekommen haben, und die wir mit euch teilen dürfen. Bei meiner Übung ging es um die Momente, die mich mein Drumherum in diesem Jahr haben vergessen lassen, meine Talente, die ich 2015einsetzen konnte und die Dinge, die ich dieses Jahr gelernt habe. Zwei Klicks und ihr könnt selber mal einen Blick in die Art der Übungen werfen.

Erstes Beschnuppern

Ich selber habe mich nur langsam an das Buch herangetraut. Die Übung allein hat mich dazu gebracht, das Buch auf jeden Fall komplett anzugehen. Denn ich gestehe: Irgendwie hat mich der Titel des Arbeitsbuch nachdenklich gemacht. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich das Buch toll, gut und wertvoll finde oder doch eher hinderlich und mit einer ganz schön steilen Zielsetzung für 2016. Für mein 2016.

Das Buch “Mein bestes Jahr 2016”

Buchcover_Meinbestesjahr2016Das Buch an sich ist sowohl inhaltlich als auch was Design und Layout angeht, mit viel Liebe zum Detail konzipiert worden. Es war die Headline, die mich letztendlich ein wenig auf Abstand hat gehen lassen. “Mein bestes Jahr 2016”. Und 2015? War das nicht mein bestes Jahr? Und kann 2016 nur mein bestes Jahr werden, wenn ich alles durchgeplant habe? (Dabei hatte ich das bewusste Leben im Jetzt und das “einfach Machen” doch gerade erst für mich entdeckt…)

Auch die Interviews mit vielen verschiedenen, beeindruckenden Frauen unterschiedlichen Alters, aus ganz bunten Hintergründen stammend, fand ich inspirierend.

Dennoch hatte ich einige Mal das dumpfe Gefühl nicht dazuzugehören. Vielleicht nicht Teil der Zielgruppe zu sein, weil ich eben keine berufliche Selbstständigkeit vorzuweisen habe und aktuell keine Zeit finde, meine Ideen und Projekte umzusetzen, die mal gar nichts mit den kleinen Kerlen hier zuhause zu tun haben. Neben all den Frauen, die scheinbar alles unter einen Hut zu bekommen scheinen, fehlte mir manchmal die Motivation weiterzulesen.

Ich entschied dann, mich erstmal mit meiner Übung auseinanderzusetzen und stellte fest: Die Fragen und Schritte betreffen mich wie jede andere berufstätige Frau. Egal ob als “stay at home”-Mom oder “working”-Mom. (Entschuldigt, aber die englischen Begriffe treffen einfach besser, was ich meine.)

Herzensding und Sternstunden

Und plötzlich war ich mittendrin. Im Buch. Im Jahr 2015. In meiner Übung. Im Jahr 2016 und in meinem Leben. In meinem Alltag.

Was hatte ich an Lernerfahrungen in den letzten elf Monaten mitnehmen können?

  1. Auf der Liste ganz oben steht, dass ich unbedingt freundlicher zu mir sein muss und sein werde als bisher.
  2. Es tut gut, HerzensDinge einfach zu machen. Nicht aufzuschieben und auf den passenden Moment zu warten, sonder einfach loszulegen. Und dann vor allem auch zuende zu bringen. Deshalb wurschtel ich mich gerade durch so einige begonnene Projekte und erkenne auch Dinge, die ich meine abschließen zu müssen, deren Wert für meinen Alltag jedoch so groß ist, dass ich sie regelmäßig integrieren möchte, wie zum Beispiel das Klettern und Origami falten.
  3. In der Erziehung meiner Kinder habe ich gelernt, dass Liebe und Eigenständigkeit meine Ziele und Handlungskriterien schlechthin sind. Das hat mir nochmal eine fassbare Richtung gegeben, was meine Bauchentscheidungen im Umgang mit den Kids angeht.
  4. Ach ja, und ich stellte fest, dass irgendwie viele immer mal wieder verlauten lassen: “Mensch, wann machst du das alles?” Mal abgesehen davon, dass ich finde, dass alle viel viel mehr am Tag, in der Woche und damit in einem Jahr leisten als ich, ist es mir gelungen, mir Struktur zunutze zu machen. Irgendwie habe ich ganz oft das Gefühl, einen Hang zum Chaos zu haben. Ich brauche das auch, um kreativ zu sein. Ertrage es allerdings kaum aufgrund meiner Tendenz zum Perfektionieren. Da ist Chaos vorprogrammiert. Doch irgendwie habe ich Struktur dazu gewonnen, ohne meine Liebe zu Freiheit und Kreativität einzubüßen.

Was waren meine Sternstunden? Wann habe ich mich lebendig gefühlt und die Zeit vergessen?

Auf jeden Fall nach der Geburt unseres weiteren Kindes.

Während der Zusammenstellung unseres Sommerferienplans. Ich hatte echt Angst vor diesen langen Wochen. Und durch mein Überlegen und Planen hatten wir eine wirklich gute, mit vielen schönen Dingen gefüllte Zeit. Pippi Langstrumpf und die Sonnenuhr sind wohl am eindrücklichsten gewesen.

Das Nähen meiner eigenen Puppe, die an Weihnachten den Besitzer wechseln wird, war eine sehr intensive und kreativite Zeit. Die Abende waren wunderschön und ich hatte das Gefühl voll konzentriert und total weit weg bei dem Erschaffen eines neuen Charakters mitzuwirken. Das war großartig!

Beim Frühstücken und beim Treffen mit Freundinnen verliere ich auch sehr gerne, sehr bewusst die Zeit aus den Augen.

Das Aussortieren und Ausmisten unseres Krams ist eine Sache, bei der ich die Uhr auch schnell aus den Augen verliere. Sieht man am Ende, was passiert ist, tut es gut. War das Aussortieren und Entmüllen nicht so augenscheinlich, macht sich schnell ein Gefühl von fehlender Produktivität und vertaner Zeit breit.

Das Lesen, Aneignen, Schreiben und Zusammenstellen von Wissen und Informationen lässt mich auch gut und gerne einige Stunden am Notebook sitzen, während der Rest schläft.

Welche Stärken und Talente habe ich 2015 eingesetzt?

So. Und an dieser Frage hänge ich fest. Schon seit gut anderthalb Wochen. Ich weiss es einfach nicht. Ich weiß nicht, was ich dazu schreiben soll. Außerdem merke ich, dass das ein Punkt ist, den ich mir wirklich genauer anschauen muss.

Viel häufiger stelle ich fest, was mir an meiner Art, meinem Verhalten und meinen Handlungen nicht gefällt. Stelle fest, wie viele Schwächen ich habe, die mir nicht gefallen und die mich immer wieder in Situationen bringen, in denen ich äußerst unfreundlich und wenig achtsam mit mir ins Gericht gehe.

Dabei weiß ich, dass ich Stärken habe. Vor allem bin ich davon überzeugt, dass das Stärken stärken die beste Möglichkeit ist, um mit Schwächen einen guten Umgang zu finden.

Ihr seht, allein diese eine Übung hat bei mir einiges ins Rollen gebracht.

Ideenfabrik

Die Interviews in diesem Buch, zwei intensive Gespräche mit meinem Mann und der Blogartikel einer Internetbekannten haben neu alte Gedanken und Ideen in mir angestoßen. Ich möchte auch etwas haben, in dem ich meine Ideen, meine Kreativität und Energien einfließen lassen kann. Das muss nicht 2016 schon Realität werden.

Aber ich habe mir überlegt, dass ich besonders was meine Gartencafé- und IdeenwerkstattGedanken betrifft am Ball bleiben werde. Und ich bin gespannt, inwiefern mir dieses Buch hierbei weiterhelfen wird.

Was sind deine Stärken, die du das vergangene Jahr eingesetzt hast? Welche fallen dir ein?

Wenn ihr Lust habt noch ein wenig mehr über dieses Arbeitsbuch “Mein bestes Jahr 2016” zu erfahren und mitzulesen, dann werft doch einen Blick in diese Blogs. Die folgenden haben heute ebenfalls einen Beitrag zur Blogparade veröffentlicht:

www.herzkontakt.eu
www.wildbookheart.blogspot.de

Morgen geht es auf den folgenden drei Blogs mit der Blogparade weiter:

https://achtsamkeitscoach.wordpress.com
http://www.imweb-team.de/news/
http://buchreisender.de

3 Kommentare

  1. Das klingt spannend – auch ich werde für mein Jahresmotto 2016 wieder nachdenken, was ich im kommenden Jahr verändern möchte – große Pläne brauche ich ja derzeit nicht, denn die schreibt das Leben voll alleine. Deinen Blog und die Gedanken dahinter mag ich sehr ….

  2. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 - Susanne Pillokat

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