Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schätze

Mama, du bist sooo schön!

Es ist noch gar nicht so lange her. Ich stand in den Verkaufsräumen einer größeren Supermarktkette und man, ich meine, frau fragte mich, ob es denn schon wieder so weit sei? Der Blick ging von meinem Gesicht über meine Brust hin zu den Rückständen meiner letzten Schwangerschaft. Man muss dazu sagen, dass ich bei jeder meiner Schwangerschaften meinen Bauch komplett nach vorne getragen habe. Halt! Muss man das? Muss ich das sagen? Mein Blick folgte dem ihren. Meine Hand tastete peinlich berührt diesen “Rest”, diesen durchaus großen Rest an Bauch und ich schluckte. Innerlich merkte ich, wie eine Tür zu ging und ich einfach nur noch fort wollte. Immer wieder erwische ich mich, wie ich vor mir oder dem Rest der Welt rechtfertige, warum ich so aussehe, wie ich nun einmal aussehe. “Von hinten hat man mir mein Schwangersein nie angesehen. Doch wenn ich mich dann innerhalb eines Türrahmens umdrehte, kam kein anderer vorbei und ich war das Doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache meiner selbst.” – Die Standardentschuldigung für mein Äußeres. Das ist doch …

Ein Volkslied aus Umbrien

Weinend sagte Franziskus eines Tages zum Herrn: Ich liebe die Sonne und die Sterne. Ich liebe Klara und ihre Schwestern. Ich liebe das Herz der Menschen und alle schönen Dinge. Herr, du musst mir verzeihen, denn nur dich sollte ich lieben. Lächelnd antwortete der Herr: Ich liebe die Sonne und die Sterne. ich liebe Klara und ihre Schwestern. Ich liebe das Herz der Menschen und alle schönen Dinge. Mein Franziskus, du musst nicht traurig sein, denn das alles liebe auch ich. Das habe ich heute gefunden. Heute ging es ums “GedankenSammeln”. Und “Ordnen”.  Um diese nicht einfach ins Leere laufen zu lassen, habe ich mich tatsächlich daran gewagt, eine Collage zusammenzustellen,  einen Brief an ein Kind zu schreiben, das ich nicht in meinem Arm halten konnte. Und das alles irgendwie auf ein DIN A4 Blatt zu bekommen, ohne dass es völlig überlaufen ausschaut. Dieses Lied habe ich bei meiner Suche entdeckt und festgestellt, dass es mein Gottesbild in Ansätzen trifft. Grenzenlose Liebe. Zuspruch. Ebenbildlichkeit. Zärtlichkeit. Freude. Und nicht zuletzt ein bisschen Humor.