Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vereinbarkeit

Arbeiten im Home-Office

Home-Office als Mama. Das Vereinbarkeitsding.

Mein Home-Office als Mama findet häufig erst am Ende der mir zur Verfügung stehenden 24h  statt. Dann meistens aber auch nur, wenn die Kinder gesund sind, keiner Albträume hat, der Haushalt weitestgehend erledigt und die blöde Wäsche abgehangen ist. Sobald eines dieser Momente doch besteht, bin ich zum Glück so flexibel, dass ich meine Arbeitszeit auf 3 Uhr bis 5 Uhr in der Nacht verlegen kann. Nein, das stimmt nicht. Das pack ich dann leider doch nicht mehr. Als Mama im Home-Office Nichts anderes als irreales Wunschdenken wäre es, zu erwarten, dass ich meine Arbeitszeiten auf “jederzeit” verschieben könnte. Abgabetermine, Absprachen mit Bloggerkollegen und Agenturkontakten machen erforderlich, dass ich verlässlich, präsent, gut organisiert und zuverlässig bin. Ist das nicht der Fall, läuft es wie im konventionellen Buisness. Natürlich. Kann ich Fristen nicht einhalten, bin ich raus. Raus aus dem Wettbewerb, raus aus der Filterblase und unter Umständen beginnt ein riesiger Batzen Arbeit nochmal ganz von vorne. Erneute Akquise oder nochmal neu beweisendes Handeln und Organisieren, auf dass ich doch als guter Kooperationspartner da stehe. Arbeiten …

Ich habe einen Job

Nein, ich bin nicht unter die Perlensammler gegangen. Aber genauso bunt wie der Inhalt dieses Döschens, ist auch mein Job und unsere derzeitige Lebenssituation. Was meinen Job angeht: So schnell kann’s gehen. Denn unverhofft, kommt oft. Zumindest würde ich das gerne sagen können, doch ich weiß, dass das zweifelsohne nicht der Realität entspricht. Ich wünschte es nur jeder/m. Jobsuche Ich glaube, in den selteneren Fällen gelingt es tatsächlich nach einer mehrjährigen Berufspause und einer anderthalbwöchigen Jobsuche die Stelle zu finden, die sich gut mit Familie und gesundheitlich eingeschränkter Familiensituation verbinden lässt. Ein Job, der mich herausfordert und gleichzeitig Spaß macht. Zumindest lässt sich das nach knapp einem Monat so sagen. Dass uns genau das tatsächlich vor vier Wochen passiert ist, erscheint mir, ebenfalls wie die Sache mit meinem Text in der family total strange. Es ist kurios und ich weiß nicht, wie und wieso uns das so widerfahren ist. Wenngleich ich unsagbar dankbar für dieses Geschenk bin. Denn nach all den mittleren, großen und kleinen Katastrophen der vergangenen Wochen und Monate ist es schön und …

Vereinbarkeit – ein Solidaritätsprojekt?!?

Dieser Artikel ist entstanden, weil mich ein Blogleser gefragt hat, wie man uns denn im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf als unmittelbar Unbetroffener helfen kann? Eigentlich sollte es ein Kommentar werden, erschien mir dann aber doch besser als eigenständiger Artikel. Ich hoffe, dass ist ok für dich! Er ist persönlich, beinhaltet aber auch grundlegende Aspekte, was unser Auftreten in und als Gesellschaft betrifft. Here we go.

EqualCareDay

Ich hatte irgendwann die vergangenen Wochen schon mal davon gehört. Von diesem ominösen #EqualCareDay. Heute Morgen saß ich mit zwei der Jungs auf unserem Fußboden und ging die Nachrichten des Tages durch. Dabei stieß ich in meiner twitter-TL erneut auf den #EqualCareDay. Erst gestern Abend hatte ich ein gefühltes xtes Mal diesen Text entdeckt, bei dem der Mann von der Arbeit kommt und das totale Chaos Zuhause vorfindet. Die Zustände im trauten Heim sind so katastrophal, dass er davon ausgeht, dass seiner Frau etwas Schreckliches passiert sein könnte. Er hastet die Treppen in die 1. Etage hinauf und entdeckt seine Frau lesend und lächelnd im Bett. Ihre Antwort auf sein Entsetzen geht dahin, dass er sie doch immer frage, was sie eigentlich den ganzen Tag über treibe? Nun ja, an diesem Tag hat sie all diese Dinge nicht getan, um ihm das Ausmaß ihres Einsatzes zu zeigen. Grundsätzlich: Ja, die Leistungen der CareArbeit entdecken wir erst, wenn wir sie für einen Zeitraum einstellen. Nur allzu schnell nehmen wir sie als selbstverständlich an und hin und …

Arbeit der Zukunft

Wie hängen Kindergarten, MOOCs, Flüchtlinge, Roboter und die Arbeit von Morgen zusammen? Hier ein Einblick in meine Überlegungen. Seitdem ich meine DeutschSchüler habe bin ich natürlich unentwegt auf der Suche nach adäquatem Material, um sie in ihrem Spracherwerb zu unterstützen. Unter anderem fragte ich in unserem Kindergarten nach, da sich hier viel Bild- und Spielmaterial befindet, das sich entsprechend nutzen ließe. Die Erzieherinnen waren mir eine große Hilfe, hatten eine Menge Ideen und wiesen mich auf das ein oder andere Material hin. Dabei erhielt ich zudem den Hinweis auf entsprechende E-Learning-Kurse, um z.B. darin “fortgebildet” zu werden als Ehrenamtliche Flüchtlinge in Deutsch zu unterrichten. Es fiel die Abkürzung MOOC. In dem Moment wurde ich hellhörig. Hatte dazu nicht unlängst jemand mal gebloggt?? MOOC Aber natürlich. Frau DingDong hatte in einem ihrer Beiträge darauf hingewiesen und ich hatte es einfach vergessen. Dabei hatte mich das Thema damals schon unglaublich interessiert. Denn: Ich liebe lernen. Ich mag Wissen über alles mögliche erwerben. Ich mag die Welt zum Positiven verändern und solche Möglichkeiten nutzen. Gestern Abend habe ich …