AlltagsAbenteuer, Minimalismus
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Reduzierte Küche

Küchen sind teuer. Zumindest scheint es so. Aus gegebenem Anlass haben auch wir uns Gedanken über das Vorkommnis einer Küche in unserem Haushalt gemacht. Küchen fangen bei 240€ im BekanntenKreis an und können für bis zu 100 000€ im Fachhandel zusammengestellt, gekauft und schließlich genutzt werden.

IMG_9419Die Aussage, dass eine richtige Küche erst bei 10 000€ beginnt, hat mich nachdenklich gemacht, mich sogar ein bisschen empört. Das bedeutet schließlich, dass man für all das viele Geld darunter keine richtige Küche hat. Wirklich? Sagt ihr es mir. Ich weiß es nicht.

* Küchen werden maßangefertigt; für den Raum, den man zur Verfügung hat.
* Küchen müssen qualitativ hochwertig sein.
* Küchen sollen mindestens 10, 15, 20, 30 Jahre halten.
* Küchen brauchen ein CeranKochfeld, ich meine, integrierten EspressoZubereiter. Ach quatsch, KidchenHilfeDings.
*Küchen sind einfach so.

Denn:

* Dort bereiten wir unsere Nahrung zu.
* Dort ist das Zentrum des FamilienGeschehens.
* Dort trinken wir mit Gästen ein Glas Wein. Im Stehen.
* Dort sitzt das Herz. Sollte sie uns allein daher nicht entsprechend wichtig sein, und teuer? Lieb und teuer.

Liebe LeserIn! Solltest du eine solche Küche haben, dann wünsche ich dir von ganzem Herzen Freude in ihr! Wirklich. Ganz ehrlich und ohne jedweden Sarkasmus. Dennoch geht die Äußerung, dass eine richtige Küche erst ab 10 000€ zu erhalten sei, mir gehörig gegen den Strich und entspricht einfach ganz und gar nicht der Realität des durchschnittlichen Alltags eines normalbürgerlichen Menschen dieses Landes, dieses Kontinents, dieses Planeten.

1. Was ist richtig?
2. Bereite ich kein gutes Essen vor?
3. Wenn Küchen dann ein Leben lang halten, wieso gibt es überhaupt KüchenAusstellungen? Ich meine, so viele. Noch und nöcher? So viele Menschen gibt es doch gar nicht so schnell immer wieder.
4. Was suggeriert hier schon wieder die Werbung?

Warum schenke ich dieser Aussage soviel Beachtung?
Sie stimmt nicht, wird aber von vielen ernstgenommen, schlimmer noch für wahr gehalten. Das Angebot sich was Neues in den Raum zu stellen, statt das „Alte“ weiter zu benutzen, ist groß und absolut normal, üblich. Für viele. Weil wir allzu schnell solchen Aussagen Glauben schenken. Ich mag meine Küche einfach sehr. Und ich mag auch mein zubereitetes Essen. Ich mag die Zeit, die ich hier verbringe und unsere gemeinsamen EssensZeiten. Wenn meine Küche keine richtige ist, sind die Zeiten, mein Arbeiten in ihr, das Essen, vielleicht all die Dinge, die ich dort fabriziere, auch nicht richtig.

Mich empört die Erwartung, dass etwas so teuer sein muss, um richtig zu sein. Dahinter verbirgt sich Werbung, Konsum, Wachstum und all die Dinge, die einem verantwortlichen Leben erstmal keine große Priorität zuweisen. Sie lassen einen Druck auf den OttoNormalVerbraucher entstehen, den ich Kopfschüttelnd miterlebe und der mich wütend macht. Denn mal ehrlich: Wer kann sich wirklich eine 10 000€ Küche mal eben leisten. Oder eine für 45 000€ oder 88 000€? Aber wenn wir uns diese Küchen schon nicht leisten können, dann wenigstens die für kleines Geld: 3500€. Oder 4200€. Vielleicht sogar 6000€. … Kleines Geld?

IMG_9421Unsere Küche ist mehr als 10 Jahre alt. Sie hat damals 800€ gekostet. Im Laufe der Zeit gab es Investitionen, wie einen größeren Kühlschrank mit Gefrierschrank. Der hat etwa 400€ gekostet. Dann noch eine neue Arbeitsplatte nach dem zweiten Umzug, für etwa 90€. Als Studenten haben wir uns die Küche einbauen lassen. Der Raum war so mini und mit einer so krassen Schräge; da war ich froh, mir darüber nicht auch noch Gedanken machen zu müssen. Das hat damals auch was gekostet. Wieviel, weiß ich nicht mehr so genau. Und dann gibt’s da tatsächlich eine Spülmaschine. Shame on me. Aber das sind alles zusammen etwa 2800€ für eine Küche, die sich über mehr als ein Jahrzehnt zusammengestellt hat.

Ich kann inzwischen ziemlich gut kochen. Lecker. Die obligatorischen ZuvielKilos beim Mann sind da, meine Kerle machen ihre Teller leer und Besuch kommt gerne zu Kaffee und Kuchen.

IMG_9420Meine Küche ist richtig. Hoffentlich auch für die kommenden zehn Jahre. Inzwischen ist sie außerdem reduziert. Fast vollständig sogar. Mein PlastikZeug ist noch nicht ganz weg. Aber meine Küche hat in der Regel immer eine freie Arbeitsoberfläche und sieht so aus, wie auf den Bildern. Das hätte ich nie gedacht.

Wie sieht deine Küche aus? Wenn du einen Blog hast, dann schreib doch auch was zu deiner Küche. Verlinke gerne hier in den Kommentaren auf deinen entsprechenden Artikel und erwähne ebenso gerne diesen Artikel hier auf deinem Blog. Vielleicht ergibt sich tatsächlich eine bunte Sammlung verschiedenster Küchen. Küchen, die eben nicht nur einen hohen Preis hatten, sondern voller Leben und Geschichte sind. Und gutem Essen – natürlich. Ich bin neugierig.

edit (02.01.2017): Das ist der Anfang für eine Rundgang durch unsere damalige Wohnung. Sucht nach weiteren Zimmern, indem ihr im Suchfeld „reduziertes Wohnzimmer“ … eingebt. Einen kurzen Leitfaden fürs Entrümpeln, wie das praktisch aussehen kann, findet ihr in diesem Blogartikel.

49 Kommentare

  1. Meine Küche muss ich in 10 Minuten abbauen können. Ich bin gerne flexibel. 🙂 Sie besteht aus 1 Ikea Edelstahlspüle auf Füßen und 2 Spintschränken weiß Ikea mit vielen Zwischenböden. Praktisch. Im Dreieck Spüle-Herd-Kühlschrank soll alles stattfinden. Auch die minimalistische Vorratshaltung. Dann hat man alles griffbereit. Hab ich mal gelesen. Ich liebe solche Tipps. Reinsaug.

    Bei „Frauentausch“ regte sich eine auf, weiße kleine Kühlschränke, die frei rumstehen, gingen gar nicht. Ohne Einbau und Verkleidung. Am nächsten Tag hab ich mir direkt einen gekauft. Extra ohne Eisfach (dann vereist auch nix, hab ich damit keinen Ärger), der ist so leicht, den kann ich selbst tragen und schieben. Ein Ofen, 15 Jahre alt. Hat mich noch nie im Stich gelassen und hat mich neu nix gekostet. Ich kann alles schnell vorziehen und dahinter putzen. Wichtig.

    1 Barocktisch, 2 Stühle. 1 Senseo. Balkon. Bilder von uns. Und was sagen Leute, die reinkommen: „Warum hab ich eigentlich ne Einbauküche? Ich hätte lieber deine. Würde ich genauso mitnehmen.“

    Mein Traum ist die Värde von Ikea. Ein Modul würde mir reichen. Haben viele Freunde von mir. Ich schlafe die erste Nacht drauf, wenn sie mal in meinem Leben ist. Hab ich mir fest vorgenommen. Hat noch Zeit. Ich habe gerne unerfüllte Träume.

    Wenn ich gerade ein orangenes Spülmittel hab in Glasflasche und 3 Orangen liegen rum, fragt meine Tochter: „Hast du ein neues Farbkonzept“? Man kann in so ner reduzierten Küche schnell Akzente setzen. Früher hab ich dafür Wände farbig gestrichen. Ich streiche seit Jahren nur noch weiß. Alles reduziert und vereinfacht. Akzente eher mit Edelstahl oder freirumliegendem Gemüse.

  2. Hi Rage!

    Unsere Küche kostete bei weitem nicht so viel. Sie ist einfach zu klein, um viele Kosten verursachen zu können. 😉 Klar – die E-Geräte schlagen da ziemlich zu Buche. Ich komme gerne darauf zurück, wie unsere Küche so ist. Habe aber gerade erst über den Plastikrausschmiss und die Minimierung von unnötigem Killefitz darin geschrieben. Gib mir ein wenig Zeit …

    Weisst Du – es ist wie bei fast allem. Der Wert einer Sache ist oftmals nicht in Geld zu messen. Da hängt so viel mehr dran. 😉 lg

  3. Ich frag mich, wie man auf so einen Preis kommt? Kommt der noch aus einer Zeit, wo man sich einmal im Leben eingerichtet hat, wo man noch wirklich alles selber gemacht hat und auch entsprechende Gerätschaften dafür gebraucht hat und wo es noch Tischlerarbeit war und keine Pressspanplatten? Aus einer Zeit, wo Preis und Qualität noch im Grunde korreliert haben? Oder kommt der von diesen high-tech-Küchen, wo wirklich jeder brauchbare und unbrauchbare Schnickschnak drin ist?
    Aber solche Richtwerte sind ja immer wischiwaschi. Da spielt einfach zu viel mit rein, auf was man selber Wert legt und was die eigenen finanziellen Möglichkeiten sind. Wissen, worauf man achten muss, um Qualität zu erkennen ist sowieso unbezahlbar.
    Vielleicht kommt der Preis auch daher, dass viele Menschen glauben, fehlendes Können durch Geld und Zeug ersetzen zu können. Daher auch der große Absatz an Profimessern und Profikameras. Jemand, der kochen kann, braucht nur zwei Messer. Jemand, der fotografieren kann, zaubert auch mit billigsten Kameras schöne Bilder.

    Meine Küche ist übrigens ca. 6m2 groß und historisch gewachsen. Es fängt damit an, dass ich in einem Altbau wohne, der vermutlich 1890 gebaut worden ist. Meine Eltern haben in den 70ern orange-braun gemusterten PVC-Boden auf den ursprünglichen Steinboden gelegt, mein Zweiflammengasherd ist aus weißem Emaille und original aus den 1960ern (hat meine Mutter ihren Verwandten damals abgeschwatzt). Die Doppel-Abwasch steht frei auf einem weißen Unterschrank und ist glaub ich aus den 70ern. Zwei weiße Unterschränke mit Schubladen, daneben ein kleiner Kühlschrank und auf den drei Einheiten eine Holzplatte drauf sind dann in den 1990ern beim Ikea gekauft worden (bzw. der Kühlschrank hat leider vor 5 Jahren erneuert werden müssen), darüber hängen die passenden beiden Oberschränke. Vorm Fenster steht ein alter kleiner weiß lackierter Tisch mit so einer marmorierten Plastikplatte, wie das wohl ebenfalls in den 60ern/70ern modern oder üblich war. Meine Wohnung war immer schon eine junge-Leute-Wohnung, zuerst meine Eltern, dann meine Schwestern, jetzt ich, und das sieht man ihr auch an. Der schick-scheußliche 70er Jahre Touch wäre wohl rasant verschwunden, wenn meine Eltern nach der Studienzeit nicht woanders einen Job gefunden hätten…
    Ich finde meine Küche ziemlich super, nur die Lichtquellen hätte ich überdacht (es wär echt super, wenn noch eine Lampe direkt überm Herd wär…). Wie viel die Küche gekostet hat, weiß ich wirklich nicht.
    Mein großer Traum ist aber eine Speisekammer und ein Tiefkühler. Dann, in der nächsten Wohnung.

    Mir gefällt eine zusammengewürfelte Küche, zum Beispiel würde ich lauter freistehende Geräte (Herd, Kühlschrank, Abwasch) nehmen und als Arbeitsfläche einen alten Bauerntisch als Kücheninsel, lieber einen frei stehenden Schrank für die Vorräte und die Pfannen und Reindln (Töpfe) an Haken an die Wand überm Herd. Das hat man dann auch schnell gebraucht beisammen. Allerdings wenn ich dann ans Putzen denke, die ganzen Spalten zwischen den frei stehenden Sachen… Und Platzeffizienz (keine Oberschränke, verlorener Platz unterm Bauerntisch) ist auch was anderes.

  4. Janni sagt

    Hallo Rage,

    ich lese erst seit in paar Tagen bei dir mit, aber dieder Post hat mich ermuntert, heute auch gleich einen Kommentar da zu lassen.
    Bis vor einigen Jahren hatte ich immer Wohnungen mit Einbauküche, da brauchte ich mir um eine eigene Küche gar keine Gedanken machen. Sehr praktisch! Doch dann kam eine tolle Wohnung, ohne Küche. Nun gut. Ich habe mir dann eine gebrauchte „Einbauküche“ gekauft, die ich nur etwas „aufgemöbelt“ habe – die ollen, dreckigen Plastikfüße gegen Metallbeinchen getauscht und natürlich eine neue Platte oben drauf. Inkl. Kühlschrank (Unterbau mit kleinen Gerfriefach und trotzdem immer halb leer 0_o) und E-Herd hab ich knapp 1000€ bezahlt.
    Warum man mehrere tausend Euro für eine Küche ausgeben soll, hat sich mir auch nie erschlossen. Davon wird das gekochte Essen ja schließlich auch nicht besser 😉

    Liebe Grüße
    Janni

  5. Hallo Rage,
    man kann sich schnell vom Schnickschnack verleiten lassen. Türen und Schubladen, die leise selbst schließen. Ein Eiscrasher und ein Wasserspender wären auch toll. Der Ofen auf Augenhöhe und am besten gleich sechs Herdplatten. Viel Platz zum Verstauen der überflüssigen Elektrogeräte inklusive.
    Tja, jeder muss selbst wissen, was er schön findet. Und natürlich auch, was er sich leisten möchte. Dabei muss der Preis nicht immer die Leistung rechtfertigen.
    Ich persönlich bin mit wenigen Mitteln in eine neue Wohnung und habe Second-Hand eine Küche für nur 75 Euro erhalten. Mit Elektroherd und -ofen, sowie Kühlschrank. 3 Ober- und Unterschränke und Spüle. Für mich war das damals das wichtigste, eine Küche zu haben. Bin ich glücklich mit ihr? Eigentlich schon. Ich kann in ihr kochen und bekomme alles an Geschirr etc. unter. Was mir an ihr nicht gefällt? Zu viel Kram innerhalb der Küche. Ich bin wie trix gerade dabei meine Küche zu reduzieren. Mikrowelle wird jetzt verschenkt. Mehr Stauraum brauche ich für Kochutensilein nach der Reduzierung bestimmt auch nicht mehr. Irgendwann möchte ich auch einen freistehenden Kühlschrank mit besserer Effizienzklasse, aber ohne unnötigen Schnickschnack. Und beim nächsten Umzug schau ich mich noch mal nach günstigen, gebrauchten Massivschränken um. Die halten zumindest was aus.
    Ich finde große Küchen toll, wo man auch mal viel Platz zwischen den Möbeln hat. Aber dazu braucht man entweder ein eigenes Haus oder eine Altbauwohnung. Und ich finde Echtholz total schön. Ich find das sogar zeitloser als schwarze und weiße Küchenzeilen.
    Wäre toll, Rage, wenn du später einen Beitrag über gesammelte Kücheneindrücke veröffentlichen würdest. Also, wenn dich genügend Bilder erreichen. Ich für meinen Teil werde dir meine noch im Umbruch befindende Kücher vorerst nicht schicken.
    Mach weiter so, ich finde deinen Blog toll.
    Liebsten Gruß
    Nina

  6. Hallo Rage!

    Meine Küche ist 23 Jahre alt. Ich bin – wieder – zufrieden. Als die Kinder bei mir wohnten und ich noch viel Plastikzeugs hatte, war sie mir zu klein.

    Jetzt sind wir zu zweit und ohne Plastikzeugs und kommen gut aus mit dem Platz.

    Ich bin froh, dass ich mir keine neue Küche gekauft habe, als sie mir zu klein war. Jetzt passt es perfekt und ich habe auch keine Grund mehr etwas zu verändern.

    Die Elektrogeräte haben allerdings nicht so lange gehalten, die wurden nach und nach ausgetauscht, als letztes der Herd im vorigen Jahr, weil 2 Platten nicht mehr funktioniert haben und die Dichtung vom Backrohr kaputt war.

    Nur weil ich ein neues Gerät brauche, muss ich keine neue Küche haben.

    lg
    Maria

  7. Schöne Küche!
    Ich hab noch nie gehört, dass ne „gute“ Küche 10.000 Euro kosten soll, ist mir auch völlig egal. Meine Küche war vor mir da.

  8. Jessie sagt

    Hallo rage,

    ich heute auch mal wieder…
    Also als wir vor vier Jahren in unser Haus aus den 80ern zogen, war mir sofort klar: Die Küche bleibt.
    Ich habe den Herd und die Spüle ausgetauscht, weil beides nicht mehr richtig funktionierte, und mir eine neue Arbeitsplatte gegönnt, weil der alte Herr, der vor uns noch allein drin wohnt, immer seine heißen Töpfe draufgestellt hat, so war sie voller großer schwarzer Löcher ;-).
    In unserem Bekanntenkreis haben das viele nicht verstanden: „Man braucht doch eine neue Küche!“(Warum? Konnte mir keiner sagen.) „In dieser Küche finde ich Dich nicht wieder!“ (Hä? Sie meinte das im übertragenen Sinne). Ich jedenfalls fühl mich pudelwohl in meiner Küche, muss keine Krise bekommen wenn meine Kurzen mit dem Bobbycar rumrutschen und find das prima so.

    Liebe Grüße!

    Jessie

  9. Ihr seid toll! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Danke für eure Einblicke in eure Küchen. Gerne würde ich Bilder sehen. Aber ich habe selber gemerkt, wie persönlich mir meine Küche ist. Euch würde ich zwar allesamt einladen, aber nicht die ganze Welt. …
    Da wir diese Küche, in diesem Raum aber eh nicht mehr allzu lange haben werden…. 😉
    Ich bin froh meine Gedanken mal aufgeschrieben zu haben. Ihr habt mich inspiriert. Ich weiß schon, was wir mit unserer Küche machen werden. Mit dieser Küche. Und das schwedische EinrichtungshausRegalProblem hat sich Dank einer anderen Leserin auch gelöst. Danke!
    Jetzt werde ich mir eure Kommentare nochmal einzeln vornehmen. Ein zweites Mal lesen und mich freuen!

    Ihr seid großartig! Ich freu mich über euch! Eure Küchen und über meine.

    • Oh danke Fräulein!!! Hab mir eben schon mal deine Küche angesehen!! Sie ist schön! So wunderschön! Ich hab echt gedacht, dass ich mich wohl nochmal bei dir melden werde, wenn es in einen neuen Küchenraum geht. 😉 Vielen, lieben Dank!

  10. dam sagt

    Jetzt muss ich doch mal eine Lanze brechen für die Küche über 10000€…
    Meine Schwiegermutter hat nämlich so eine. Sie ist nach meinem Schwiegervater „eine Köchin vor dem Herrn“ (ich würde das sofort unterschreiben). Natürlich brauchte sie die nicht. Aber innerhalb ihres größten Hobbies ermöglicht sie doch ganz neue Perspektiven. Bei einem Profi-Fotografen würde man ja auch nicht verlangen, dass er/sie mit mittelmäßiger Technik vorlieb nimmt. Außerdem wurde mit dem Einbau der ortsansässige Schreiner beauftragt und keine Küchen-Kette. Da ist man bei einem fairen Stundenlohn eben schnell bei mehreren Tausend €.
    Lange Rede kurzer Sinn: ich würde die 10000+ Küche nicht per se verteufeln. Den Kamera-Küchen-Vergleich (Technik gleicht fehlendes Können aus) finde ich sehr gut.

  11. Guten Morgen Rage,

    schön, all die Küchengeschichten zu lesen – und schön, wie pragmatisch doch viele mit dem Thema umgehen. Bevor ich die Tage in der bömischen Wildnis veschwinde (juhu – Urlaub!), habe ich es noch geschafft das Stöckchen aufzuheben und meinen Küchengeschichte zu verbloggen: http://www.finnsland.net/blog/?p=244 Vielleicht findet ja jemand die eine oder andere Inspiration.

    Liebe Grüße
    Finn

  12. Meine Küche gehört der Wohnung und nicht mir. So war es bisher immer. Glücklicherweise.
    Mir wird nämlich schon beim Gedanken an kleinpreisige küchen ganz schwindelig …

    Zugegeben eine unpraktisch eingerichtete küche kann sehr nervig sein,
    aber auch eine 100 000 Euro-Küche kocht keine besseren Gerichte als die Gebrauchte von Ebay.
    Die Gerichte werden nicht besser wenn die Küche viel Geld gekostet hat,
    genauso wie Fotos nicht automatisch besser sind wenn sie mit der teuren D-SLR geschossen werden.
    Ich fürchte viele Menschen verstehen das nicht.

  13. Uta sagt

    Mh, ich habe lange mit „zusammengebastelten“ und umgebauten Küchen gelebt. Richtig zufrieden war ich damit nicht so recht. Als ich dann 40 wurde, habe ich mir zum ersten Mal selbst eine Küche ausgesucht und zusammen gestellt. So wie ich es wollte und brauche. Sie war aber deutlich günstiger als die angesprochenen 10.000€. Die Küche steht jetzt seit über 6 Jahren und ich freu mich jeden Tag dran. Ich denke, das ist das Wichtigste, nämlich das sie zum „Koch“ passt, nicht der Preis. Ich bin gern in der Küche und arbeite jetzt auch wieder sehr gern drin.

  14. Hier in der Schweiz muss man für eine Einbauküche aus gutem Material, also mit qualitativ hochwertigen Oberflächen, mindestens 10-15 Kilofranken rechnen, und da sind wahrscheinlich die Maschinen noch nicht drin. Aber die Arbeit des Einbauens! Und die wird oft unterschätzt.
    Wir selber haben in unserer Mietwohnung so billige IKEA-Teile eingebaut gekriegt (Udden?), die sahen schon nach einem Jahr wie Sperrmüll aus, die Seitenblenden abgelöst, das Sperrholz vor dem Lavabo aufgequollen…. nö, wenn das mein eigenes Haus wäre, wäre mir so billiger Schiet, den man alle 2 oder 3 Jahre auswechseln muss, viel zu teuer. Lieber rechtes Material, dass dann aber auch 10 oder 20 Jahre hält.

  15. Um es nochmal zu betonen: Ich freue mich für jede von euch, die eine Küche hat, die ihre ist und die absolut zu ihr passt. Ganz unabhängig davon, wie teuer das Inventar, die KüchenUtensilien und ElektroGeräte gewesen sind.
    Intensive Gedanken über Küchen habe ich mir tatsächlich erst in dem Moment gemacht als es hieß, wir müssen umziehen, wie wird das in der neuen Wohnung? Oder dem neuen Haus? Was wenn da schon eine Küche drin steht? Oder aber auch nicht?
    Wir haben uns eine Wohnung angeschaut, da stand eine relativ neue Küche drin, die die Vormieter nicht mitnehmen wollten. Eine NEUE Küche. Der gewünschte ÜbernahmePreis lag bei circa 4500,-€. Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Aber diese Küche mag ich wirklich nicht haben. Sie passt so gar nicht zu mir. Dann war da das Haus, in dem gar nichts bis auf die vier Wände standen. Gedanken, wie „Komm‘ wenn wir schon umziehen…“ oder „Auf den vierstelligen Betrag kommt es beim HausKauf dann auch nicht mehr an…“ sind verlockend. Jedenfalls waren sie es für mich. Erst in dem Moment, als von dem KüchenKauf als Selbstverständlichkeit gesprochen wurde, in Kombination alles unter 10 000€ ist nicht gut, hat’s bei mir geklingelt. Irgendwas stimmte in der GrundAnnahme nicht. Ich mag weder diese teure KüchenArt haben, noch irgendwas aus schwedischen EinrichtungsHäusern kaufen.

    Um meins zu finden, muss und musste ich ein paar Fragen für mich klären:
    1. Was ist meine Küche für mich? LebensRaum mit EssTisch oder ArbeitsRaum mit pragmatischen ArbeitsFlächen? Oder KreativOrt, um Köstlichkeiten neu zu kreieren? Vielleicht ja auch ein heimeliger Ort, in dem ich am LapTop sitze und schreibe? Was ist meine Küche?
    2. Was sind meine Ansprüche ans Inventar? MassivHolz? SperrHolzPlatten?
    3. Aus einem Guss oder zusammengestückelt? EinbauchKüche oder modulare Lösung? 😉
    4. Will ich minimalistisch oder komfortabel? Gibt es einen Kompromiss zwischen diesen beiden Ansprüchen?
    5. Welche Farbe? Welche Formen? Seit wir reduzierter Leben, sind viele Dinge weniger geworden, ja! Viele Ansprüche haben sich jedoch erhöht, nennt man das so?

    Ich kann und mag mir eine Küche ab 10 000€, eigentlich schon ab 2000€ nicht leisten. Ich denke, ich werde meine mitnehmen, sogar noch was reduzieren und vielleicht durch die ein oder andere Inspiration von euch ergänzen. (Fenster als Regal oder ein Gast auf Erden…)

    Jedenfalls bin ich noch nicht ganz fertig mit dem Nachdenken über meine Küche, gerade weil es in unmittelbarer Zukunft ansteht, sie neu aufzustellen.

    Ich danke euch aber so sehr für eure Links, Fotos, Beiträge und Gedanken. Ihr glaubt gar nicht, was für ein Schatz jeder einzelne Kommentar ist!!! Vielen Dank! Auch für jedes in Frage stellen. Ich finde es sehr bereichernd und bin froh drüber geschrieben zu haben. Denn wie gesagt, ihr inspiriert mich und ich denke, ich werde mich auch mal nach dem Schreiner vor Ort umsehen und nachfragen, was er so von Küchen hält. 😉

  16. Dam sagt

    Oh man rage, Du weckst den Heimwerker in mir!
    Ich könnte sofort losstürmen und Pinterest nach tollen Selfmade-Ideen durchsuchen.

    Ich schaffe es aber gerade nicht, ausgiebig zu „Küche selbst bauen“ zu recherchieren, mache ich aber noch. Und dann sage ich Bescheid 😉

  17. Hallo!

    Die 10.000 sind nicht so unrealsitisch, wenn man bedenkt, dass du als Minimalistin über die Jahre 2.800 ausgegeben hast. Man nehme zusätzlich Spots, Dunstabzughabe etc. und Einbaumöbel nach Maß vom Tischler.

    Ich freue mich jeden Tag aufs Neue an meiner Küche und verbringe gerne viel Zeit in ihr.
    🙂

  18. Pingback: Unsere Küche | Jademond

  19. ein sehr interessantes thema: ich mochte sowohl unsere alte, recht günstige küche aus dem baumarkt als auch die neue high-tech version. wichtig sind mir ein guter herd, dass es eine spülmaschine gibt und eine einigermaßen große arbeitsfläche. wir essen und kochen alle sehr gern, unser sohn verbringt einen bedeutuenden teil des tages auf der küchenplatte sitzend und schaut uns beim kochen/backen zu bzw. hilft. einen blick in unsere beiden küchen gibt es hier:
    http://wollgespinst.blogspot.de/2014/04/kuchenliebe.html

    linnea

    • Danke für deinen Link. Und deinen Artikel! So gut, so vielseitig, was ihr da alle in eurem Raum namens Küche stehen habt. Danke.

  20. Pingback: Unsere Küche. | ringelmiez

  21. liebe rage, über linneas Küchenbeitrag bin ich auf deinen Blog gestossen – wirklich sehr spannend deine Beiträge! Erst einmal, ich finde dass ich auf einem Campingkocher genauso schmackhaftes Essen zubereitet kann, wie in meiner 10-Leute-WG zu Studentenzeiten, der Altbauwohnung-WG mit uralt Gasherd, einem engen 1-Zimmer-Wohnungs „Kochgelegenheit“-Dings und einer über 30jährigen Einbauküche in der ersten gemeinsam Miet-Wohnung mit Partner … heute siehts bei uns so aus: mit 2 kleinen Kindern und einem alten Haus das wir vor einem guten Jahr selber renoviert haben (unter Zeitdruck und mit bescheidenem Budget) … da war die Küche ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Kein High-Tech, einfach gefallen sollte sie uns und zum Haus passen. Hier habe ich vor bald einem Jahr über unsere Küche berichtet:
    http://ela-strickt.blogspot.ch/2013/06/vorher-nachher-ii-die-kuche.html
    und ich mag sie sehr gerne, wir wollten dem Haus etwas von seinem ursprünglichen Charme zurückgeben, nachdem es in den 70ern mit tonnenweise Novilon, Teppich und Styropor überklebt wurde. Wir haben freigelegt und erhalten was ging, so etwa die Türen, Raumhöhe, leider war in der Küche gar nichts mehr zu retten. Wir haben die Küche komplett selber geplant und eingebaut. Wichtig waren uns eine praktische Aufteilung der Arbeitsbereiche, Schubladen und Auszüge wo z.B. Vorräte übersichtlich gelagert werden können und energiesparende Geräte und schlussendlich hat sie uns einfach gefallen und ich liebe sie nach wie vor jeden Tag wenn ich mit meinen Kindern zusammen Koche.
    herzlich, ela

  22. Über unsere Küche habe ich hier schon etwas geschrieben:

    http://berlinerluftinhamburg.blogspot.de/2013/12/in-der-kuche.html

    Die vorherige ist hier zu sehen:

    http://berlinerluftinhamburg.blogspot.de/2011/03/unsere-kuche.html

    Da die Küchen immer schon in der Wohnung vorhanden waren, blieb mir wenig Spielraum.

    Eine Küche muss aber meiner Meinung nach nicht teuer sein. Meine schönste Küche war die im Berliner Altbau: Dielenboden und weiße Küchenschränke mit einer fast 4 Meter langen Arbeitsfläche in Holzoptik. (Holzoptik wegen der hohen Preise für echte Holzarbeitsplatten).
    Diese Küche hat damals keine 1000 Euro gekostet. Und es war herrlich.

  23. Pingback: Unsere Küche | In einem kleinen Apfel...

  24. Johannes sagt

    Was hast Du denn für ein Problem mit der Spülmaschine?

    Und ganz allgemein noch eine kritische Anmerkung: Ich finde die Binnenmajuskeln echt unschön beim Lesen.

    • Hallo Johannes. Ein richtiges Problem habe ich nicht mit ihr. Eigentlich mag ich meine Spülmaschine sogar sehr. Ich bin mir nur immer nicht so sicher, wie nachhaltig diese Anschaffung ist. Klar, der Verbrauch an Wasser scheint sich an der Stelle durch die Maschine zu reduzieren. Mit ging’s bei meiner lapidaren Entschuldigung mehr um den GesamtnachhaltigkeitsAspekt und den Gegensatz Komfort vs. Unabhängigkeit von Elektrizität und Technik.

      Die Sache mit den Binnenmajuskeln… Ich mag sie sehr. Finde sie echt schön. Danke, dass du mir dennoch dein kritisches Feedback sendest. Ich werde mir vermutlich häufiger noch länger Gedanken darüber machen, ob der Großbuchstabe im Wort erforderlich ist, oder nicht. So long. Dir ein schönes Wochenende.

      • Johannes sagt

        Hallo rage,

        ich glaube, Spülmaschinen gehören eher zu den sinnvolleren Errungenschaften der modernen Zivilisation. Immerhin werden die regelmäßig benutzt (im Gegensatz z.B. zu Bohrmaschinen, die durchschnittlich nur 13 Minuten laufen sollen zwischen Erwerb und Entsorgung). Und sie sparen eine Menge Zeit, anders als z.B. die Autofahrt in der Großstadt. Ich fühle mich auch nicht abhängig, weil ich ja jederzeit wieder von Hand spülen kann, wenn die Maschine kaputt ist. Bei Stromausfall wird es mit warmem Wasser aber auch schwierig…

        Was die Großbuchstaben angeht: Genau so war es auch gedacht, einfach als Feedback, das Dir Deine Stil nicht madig machen soll.

        Ebenfalls ein schönes Wochenende!

        • 13 Minuten? What? Ja, ich bin hin und hergerissen bei meiner Spülmaschine. Aber jetzt kommt mir bei deiner Erwähnung der Bohrmaschine das Waffeleisen in den Sinn. Oder der Pürierstab oder der Wasserkocher. Oder der Sandwichmaker oder die Hightechküchenmaschine vieler Freundinnen oder oder oder. Was ist mit dem Akkuschrauber? Oder dem Schwingschleifer? Oder dem Rasenmäher? Wie krass. Woher hast du diese Zahl?
          Da zwingt sich ja schon irgendwie die Frage auf, was macht den Besitz dieser Geräte erforderlich? Ist es berechtigt, sich ein solches Arbeitsgerät zuzulegen, wenn man umzieht? Oder ein Haus kauft und renoviert? Wie ist das mit Teilen und Ausleihen? Warum fällt das so vielen Menschen (in meinem Umkreis zumindest) schwer?

          • @Johannes: Man sollte andere Menschen, die elektrische Dosenöffner benutzen, nicht als degeneriert bezeichnen. Umgekehrt könnte man etwas über Menschen schreiben, die überhaupt Konservendosen benutzen.
            Ich hatte noch nie einen elektrischen Dosenöffner und seit ich weiß, dass Konservendosen mit Epoxidharz ausgekleidet sind, gibt es bei mir keine mehr. Dennoch maße ich mir nicht an, über andere zu urteilen, die sie benutzen.

          • Johannes sagt

            @Franka: Da hast Du natürlich Recht. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, ob mit oder ohne Dosen, ob mit oder ohne elektrischen Öffner. Meine Formulierung war vielleicht etwas unglücklich, aber in der Sache finde ich es trotzdem seltsam, dass dem modernen Menschen selbst kleine körperliche Anstrengungen durch elektrische Hilfsmittel abgenommen werden.

          • @Johannes: In der Sache hast du natürlich auch Recht 😉 Leider versuchen die Firmen, den Menschen Bedürfnisse einzureden und für jede Tätigkeit ein anderes Ding zu verkaufen, obwohl vieles multifunktional benutzt werden kann.

          • @Johannes: Danke für den Link. Den werd ich mir jetzt mal anschauen.

            Ich finde, dass ihr das mit den eingeredeten Bedürfnissen sehr schön auf den Punkt gebracht habt. Vor ein paar Jahren war ich hinsichtlich Deko und KleidungsStil genau so gepolt und habe mich nie wirklich wohl gefühlt. Weder in meiner Wohnung, noch in meiner „Kluft“. Das ist seit ein paar Jahren anders. Endlich. Zum Glück.

          • Degeneriert ist ehrlich gestanden (meiner Meinung nach) frech und nicht lustig. Meine Oma und bestimmt viele andere, ältere Leute würde sich freuen, wenn sie noch in der Lage wäre, ihre Dosen NICHT mit einem elektrischen Dosenöffner zu öffnen. Das ist nämlich nicht so eine kleine, körperliche Tätigkeit, wenn man Arthrose oder andere Gelenkerkrankungen hat.
            Musste raus!
            Nanne

          • Johannes sagt

            Hast Recht. Sorry an Deine Oma und alle anderen kranken Menschen. Ich hatte bei meinem Kommentar einen kerngesunden jungen Mann vor Augen, der von seinem elektrischen Dosenöffner schwärmte.

  25. Ich habe sowohl deinen Eintrag mit Interesse gelesen als auch die Kommentare verfolgt. Ja, letztendlich kommt es nicht auf die Möbel und die Anzahl der Geräte an, sondern auf das, was man daraus macht, wie man darin kocht. Ich finde auch zusammengewürfelte Küchen schön und ich müsste heute nicht unbedingt eine Einbauküche haben.
    Über meine Küche kannst du hier lesen: http://kunterbunt11.wordpress.com/2014/04/27/kuchen-gedanken/
    Herzliche Grüße, Franka

    • Danke für deinen Kommentar, deinen Link und den Hinweis auf den Blog hier in deinem BlogPost! Einen schönen Start in die Woche wünsch ich dir!

  26. Michelle sagt

    Hi, fand den Post sehr schön. Ich hatte Jahrelang eine bunt gewürftelte Küche auch aufgrund dessen, dass ich oft umgezogen bin. Zumeist war ich auch glücklich damit. Ich habe mir allerdings for 5 Jahren eine Küche bauen lassen für 5000 € mit Herd oben, eingebauter Spülmaschine Cerankochfeld und Kühl/Gefrierkombi in wunderschön GRÜN/Dunkelbraune Umfassungen XD. Ich habe aber auch gleich aufgrund meiner Umzugserfahrung diese so gestaltet dass ich sie mitnehmen konnte (2 gerade Flächen). Bis auf den Kühlschrank (Gefrierfach ist mir zu klein, da vermiss ich den klassischen Kühlschrank ohne Einbau dadurch verliert man innen nämlich Fläche) Igendwann wird auch wieder ein normaler Kühlschrank kommen und dann hab ich bissl mehr Stauraum durch den leeren Schrank. bin ich auch suuuuuper happy mit meiner Küche. Die selbstschließend Türen sind der Knaller. Ein paar Sachen sind mit der neusten Technik durchaus brauchbar. Ich denke ich hätte auch eine günstigere Küche haben können aber diese hat wirklich alles so wie ich es wollte und wird wohl auch ihre 20-30 Jahre durchhalten. Vor allem waren die ganzen E-Geräte ja dann auch neu von daher preislich gesehen fand ich es nicht so teuer. *Jeden Morgen wieder in ihrer grünen Küche glücklich*

    • Dürfen wir mal sehen? Hatte auch mal eine grüne Küche. Allerdings waren bei mir nur die Wände grün. Die Küche an sich, ist die von heute direkt aus’m Lager.

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