AlltagsAbenteuer, Minimalismus
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Reduziertes Wohnzimmer

Nachdem die “Befürchtung” bestand, dass all unsere Räume inzwischen so ausschauen, wie unser Bad oder das Schlafzimmer, gibt es jetzt eine kleine Reportage durch unser Wohnzimmer. Oder Esszimmer. Oder soll ich die Räumlichkeiten Wohnbereich nennen? Egal, bedeutend ist, dass sich hier unser alltägliches Leben abspielt.

Hier wird gebastelt,

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gegessen,

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gespielt,

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dekoriert,

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sich ausgeruht,

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gebloggt und was Mama, Papa, Kerle, Hund, Katze, Maus sonst noch so anstellen können.

In diesem Bereich unserer Wohnung sieht es am häufigsten

* voll
* chaotisch
* familiär (eben keine Single, Pärchen oder StudentenWohnung)
* belebt
* nach uns aus.

IMG_9641Für unsere derzeitige LebensSituation finde ich diesen Wohnbereich immer mal wieder erstaunlich reduziert und auch übermäßig voll. Beides geht Hand in Hand. Wenn die Kerle hier alles aufgebaut haben, angefangen bei der HolzEisenbahn, über die SteckBauklötze bis hin zu den MiniSpielzeugAutos, ist hier kein Platz mehr zum Treten. Deswegen gibt es auch dieses eine Regal. Wenn das voll ist, ist hier unten genügend Spielzeug. Mehr darf aus dem Kinderzimmer nicht rausgeholt werden. In der Regel wird dann getauscht. Bagger gegen Spielzeugauto, Eisenbahn gegen Parkhaus oder Dinos. Je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Der eine Schrank ist mein KreativSchrank. Aktuell hält er auch für einen Teil des Geschirrs her, das wir dreimal täglich benötigen. Mal schauen, ob sich das in den nächsten vier Wänden irgendwie anders regeln lässt. Diesen Schrank liebe ich. Noch ist der Rest des verfügbaren Platzes bis zur Unterkante mit KreativMaterial gefüllt. Jetzt, seitdem ich alles an einem Ort habe, besteht jedoch endlich die realistische Möglichkeit, auch mal alles aufzubrauchen.

IMG_9640Unser Sofa ist ein ganz besonderes HerzStück. Es ist noch nicht vollendet, aber schon super bequem. Gemütlich. Abenteuerlich. Schiff für die Kerle oder Höhle für die Dinos. Durch das selber Bauen ist es viel wertvoller als die zuvor dort hingestellte vierteilige SofaGarnitur, die wir auch nur zur Hälfte dort aufstellen konnten. Wir lieben sie.

 

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Die Fenster in diesem Bereich unserer Wohnung werden seit etwa zwei Jahren jahreszeitlich geschmückt. Im Winter gibt es unsere Sterne, die jetzt schon zweimal gehangen haben. Im Herbst getrocknete Blätter, im Sommer bunte SeifenblasenKreise und im Frühling die Vögelchen. Den Kindern dafür ein Gespür zu vermitteln, welche Jahreszeit gerade ist, macht mir nicht nur Spaß, ich finde es aus irgendeinem Grund total wichtig. Ich kann euch nur leider nicht sagen, woran das liegt. Es fühlt sich gut und bedeutend an. (Vielleicht freu ich mich daher auch schon so sehr auf einen eigenen Garten, mit Hochbeeten und und und…) 

Ich mag unsere Räume. Allesamt. Wäre da nicht das Projekt, würde ich diese Wohnung nicht verlassen wollen. Würde ich sie jedoch nicht verlassen, bekämt ihr auch keine Bilder und damit Einblicke in den Alltag einer ÖkoNachhaltigkeitPostwachstumsökonomischen Mama. So ist das.

Wie sieht es in euren AufenthaltsRäumen aus? Womit gebt ihr euren vier Wänden etwas von eurem Charakter ab? Ich freu mich wieder riesig über eure Kommentare, vielleicht auch eigenen BlogPosts zum reduzierten WohnZimmer. Hinterlasst gerne im Kommentar einen Link oder verweist auf diesen Post auf eurem Blog. Die Vielfalt bei den letzten Posts, vor allem dem KüchenPost, war so bereichernd. Danke!

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