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9 Minuten die Sache auf…

… den Punkt zu bringen. Vielleicht könnt ihr euch an den Beitrag vor über einem Jahr erinnern. Er liegt schon etwas länger zurück, aber gefühlt und gedacht habe ich damals wie heute ähnlich. Mir gehen abertausend Dinge durch den Kopf und ich komme einfach nicht dazu, sie schriftlich festzuhalten. Weder in meinem Tagebuch, das ich sowieso schon seit Monaten total vernachlässigt habe, noch in diesem Blog. Dabei passiert gerade so unglaublich viel.

Ich denke so unglaublich viel. In meinem Kopf herrscht manchmal der absolute overload! Ich weiß gar nicht, wie ich die Sachen sortieren soll. Dabei sind wir inzwischen doch Weltmeister im Sortieren, Reduzieren, Entrümpeln und Ausmisten.

Ich komme gerade von der Baustelle. Die Verputzer sind da und zaubern in unserem Bad einen wunderbaren Lehmputz an die Wand. Und das, obwohl es die ein oder andere Sache gibt, die wir noch an Vorarbeit leisten müssten, damit das ganze Zimmer mal abgehakt werden kann. Aber wann? Gestern war er bis spät in der Nacht drüben. Am Wochenende waren wir viel auf der Baustelle, haben unsere Küche in spe klargemacht – also besorgt. Es ist wie es ist. Wir gehen kleine Schritte. Am Wochenende wird hoffentlich gestrichen und das ein oder andere Detail, das so wichtig ist für größere Weiterarbeiten, vorangetrieben.

Übrigens: Ich habe noch 4 Minuten.

Gestern war ich dann bei einer Freundin. Wir mussten reden. Einfach reden. Wir setzten uns eine halbe Stunde. Dann war eine Stunde rum. Aber es war gut. ich würde es nicht anders machen. Nur mein ZeitPlan für gestern… ? Den gab es dann nicht mehr.

Noch 2 Minuten.

Mein Buch ist veröffentlicht. Ich müsste jetzt mal noch ein paar Dinge klären. Und dann die Sache mit der Werbung.

Und zwischendrin, zwischendrin immer wieder Nachrichten aus Frankreich. Aus der Welt. Wie soll ich das bloß ordnen? Und dann…

… dann tritt mich das Bebi von innen in die Rippen. “Ich bin auch noch da. Wann kann ich raus? Bist du bereit? …

… Mama, bist du bereit?”

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2 Gedanken zu „9 Minuten die Sache auf…“

  1. Großartig. Das ist Leben!
    Und so eine Phase (oder viele davon) sind doch üblich in der Schwangerschaft, oder nicht?
    Baby, ich bin bereit. Erst in den letzten Wochen kam dieses Gefühl auf.
    Auch wenn wir uns nach Stille sehnen, manchmal muss man den Trubel umarmen wie er kommt. Das Leben eben.
    Herzlichst!

  2. Auch ohne Kind geht es mir manchmal ähnlich. Ein Ich will so viel und kann gar nicht alles machen. Freunde treffen. Yoga. Mehrere Bücher akut lesen wollen. Ordentlicher sein wollen. Telefonieren….

    Ich merke mittlerweile aber meine Grenzen früher, als vor einiger Zeit und das tut unglaublich gut.
    Liebe Grüße
    Nanne

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