AlltagsAbenteuer, Minimalismus
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Haushaltskasse. Minimalismus. Ein Projekt.

Es ist ungefähr ein Jahr her oder doch schon zwei? Damals ging es darum als Familie den Rest des Monats mit 100,- € klarzukommen. Anfang des Jahres kam dem Mann die Idee, mal nur mit Bargeld zu zahlen. Es gab und gibt viele Gründe nicht mit Karte zu zahlen. Das stellte sich sowohl im Selbsttest als auch durch die Gedanken und Meinungen vieler anderer heraus. Klar, nicht unbedingt neu und auch nicht verwunderlich.

“Mit Karte, bitte.”

Dennoch gestehe ich, dass es mir viel leichter fällt mal eben mit Karte zu zahlen, als vorher zur Bank zu fahren, Kinder aus dem Auto mit zum Automaten zu schleppen, Geld zu holen, Kinder wieder zurück ins Auto packen und dann erst einkaufen fahren. Es ist umständlich und erfordert für mich eine genauere Planung und Vorbereitung. Zum Beispiel dann Geld zu holen, wenn ich alleine unterwegs bin, aktuell eigentlich kein Geld brauche, aber vermutlich drei Tage später, weil dann Wochenmarkt oder Wandertag der Schule ist.

In den vergangenen Wochen hat uns das Ordnung schaffen, der damit einhergehende Minimalismus und sich dadurch Überblick zu verschaffen nochmal stark eingeholt. Das mag an dem ansonsten bestehenden Alltagschaos liegen, das uns in dieser Zeit beschäftigt hat und dem Wunsch an irgendeiner anderen Stelle mehr geordneteres Sichtfeld zu haben. Aktuell haben sich daraus drei Projekte ergeben:

a) Projekt Haushaltskasse
b) Projekt Mädchenzimmer
c) Projekt Garten

Im Sinne eines effektiven Projektmanagements wäre es vermutlich sinnvoll ein Projekt nach dem anderen abzuarbeiten oder zumindest unterschiedlich zu starten und einen gewissen Zeitplan zu verfolgen. Bei uns funktioniert das als Familie gerade nicht so gut. Daher habe ich mich auf den Kompromiss eingelassen, dann an den jeweiligen Projekten zu werkeln, wenn der Alltag Zeit und Raum dazu lässt. Zumindest die zuletzt genannten Projekte sind so flexibel handhabbar. Hinsichtlich der Haushaltskasse starten wir erneut eine Versuchsphase und ich bin gespannt, was wir Ende August zu berichten haben. Aber keine Sorge: Zwischendurch wird es bestimmt auch das ein oder andere Update hier geben. Zumindest eine wöchentliche Zwischenbilanz ist angedacht.

Geld in der Haushaltskasse

Dieses Jahr haben wir also ganz bewusst aus unseren Finanzen ein Projekt gemacht, aus dem wir die kommenden zwei Monate live schalten. Das Projekt sieht wie folgt aus:

  1. Es stehen der fünfköpfigen Familie 500,- € Haushaltskassengeld zur Verfügung, neben der laufenden Kosten. Mehr wird nicht ausgegeben.
  2. Dazu zählen: Lebensmittel, Verbrauchs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs
  3. 200,- € sind so eine Art Backup für anstehende Geburtstagsgeschenke, BesuchMitbringsel, Schulbücher oder Geld für Besonderes. (, was ich jetzt nicht auf dem Schirm habe)
  4. Gezahlt wird nur mit Bargeld (sofern möglich)
  5. Wir führen ein Haushaltsbuch. (Ob mit App oder Stift und Papier wird sich heute zeigen.)

Das sind die groben Rahmenbedingungen. Ich bin gespannt, ob ich im Nachhinein noch irgendetwas ergänzen muss.

Ziele dieses Projekts

Eigentlich sind es keine Ziele, sondern vielmehr Erwartungen, die ich an dieses MinimalismusHaushaltskassenProjekt stelle. Neben der Hoffnung auf einen besseren Überblick über die Kosten, die einfach so da zu sein scheinen und das Konto belasten, würde ich gerne

  • klarer haben, was wir brauchen.
  • (vielleicht) ein bisschen Geld sparen.
  • bewusster beeinflussen, wie wir Geld ausgeben und Alternativen zum Geld finden. (Tauschen, schenken, Gemeinschaft leben…)

Getwittert wird unter #Haushaltskasse. Morgen geht’s los. Wer von euch hat Lust mitzumachen und sich auszutauschen?

28 Kommentare

  1. Ich hab noch nie was mit Karte gezahlt und gehe ganz selten zum Geldautomat. Vielleicht noch eine Spalte machen für das was nun wirklich überflüssig gekauft wurde. Um irgendwann ein anderes Verhalten zu finden mit der Sache. Also nur wenn es nicht eine Produktenttäuschung war, die man vorher nicht absehen konnte wie Salbe, die nix brachte. Ich bin mal nicht dabei. Gönne mir lieber was. Bin so eine Sparliesel.

  2. maybee sagt

    Ein Zweckgebundenes Budget ist das Beste, was man machen kann, um zu sparen imho. Eine einfach Umsetzung (so mach ich das) ist, einmal im Monat oder einmal im Quartal Geld abheben für den gesamten Zeitraum. Kürzere Zeiträume sind übersichtlicher. Ich würde am Anfang maximal monatsweise Arbeiten – gerade wenn man vom Kartezahlen kommt.
    Budget halten mit Karte hab ich keine guten Geschichten dazu auf Lager. Bar geht besser imho&afaik.

    Ein Posten ‘Sonstiges’ zB ist ganz riskant, dass er ausufert. Je genauer man die Finanzen durchplant, je weniger schwammig wird’s und je besser kann man hinterher sagen, wo das Geld hin verschwindet. Also je präziser der Posten, je lohnender die Arbeit.

    Für den Anfang aber keine so fixe Erwartung da dran haben. Als wir damit angefangen haben hatten wir beim Festlegen vom Budget beim Essen zB keinen Treffer. Lagen 20% unter der tatsächlichen Ausgabe über 3 Monate gemittelt. Beim Krims Krams wie Geschenken lagen wir 40% unter dem tatsächlichen Wert :D Das war erschreckend. Deswegen nimm die Budgets am Anfang lieber als Richtwert :D
    Das braucht ein bißchen am Anfang, also nicht von Überschreitungen stressen lassen ;-) (Erst recht, wenn man denkt, man hat großzügig kalkuliert!)

    Ich habe sehr gute Erfahrung mit digitaler Buchführung am PC gemacht. Muss man halt übern Tag Rechnungen sammeln und Beträge merken. Hat aber was die Übersichtlichkeit angeht echte Vorteile gegenüber der analogen Variante. Je langfristiger das läuft je deutlicher wird’s und je mehr kann man an den Daten sehen. Das geht analog auch, aber halt mit erheblichem Zusatzaufwand.

    Sehr gut für solche Zwecke imho: http://homebank.free.fr/downloads.php
    Die Handhabung ist leicht genug für mal zwischendurch 2 Minuten kram eintragen und dann wieder in die Ecke klicken :D

    • rage sagt

      Super cool! Danke. Ja, ich stelle mich gerade darauf ein, dass es wirklich nur Richtwerte sind, um einfach mal zu ermitteln. Das mit dem Sonstigen brauchen wir aktuell noch, weil uns da noch kein sinnvolles Kategorieverständnis zugrundeliegt. Das ist jedoch auch eines der Feinziele. Wieviel Geld geht in die Gartenarbeit? (Eine Spitzhacke wie bei den Daltons und ein Spaten haben schon das zeitliche gesegnet. Nun ja, sie gehörten zu dem übernommenen Inventar und waren einfach schon ein paar Jahrzehnte alt… Die aktuelle intensive Nutzung war einfach zu viel des Guten.) Wieviel in Farben für permanent anstehende Renovierungsarbeiten? (Ein Topf Farbe hier… ein Pinsel da.)
      Wie ist das mit den Geburtstagsvorbereitungen? Die Hochzeit diesen Monat. Wir brauchen irgendwie einen festen Betrag – den hätte ich gerne grundsätzlich ermittelt, um dann diese Außergewöhnlichen Dinge besser planen und einschätzen zu können.

      Danke für den Link. Den werd ich mir jetzt mal genauer anschauen. Ein schönes Wochenende euch!

      • maybee sagt

        Damit hier nicht so viel Arbeit doppelt ist meine Kategorien (Oberkategorie:Unterteilung1,U2,…):

        Auto:Rep,Versicherung,Tüv,Treibstoff
        Fahrrad
        ÖPNV
        Bank:Gebühren,Zinsen(Einnahmen)
        Bildung:Studiengebühren,Bücher
        Rechnungen:Miete,Strom,Kommunikation
        Büro:Briefpapier/Umschläge,Briefmarken,Kopien,Schreibzeug,Bastelzubehör
        Computer
        Auswärts Essen
        Geschenke:verschenkt,bekommen
        Haushalt:Garten/Balkon,Möbel,Deko,Rep
        Gesundheit:Arzt,Medikamente,Brille/Kontaktlinsen
        Freizeit:Instrument,Musikunterricht,Sportkurs
        Kleidung
        Schuhe
        Lebensmittel (fällt alles drunter, was auf der Supermarktrechnung landet – also auch Putzmittel, Waschmittel und sowas)
        Reisen/Urlaub:Reisekosten,Unterkunft
        GEZ
        Steuern
        Versicherungen:Jede einzeln

  3. ute sagt

    Eine sehr gute Idee, denn “Nur Bares ist Wahres!” – lasst uns hoffen, dass uns die Bargeldabschaffung erspart bleibt.

    Wir heben einfach am Monatsanfang das Budget ab, auf diese Weise funktioniert es sehr gut! Und dann gibts auch kein lästiges “ich muss noch schnell zur Bank” – jedenfalls wenn man im Budget bleibt.

    LG, Ute :-)

    • rage sagt

      So viel Geld Zuhause zu haben, finde ich extrem unangenehm… Ich weiß nicht, ob ich das wirklich ausprobieren soll…

  4. Die Idee finde ich klasse. Sehr spannend!
    Es ist schon wahr: wenn man es nicht genau beobachtet und budgetiert, hat man am Ende des monats wirklich kaum eine Ahnung, wieviel man für was ausgegeben hat.
    Ich denke, so entlarvt man sicher auch die größten “sinnlosen” Ausgaben für Zeugs, das man nicht braucht.

    Bin gespannt, wie es Euch damit geht.

    Viele Grüße,
    Nicole

  5. Hallo Rage,

    zur Zeit nehme ich gern nur so viel Geld mit, wie ich Tagesbudget habe. Das führt mir die gesetzten Grenzen besser vor Augen. Wenn etwas übrig bleibt, kommt es in die Spardose. Das verringert auch das Kleingeld, das ich mit mir umhertrage.

    Lieber Gruß,
    Philipp

  6. Silvia sagt

    Ich bezahle z.B. nur mit Scheinen. Alles an Kleingeld kommt in eine Spardose (leeres Kirschenglas). Wenn das voll ist, geh ich zur Bank und freue mich über 200-300€. Aus den Augen aus dem Sinn würde ich sagen ;)

  7. Nanne sagt

    Spannend! V.a. Da ihr vermutlich schon relativ gut aushaltet. Gelten die 500 € für einen oder zwei Monate?
    Ich schreib Ausgaben immer handschriftlich auf und sammle alles in einer Exceltabelle (seit 2009 – voll krass, denn am Anfang war ich noch voll die Shopperin). Ich will nicht mehr ohne, finde das total gut. Zahle immer bar, hebe übrigens immer 500 € ab und damit kommt man ne Weile gut hin. Ich finde es selbst immer wieder erstaunlich, was dann doch noch an Zusatzausgaben auf einen zukommt. Wie wneig Geld trotz guter Führung am Ende des Monats übrig ist. Auto kaputt. Kindersitz gekauft. Taufe. Versicherung. Gartenbeitrag.
    Viel Erfolg auch für deine Arbeit!

    • rage sagt

      Für einen Monat. *werd rot*
      Ich hab einfach mal pro Kopf 100,- € festgelegt. Ich hoffe, dass wir nicht mehr brauchen. Glaube es aber fast nicht. Ich weiß auch noch nicht so ganz genau, wie ich es mit den Geschenken, Geburtstagsvorbereitungen oder Baustellen- oder Gartenmaßnahmen halten soll…

      Du schreibst alles auf? Respekt!
      Wie lange kommt ihr mit 500,- € hin? Oder sind das nur deine persönlichen Ausgaben?

      • Nanne sagt

        500 € für einen Monat halte ich auch für realistisch. Wir geben so zw. 450 und 600 € monatlich aus, und kauften früher für zwei bis 3 alles in bio und ich bin immer noch sehr Süßigkeitenabhängig, das fällt da auch noch rein.
        Mit 500 € auskommen klappt unterschiedlich lang. Manchmal 14 Tage und manchmal nur kurz, weil Großeinkauf, und zusätzliche, besondere Ausgaben.
        Ich habe übrigens die Kategorien: monatliche Ausgaben – Lebensmittel – anderes und Luxus als Paar (Café, Restaurant, früher auch mal Konzerte) und Luxus ich alleine. Mein Mann läuft mit seines Luxussachen unter Anderes, weil mir da die Auflistung nicht wichtig ist. Unter Luxus von mir ist dann Café alleine, mit Freundinnen oder Zeitschriften… Je nach dem…

  8. Also ich finde das Projekt sehr gut. Aber ich weiss nicht, ob ich dieses Projekt teilen möchte. Dazu kaufe ich viel zu gerne im Internet ein. Irgendwie ist das bequem und auch zeitsparend. Dass man mit der Karte dann mehr ausgibt, ist leider so. Aber ich habe auch keine Lust zur Bank zu laufen. Der grenzgänger ist halt bequem. Kleingeld sammeln ist allerdings etwas, was bei mir jedes Jahr ansteht. Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern zum Weltspartag gegangen. Diese Tradition habe ich beibehalten. Ich glaube aber das, ausser den Sparkassen, keine Bank mehr diesen Service anbietet. Und Kleingeld loszuwerden ist, ausser am Weltspartag, auch bei der Sparkasse ein Problem. Früher war da ein Münzzähler und das Geld wurde einfach auf das Sparbuch angerechnet. Ach, auch so eine alte Sache. Das Sparbuch. Auch so eine Erinnerung an die Kindheit. Aber ich möchte mich nicht davon trennen. Das Projekt „Haushaltskasse“ hat sicherlich auch etwas mit der Überschuldung in weiten Teilen der Bevölkerung zu tun und auch mit der zunehmenden Altersarmut. Sozusagen als globaler Rahmen. Was mich in diesem Zusammenhang nachdenklich macht, ist der materialistische Wahn in dieser Gesellschaft. Kaufen, möglichst billig. Geiz soll geil sein. Aber ich denke, Geiz ist eher ein Problem mangelnder Reflexion. Jedes Produkt trägt eben seinen ökologischen Rucksack mit sich herum. Das ich, trotz Problembewusstsein, Teil des Problems bin, ist mir bewusst. Aber ich arbeite daran, bewusster einzukaufen. Das Projekt #Haushaltskasse werde ich mit Interesse verfolgen.

    • Danke für den Link. Ich befürchte, so wird es mir auch gehen. Es ist tierisch aufwendig ein Haushaltsbuch zu führen. Aber die Kostenersparnis nicht zu unterschätzen. Danke.

      Ach so, und ja: Geiz ist sowas von unattraktiv. Alles hat seinen Preis. Wenngleich auch nicht sofort oder unmittelbar ersichtlich. Dieses billig, billig, billig, wird uns noch das Genick brechen.

  9. Cora sagt

    Hallo rage,
    ich habe eine Excel-Tabelle in die ich in größeren Abständen die gesammelten Rechnungen/Kassenzettel eintrage. Wenn ich für etwas keine Rechnung bekommen habe, schreib ich es auf einen anderen Kassenzettel drauf, damit ich es nicht vergesse. Die Ausgaben habe ich in ca. 20 Kostenarten unterteilt (Miete und Strom, Lebensmittel, Unterwegs Essen, Auto, Geschenke usw.). Den Kostenarten ordne ich die Ausgaben zu. Das mache ich nun schon zwei Jahre und habe einen ganz guten Überblick, wo das Geld denn am Ende des Monats hin ist. Das ist manchmal schon erschreckend. Wenn man einmal ein bisschen Routine drin hat ist es auch nicht aufwendig. Aber ich finde es unerlässlich um Ausgaben planen zu könnnen und abzuschätzen, ob ich mir etwas leisten kann oder nicht. Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Projekt.

  10. stefanie sagt

    Habe das auch mal gemacht mit dem Haushaltsbuch. Damals hatten wir echt nicht viel Geld zur Verfügung und gerade deswegen habe ich mir immer wieder “Sondersachen” beim Aldi gegönnt, die ich im Prinzip nicht brauchte.
    Das Hhb hatte folgenden Effekt: Jeder Einkauf bei Aldi war ca. 20,- günstiger, weil ich den zwar sehr günstigen, aber unnötigen und ja doch eher schrottigen Kram einfach weglies. Dadurch bin ich bis heute viel sparsamer geworden, ich kaufe wirklich minimalistisch ein, freue mich aber heute über Bioprodukte und z.B. leckeren Käse vom Markt.
    Den gleichen Effekt wie das Hhb hat bei mir übrigens das Kalorienzählen per App. auch da habe ich jetzt ein paar Wochen lang unnötiges weggelassen und bin nun wieder zufriedener mit mir :-))

    LG

    stefanie

  11. Vorräte sind gebundenes Kapitel. Auch da mal schauen, was hab ich da rum stehen (10 Teesorten? In welchem Wert?) was gar nicht hätte sein müssen und aufbrauchen. Auch Liter- und Kilopreise schauen. Manchmal ist die Dreierpackung teurer als die Doppel. Werkzeug ist eine Investition und da kaufe ich mir das Gute, das lange hält. Anfangs hatte ich eine Geldmenge abgehoben für einen Monat und in Umschläge gemacht. Dann hab ich schön gesehen, was übrig blieb. 50 Euro halten dann viel länger. Alle drei Tage eingekauft. Mach mal eine Umfrage über Geschenke. Die Leute in meinem Bekanntenkreis sind nur genervt davon. Außer die Kinder. Und wir lassen es einfach sein. Spart auch die Zeit, was für jemanden suchen zu müssen. Ich wünsche mir Umzugshilfe oder, dass x einfach wieder so schnell da ist, wenn meine Waschmaschine ausläuft. Genauso kann man sich Betreuungszeit schenken oder ein Spielmittag mit Kindern. Geschenke sind ja auch nur Konsum. Habs wieder bei meiner Tochter gesehen. Sie ist ein Jahr nicht da. Was sollte sie mit den Geschenken?

    • maybee sagt

      Das erfordert schon Eingewöhnung. Bei mir war der erste Monat rumspielen, der zweite ein Konzept probieren, der dritte das nächste probieren, und im vierten lief es dann :D Nicht aus der Ruhe bringen lassen – das ist kein einfaches Thema, das man ad hoc umsetzen kann. Das braucht ein wenig Zeit.

  12. Wir bezahlen auch andauernd mit Karte… und wollen demnächst auch versuchen mal einen Monat ohne auszukommen. Wie du sagst, es ist einfach unendlich bequemer, schnell die Karte durch zuziehen. Aber natürlich leidet darunter die Übersicht. Ich bin gespannt was aus eurem Projekt wird und noch etwas gespannter, wie lange wir es wirklich schaffen mitzuhalten :)

  13. Pingback: Minimalismus. Haushaltskasse. Ein Projekt. (2) – MamaDenkt.de

  14. Liebe Rage,
    ich finde dein Projekt sehr interessant, weil ich mich auch viel mit Haushaltsbuch und Sparideen beschäftige seit wir eine Familie sind.

    Ich möchte gerne meine Ideen mit dir teilen:
    Wir unterteilen fixe und flexible Ausgaben:

    Ich habe einen handschriftlichen, gemalten Plan mit den flexiblen Haushaltsausgaben für jeden Monat am Kühlschrank hängen. Daneben hängt gleich ein Stift und sobald ich etwas ausgegeben habe, schreibe ich mir den Betrag auf. Das ist mir schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass mir eher etw fehlt, wenn ich es nicht tue. Mir ist wichtig, dass der Plan hübsch bunt aussieht, so macht es mir mehr Spaß mich damit zu beschäftigen, als wenn ich mir eine Excel Tabelle ausdrucke. Die motiviert mich irgendwie nicht so ;-)
    Die Kategorien sind:
    1.Lebensmittel (unterteilt in bio und konventionell)
    2.Drogerie,
    3.Apotheke
    4.Tanken/Fortbewegung
    5.Kleidung
    6.Auswärts Essen/Kantine
    7.Sonstiges/Spenden/Geschenke

    Wenn du möchtest, schicke ich dir davon ein Foto.

    Für die fixen Ausgaben erstellen wir einmal im Jahr eine Excel Tabelle. Da ist dann die Miete, GEZ, Strom, Gas, Versicherungen, Autoversicherungen usw… dabei.

    500€ mit 5 Personen sind sicherlich machbar aber auch je nach Monat eine Herausforderung. Öfter unbedacht essen gehen und es richtig krachen lassen, könnt ihr es damit wahrscheinlich nicht. Aber das ist sicher auch nicht dein Anspruch…Bin gespannt was du weiterhin berichtest!

    Alles Liebe,
    Babs ☀

  15. Hallo rage,

    ich habe leider den Blogartikel “Haushaltskasse III” zuerst gelesen und bin ein wenig irritiert.
    Natürlich ist es sinnvoll die Kosten im Auge zu behalten, aber warum von vornherein bugetieren? Das trifft, nach meiner Auffassung das Thema Minimalismus nicht mehr wirklich. Dann steht doch “hauptsache billig” im Vordergrund und die Bugetgrenze zu halten. Haushaltssperre – mit der Sparsamkeits- Knausererbrille auf, lässt sich dann vieles begründen, was Du normalerweise für die Familie ablehen würdest….

    Nix für ungut..
    Grüße Ede

  16. Dominik Brandlberger sagt

    Hallo

    Ich habe aus einer ähnlichen Motivation vor kurzem eine iOS App gestartet um Kassenbelege die er österreichischen Registrierkassenpflicht entsprechen zu scannen und so noch einfacher eine Übersicht seiner Ausgaben zu bekommen.

    Die App ist jetzt mal für den österreichischen Markt weil dort Kassenbelege seit der Registrierkassenpflicht QR Codes haben, die wir zum Scannen verwenden.

    Hier zum Download: https://itunes.apple.com/at/app/kassenbelege-belege-sammeln/id1293847757?l=en&mt=8
    Freue mich auch über Feedback: belege [a] appmacherei.com

    Beste Grüße aus Linz
    Dominik

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