Alle Artikel mit dem Schlagwort: OrdnungHalten

Vielseitig interessiert

Was will man da schon machen? Was soll man da schon machen? Erst heute Vormittag beim Kaffeekränzchen mit einem der Kerle in der Spielküche, ging mir durch den Kopf, dass ich isländisch echt cool finde. Dass ich wirklich mal wieder eine Sprache lernen könnte. So neben englisch, französisch, Latein, schwedisch und spanisch. Ha! Als wenn ich diese Sprachen fließend beherrschte. Tue ich nicht!!! Die Neugierde ist groß Aber was wenn die Neugierde wächst? Wenn der Drang Neues dazuzulernen unglaublich groß wird? Ist das normal? Geht man dem nach? Lässt man es lieber sein, weil man sich sonst doch nur verzettelt? Um euch mal einen Einblick in mein Dilemma zu gewähren hier einen Blick in eine vorläufige Liste zum heutigen Abend: isländisch lernen Regenwürmer erforschen zwei Bücher schreiben (die Themen hab ich schon parat – sogar die Titel stehen fest) Rezensionen verfassen ein Biobuch lesen Physik nochmal neu aneignen ein Chemiebuch lesen mein Buch vertonen Kinderbücher vorlesen meinen Sohn in seinem Drang zu entdecken und zu forschen unterstützen (Experimente vorbereiten, durchführen, erklären…) eine Puppe nähen selber Sport …

Wir versinken! Minimalismus als Familie

Es ist unglaublich. Egal, wohin ich blicke, wohin ich mich drehe: überall sehe ich kleine Haufen Papier. Nicht nur Papier. Da sind kleine Kunstwerke der Kids dabei, die letzte GEZ-Rechnung, ein AutoKartenspiel des Großen, die Fotos von der letzten größeren FamilienFestivität, der Familienkalender, das Geschenkpapier, das ich unbedingt aufbewahren und weiterverwenden wollte, eine alte leere Pralinenbox, OrigamiSterne in lila und pink, der Flyer eines neu entdeckten Cafés… Ein voller Kühlschrank Gestern meinte der Große: “Mama, der Kühlschrank ist aber voll.” – “Ähm, was? Echt? Das kann nicht …”(hüstel) “Ja guck doch mal.” Der Vater bringt sich ein: “Ja! Darüber wollte ich eh mal einen Artikel schreiben.” (Über den Kühlschrank?) – “Über den Kühlschrank? Ej, der ist nicht voll.” Beide Männer schauen mich an, ich drehe mich um und erröte. Doch während ich mich zurück zum Essenstisch drehe, rolle ich genervt mit den Augen und schnappe wie eine beleidigte Gans: “Was soll ich denn damit machen? Wir sind halt keine Minimalisten.” “Doch!” meint der Mann. “Aber ein Kühlschrank von einem Single, das minimalistisch lebt sieht nu …

Minimalismus im Kinderzimmer MamaDenkt 01

Minimalismus im Kinderzimmer

Geht das überhaupt? Es gibt schon zwei ähnliche Texte, in denen ich von den Vorzügen des reduzierten Kinderzimmers berichte. Vor allem im Hinblick auf Reizüberflutung, wenn ich mich recht erinnere. Ist Minimalismus im Kinderzimmer überhaupt möglich?

Möbel – weg! Reduzieren im Archiv (2)

Übe dich im Loslassen. – Darum geht’s in Pohlmanns Lied Star Wars. (Ich mag diesen Musiker.) Und darum geht’s manchmal auch bei dieser ganzen Reduziererei. In den letzten Wochen hatte ich mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass das doch ganz schön einfach ist. Allerdings: habe ich 1. mich schon lange nicht mehr im Archiv aufgehalten und  2. mich die vergangenen Wochen doch noch mehr auf das Zeug beschränkt, das ich unbedingt loswerden wollte. Das GeschirrService für ‘wenn-die-Queen-kommt’ war beispielsweise schon lange überfällig und wollte ich schon bei unserem letzten Umzug eigentlich nicht mehr dabei haben. Das ist jetzt immerhin vier Jahre her. Den ganzen Bastelkram muss ich mir bei jeder KreativSpontanAktion überall zusammen suchen. Das ist so nervig und hält mich ganz oft davon ab, überhaupt loszulegen. Denn wo waren nochmal die BüroKlammern hingekommen? Und irgendwo hatte ich doch noch orangefarbenen TonKarton und Holzklammern. Wo ist denn der Flüssigkleber abgeblieben? An dem Punkt hab ich dann auch schon keinen Bock mehr. Lasse die Tube Kleber im KüchenRegal hinter den SchüßlerSalzen versauern und krame auch …

Grundordnung – Strategie Nr.2

Meine Strategie Nr.2 um Ordnung zu halten, ist das Schaffen und Erhalten der Grundordnung. Durch das Reduzieren und inzwischen auch durch die 1-minute-jobs, wird’s bei uns immer mehr ein bisschen aufgeräumter und übersichtlicher. Das heißt nicht, dass tagsüber in der gesamten Wohnung keine Spielzeugautos, Bausteine und Kuscheltiere herumliegen. Absolut gar nicht. DAS gehört dazu. Denn wir befinden uns nicht in einem durchgestylten DesignerLoft, das nur zum Übernachten, vielleicht mal Kochen mit Freunden und Entspannungspausen genutzt wird. Hier wird gelebt; mit allem was dazugehört. Das Spielzeug und die Brotkrümmel eben auch. Aber worum geht es nun bei dieser Grundordnung. Der Begriff ist erstmal selbst(er)klärend, was ihn daher auch so einfach macht. Was ich außerdem noch damit verbinde: 1. Alles hat seinen Platz(Grund und Boden). Dadurch, dass wir immer weniger Besitz und dadurch mehr Raum geschaffen haben, erlangen Gegenstände plötzlich  ihren eigenen festen Platz in unserer Wohnung. Das macht das Suchen und die Übersicht einfacher. (Ich gebe zu… der Platz unter der Spüle oder auch die Ablage auf dem Weg zum Keller… Es gibt auch weiterhin die …

Ordnung halten – Projekt:Badezimmer1.0

Ausgelöst durch die ersten schlimmen Augenringe in meinem bisherigen Leben und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Eyeconcealer und Hämorrhoidensalbe, motiviert durch die Mail einer ehemaligen Kommilitonin und genervt von dem Chaos in unserem Badezimmer ging es heute endlich los. Nachdem es in unserer Wohnung still geworden und der Schlaf der Gerechten eingetreten war, habe ich mich an unseren Badezimmerschrank begeben, der nach allen Seiten auseinanderzubersten schien. Die letzten zwei Tage hatte ich mir bei jedem Gang aufs Klo überlegt, mit welcher Taktik ich dem Chaos in diesem Schrank Herr werden sollte. Kennt ihr das? Jedenfalls hat es mich dann heute Abend so überkommen, da hatten alle bisherigen Pläneschmiedereien keine Chance. Beim Reduzieren, Aufräumen und Entmüllen ist mir immer wichtig, dass es schnell und schmerzlos geht. Ich muss 1. also in der mentalen Verfassung sein, mich von (oft unnützem) Zeug direkt zu trennen, 2. darf es nicht erst solange dauern alles auszuräumen und an einem anderen Ort zu sortieren, um es von dort wieder ins Bad zu karren und einzuräumen. Das Ganze muss ruckizucki ablaufen, schließlich …