Alle Artikel mit dem Schlagwort: teilen

Teilen statt kaufen.

Videos, Bilder, Links und gute Sprüche via verschiedenster SocialMediaKanäle. Bildung und Informationen in der Schule, Klamotten und BabySpielzeug auf KleiderBasaren, Brot und Wein in der Kirche, Spielzeug im Kindergarten,  Autos in Städten, Bücher in Telefonzellen oder Büchereien, privat gemeinsame Mahlzeiten… und und und. Nicht zu vergessen UrbanGardening oder eigentlich “abgelaufene” Lebensmittel bei einem GroßEvent. Teilen ist hipp. Teilen ist Trend. Vor gar nicht langer Zeit trudelte hier ein Päckchen ein, gefüllt mit 1000gr Knöpfen. Irgendwie war es durch einen BlogPost zum Thema Geschenke zur Geburt dazu gekommen, dass in der Kommentarfunktion einige von euch feststellten, wie anstrengend sie dieses “unbedachte Hauptsache Schenken” finden. Die ein oder andere hatte diverse BeispielGeschenke. Die gigantische Menge von Knöpfen – zur Hochzeit geschenkt – war nur ein Beispiel von vielen. Was es mit den Knöpfen nun auf sich hat… Ich bin schon wirklich lange auf der Suche nach Knöpfen. Wir haben sie damals nämlich nicht zur Hochzeit geschenkt bekommen. Zum Glück, denn vielleicht hätte ich auch nicht gewusst, was ich damit anfangen soll. Doch jetzt, mit kleinen Kerlen im Haushalt, die es …

Ein kostenloses Mittagessen

zu verschenken! Einmal die Woche. Bei uns Zuhause. Vor zwei Wochen kam mir diese Idee nach langer Zeit mal wieder in den Sinn. Mein Mann und ich hatten vor einigen Jahren die Vision einmal die Woche unsere Türen ganz bewusst so weit zu öffnen, dass jeder, der gerade Zeit und Lust hat, zum gemeinsamen Abendessen eingeladen war und hereinspazieren konnte. Die Vision oder ich bezeichne es mal als Experiment scheiterte, da wir eben nicht in einer Stadt wohnen, sondern auf dem Land. Auf dem Land bedeutet: Hier kommt nicht oft jemand an der WohnungsTür vorbei. Damals wohnten wir sogar noch ein wenig versteckter. Wer geht schon zwischen 18 und 20 durch die Nebenstraßen eines Dorfes? Die Idee verkroch sich wieder und wir hatten jede Menge neuer Projekte und Experimente, die sich im Alltag ergaben. In den letzten Wochen dachte ich viel über die Europawahl nach, über Nachhaltigkeit, über Postwachstumsökonomie, über gesellschaftliche Teilhabe, politisches Engagement, Gegenpole, bewusstes Leben, LebensSinn im FamilienAlltag, Greenpeace, mein Umfeld, die Menschen, denen ich auf meinen Wegen immer wieder begegne, Einigkeit und Zwietracht. All das spielt täglich …

teilen und tauschen statt haben und besitzen

Vor einiger Zeit habe ich schon bei reduziert-leben.de über die Thematik geschrieben. Das manager-magazin und auch das Stern-Magazin (vermutlich noch ein paar andere Journalisten und Zeitschriften) haben sich die Thematik zu eigen gemacht und beleuchtet. Die bisherigen Artikel machen mich nachdenklich. In erster Linie sind es die Begrifflichkeiten, wie shareconomy und collaborative consumption, und was aus tauschen, teilen und leihen gemacht wird. Dann gab es einen Artikel über die Verwässerung der Begrifflichkeiten, der unter dem Titel Bedingungslosigkeit das in Worte fasste, was mich irgendwie so sehr am Trend der Share Economy störte. Es ging ums Schenken und Teilen und darum, dass wirtschaftliche Vernunft dazu führt, an diese eigentlich erwartungsfreien Handlungen immer häufiger Gegenleistungen zu knüpfen. Das GegenBeispiel hat mich nochmal inspiriert und wenn ich die Möglichkeiten hätte, dann würde ich zugerne Teil einer solchen Idee sein. Jeden Mittwoch ein Essen verschenken. Jederzeit ein Gästezimmer zur Verfügung zu stellen. Teile meiner eigenen GemüseErnte jeden Montag im HofKarren kostenlos an die Straße zu stellen und zu verschenken. Unser Spielzeug mit anderen Familien teilen. Ohne immer eine Gegenleistung …