AlltagsAbenteuer
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…Türen schließen sich.

Oh ja! Ich hab’s geschafft. Nicht alles. Nein, nein. Aber inzwischen kommt es darauf auch gar nicht mehr an. Wenn ich mir Listen zusammenstelle, dann halte ich dort in der Regel fest, was ich für realistisch halte. Und dann wird abgearbeitet. Aber ohne Druck. Denn immer – wirklich immer – kommt was dazwischen, was unglaublich ist, aber absolut unvorhersehbar war. (MagendarmGrippe, ein Verlag der mir einfach mal was zuschickt, eine fixe Idee von einem ForscherProgramm für Kinder – sowas eben.)

Wozu es gereicht hat?

SuperheldenParty schmeißen – es war soooo gut! Auch ohne die gewünschten Comics. Aber wenn wer welche hat: Huhuhuuuu! Hierher bitte.
* Schultüte zuende basteln – Boar, was für ein Projekt – das trifft’s. Aaaaber: Auch die ist fertig. Mit Dinos und einem Drachen und haste nicht gesehen. Bestellungen hierher. Ich bin recht stolz auf das Endresultat.
* zwei BuchVorstellungen – es hat nur zu der einen gereicht. Dafür war die jedoch lange, lange fällig und das Buch so wertvoll. Das macht sich die Tage auf die Reise zur ersten Station.
GetreidemühleExperimente durchführen –  das hat nicht so geklappt. Lag aber vielleicht auch an den diversen Krankheitsbildern und -symptonen, die aktuell hier vorlagen.
soziale Kontakte vertiefen – trotz der Hitze. Das hat richtig gut geklappt. Vor Ort. Aus “Übersee”. Wir hatten diesen Monat viele Herzensmenschen hier!!
LektoratsJob annehmen – geschafft! Total Spaß gehabt.
Liebe statt Erziehung – ich mache mir aus diversen Gründen und Situationen, die sich ereignet haben, so meine Gedanken. Oh ich denke weiterhin viel nach. Und ich erklimme Stück für Stück den Ort meines Gedankengebirges, der mir gefällt. Der uns gut tut. Der zu uns passt. Ein Spagat zwischen: Ich bin Mama und damit diejenige, die meinen Kindern gegenüber die Erfahrung hat und Grenzen setzen muss und will. Und dem Gedanken: Sie sollen sich stark und geliebt wissen. Selber tun und machen.
* Vereinbarung von Familie und Beruf?! – Ich weiß nicht. Das wird wohl erstmal alles so bleiben. Dieser Ärger, der da immer mal wieder aufschäumt. Aber ich will mich auf andere konzentrieren.
* Rückbildung. –  Ein Punkt in der Liste, der so gar nicht geklappt hat und der mich auch in der Tat sehr frustriert.
* NeuEntdeckungen vorstellen – nicht geschafft. Aber meine Liste und meine Anfragen zu Interviews existieren und vielleicht klappt das diesen Monat.
FlohmarktVision weiterspinnen – spinn. spinn. spinn.
* PostPäckchen … noch nicht fertig und versandt, aber auf dem Postpäckchen bereit, weil das ein oder andere noch fehlt.

Wie war dein Juli? Außer heiß?

3 Kommentare

  1. “Liebe statt Erziehung” klingt gut. Ich gebe es sofort auf, mich zu erziehen. :) Listen machen mir immer Druck. Deswegen mache ich keine mehr. Ich style die Wohnung. Ist zu leer geworden. Hab alles nachgestrichen und räume um. Jeden Tag eine Sache. Aus dem Schultütenalter sind wir raus. Hier ist gerade Führerschein machen angesagt. Meine Tochter sagte nach dem Spanienurlaub als ich sie fragte, wie es war: “Wir haben erst mal das Meer aufgeräumt.” Sechs Säcke Plastik und Netze. Traurig, gell, wenn das der erste Satz ist, den Kinder nach dem Urlaub sagen. Aber ich habe mich unheimlich gefreut über die Aktion weil sie ja sonst von Öko und Plastik nix wissen will.

    Genießt den Sommer! Planscht schön! Liebe Grüße – Tanja

    • Liebe Tanja – oh ja! Wie traurig geil! Dennoch bin ich über diese Momente des Bewusstseins der eigenen Kinder so unglaublich stolz. Da ist ein Gedanke gesät, der gut ist für den Rest der Welt.
      Ansonsten brauchst du dann bald vielleicht eine Torte mit Auto oben drauf? Ich meine, statt Schultüte. Ich finde das ist wieder so ein riesiger Schritt. Die einzige, der die Beine schlottern, bin wohl ich. ;)

    • Spitzen Aktion! Ich sammel Müll immer mit dem Hintergedanken “Sonst macht es ja keiner.”. Umso schöner, zu wissen, dass es noch mehr da draußen gibt! :)

      “Liebe statt Erziehung” klingt großartig und würde ich mir nicht nur von Eltern gegenüber ihren Kindern wünschen!

      Ich finde den Druck meiner Listen genau richtig, weil sie mich anspornen, Arbeit anzugehen. Natürlich kommt jeden Tag etwas Neues dazu, doch das Gefühl, bereits zeitig am Morgen alles abgestrichen zu haben, ist großartig!

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