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(Anzeige) HYDROPHIL im Interview. Über Wasser und Fairness

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(Anzeige mit Werbelink *) Ahoi, ihr Lieben! – so begrüßen mich immer die engagierten Menschen, die hinter dem Unternehmen HYDROPHIL stehen.

Daher verwundert es auch nicht, dass ich heute ein ganz, ganz besonderes Sahnetortenstück für euch in diesem Blog auffahren darf. Denn, TROMMELWIRBEL, ich hatte Christoph, einen der Gründer von HYDROPHIL, im Interview und es war spannend, ermutigend und ich habe einmal mehr Bock darauf, diesen Blog weiter mit genialen Entdeckungen zu befüllen. Was HYDROPHIL ist, könnt ihr euch  hier schon mal* anschauen. Aber kommt zurück, denn das Interview ist wirklich großartig!

HYDROPHIL. wasserneutral, vegan & fair. Das seid ihr.



”Lieber Christoph, vielen Dank für das Interview mit dir. Ich weiß, dass du einen vollen Terminkalender und eine Menge Projekt am Laufen hast. Danke einmal mehr, dass du dir Zeit hierfür nimmst. Dennoch meine erste Frage: Mit welchen drei Werten würdest du dich, euer Unternehmen und eure Vision umschreiben?

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Unser Slogan, der aus drei Wörtern besteht, trifft es eigentlich auch ganz gut. Wir versuchen in unseren Produktionsprozessen möglichst wasserneutral zu agieren, unsere Produkte sind alle vegan und wir sind fair unterwegs, sprich es gibt einen persönlichen und direkten Draht zu unseren Produktionsstandorten und wir legen großen Wert auf Transparenz in allen Ebenen. Ich selbst fühle mich diesen Werten und Vorstellungen stets verpflichtet. Mit all diesen Mitteln versuchen wir natürlich auch unsere Utopie voranzutreiben, die Menschen zum Diskutieren und zum Nachdenken anzuregen und unsere WASH (Wasser, Sanitär & Hygiene) Projekte mit Viva con Agua, die wir durch einen Teil der Gewinne unserer Verkäufe finanzieren, zu realisieren.

Auf eurer Webseite schenkt ihr uns ein bisschen Einblick, wie es dazu kam, dass ihr HYDROPHIL gegründet habt. Ihr ward dabei auf einer Radtour durch Hamburg unterwegs, nicht wahr?! Für mich stellt sich da als Nicht-Hamburgerin erstmal die Frage, welche Lieblingsorte Hamburgs du uns empfehlen kannst?

Genau, es war eigentlich genau vor sechs Jahren als wir die Idee in eine Unternehmung umsetzten. Da das Thema Wasser uns ein besonderes Anliegen war, entwickelten wir die HYDROPHIL Idee. Zu den Orten in Hamburg. Ach, im Gesamtpaket ist das schon eine tolle Stadt. Wer es bodenständig und nett mag, kommt mal nach Barmbek-Süd, da wo wir auch unser Büro haben. Entlang des Eilbekkanals ist dies hier schon ´ne recht grüne Ecke. Aber klar, auf vielen Ebenen bin ich mit St.Pauli verbunden, hier gibt es alles was man braucht – auch das alternative und verrückte Denken der Leute und des Fußballvereins.

Und ward ihr die drei, du, Sebastian und Wanja, die auf die Idee von HYDROPHIL kamen? Woher kennt ihr euch eigentlich?

Sebastian hat zuvor einen Blog über das Thema Wasser geschrieben und auf dem haben wir aufgebaut. Wir kennen uns durch die gemeinsame Arbeit für Viva con Agua und sind dadurch seit fast zehn Jahren sehr gute Freunde.  Durch die gemeinsame Arbeit bei Viva con Agua sind wir von Anfang alle sehr stark auf das Thema Wasser, dessen Verteilung und Schutz geimpft worden. Was wir glücklicherweise mit HYDROPHIL dann auch irgendwie zu unserem Beruf machen konnten.

Ihr bezeichnet euer Unternehmen als wasserneutral, vegan und fair. Aus der Erfahrung und einigen anderen Interviews mit anderen Unternehmern, weiß ich, dass es eine ganz schöne Herausforderung ist, insbesondere Fairness zu gewährleisten. Dazu bedarf es meist auch Transparenz. Welche Erfahrungen habt ihr in den vergangenen sechs Jahren mit dieser Transparenz von Produktionsschritten gemacht?

Es ist in der Tat nicht einfach. Wir als nachhaltiges Unternehmen haben hohe Ansprüche und wir werden natürlich auch beäugt. Für uns war es aber von Beginn an keine andere Option als so zu agieren wie wir es tun, eben fair und transparent.

Unsere Produkte produzieren wir immer dort wo es Sinn ergibt. So kommen viele Produkte von uns aus dem Umfeld von Hamburg. Unsere Bambusprodukte kommen logischerweise aus der Nähe von Shanghai, aus Lishui. Dafür bekommen wir natürlich oft Kritik, was natürlich erstmal nachvollziehbar ist. Jedoch begleiten wir unsere regelmäßigen Besuche vor Ort komplett medial und legen diesbezüglich eigentlich auch alles offen was geht. Manchmal fällt es Menschen dann schwer nachzuvollziehen, warum wir diese Produkte nicht einfach in Deutschland machen. Regionalität ist natürlich ein super Ansatz, jedoch geht dies bei dem hervorragenden Werkstoff Bambus nur schwerlich und zudem ist es uns natürlich auch ein Anliegen, genau dort wo das Verständnis für Nachhaltigkeit, faire Produktion und vegane Produkte noch in den Kinderschuhen steckt, einen Impuls zu liefern.

Denn was hilft es uns, wenn wir in Europa super nachhaltig leben, aber andere Regionen dort nicht am Wissensstand und den Utopien teilhaben lassen.

HydroPhil - Die faire Zahnbürste

Was empfindest du als eine der größten Herausforderungen in der Umsetzung eures Business?

Ich glaube die größte Herausforderung war und ist den Menschen zu verklickern, dass wir es wirklich ernst meinen. Wir wollen eine langfristige nachhaltige Firma aufbauen, wo alle Menschen etwas von haben. Ohne große Investoren oder Exit Strategien und Greenwashing. Wir wollen coole Produkte, einen schönen Arbeitsplatz, eine andere Arbeitsweise, und natürlich die Umsetzung unserer Viva con Agua Projekte. Früher haben wir dort bei der NGO immer gesagt, wir wollen eine Win-Win-Win-Situation schaffen, eine Situation die allen Beteiligten hilft. Ich glaube, dass das sich auch bei uns bei HYDROPHIL stark verankert hat.

Welche neuen Produkte habt ihr dieses Jahr aktuell ins Sortiment aufgenommen?

Unsere letzte größere Neuheit war die Umstellung der Borsten von Nylon auf Rizinusöl, also komplett weg vom Plastik hin zu einer erdölfreien Alternative. Wir haben bisher viele positive Rückmeldungen bekommen und sind ziemlich stolz darauf ehrlich gesagt. Welche Innovation 2018 von uns auf den Markt gebracht werden, verraten wir natürlich nicht. Aber wir haben da ein paar in der Schublade.  ;)

Lieber Christoph, ich danke dir! Es hat mir so Freude gemacht, deine Antworten zu meinen Nachhaltigkeitsfragen zu lesen, dass ich einmal mehr motiviert bin, mich für eben diese Nachhaltigkeit einzusetzen. Ich persönlich finde euer Unternehmen sehr, sehr sympathisch und wünsche euch nur das Beste bei der Umsetzung eurer Visionen.”

Und deine Zahnbürste? Und deine Nachhaltigkeit?

Was sagt ihr zu diesem Interview, liebe Leser? Ich weiß, es ist das zweite in kurzer Folge. Doch wenn ich auf so inspirierende Menschen treffe, dann kann ich nicht anders, als euch daran teilhaben zu lassen. In den nächsten Wochen werdet ihr wieder von HYDROPHIL hören und ich freu mich drauf, euch über die ein oder andere Aktion des Unternehmens auf dem Laufenden zu halten. Doch nun noch meine Fragen an euch:

Wer von euch kennt denn schon HYDROPHIL? Und ganz konkret, wie setzt ihr für euch, in eurem Haushalt nachhaltiges Leben um?

HYDROPHIL MamaDenkt

Dir hat der Artikel gefallen? Auf diesem Blog findet ihr noch weitere Interviews, wie zum Beispiel das mit den Gründern der SHIFT GmbH. Dafür einmal hier klicken.

In zwei Wochen findet hier außerdem wieder die nachhaltigJETZT Challenge statt, bei der ihr in erster Linie auf Instagram mitmachen könnt. Hier ein Klick und ihr wisst, worum es dabei geht.

2 Kommentare

  1. Andrea sagt

    wir testen die Hydrophil-Bürsten seit einem halben Jahr, hier mal meine Erfahrungen:
    – der Holzkopf der Bürste ist erstmal ungewohnt groß und etwas “kantig” im Mund, im Vergleich zu einer Plastik-Zahnbürste. Aber ich hab mich dran gewöhnt und komme damit mittlerweile gut klar.
    – die Borsten verlieren schneller ihre “Form”, d.h. sie verbiegen schneller und damit muss diese Zahnbürste eher ausgetauscht werden als die Plastik-Zahnbürste. Aber das hat auch viel mit dem Druck zu tun, mit dem man bürstet. Für mich war es noch in Ordnung, für meinen Mann nicht, er benutzt wieder ein herkömmliches Modell

  2. Pingback: (Anzeige) Zähne putzen mit HYDROPHIL. Eine Zahnbürste aus Bambus | MamaDenkt.de %

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