Nachhaltigkeit
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(Anzeige) Zähne putzen mit HYDROPHIL. Eine Zahnbürste aus Bambus

Zähne putzen HYDROPHIL 04

(Anzeige) (enthält Werbelink*) Nachhaltig im Badezimmer, das geht. Zähne putzen, duschen, Haare waschen oder Deo auftragen – all das lässt sich auch prima nachhaltig und grün umsetzen. Heute geht es speziell ums Zähne putzen, denn seit ein paar Wochen habe ich endlich eine Zahnbürste für mich entdeckt, mit der ich mir nicht den ganz Mund von innen kaputt mache, obwohl sie eben nicht aus Plastik, sondern Bambus ist. Außerdem ist mir das Unternehmen dieser Bambuszahnbürste äußerst sympathisch und ich habe euch HYDROPHIL und einen seiner Gründer schon vor ein paar Wochen hier in diesem Artikel vorgestellt. Die Gründer und der Kontakt waren so sympathisch, dass ich sie in diesem Beitrag sehr gerne nochmal benennen möchte. Zur Erinnerung hier noch ein Link* auf ihre Webseite(Daher der Hinweis auf Werbung. Doch wie ihr das in der Vergangenheit gewohnt seid, werdet ihr hier nur die Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen finden, die mich überzeugen und die ich euch sehr gerne weiterempfehlen möchte.)

Zähne putzen in grün

Was hat das Zähne putzen denn nun überhaupt mit Nachhaltigkeit zu tun? Zähne muss doch jeder putzen. Wer es nicht macht, der wäre schön dumm und würde Karies Tür und Tor öffnen.

Vor etwa fünf Jahren habe ich ein Buch gelesen, das Thilo Bode unter dem Titel „Die Essensfälscher“ verfasst hat. Das Buch habe ich damals rezensiert und ihr könnt eine kurze Inhaltsangabe unter diesem Link hier im Blog nachlesen. Ein weiteres Buch, das mich damals sehr erschüttert, aber auch motiviert hat, an unserem Essverhalten grundsätzlich etwas zu verändern, war das von Michael Pollan „Lebensmittel“, in dem er eine „Verteidigung gegen industrielle Nahrung und den Diätenwahn“ zusammengestellt hat. Auch dazu findet ihr hier eine Rezension. Warum ich das als Einleitung in diesen Artikel schreibe, wird gleich deutlich.

Beides sind super interessante Bücher, die sich mit dem auseinandersetzen, was wir essen. Essen hängt immer auch mit Zähneputzen zusammen, könnte man meinen, und in einem dieser beiden Bücher wird mitunter festgestellt, dass es noch heute Menschen in den Alpen gibt, die von sogenannten Bergvölkern abstammen und sich nicht die Zähne putzen. Deren Zähne wurden auf Fäulnis und Karies untersucht und enthielten keinerlei Erkrankungen in diese Richtung. Obwohl sie NICHT die Zähne putzten. Nun ja, ihre Zähne waren zwar nicht weiß, sondern von einem grünlichen Belag bedeckt, aber ihre Zähne waren gesund. Heißt das nun, dass wir aufs Zähne putzen verzichten können? Nein, auf keinen Fall. Jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt würde mir was zu erzählen wissen. Eine sorgfältige Mundhygiene ist meines Erachtens heute absolut notwendig, da sich unser Ernährungsverhalten grundsätzlich verändern hat.

Ökologischer Fußabdruck beim Zähne putzen

Zähne putzen muss also sein. Ich komme nicht drum herum und da müsste mir Nachhaltigkeit ja nun egal sein. Es geht schließlich um die Gesundheit meiner Zähne. – Eben, es geht um unsere Gesundheit. Ein Grund mehr sich über das Zähne putzen Gedanken zu machen. Ich habe gestern Abend mal Zahlen gesammelt und ausgerechnet, wie viele Zahnbürsten in einem Menschenleben anfallen.

Wie viele Zahnbürsten braucht ein Mensch?

Gehen wir mal davon aus, dass ein Mensch das durchschnittliche Lebensalter von 74 Jahren erreicht und sich konsequent zweimal am Tag, bis zum letzten Lebenstag die Zähne putzt. Außerdem nehmen wir an, dass ab dem 2. Lebensjahr die Zähne geputzt werden. Von Zahnärzten wird oft empfohlen in einem Rhythmus von 2-3 Monaten die Zahnbürste zu wechseln, sprich sich eine neue zuzulegen. Oder eben früher, sofern notwendig. Insbesondere der letzte Punkt wird sehr unterschiedlich gehandhabt. In unserer Familie ist es so: Das eine Kind könnte aufgrund seines Umgangs mit der Zahnbürste vier Monate mit ein und derselben auskommen. Das andere bräuchte schon nach zwei Wochen eine neue. Daher nehme ich mal unseren familiären Durchschnittswert, der besagt, dass wir nach zehn Wochen eine neue Zahnbürste pro Kopf kaufen.

Im Jahr benötigt eine Person unserer Familie also 5 Zahnbürsten und wenn diese Person 74 Jahre alt wird, hat sie in einem kompletten Leben um die 360 Zahnbürsten verbraucht. 360. Da wir 5 Köpfe sind, kaufen wir im Jahr 25 Zahnbürsten – mindestens. Das sind dann für uns als Familie 1800 Zahnbürsten.

Es gibt auch Menschen, die sich einmal pro Monat eine neue Zahnbürste zulegen, wie ihr in dieser Statistik nachlesen könnt. Das sind dann pro Jahr 12 Zahnbürsten und in einem ganzen Leben  864 Zahnbürsten. Für eine fünfköpfige Familie würde das den Kauf von 4320 Zahnbürsten bedeuten.

Lebensdauer einer Zahnbürste

Zudem habe ich mir überlegt, was für eine Lebenszeit eine Zahnbürste hat. Die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Bohrmaschine liegt bei 13 Minuten. 13 Minuten!Unsere Autos stehen täglich im Durchschnitt 23 h in der Garage, im Parkhaus oder auf dem Parkplatz. Eine Zahnbürste kommt zumindest 6 Minuten am Tag zum Einsatz. Das bedeutet in einer Woche sind es immerhin schon 42 Minuten und damit fast eine Dreiviertelstunde. Für Zehnwochen sind es dann 420 Minuten und damit hat eine Zahnbürste eine Nutzungsdauer von 7 h. 

Drei Gründe für eine Bambuszahnbürste

Und warum jetzt diese ganze Rechnerei? Das ist doch Nonsens. Nein, nicht ganz. Die Tatsache, dass wir uns die Zähne putzen sollten, um Zucker und ähnliches nicht den im Mund vorkommenden Bakterien zukommen zu lassen, rechtfertigt die Verwendung einer Zahnbürste. Die Frage ist nur, mit was für einer Zahnbürste, wir sie uns putzen.

Wir sollten uns aber darüber im klaren sein, dass wir uns wieder mit einem Gegenstand die Zähne säubern, der selber im Verruf steht, uns krank zu machen. Und zwar Plastik. Das ist für mich Punkt 1. Im Hinblick auf unsere Gesundheit macht es Sinn sich über Alternativen zur herkömmlichen Zahnbürste Gedanken zu machen. Auf diese Weise bin ich auf das Unternehmen HYDROPHIL aufmerksam geworden. Einen Link zu deren Shop findet ihr hier*.

Punkt 2 und der ließ mich ebenfalls auf die Suche nach einer Alternative gehen, war das Mikroplastik in unseren Meeren. „Höh? Was hat das jetzt mit meiner Zahnbürste zu tun? Klar, in Peeling sind Mikroplastikteilchen. Aber meine Zahnbürste doch nicht. Die besteht doch aus einem ganzen Stück und die landet im Müll, wenn ich sie ordnungsgemäß entsorge.“

Erst vor Kurzem habe ich ein Video im Netz entdeckt, da wurde dargelegt, dass bei jedem Öffnen einer Wasserflasche mikroskopisch kleine Plastikteilchen gelöst werden. Wer mir jetzt erzählen will, dass das beim Schrubben und Säubern der Zähne nicht der Fall ist, den kann ich auch nur mit hochgezogener Augenbraue anschauen. Ich bin keine Wissenschaftlerin, aber ich würde mir wünschen, dass das mal jemand untersucht. (Freiwillige bitte melden!) Der Schaum wird dann ins Becken gespuckt und mit viel Wasser dem Abwasser zugeführt.

Punkt 3 ist die Entsorgung der Zahnbürste. Denn herkömmliche Zahnbürsten können NICHT recycelt werden. Selbst wenn sie aus demselben Material gefertigt sind, ist es für die Recycling-Maschinen nicht möglich, sie wie gängiges Verpackungsmaterial wieder aufzubereiten. Daher werden Zahnbürsten, die in den gelben Sack geworfen werden, als intelligenter Fehlwurf bezeichnet.

Bei den Zahnbürsten von HYDROPHIL ist das so: der Kopf der Zahnbürste wird abgebrochen, im Hausmüll entsorgt und der Griff auf den Kompost geworfen. Wieso? Diese separate Entsorgung wird empfohlen, weil … „das Material (aus dem der Zahnbürstkopf besteht) durch die Verarbeitung ein sogenanntes Bio-Plastik wird. Der Begriff Bio-Plastik ist allerdings etwas irreführend und nicht gleichbedeutend mit dem, was wir sonst unter Plastik verstehen, da hierfür weder nicht erneuerbare Rohstoffe wie Erdöl, noch schädliche Chemikalien eingesetzt werden und am Ende auch kein Mikroplastik in der Umwelt landet. Trotzdem würde es auf dem herkömmlichen Hauskompost Ewigkeiten benötigen, um zu verrotten.“

Auf dem Blog von HYDROPHIL findet ihr hier* noch einige weitere Infos sowie Labor-Ergebnisse, die belegen, dass die Borsten dieser Bambuszahnbürsten zu 100% biobasiert sind.

Zahnbürste, Zahnseide und Zahnputzbecher

Weil ich nachhaltiger durchs Leben gehen möchte und auch den übersichtlichen Anblick in unserem Badezimmer sehr liebe, brauche ich sowohl zur Zahnhygiene als auch für die komplette Körperhygiene nicht mehr zehn verschiedene Produkte.

Für das Putzen der Zähne reicht mir meine HYDROPHIL Zahnbürste, Zahnpasta und absoluter Luxus ist mein Zahnbürstenhalter. Das alles findet ihr auch auf der Webseite des Unternehmens und könnt euch in den Bildern hier anschauen, wovon ich spreche.

Zähne putzen HYDROPHIL 03

Zähne putzen HYDROPHIL 02

Meine Kids verwenden außerdem noch zwei Zahnputzbecher. Die einzigen Zahnputzbecher, die im Bad bleiben dürfen. Zähne putzen HYDROPHIL 01

Ja, aber Bambus und die Transportwege

Nachhaltigkeit und gelebte Nachhaltigkeit führen immer wieder an unsere Grenzen. Gemeinsam mit meiner Familie wäre ich sooft gerne schon sehr viel weiter. Aber wir lernen und verändern Schritt für Schritt, stellen Fragen und suchen unsere Wege. Darauf kommt es doch an.

Und das ist in der Tat einer der Punkt, warum mir HYDROPHIL gefällt. Seht euch gerne mal auf ihrem Blog um. Dort findet ihr alles mögliche an Interviews, Tipps rundum eine sinnvolle Mundhygiene oder ihr schaut euch die verschiedenen Produkte von ihnen mal an. Hier ein Link zu den schönen Zahnbürstenhaltern.

Was benutzt ihr für eure Mundhygiene? Welche Dinge braucht ihr wirklich? Was hat sich als Konsumquatsch herausgestellt?

1 Kommentare

  1. Sabine Ehner sagt

    Einen wunderschönen guten Morgen! An dieser Stelle muss ich diesen Beitrag wirklich sehr loben. Denn gerade im Bad verschwindet oftmals der Gedanke der Nachhaltigkeit, obwohl es ja (wie zu sehen) nachhaltige Optionen gibt. Die Zahnbürste muss nicht immer aus Plastik sein…
    Um auf die Fragen zurückzukommen, die ganz am Ende des Artikels gestellt worden: Leider benutze ich noch ganz herkömmliche Zahnbürsten. Bis jetzt kam ich nie dazu, dieses Schritt zu gehen. Aber das hat sich mit diesem Beitrag geändert. In meinen Augen muss es noch viel mehr solche Blogs geben dieser Art. Mir gefällt hier dieser Ansatz der Nachhaltigkeit kombiniert mit Familien-Themen. Auch an sich zwei sehr zentrale Themen im meinem Leben. Für Nachhaltigkeit, Umwelt und Ökologie interessiere ich mich schon seit Jugendalter. Und für Familie mittlerweile seit einigen Monaten. Denn mein Mann und ich versuchen schwanger zu werden, jedoch klappt es leider nicht so einfach wie man es sich normalerweise vorstellt. Daher besuchen wir kinderwunschzentrum-erlangen.de und lassen uns beraten, welche Möglichkeiten es gibt und welche für uns in Frage kommen. Es war schon immer ein Traum eine kleine Familie zu gründen und dieser Traum will ich auch verwirklichen. Daher bin ich voller Optimismus und Zuversicht, dass es klappen wird. Auf diesem Blog kann ich mir schon mal ein paar Ratschläge und Tipps für den Familienalltag anschauen und mich inspirieren lassen.
    In diesem Sinne, eine wunderschöne restliche Woche und ein schönes Wochenende. Vielen Dank nochmal und viele liebe Grüße!

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