Alle Artikel mit dem Schlagwort: schönSein

Mama, du bist sooo schön!

Es ist noch gar nicht so lange her. Ich stand in den Verkaufsräumen einer größeren Supermarktkette und man, ich meine, frau fragte mich, ob es denn schon wieder so weit sei? Der Blick ging von meinem Gesicht über meine Brust hin zu den Rückständen meiner letzten Schwangerschaft. Man muss dazu sagen, dass ich bei jeder meiner Schwangerschaften meinen Bauch komplett nach vorne getragen habe. Halt! Muss man das? Muss ich das sagen? Mein Blick folgte dem ihren. Meine Hand tastete peinlich berührt diesen “Rest”, diesen durchaus großen Rest an Bauch und ich schluckte. Innerlich merkte ich, wie eine Tür zu ging und ich einfach nur noch fort wollte. Immer wieder erwische ich mich, wie ich vor mir oder dem Rest der Welt rechtfertige, warum ich so aussehe, wie ich nun einmal aussehe. “Von hinten hat man mir mein Schwangersein nie angesehen. Doch wenn ich mich dann innerhalb eines Türrahmens umdrehte, kam kein anderer vorbei und ich war das Doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache meiner selbst.” – Die Standardentschuldigung für mein Äußeres. Das ist doch …

KokosÖlDeo gemixt… es funktioniert! DiY

Hier mal noch eines meiner DiY-Experimente. Nachdem einige von euch ihre Erfahrungen mit selbstgemachten DeoAlternativen hier hinterlassen haben, bin ich auch zur Tat geschritten. Seit meiner DiYFrisur verwende ich ein selbstgemixtes KokosÖlDeo. Und wie schon erwähnt: Es funktioniert. Ich finde das mal wieder großartig, bin begeistert und will mein kleines Gläschen KokosDeo nicht mehr missen. Das Geniale: Es riecht hervorragend – eben nach Kokos. Hervorragend natürlich nur für den, der Kokos mag. Ich benutze es nach dem Duschen oder aber, wenn Sport ansteht. Oder, wenn es zu einem besonderen Anlass geht: Hochzeit, Taufe, Kaffeetrinken bei der Freundin, GeburtstagsParty oder Arztbesuch. Täglich brauche ich Deo inzwischen gar nicht mehr. Wer hätte das gedacht? Es gab mal eine Zeit, da ‘musste’ ich es zweimal täglich verwenden bzw. einmal morgens und ab und an war ein Update nötig. Nach zweiwöchiger ‘RumStinkerei’ (Theorie 1: Scheinbar muss der Körper sich echt erst darauf einstellen, ohne auszukommen. Theorie 2: Ich habe mich an meinen Gestank, äh, entschuldigt Geruch gewöhnt; was ich meiner Umwelt im übrigen natürlich auch von Herzen wünsche. – Jedenfalls: …

Haare schneiden leicht gemacht. DiY

Letzten Samstag habe ich es gewagt und mich an meine langen Haare begeben. In den letzten fünf Jahren sind meine FriseurBesuche immer seltener geworden. Inzwischen sind wir bei einmal jährlich. Woran das lag kann ich euch gar nicht so genau sagen. Vielleicht daran, dass ich sie eh nur abschneiden lassen wollte. – Färben kam nicht in Frage. – Dauerwelle auch nicht. – Ganz ab auch nicht. – Neue TrendFrisur sowieso gar nicht. Wenn ich mal zum Friseur bin, ging es entweder darum – Spitzen abzuschneiden und die Haare ein bisschen nach Frisur aussehen zu lassen oder – Zuhause rauszukommen oder – Veränderung zu erleben. (In diesem Fall lief es dann in der Regel höchstens darauf hinaus, die Haarpracht um die Hälfte ihrer Länge zu kürzen. Doch selbst dann reichte sie meist noch dazu aus, sie am Hinterkopf zusammenzubinden; als RattenSchwanz wohlgemerkt.) Ich glaube, ich bin nicht so die HaarschneideKundin, die viel Geld abwirft. Es sei denn: Ich lass mir nur die Spitzen schneiden, am besten alle zwei Monate und zahle dafür jedes Mal mindestens 20€. …

KosmetikIdeen

Anfang des Jahres habe ich fleißig in unserem Bad reduziert. Wie erwähnt, der Platz in unserem Bad ist begrenzt und die Vielzahl verschiedenster KosmetikArtikel und KörperPflegeProdukte nahm immer mehr zu. Im Netz entdeckte ich zeitgleich Menschen, die auf diese ganzen Tübchen, Fläschchen und SchönheitsHilfsmittel verzichten wollten und Alternativen suchten. Nicht nur suchten, sie fanden sie auch. Das hat mich begeistert. Es ist mir noch nie eine Leidenschaft gewesen mich zu schminken, zu stylen oder zu frisieren. Vielleicht ist das Typsache. Mir war es einfach viel zu anstrengend und mit dem Ergebnis war ich zudem nie so recht zufrieden. Als Teenie kam es zu furchtbaren Fehltritten, die blaue Haare und dunkle Augen zur Konsequenz hatten. Ich dachte, ich benutze ich einfach meine Lieblingsfarben und versuche sie irgendwie an Haut und Haaren zu ‘befestigen’. Zum AbiBall habe ich erstmals in einer gehobeneren Drogerie gesessen und mir SchminkTipps geben lassen. Meine alleinige Absicht damals bestand darin, bei der ZeugnisVergabe nicht rot anzulaufen. Dafür brauchte ich MakeUp. Warum dann nicht noch den Rest des Sortiments mitgehen lassen?! Meine Hochzeit …