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Einfach anziehend oekom MamaDenkt

LeseStoff: Einfach anziehend. Kirsten Brodde und Alf-Tobias Zahn

(erschienen und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom oekom Verlag) Irgendwann zwischen den Jahren händigte mir der Briefträger das neue Buch von Kirsten Brodde & Alf-Tobias Zahn aus. Die beiden stellen sehr alltagsnah und konkret zusammen, wie wir als Konsumenten mit dem Phänomen “Fast Fashion” umgehen können. Welche Hebel wir haben, um uns nachhaltiger zu kleiden, könnt ihr hier nachlesen.

Das zieh’ ich an. Das zieh’ ich an. Damit ich…

… zu mir stehen kann. Die letzten Wochen haben so einige meiner UrAltTshirts ihr letztes gegeben. Unter den Armen durchgewetzt, hier und da ein kleines Motten- oder WaschmaschinenLoch und überhaupt, farblich sehr, verblichen. Oberteile, die ich schon seit über sieben bis neun Jahren trage. Unterhosen, die nicht ganz so lang, aber lang genug gehalten haben. Socken, die durchlöchert und nur noch ohne die bessere Hälfte bestehen. Mein Kleiderschrank, den ich auf ein gutes Maß reduziert hatte, hat noch ein bisschen mehr an verarbeitetem Stoff und Textilien verloren. Ich stehe also vor der Frage, wie rüste ich wieder auf? Obwohl ich mir persönlich an dieser Stelle die vergangenen zwei Jahre sehr treu geblieben bin. Ich habe mir fast nichts mehr zugelegt, dass nicht fair und ökologisch einwandfrei hergestellt wurde; zumindest was meine Ansprüche der Recherche betrifft. Denn neben der Näherin habe ich nicht gestanden und über die Schulter des Färbers auch nicht schauen können. Hiermal ein paar Fakten bzgl. meines KlamottenVerhaltens: 1. Insgesamt haben elf Kleidungsstücke in den letzten zwei Jahren ihren Weg in meinen Besitz gefunden. 2. …

Was zieh’ ich an?

Was zieh ich an? Was zieh ich an? Damit ich besser schlafen kann. Es ist nun anderthalb Jahre her, dass ich mich dazu entschied “keine Klamotten mehr zu kaufen.” Als ich den Entschluss damals fasste, ging es mir in erster Linie darum: * keine Billigware vom anderen Ende der Welt zu kaufen, die von verzweifelten Frauen, Kindern und Männern mit viel Schweiß und Blut, auf Kosten ihrer Familien, ihrer Lebensqualität oder sogar ihres eigenen Lebens hergestellt wurden. Diese Entscheidung mag einfach klingen, wenn man zuvor ja eh schon seinen Kleiderschrank ausgemistet und im Sinne eines minimalistischen Trends reduziert und zusammengestellt hatte. Daher beschloss ich weiter: * ich kaufe nichts mehr, weil ich alles habe. All die Klamotten, die ich nicht verschenkt, getauscht, verkauft oder an den SeconHandLaden abgegeben hatte, blieben vorerst im Schrank. Ein Teil wanderte in die Schublade für die in Zukunft anstehende Erlernung des NähHandwerks. (Soweit bin ich bis jetzt leider immer noch nicht gekommen.) Den Rest beschloss ich zu tragen, bis es nicht mehr geht, sprich: Das Kleidungsstück auseinander fällt. Während eines Urlaubes …

Billigklamotten im KleiderSchrank?!!

Aus aktuellem Anlass hier mal ein paar Gedanken zum Thema Billigklamotten – Bangladesh – MEIN Kleiderschrank. Letzte Woche noch wurde ich gefragt, welche fairen ModeLabels ich denn so kenne? Ich hatte damals eine Liste der Shops und mir bekannten Labels versprochen, bin aber noch nicht dazu gekommen sie mal zusammenzutragen. Die gestrige Sendung zum Thema muss einige Zuschauer sehr frustriert haben. Ich selber habe sie nicht gesehen und will mich daher nicht zu dort gemachten Äußerungen, die ich bei Dritten nachgelesen habe, positionieren. Was mir allerdings ein Anliegen ist: Es gibt die Möglichkeit sich mit fair produzierten Kleidungsstücken zu kleiden, die sogar bio sind. Ich mache das jetz seit einem halben Jahr und habe einen sehr genauen Überblick, wieviel ich für Kleidung ausgegeben habe: 105,90€. Und wie viele Textilien, ich gekauft habe. Als ein TextilfabrikBrand letztes Jahr (Ende November) in Bangladesh erstmals groß von den Medien aufgegriffen wurde, habe ich 1. beschlossen keinerlei Kleidung mehr zu kaufen, die nicht fair produziert und bio ist. 2. entschieden die Kleidung in meinem KleiderSchrank zu tragen und upzucyclen, …

Mein Kleiderschrank… (mind.) die 2te

… ist und bleibt wohl noch eine zeitlang Thema Nummer Eins. (Großartig! – Bin ich froh, wenn ich damit durch bin!) Vor ein paar Wochen hatte ich meinen Kleiderschrank zuletzt um einen Großteil un- und abgetragener Kleidungsstücke erleichtert. Was noch drin war, hab ich euch fotografisch festgehalten. Allerdings geht da noch was. Noch immer hadere ich mit mir, was von all dem StoffZeug denn nun ganz raus kann? Irgendwie krieg ich das noch hin. Die Frage ist nur wann. Noch nie habe ich mich gedanklich so ausführlich mit diesem Schrank und der Frage nach meinem Kleidungsstil auseinandergesetzt. Dafür war für mich diese Thematik immer viel zu stressig und zu anstrengend, da ich eben weder dem aktuellen Trend entsprochen habe, das aus Prinzip einfach auch nie wollte und mich dennoch in Sachen reingequetscht hab, weil man, ich meine frau, die eben hat. Meine Idee gestern war, mich wirklich mal an eine Liste zu setzen und zusammenzutragen, was es denn sein soll. Dank Tordis Link dürfte das ja gar nicht so schwer sein. Die jüngste Idee ist …