Alle Artikel mit dem Schlagwort: Müll

5 nachhaltige zero waste Adventskalender – Ideen

Die Idee kam mir vor ein paar Wochen als ich in der Drogerie Katzenfutter besorgen wollte. Das erste, was mich an diesem Vormittag im Eingangsbereich empfing, waren drei pyramidenartig aufgeschichtete Berge Adventskalender. “Einer schöner als der andere!” – ging es mir erst durch den Kopf. Doch dann machte es klick!

Es reizte mich überhaupt gar nicht, sie mir näher anzuschauen.

Eine Frage der Nachhaltigkeit Müll

Eine Frage der Nachhaltigkeit und der Kampf gegen den heimischen Müllberg

Die Fastenzeit hat vor einer Woche begonnen und wir haben uns als Familie dieses Jahr entschieden unseren Müll weiter zu reduzieren. Das vom BUND ausgerufene #plastikfasten kommt uns sehr entgegen und daher lag die heutige Frage der Nachhaltigkeit recht nahe, die die Alex heute zu beantworten versucht. Danke dir, für deine ehrliche Antwort und das dazugehörige Gedankensammelsurium.

Eine Frage der Nachhaltigkeit Coffee to go

Mehrweg oder Einweg – Kann Coffee to go überhaupt nachhaltig sein?

Liebe Rachel, tatsächlich habe ich mir deine Frage nach dem Coffee to go auch schon gestellt. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Kaffee zum Mitnehmen. Das war zu Uni-Zeiten und es fühlte sich toll an! Irgendwie wie das Beste aus allen Welten: Wachwerden und dabei nicht stillsitzen müssen, sondern unterwegs sein und vorwärts kommen. Das passte einfach zu jemandem wie mir, der für alles immer (zu) spät dran ist. Wie sagt man so schön: Der Coffee to go traf bei mir den Nerv der Zeit. Dass jeder Becher bereits nach ein paar Minuten im Müll landet, war für mich damals leider kein Thema. Es war mir nicht bewusst. Ich glaube vielen Menschen geht es in diesem Punkt genauso. Coffee to go spart Zeit und ist unheimlich bequem. Die Müllflut aus Wegwerf-Bechern wird dabei im Bewusstsein meist ausgeklammert. Das klappt auch eine Weile ganz prima mit der Ignoranz, denn das Problem existiert eben erst, wenn man es deutlich vor sich sehen kann. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Moment als es in meiner …

Plastic Free July 01

Plastic Free July

Heute ist schon wieder der 31.Juli. Die Zeit rast. Befand ich mich vor ein paar Tagen noch im hyggeligen Urlaub in Skandinavien, so sitze ich jetzt hier auf unserem Sofa. Im Garten wurde schon gearbeitet, Artikel geschrieben, die Steuererklärung endlich, endlich fertiggestellt. Laufen war ich noch nicht. Stattdessen haben wir schon wieder Müll produziert und uns Gedanken über den eigenen Misthaufen gemacht. Auch über unseren Plastikmüll, von dem wir im Urlaub viel mehr haben entstehen lassen, als hier zu Hause. Trotz Plastic Free July. Plastic Free July Was ist das eigentlich? Ich ärger mich ein bisschen, dass ich meine Prioritäten nicht anders gesetzt habe. Denn: Die Aktion, die sich hinter Plastic Free July verbirgt, war und ist großartig. Es handelt sich dabei um eine Art Challenge. Wie nicht anders zu erwarten, geht und ging es in erster Linie darum, Plastik zu vermeiden, plastikfrei zu leben und nach Alternativen zu suchen. Plastikfrei war unser Juli so ganz und gar nicht. Zumal wir unseren Plastic free July in Schweden verbracht haben. Wir wären dann wieder an dem …

Plastikfrei - 5 Tipps gegen das Plastikimperium

Plastikfrei: 5 Tipps gegen das Plastikimperium

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Auf Instagram läuft gerade eine Challenge mit dem Titel nachhaltigJETZT. Worum es dabei geht? Nun ja, darum nachhaltig JETZT unterwegs zu sein. Nicht morgen, nicht übermorgen und auch nicht dann, wenn wirklich alles zu spät ist. An einem der letzten Tage ging es unter anderem darum, wieviel Plastik der Einzelne so verwendet? Wie plastikfrei ein Leben im Alltag möglich ist? Wie das eigene persönliche Plastikimperium Zuhause ausschaut. Plastikfrei im Alltag Ich gestehe, so ganz plastikfrei geht es im Alltag heute nicht mehr. Zumindest scheint es so und ist auch so, sofern ich gesellschaftlich integriert bleiben möchte. Das beginnt bei der Tastatur meines Arbeitsgerätes, das ich hier vor mir stehen habe, geht über medizinische Gerätschaften und die Tatsache, dass die Verpackungsindustrie Tabletten nun mal in Plastik und Alufolie einschweißt, bis hin zu meinen Laufklamotten und dem Badeanzug. Aber was ist, wenn ich das alles nicht mehr will? Wenn ich zumindest überflüssiges Verpackungsplastik loswerden will? Erstaunlich ist, dass aktuell nochmal viel passiert, was die Thematik angeht. Hier ist der Link zu …

Stoffbinden-Beschenkte

Nur kurz, und damit auch jede es mitbekommt: Wir haben hier gerade das erste Mal dieses Jahr ein kleines Krankenlager aufgeschlagen. Daher so wenig meinerseits auf den Social Media Kanälen, weniger Blogbeiträge und nur kurze Reaktionen. Unter anderem komme ich auch erst jetzt dazu die Gewinner der drei Stoffwindel-Päckchen auszulosen und kundzugeben. Der kleine Patient hat gezogen: Jenny, Tamara und Kaleen! Viel Spaß beim Ausprobieren! An euch andere: Es lohnt sich die Stoffbinden mal auszuprobieren. Bis Ende April gilt für euch, die ihr kommentiert habt, der Gutscheincode 2002, mit dem ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung (Mindestbestellwert 30€) bei kulmine erhaltet.

Meine Liebe zu Stoffbinden

Nein, ich habe mir noch keine selber genäht. Ja, ich kenne nur die von Kulmine. Und im Gegenzug für diesen Artikel verschenke ich unter euch Lesern ein paar von diesen tollen Stoffbinden und erhalte selber welche für den Eigenbedarf. Aber nochmal zurück gespult. Vor kurzem war ich im Supermarkt auf der Suche nach einem Sahnespritzbeutel. Ich hatte während des “Ohne Zucker”-Experiments Brandteig als Alternative empfohlen bekommen und hatte aber weder Tülle noch Beutel, um aus dem Teig hübsche Röschen zu spritzen. Auf der Suche nach dem entsprechenden Gang und Regal im Supermarkt landete ich aus Versehen auch im AloeVeraParfumDuft-Gang, in dem in der Regel Binden, Slipeinlagen, Tampons, Toilettenpapier, Feuchtpapier, Kosmetiktücher, Taschentücher und Co. zu finden sind. Es erschlug mich so sehr, dass ich gleich wieder zurück gegangen bin, um nicht durch diesen Gang laufen zu müssen. Ich bin sehr sensibel was mein Riechorgan angeht. Diese volle Ladung künstlicher Gerüche, um den übelriechenden Geruch bei der Monatsblutung zu übertünchen, gibt mir olifaktorisch den Rest. Wenn ich vor ein paar Jahren zu meinem Mann meinte, er könnte …

Verpackungsmüll

Wo fange ich bei dem Thema bloß an? Ich beginne mal bei Weihnachten. Denn seitdem ich Geschenke zusammenstelle und besorge, frage ich mich wieder und wieder, wie ich sie am besten überreiche? Jedes Jahr neu Denn jedes Jahr vom 24.12. bis zum 26.12. wird so unglaublich viel Papier zusätzlich verbraucht. Einfach nur so. Damit es schön aussieht. (Was es in vielen Fällen ja nun mal leider gar nicht tut…) Hierbei wird dann nicht nur Papier, sondern auch Klebestreifen und Klarsichtfolie verwendet. Erst kürzlich stand ich in der Drogerie und eine Dame Ende Fünfzig, sehr gepflegt, hatte ein großes AdventsDekoGeschenk vor mir an der Kasse bezahlt. Noch während ich darüber nachdachte, dass ich zum Glück solche Dinge nicht mehr kaufte und glücklicherweise auch nicht geschenkt bekam, wandte sie sich an die VerpackStation des Geschäftes. Dort riss sie sich einen großen Bogen Klarsichtfolie von der Rolle und begann ihr GlitzerDekoDings einzuwickeln. Ich war so erschrocken darüber… Dass man dieses Papier tatsächlich noch verwendete… Ich dachte, das hängt da einfach nur rum. Höhöhöhö. Nein, es gibt wirklich noch …

The Tiffin Project

Seit geraumer Zeit ist das Bestellen von einem italienischen Salat oder einer Pizza einfach sehr viel komfortabler als zu zweit auszugehen. Ich weiß, dass dieser Zeitpunkt auch wieder kommt. Doch als wandelnde Milchbar ist das gerade einfach nur schwer umzusetzen. Höchstens vielleicht zu dritt, doch das wäre dann auch keine praktizierte Zweisamkeit. Also haben wir uns in den vergangenen Monaten eher was bestellt und unsere “Ausgehzeit” auf diese Weise in den eigenen vier Wänden gefeiert. Mit italienischem Salat. Mit Verpackungsmüll. Mit schlechtem Gewissen. Ohne die fehlende Idee, wie man dieses für 15 Minuten benötigte Material noch upcyclen könnte. Als ich mir dann heute meine neuen Follower anschaue, sehe ich “The Tiffin Project”. Der Name hat mich neugierig gemacht und als ich im Profil dann las: “…Initiative für müllfreies Takeaway”, dachte ich nur: Yes! Worum es geht? Ein Reduzieren unseres Mülls, wenn wir im Restaurant Etwas zum Mitnehmen bestellen. Der Gedanke besteht darin, das Bestellte nicht im EinwegMüll mit nach Hause zu nehmen, sondern in einer Tiffin Box. Mit ins Büro, nach Hause, in die Parkanlage oder …

4. Advent. daysofthunder und das Geschenk

So bezeichnen wir hier ‘liebevoll’ die Tage der Menstruation. Meiner Menstruation. Aktuell genieße ich es sehr, mir darüber keine Gedanken machen zu müssen. Aus Gründen. Dennoch ist mir sehr präsent, wie schwer ich mir vor einem halben Jahr getan habe, meinen Freundinnen zu erzählen, dass ich mir nicht mehr diesen PapierPlastikWegwerfDreck kaufe, sondern auf Stoffbinden umgestiegen bin. Dass eine der beiden ebenfalls umsteigt – das hätte ich nie gedacht! Dass sie mir ein halbes Jahr später erzählt, wie dankbar sie für diesen Wechsel ist und aus medizinischer Sicht die Menstruationstasse (Lunette, LadyCup…) großartig findet – noch viel weniger. Ich wusste es anfangs nicht besser. Zwar hatten wir vorher schon auf Stoffwindeln für die Jungs umgestellt. Doch ich kam gar nicht auf die Idee, dass man als Frau ja auch umsteigen und damit jede Menge Müll reduzieren konnte. Das war ehrlich gesagt mein Hauptanliegen beim Umstieg: unsere dadurch verstärkte MüllReduktion. Bei den Stoffwindeln der Jungs sagte man mir u.a. auch immer, dass diese Kinder früher trocken werden würden. Ob das tatsächlich stimmt, kann ich nicht einschätzen. Trau ich …