Alle Artikel mit dem Schlagwort: Seeligkeitsding

Jahresmotto 2016

Lange habe ich darüber gegrübelt. Irgendwie kam ich nicht auf den Punkt. Ich wusste, was mein Thema wird, konnte es jedoch nicht in Worte fassen. Dann irgendwann kam dieser eine Satz und er erschien mir zu lang. Zu wenig greifbar. Also habe ich gesucht und gefragt. Viele gute Ideen von euch waren dabei, doch keine traf mein Bedürfnis, meinen Wunsch, mein Projekt für 2016 so richtig. In meinen Überlegungen fiel ich immer wieder auf meinen “FreundlichkeitsArtikel” zurück. Die dazugehörigen Erlebnisse und die daraus resultierende Erkenntnis “Ich muss freundlicher mit mir umgehen!” waren entscheidend, intensiv und haben ein riesiges Aha! in mir angestoßen. Die Umsetzung dieser Erkenntnis ist unumgänglich und ich wollte und will sie unbedingt zu meinem Thema für 2016 machen. Viele Veränderungen die letzten zwei Jahre Viel hat sich verändert. In unserem Leben. In meinem Leben. Ich habe das Gefühl, dass sich in mir einiges grundlegend geändert hat. So geändert, dass ich mich freier fühle. Dafür mitverantwortlich sind mit Sicherheit unsere neuen Perspektiven durch diese ganze MinimalismusKiste. Wir reisen mit leichterem Gepäck, haben viele …

Ein kostenloses Mittagessen

zu verschenken! Einmal die Woche. Bei uns Zuhause. Vor zwei Wochen kam mir diese Idee nach langer Zeit mal wieder in den Sinn. Mein Mann und ich hatten vor einigen Jahren die Vision einmal die Woche unsere Türen ganz bewusst so weit zu öffnen, dass jeder, der gerade Zeit und Lust hat, zum gemeinsamen Abendessen eingeladen war und hereinspazieren konnte. Die Vision oder ich bezeichne es mal als Experiment scheiterte, da wir eben nicht in einer Stadt wohnen, sondern auf dem Land. Auf dem Land bedeutet: Hier kommt nicht oft jemand an der WohnungsTür vorbei. Damals wohnten wir sogar noch ein wenig versteckter. Wer geht schon zwischen 18 und 20 durch die Nebenstraßen eines Dorfes? Die Idee verkroch sich wieder und wir hatten jede Menge neuer Projekte und Experimente, die sich im Alltag ergaben. In den letzten Wochen dachte ich viel über die Europawahl nach, über Nachhaltigkeit, über Postwachstumsökonomie, über gesellschaftliche Teilhabe, politisches Engagement, Gegenpole, bewusstes Leben, LebensSinn im FamilienAlltag, Greenpeace, mein Umfeld, die Menschen, denen ich auf meinen Wegen immer wieder begegne, Einigkeit und Zwietracht. All das spielt täglich …

Muttertag

Seit etwa zwei Wochen frage ich mich, was ich von diesem Tag halten soll? Überall, in den Geschäften, Zeitschriften und im Internet wird dieser Tag wie Valentinstag, Ostern, Weihnachten oder Sankt Martin in Aussicht gestellt. In Zeitschriften gibt es jedes Jahr neu “die schönsten MuttertagsIdeen”. Im Kindergarten und in der Schule wird fleißig gebastelt und gewerkelt, um Mama eine Freude zu machen. Bilder werden gemalt, Blumen und Pralinen gekauft bzw. verkauft, Kekse gebacken, Karten geschrieben, Mütter mit der gesamten Familie ausgeführt oder aber allein ins Wellness und SPA geschickt. “Entspann mal.” – “Tu dir mal was Gutes.” – “…” Ich weiß einfach nicht, ob ich das toll finde oder nicht. Und dann zur Krönung landet auf meinem Bildschirm eine Seite, auf der mal “Klartext” gesprochen wird. Was Mütter sich wirklich wünschen… (Am Muttertag, versteht sich!) Was war das denn noch gleich? Ach ja, einmal in Ruhe aufessen oder einen ganzen Tag eine saubere Bluse tragen können. Einmal im Jahr mal weder Frühstückstisch decken noch abräumen müssen und den Tatort von Anfang bis Ende ungestört sehen können? …

SeeligkeitsDingWünsche

Vor zwei Wochen: Hier ist gerade die Weihnachtszeit ausgebrochen. Zwar fehlen die selbstgebackenen Plätzchen und noch hat auch kein einziger Stern oder irgendein adventliches Kerlchen seinen Kerzchen seinen Weg aus der Kiste gefunden. Dennoch: Ich freue mich auf diese Zeit. Der November ist fast rum und er war in der Tat nicht so fruchtbar grausam, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Wir haben Wunschzettel geschrieben und ich bin fasziniert, wie viel mehr sich meine Kerle auf das Wesentliche fokussieren können als mir das manchmal gelingt. Ich habe die Tendenz alles (und nichts falsch) richtig machen zu wollen. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. Bei uns ist in diesem Zuge die AdventskalenderBastelei ausgebrochen. Und glaubt es oder nicht: Für jeden Kerl in diesem Haus ist einer fertig. Zwar noch teilweise auf dem postalischen Weg von Freunden und Paten hierher, aber unterwegs. Der Clou: Wir arbeiten gerade an zwei weiteren. Heute Nacht bin ich nämlich aufgewacht und hatte die Idee, dass die Oma, vielleicht gar keinen Adventskalender hat. Dabei hat sie uns all die letzten Jahre …