Alle Artikel mit dem Schlagwort: wohnen

WWOOFen. Station Drei. (2) Im Zirkuswagen gelebt.

Während unserer letzten Station in Skandinavien, haben wir in einem Zirkuswagen gelebt. Wir hatten in der Beschreibung der Station schon davon gelesen. Aber so wirklich glauben, konnten wir es nicht. Nicht, dass wir skeptisch gewesen wären. Ganz und gar nicht. Diesmal nicht. Denn: Wir wollten unbedingt mal in einem solchen Gefährt wohnen. Die Betonung liegt auf “wohnen”. Nicht nur eine Nacht drin übernachten, nein, wohnen. Mein Mann konnte es gar nicht abwarten. Vermutlich lag das daran, dass wir schon vor knapp drei Jahren mal kurz davor standen, uns Zirkuswagen anzuschauen, um selber einen umzubauen und als WohnAlternative für unsere Familie zurecht zu machen. Damals scheiterte es am übervollen Alltag. Und wenn ich mir jetzt unser aktuelles #ProjektAlteSchule so anschaue, bin ich ganz froh, dass wir das Geld damals nicht ausgegeben und irgendwie auch keine gute Gelegenheit bekommen haben, einen Zirkuswagen zu kaufen. Unsere Zeit in diesem Zirkuswagen war super. Wir haben zu viert auf engstem Raum gelebt. Mit zwei kleinen Kindern geht das ganz gut. Hätten wir es mit zwei heranwachsenden Teenagern zu tun… hm, …

Reduzierter Flur

Ich könnte jetzt sagen: So, sieht unser Flur aus. … Immer… Das wäre gelogen. Die Kerle, wir als Familie, ich oder mein Mann, sind viel draußen. Entweder im Garten oder auf der RunningPiste oder auf dem Spielplatz oder im Wald oder oder oder. Dementsprechend liegt in unserem Flur und in unserem Spint (ein kleiner Raum, der vom Flur abgeht und zur Lagerung von Schuhen, Werkzeugkiste und Garderobe dient.) Ich muss an dieser Stelle auch mal darauf hinweisen, dass die Fotos bislang nie gestellt waren. Jedoch habe ich euch 1. meine Lieblingsecken gezeigt. 2. Steht halt mal der Wäscheständer zum Trocknen in einem der Zimmer oder auch die Post ist nicht gleich aussortiert, weil eben keine Zeit dazu bestand. Im Flur und Spint kommt es nahezu täglich vor, dass sich irgendwas stapelt oder zwischengelagert wird. Gestern war es die Kraxe vom Wandern, heute Nachmittag werden’s drei Kästen Saft sein. So ist das als Familie. Im Winter, wenn es draußen geschneit hat, sieht’s zusätzlich total schmutzig überall aus. Außerdem macht der Vorhang vor der Tür, um die Kälte …

reduziertes Kinderzimmer Rachel Suhre 01

Reduziertes Kinderzimmer

Das ist nun also der letzte Blick, den ich euch in unser altes Zuhause machen lasse. Das Kinderzimmer. Verzeiht, wenn es hier nicht allzu viele Bilder gibt. Aber die braucht es auch nicht, um aufzuzeigen, wie sinnvoll, wie schwierig und wie zwiespältig ich das Reduzieren von Spielzeug finde.

Reduziertes Wohnzimmer

Nachdem die “Befürchtung” bestand, dass all unsere Räume inzwischen so ausschauen, wie unser Bad oder das Schlafzimmer, gibt es jetzt eine kleine Reportage durch unser Wohnzimmer. Oder Esszimmer. Oder soll ich die Räumlichkeiten Wohnbereich nennen? Egal, bedeutend ist, dass sich hier unser alltägliches Leben abspielt. Hier wird gebastelt,   gegessen,   gespielt,   dekoriert,   sich ausgeruht, gebloggt und was Mama, Papa, Kerle, Hund, Katze, Maus sonst noch so anstellen können. In diesem Bereich unserer Wohnung sieht es am häufigsten * voll * chaotisch * familiär (eben keine Single, Pärchen oder StudentenWohnung) * belebt * nach uns aus. Für unsere derzeitige LebensSituation finde ich diesen Wohnbereich immer mal wieder erstaunlich reduziert und auch übermäßig voll. Beides geht Hand in Hand. Wenn die Kerle hier alles aufgebaut haben, angefangen bei der HolzEisenbahn, über die SteckBauklötze bis hin zu den MiniSpielzeugAutos, ist hier kein Platz mehr zum Treten. Deswegen gibt es auch dieses eine Regal. Wenn das voll ist, ist hier unten genügend Spielzeug. Mehr darf aus dem Kinderzimmer nicht rausgeholt werden. In der Regel wird dann …

Reduziertes Schlafzimmer Rachel Suhre 01

Reduziertes Schlafzimmer

Führen wir also unseren Rundgang durch unsere NochWohnung fort. Das Schlafzimmer. In der Regel verbringen wir hier ein Drittel bis < Stunden eines 24hTages. Rechnet man das jedoch mal hoch, dann ist das immerhin nahezu ein Drittel unseres Lebens.

Reduziertes Bad

Am meisten hat sich unser reduziertes Leben im Bad durchgesetzt. Als es anfangs darum ging BabyKram, Bücher und DVD’s abzutreten, zu verschenken, zu verkaufen oder zu spenden, hat keiner von uns beiden darüber nachgedacht, was für Auswirkungen dieses Verzichten auf andere von uns bewohnte Räume haben könnte. Schon gar nicht auf unser Bad. Aber hier wurden Cremes, Shampoos und KörperSchmuckIdeen aufs Wesentliche reduziert, Haare fortan nur noch selbst geschnitten und KokosDuft zum neuen Deo deklariert. Unser Bad ist  mit seinen knapp 5-6qm recht klein, wenn man bedenkt, dass es das einzige im gesamten Haus ist und außerdem von vier Personen, na ja, sagen wir drei Personen beansprucht wird. Den Komfort zeitgleich zur Toilette zu gehen, gibt’s hier nicht. GästeWC, adé. Dennoch haben wir ein sehr schönes Bad. Ich äußere auch einfach mal die Feststellung, dass es immer schöner wurde, je weniger drin stand. Weniger Inventar. Weniger KörperPflegeProdukte. Weniger DekoKram. Weniger DuftZeug. Weniger Kosmetik. Weniger. Was ich alles reduziert, verbraucht, verschenkt, abgegeben und seitdem nicht wieder gekauft habe? ZahnGel, WimpernTusche, DuschGel, Lotion, Peeling, Deo, Parfum, Kerzen, DuftBlüten, …

reduzierte Küche MamaDenkt 01

Reduzierte Küche

Küchen sind teuer. Zumindest scheint es so. Aus gegebenem Anlass haben auch wir uns Gedanken über das Vorkommnis einer Küche in unserem Haushalt gemacht. Küchen fangen bei 240€ im BekanntenKreis an und können für bis zu 100 000€ im Fachhandel zusammengestellt, gekauft und schließlich genutzt werden.

Meine reduzierte Küche

Die Aussage, dass eine richtige Küche erst bei 10 000€ beginnt, hat mich nachdenklich gemacht, mich sogar ein bisschen empört. Das bedeutet schließlich, dass man für all das viele Geld darunter keine richtige Küche hat. Wirklich? Sagt ihr es mir. Ich weiß es nicht.

Urlaubsabenteuer Schwarzwald RachelSuhre 02

UrlaubsAbenteuer: Schwarzwald

Seit ein paar Tagen hat uns unser Zuhause wieder. Home Sweet Home! Letzte Woche haben wir unser Auto gepackt: einen Koffer und einen Rucksack für 4 Personen. Wobei Kinderreisebett, Kinderwagen, Kinderstuhl, Kühltasche, Laufrad, eine Spielekiste und Unterhaltungsliteratur-Stoffbeutel das Auto haben sehr viel voller sein lassen als ursprünglich geplant. Dann ging’s los in den Schwarzwald.

Möbel – weg! Reduzieren im Archiv (2)

Übe dich im Loslassen. – Darum geht’s in Pohlmanns Lied Star Wars. (Ich mag diesen Musiker.) Und darum geht’s manchmal auch bei dieser ganzen Reduziererei. In den letzten Wochen hatte ich mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass das doch ganz schön einfach ist. Allerdings: habe ich 1. mich schon lange nicht mehr im Archiv aufgehalten und  2. mich die vergangenen Wochen doch noch mehr auf das Zeug beschränkt, das ich unbedingt loswerden wollte. Das GeschirrService für ‘wenn-die-Queen-kommt’ war beispielsweise schon lange überfällig und wollte ich schon bei unserem letzten Umzug eigentlich nicht mehr dabei haben. Das ist jetzt immerhin vier Jahre her. Den ganzen Bastelkram muss ich mir bei jeder KreativSpontanAktion überall zusammen suchen. Das ist so nervig und hält mich ganz oft davon ab, überhaupt loszulegen. Denn wo waren nochmal die BüroKlammern hingekommen? Und irgendwo hatte ich doch noch orangefarbenen TonKarton und Holzklammern. Wo ist denn der Flüssigkleber abgeblieben? An dem Punkt hab ich dann auch schon keinen Bock mehr. Lasse die Tube Kleber im KüchenRegal hinter den SchüßlerSalzen versauern und krame auch …